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Gewinnt die Zombie-Streifen „Peelers“ und „Halley“

Zombiefilme Gewinnspiel

Gewinnt unter anderem den Bodyhorror “Halley” auf Blu-ray! © SchröderMedia

Mit „Halley – Das Leben eines Zombies“ (seit 07. September im Handel) und „Peelers“ (ab 02. November im Handel) gibt es aktuell zwei Filme aus dem Zombie-Genre, die sich auf unterschiedlichste Weise der Untoten-Thematik widmen. Der eine („Peelers“) ist ein unterhaltsamer Funsplatter-Streifen, in dem Stripperinnen gegen die Untoten kämpfen. Der andere („Halley“) bietet unbequemen Bodyhorror, in dem ein Mann allmählich zum Zombie mutiert.

Wir stellen euch beide Filme vor, schauen einmal, welche Arten Zombies es im Genre zu bewundern gibt und verlosen ein Fanpaket, das sowohl „Halley“ als auch „Peelers“ auf Blu-ray enthält.

Halley – Das Leben eines Zombies

Alberto ist tot und kann das nicht länger verstecken. Make-Up und Parfum können nicht länger verbergen, dass sein Körper beginnt, immer schneller zu verwesen. Als ihm dies klar wird, entscheidet er sich tief bestürzt dafür, sich komplett von der Welt und den Menschen zurück zu ziehen.

Doch gerade als er sich seinem Dasein als Untoter endgültig hinzugeben beschließt, entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen ihm und der 24-jährigen Silvia. Sie ist die Managerin des 24-Stunden Fitnessstudios, wo er eigentlich als Nachtwächter arbeitet.

Peelers

Zombiefilme Gewinnspiel Peelers

In “Peelers” kämpfen Stripperinnen gegen Zombies! © SchröderMedia

Die kleine Nachtclubbesitzerin Blue Jean will raus aus der Kleinstadt. Ihre Stripbar ist verkauft und die Crew macht sich für die letzte gemeinsame Nachtschicht bereit. Das Lokal ist voll, das Geschäft läuft und die Stimmung steigt nochmals, als eine Gruppe Bergmänner ihren vermeintlichen Erdölfund mit einer ausschweifenden Clubnacht feiern möchte.

Doch als einer der Arbeiter sich nach dem Toilettenbesuch in ein Zombie ähnliches Wesen verwandelt, ist dies erst der Anfang einer infektiösen Transformation vor der niemand sicher zu sein scheint. Augenblicklich ist der Club voll von Kreaturen, Zombies und Leichen…

Zombies – Die Untot-Story

In unserem Special wollen wir euch zeigen, dass es nicht DEN EINEN Zombiefilm gibt, sondern viele verschiedene Strömungen.

Der klassische Zombie

Ganz klar, Zombies sind schreckliche Horrorfiguren, deren „Lebenszweck“ nur darin besteht, Gehirne zu verschlingen, an abgetrennten Gliedmaßen zu kauen und „normale“ Menschen zu jagen – mal schneller, mal langsamer, je nach Zombie-Typus. Diese Attribution hatten die wandelnden Toten jedoch nicht von Beginn ihrer filmischen Karriere an. Der klassische Zombie ist vielmehr dem haitianischen Voodoo-Ursprung verpflichtet und kein mehr oder minder eigenständiges Wesen, sondern willenloser Sklaven, der seinem Meister Dienste erfüllt.

Victor Halperins „White Zombie“ (1932) ist als erster Vertreter des originären Zombiefilms natürlich ein historischer Meilenstein, aber auch Jacques Tourneurs „Ich folgte einem Zombie“ (1943) gehört bei den Untoten-Klassikern, die das Genre begründeten, auf die vordersten Plätze. In diesen beiden frühen Meisterwerken sowie weiteren Vertretern dieser Zeit sind die Zombies nicht wild und blutrünstig, sondern apathisch und nicht selten friedlich.

Der gesellschaftskritische Zombie

Den Wandel von der harmlosen, devoten Gestalt zum gefährlichen Menschenfresser hat der Zombie in erster Linie einem Mann zu verdanken: George A. Romero. Der Regie-Großmeister legte mit „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) den Grundstein des modernen Zombiefilms. Aus dem Low-Budget-Projekt erwuchs eine ganze Reihe und zahlreiche Filmemacher orientierten sich an Romero und seiner Zombie-Darstellung.

Bemerkenswert ist jedoch nicht nur die wesentlich härtere Gangart im Vergleich zu früheren Genre-Vertretern, sondern der – zumindest bei Romeros Werken und einigen anderen Filmen – gesellschaftskritische Hintergrund. So beinhaltet der Klassiker „Zombie – Dawn of the Dead“ (1978) mit seiner Location (Kaufhaus) eine offensichtliche Aussage zum ausgeprägten Kapitalismus.

Zombiefilme Gewinnspiel Halley

Alberto verwandelt sich in “Halley” allmählich in einen Untoten. © SchröderMedia

Eine andere, aber auch durchaus sehr körperliche und kritische Herangehensweise gibt es in „Halley – Das Leben eines Zombies“. Der Bodyhorror zeigt drastisch den physischen Verfall eines Untoten innerhalb einer von Einsamkeit geprägten Gesellschaft und stellt gleichzeitig die Ignoranz der eigenen Vergänglichkeit zur Debatte.

Der spaßige Zombie

Zombiefilme sind hochspannend, brutal und ernst – aber es gibt auch zahlreiche Vertreter, die dem Genre eine komische Note hinzufügen. Vor allem in den letzten Jahren wurden einige urkomische Untoten-Werke veröffentlicht, die rasend schnell zu Kultfilmen mutiert sind. Dazu zählen „Shaun of the Dead“ (2004), „Zombieland“ (2009), „Dead Snow“ (2009) oder „Zombiber“ (2014).

Einen ähnlichen Status könnte „Peelers“ einnehmen. Der Funsplatter geizt nicht mit Blut, Zombies und nackter Haut und hat so allerbeste Chancen in diese Riege aufzusteigen. Während diese Filme sich durch eine Mischung aus Härte und Humor auszeichnen, konnte in den vergangenen Jahren mit „Warm Bodies“ (2013) auch eine Zombie-RomCom punkten, die die blutigen Aspekte ausklammert und dafür Romantik ins Zombie-Genre einfließen lässt.

Aber auch früher gab es bereits einige die Popkultur prägende Zombie-Komödien. Vor allem der Trash-Kultfilm „Braindead“ (1992) des späteren „Herr der Ringe“-Machers Peter Jackson und Stuart Gordons Horrorklassiker „Re-Animator“ (1985) sind zwei Werke, die vor Jahrzehnten bereits Marksteine setzen konnten.

Der infizierte-aber-eigentlich-kein-richtiger-Zombie-Zombie

Der Ursprungs-Untote war noch ein schlurfender Hirnsauger, gefährlich, aber abzuhängen. Neumodischere Zombie-Arten haben da mehr drauf – vielleicht auch deswegen, weil sie meist gar keine „richtigen“ Zombies sind, sondern Infizierte.

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In “Peelers” treiben Zombies in einem Stripclub ihr Unwesen. © SchröderMedia

In Filmen wie „World War Z“ (2013), „28 Days Later“ (2002) und „28 Weeks Later“ (2007), [REC] (2007) und Nachfolgern bzw. dem US-Remake „Quarantäne“ (2008) mit eigener Fortsetzung oder der „Resident Evil“-Reihe sind es meist Viren oder ähnliches, die zu einer radikalen Veränderung der Menschen führen. Aus vormals vitalen und normalen Personen werden binnen kürzester Zeit empathielose und gewalttätige Monster.

Überraschenderweise sorgt eine Infektion, sofern man vielen dieser Filme glauben darf, für außerordentliche Kondition und eine sprunghafte Verbesserung der sportlichen Fähigkeiten. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die „Virus-Zombies“ häufig sehr schnell rennen, gekonnt klettern und ungeahnte Kräfte freisetzen können.

Gewinnt „Halley“ und „Peelers“ auf Blu-ray

Gemeinsam mit SchröderMedia verlosen wir ein Zombie-Fanpaket, in dem sowohl „Peelers“ als auch „Halley“ als Blu-ray enthalten sind. Wer gewinnen möchte, sollte sich oben eingebundenen Text zur Typografie des Zombies noch einmal anschauen. Dort sind nämlich vereinzelte Buchstaben blutrot angelaufen. Die ergeben, in die richtige Reihenfolge gebracht, ein Lösungswort, das eng mit dem Zombiefilm verbunden ist.

Wer meint, das Lösungswort erraten zu haben, schicke es uns via E-Mail und mit dem Betreff „Schlurfer“ an:

actionfreunde@gmx.de

Alle richtigen Einsendungen wandern in den Lostopf. Aufgrund der hohen Freigabe von “Peelers” ist nur volljährigen Actionfreunden die Teilnahme gestattet. Die Gewinner werden via E-Mail von uns informiert. Die Preise können nicht bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 16. November 2017 um 18:00 Uhr.

Viel Erfolg!

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