Actionfilme, Actionstars und einfach Action satt

Die 20 besten Actionfilmklassiker

Analog zu dem Wahlverfahren, das wir 2007 anwendeten, um unsere Top Ten der Filme zu erstellen, die man gesehen haben muss, um mitreden zu können, wenn es um das Thema harter Actionfilm geht, haben wir heuer eine Top 20 der besten Actionklassiker erstellt.

Wir haben das Wahlverfahren zweigeteilt. Einmal die besten Actionfilme bis “The Rock” und einmal alle Top Actionfilme nach “The Rock” (Über das Warum erfahrt ihr hier etwas mehr). Die Lieblingsactionklassiker unserer Community stellen wir euch hier vor. Und es lohnt sich, mit unserer alten Top Ten zu vergleichen, denn der Reifeprozess einer Community und seiner Mitglieder macht auch vor solchen Aufstellungen nicht halt.

Top 20 Actionklassiker

gewählt von der Liquid-Love Community im Jahre 2012

20.

Demolition Man

© Warner Home Video

Demolition Man

Nach seinem Comeback mit “Cliffhanger” wurde Sylvester Stallone von Actionpapst Joel Silver vereinnahmt und in dessen Erfolgsformel gepresst: Massive, selbstironische und hochtourige Action trifft auf Eskapismus und explodierende Hochhäuser. Als Gegner von Sly amüsiert Wesley Snipes als comicesker Superkiller und Sandra Bullock erklärt das Geheimnis der drei Muscheln. Oder auch nicht … Story? Egal!

Muss man gesehen haben, weil: Snipes Frisur der Abschuss ist, die gewaltfreie Zukunft ein echter Brüller ist und Sylvester Stallone als sprichwörtliches Relikt vergangener Zeiten einfach mal rockt.

20.
Crying Freeman

© Studiocanal

Crying Freeman

Punktgleich mit “Demolition Man” ging diese elegische, wundervoll bebilderte Mangaverfilmung über die Ziellinie. In dieser gerät der Superkiller Freeman zwischen die Fronten eines Unterweltkrieges zwischen Chinesen und Japanern und entscheidet sich … für die Liebe.

Muss man gesehen haben, weil: Mark Dacascos als Freeman Körperbeherrschung pur mit charismatischem Spiel vereint, der Showdown auf der Insel ordentlich rockt, der Soundtrack wundervoll melancholisch ist und der Film die optische Genialität seines Regisseurs mehr als nur erahnen lässt.

19.
Bloodsport

© 20th Century Fox

Bloodsport

Jean Claude van Damme in einem Quasibiopic um die nicht wirklich verlässlich verbriefte Teilnahme von Frank Dux an einem geheimen, ultrabrutalen Vollkontaktturnier. Das Ergebnis mutierte zur Mutter aller Turnierfilme und machte seinen flexiblen Hauptdarsteller zum Star.

Muss man gesehen haben, weil: Bolo Yeung einfach der geilste Gegner von van Damme ist, van Damme das Blindsein so grenzgenial spielt, der Soundtrack einfach spitze ist und die Fights mal richtig krachen – heute noch!

Unsere Kritik zum Film

18.
Aliens

© 20th Century Fox

Aliens

Die kongeniale Actionorgie von James Cameron gilt vielen als eine der besten Fortsetzungen überhaupt. Auch weil sie das Franchise vom Gruselgenre weg in Nonstop Powerhouse Action Gefilde drängte und den Kampf Marines vs. Aliens zum atemlosen Genrekracher machte.

Muss man gesehen haben, weil: Das Ding einfach mal amtlich rockt!

Unsere Kritik zum Film

17.
Tango & Cash

© Warner Home Video

Tango & Cash

Die Produktion dieses Filmes gilt als gigantischer Unfall. Hinter den Kulissen krachte es mehrfach heftig. Umso überraschender, dass das Ergebnis richtig Laune macht! Kurt Russell und Sylvester Stallone kalauern sich durch ein Komplott gegen ihre Figuren und ziehen einem fiesen Jack Palance einen neuen Scheitel. Mittendrin: Teri Hatcher, als sie noch als geil durchging.

Muss man gesehen haben, weil: Man hier einen Oneliner nach dem anderen um die Ohren geknallt bekommt, das Showdown Gefährt von Sly und Kurt richtig genial ist, am Ende alles in Flammen aufgeht und Kurt Russell in Frauenklamotten richtig geil nuttig ausschaut.

16.
Rambo 2

© Studiocanal

Rambo 2

Rambo 2 machte aus dem gebrochenen Kriegsveteranen aus Teil 1 eine unbesiegbare Kampfmaschine, die nachträglich im Alleingang den Vietnamkrieg gewinnt. Erstaunlicherweise bleibt in der folgenden Actionorgie auch ein wenig Platz für kritischere Einsprengsel. Im Großen und Ganzen brennt hier aber durchgehend der Dschungel, wenn John Rambo in Vietnam verschollene Kriegsgefangene befreit.

Muss man gesehen haben, weil: Der Score eine Wucht ist, die Daueraction niederste Instinke befriedigt, die Liebesgeschichte so seltsam steif und dennoch zu Herzen gehend geraten ist und … der Bogen, scheiße Mann, der BOGEN!

15.
Bad Boys

© Sony Pictures Home Entertainment

Bad Boys

Dieser Film öffnete Tür und Tor für Will Smiths Superkarriere und Regisseur Michael Bays Over The Top Actionbombast, der in der Folge Big Budget Projekte ala “Armageddon” oder “Transformers” umfasste. Hier buk er zwar noch kleinere Brötchen, stemmte aber mit seinen vielquasselnden Hauptdarstellern eine witzige Buddy Movie Geschichte um die Jagd auf einen miesen Drogendieb.

Muss man gesehen habe, weil: Der Showdown auf dem Flugfeld gut abgeht, die Mucke zum Fußwippen verleitet, Tcheky Karyo einen echt miesen Lumpen abgibt, Martin Lawrence locker als Miss Daisys Chauffeur durchgeht und Tea Leoni nie wieder so sexy war wie hier.

14.
Deadly Revenge

© Warner Home Video

Deadly Revenge

Nimmt man es genau, latscht Seagal hier eigentlich nur zwischen drei Häusern hin und her. Doch das ist gar nicht so interessant. Interessant ist, mit welcher Wucht er in den Schauplätzen einkehrt und welche vorgefundenen Gegenstände er den ganzen Lumpen in die Körper rammt. Diese traktiert er als Cop Gino Felino, um herauszubekommen, wo sich der Mörder seines Partners versteckt hält.

Muss man gesehen haben, weil: Man nirgends sonst zu sehen bekommt, wie man mit Billardkugeln, Dosenöffnern und ähnlichen scheinbar harmlosen Gegenständen Knochen krachen lässt und Seagal in diesem Film in erbarmungsloser Hochform ist.

13.
Lethal Weapon 3

© Warner Home Video

Lethal Weapon 3

Nachdem man dachte, der nahezu perfekte Lethal Weapon 2 sei nicht mehr zu toppen, sprengte man einfach formatfüllend insgesamt zwei Häuser, reicherte die Geschichte um Copkiller-Munition verballernde Immobilienfuzzies mit viel Humor an und ließ Mel Gibson Hundekuchen essen. Fertig war der Superhit …

Muss man gesehen haben, weil: Die Lethal Weapon Familie einfach eine ganz besondere ist, der man zudem sehr gerne zuschaut, Mel Gibson hier noch Herr seiner Sinne war und die Action kaum größer und spektakulärer hätte sein können.

12.
Stirb Langsam 2

© 20th Century Fox

Stirb Langsam 2

Vom Hochhaus ging es auf einen Flughafen, wo man McClane gegen eine ganze Abordnung von Terroristen auflaufen ließ, die einen ihrer hochrangigen Chefs freipressen wollen. Doch McClane ist nunmal immer zur falschen Zeit am richtigen Ort …

Muss man gesehen haben, weil: Die Daueraction mit Superlativen um sich schmeißt, der Film kurze Zeit wegen dem höchsten Bodycount im Guiness Buch der Rekorde stand und weil McClane einfach mal eine coole Sau ist, die sogar mit Eiszapfen killt!

Unsere Kritik zum Film

11.
Robocop

© MGM Home Entertainment

Robocop

Gallige Mediensatire trifft auf megaheftige Actioneruptionen in Paul Verhoevens spektakulärer und innovativer Cyborgcopmär, die dank Peter Wellers tollem Spiel einen starken emotionalen Dreh- und Angelpunkt hat.

Muss man gesehen haben, weil: Peter Weller großartig ist, Basil Poledouris Score genial ist, die Knarre von Robocop jeden Waffenfetischisten erschaudern lässt, eine Geiselnahmesituation selten abgeklärter beendet wurde und Ed 209 auf dem Rücken liegend einfach mal ein steiles Huhn ist …

Unsere Kritik zum Film

10.
Alarmstufe Rot

© Warner Home Video

Alarmstufe: Rot

Was ein echter Actionstar sein will, der braucht mindestens eine Variation des Stirb Langsam Schematas mit ihm als Helden darin. Seagal tauschte einfach Hochhaus gegen Kriegsschiff und plättet als Schiffskoch das Lumpenpack, das die Marschflugkörper “seines” Schiffes stehlen will…

Muss man gesehen haben, weil: Die straffe Regie von Andrew Davis für einen hervorragenden Actioner sorgt, Seagal äußerst rüde zu Werke geht und so ein Schiff viele tolle Tötungsmaschinerien anbietet, Erika Eleniak ihre Moppen und ihren süßen Arsch zeigt und Tommy Lee Jones einen herrlich kaputten Bösewicht gibt.

9.
Cliffhanger

© Studiocanal

Cliffhanger

Ein gewagter Diebstahl in luftigen Höhen geht gründlich schief. Nicht nur explodiert das soeben beraubte Flugzeug in der Luft, nein, auch das Flugzeug der Diebe stürzt ab und die Beute – Koffer voller Geld – gehen in dem Chaos verlustig. Am Boden angekommen, zwingen die Gangster einen Bergführer, ihnen bei der Suche nach den Geldkoffern zur Hand zu gehen. Dessen bester Kumpel Gabe Walker nimmt sich die Halunken fortan nach und nach zur breiten Brust, um seinen Freund zu retten.

Muss man gesehen haben, weil: Renny Harlin mit seinen Kamerafahrten 1A Höhenangst erzeugt, Sly im kurzen Hemd bei eisigen Temperaturen zeigt, was hart wirklich bedeutet, die Fights zwischen Gabe und den Lumpen extrem hart geraten sind, das Tempo unablässig anzieht und John Lithgow im Bad Ass Modus immer eine Show ist!

Unsere Kritik zum Film

8.
Last Boy Scout

© Warner Home Video

Last Boy Scout

Bruce Willis und Damon Wayans in DER ultimativen, filmgewordenen Onelinermaschine des modernen Actionkinos. Jeder Spruch aus Shane Blacks Feder (damals der Drehbuchgott schlechthin) in diesem Streifen um Wettbetrügereien im ganz großen Stil ist eine Zitation wert. Und besser noch: Die alles umhüllende Action geht bretthart nach vorne und sorgt für ein enormes Tempo.

Muss man gesehen haben, weil: Hier ein Auto in einem Swimming Pool geparkt wird, ein Bäddie kopfüber in einem Helikopterrotor parkt, Bruce Willis Faust eine Bäddienase in dessen Hirn parken lässt, Damon Wayans scheinbar fliegen kann, man die 10 Finger Skala erklärt bekommt, Halle Berry eine Stripperin spielt und am Ende Bruce Willis … ja … tanzt!

Unsere Kritik zum Film

7.
Hard Boiled

© e-m-s

Hard Boiled

Bevor er Hongkong vor dessen Rückgabe an die Chinesen in Richtung Hollywood verließ, drehte er mit seinem Lieblingsdarsteller und King of Cool Chow Yun Fat diesen Actionreigen um Waffenhändler, die ihre Knarren in einem Krankenhaus bunkern. Das Ergebnis ist der wohl längste  und bodycountintensivste Showdown der jüngeren Filmgeschichte.

Muss man gesehen haben, weil: Man Action kaum stilvoller und gleichzeitig infernalischer inszenieren kann, man mit Totenzählen kaum nachkommt, das Teehausmassaker irre wuchtig daherkommt und der Showdown keinen Stein auf dem anderen lässt.

6.
Predator

© 20th Century Fox

Predator

Das Alien Rip Off im Dschungel wurde selbst zum Vorbild unzähliger Dschungelhetzjagden mit seltsamen außerirdischen Gestalten. Faktoren, die den Film zum Superhit machten: John McTiernans effiziente Regie, der Testosteroncast, die Minigun, das widerliche Monsterdesign und die guten Effekte.

Muss man gesehen haben, weil: das Armdrückduell zwischen Weathers und Schwarzenegger einer der dümmsten und gleichzeitig machomäßigsten Muskelbergmomente überhaupt ist, die Räumung des “Russenlagers” ein echtes Highlight ist und der archaische Endfight Mann gegen Monster förmlich nach Männlichkeit aus dem Fernseher rausriecht.

5.
Lethal Weapon 2

© Warner Home Video

Lethal Weapon 2

Die in Teil 1 etablierten, großartigen Figuren schleichen sich hier noch tiefer ins Herz des Zuschauers hinein. Die Mischung aus Komik und Action funktioniert weitaus besser und die widerlichen Rassistenbösewichte haben einfach mal verdient, was sie am Ende kriegen!

Muss man gesehen haben, weil: das Gebräu aus Teil eins hier einfach noch besser funktioniert, die Surfboardkettenreaktion vermutlich die Final Destinationmacher auf eine Idee brachte, ein Haus mit einem Pick Up abgerissen wird und der Showdown auf einem Containerschiff gut abgeht!

4.
Karate Tiger 3 - Der Kickboxer

© Splendid Home Entertainment

Kickboxer

Als sein Bruder von einem Kickboxchampion zu Klump geprügelt wird, schwört ein Ami Rache, bringt den Thais das richtige Tanzen bei und klöppelt am Ende im Tarzanoutfit den Staub aus den Knochen von Tong Po.

Muss man gesehen haben, weil: Tong Po einfach eine richtig fiese Visage hat, in diesem Film eine Palme umgekickt wird, Jean Claude van Damme seinen Arsch öfter präsentiert, als in allen Folgefilmen zusammen und der Schäferhund vom Trainer besser schauspielert als alle Darsteller im Film.

3.
Terminator 2 - Judgement Day

© Studiocanal

Terminator 2

War schon der Low Budget Vorgänger ein Meilenstein im Genre, brennt James Cameron in seinem Meisterstück ein Actionfeuerwerk höchster Güte ab und zelebriert einen unvergesslichen Moment nach dem anderen, wenn es darum geht, den zukünftigen Anführer der Menschheit im Kampf gegen die Maschinen gegen einen Flüssigmetallroboter zu verteidigen.

Muss man gesehen haben, weil: Arnold selten cooler war, die Action genauso wegweisend und innovativ daherkam wie die Morphingeffekte, die die Computereffekte im Film auf eine vollkommen neue Stufe hoben, die Verfolgungsjagd Motorrad vs. Truck abgeht wie Schmidts Katze, Robert Patrick mit eisiger Präsenz punktet und die Ausblicke in die Zukunft richtig fies finster ausfallen.

2.
Harte Ziele

© Universal

Harte Ziele

John Woos Einstand in den USA hätte zwar durchaus glanzvoller ausfallen können, zumindest die geneigten Actionfans aber ließen sich dieses Deluxefrontalbrett in Sachen Dauerfeuer ordentlich munden. In selbigen geht es um Menschenjagden, organisiert von gelangweilten Idioten für gelangweilte Idioten. Bis ihnen einer so richtig kräftig in die Suppe rotzt.

Muss man gesehen haben, weil: Die Frisur von van Damme der absolute Burner ist, Lance Henriksen als Bäddie gut überdreht, das Finale in der Mardi Gras Halle alles wegrockt und diverse Szenen in ihrer kompletten Überhöhung von van Dammes Überlegenheit einfach nur kultig sind.

Unsere Kritik zum Film

1.
Stirb Langsam

© 20th Century Fox

Stirb Langsam

Die Zutaten des geilsten Actionklassikers ever: Ein Hochhaus, fiese Lumpen, ein frotzelnder Held und Action, Action, Action.

Muss man gesehen haben, weil: Alan Rickmans Figur der wohl genialste Bösewicht im Actiongenre ist, Bruce Willis hier einfach alles richtig macht, der Film wie eine perfekt geölte Maschine läuft und sich bis zum Ende immer mehr zu steigern versteht, die Einlage um das explodierende Hochhausdach abgeht wie sonst was und der Film einfach nur richtig Spaß macht und dabei herrlich spannend geraten ist.

Unsere Kritik zum Film

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