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Actionhelden bei den 70. Golden Globes

Zero Dark Thirty

“Zero Dark Thirty” von Kathryn Bigelow mit Scott Adkins. Copyright: Universal Pictures International

In der Nacht des 13. Januars wurden in Beverly Hills zum nunmehr 70. Mal die Golden Globes verliehen. Die Preise, die allgemein den Ruf haben, ein Gradmesser für die kommende Oscarverleihung zu sein, wurden wie gewohnt an Film- und TV-Schaffende der Traumfabrik verliehen.

Die unterhaltsame Show wurde gehostet von Tina Fey und Amy Poehler, die mit teils bissigem Witz durch die Verleihungsshow leiteten, die nicht nur unter ihren Gästen den Ruf hat, deutlich unterhaltsamer als die deutlich steifere Oscarverleihung zu sein.

Die Preisverleihung selber hielt für Fans actionlastiger Filmware leider keine wirklichen Überraschungen bereit. Für Actionfans waren letztlich nur zwei Preise interessant:

Zum einen der Golden Globe für den besten Song, der an Adele mit ihrem Titelsong zu “Skyfall” ging. Zum anderen gelang es Actionspezialistin Kathryn Bigelow ihre Hauptdarstellerin Jessica Chastain so anzuspornen, dass sie für ihre Leistung in “Zero Dark Thirty” einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Drama erhielt.

Die Golden Globes und Stars des Actiongenres

Davon abgesehen spielten unsere Actionhelden eher eine untergeordnete Rolle. Doch wenn man die Augen aufhielt, gab es einiges zu entdecken. Mark Wahlberg war vor Ort, genau wie Ralph Moeller, der neben seinem Buddie Ahnuld thronte. Jason Statham verlieh mit seiner “Parker”-Filmpartnerin Jennifer Lopez zwei Awards und Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger hatten ebenfalls einen wunderschön kurzen, sehr pointierten Auftritt als Awardverleiher. Witzige Notiz am Rande: Der hierbei verliehene Golden Globe ging mit Michael Hanekes Film “Liebe” an eine österreichische Produktion.

Hier einmal ihr köstlicher Kurzauftritt:

Die Preisverleihung und die Preisträger

Ansonsten verlief der Abend durchaus interessant. Einen echten Favoriten für die Oscars kann man anhand dieser Verleihung gar nicht wirklich ausmachen. Rein nach der Awardzahl ist “Les Miserables” mit drei Golden Globes (Bester Darsteller Komödie/Musical: Hugh Jackman, Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway, Beste Film Komödie/Musical) wohl ein Favorit, zumal die Oscaracademy auf Musicals durchaus steht.

Doch auch “Argo” von Ben Affleck (Bester Film Drama und Beste Regie) muss man nach den Golden Globes im Auge behalten.

Die beste Dankesrede, die ihr langjähriger Freund Mel Gibson mit großer Rührung verfolgte, war jene von Jodie Foster, die offen über ihre Homosexualität sprach und den Wert von Privatsphäre in einer Zeit gläserner Menschen und Facebookabhängiger dick unterstrich.

Weitere Preisträger des Abends

  • Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama: Daniel Day-Lewis (Lincoln)
  • Best Television Series – Musical or Comedy: Girls
  • Best Performance by an Actress in a Television Series – Musical or Comedy: Lena Dunham (Girls)
  • Best Animated Film: Merida – Legende der Highlands
  • Best Performance by an Actress in a Television Series – Drama: Claire Danes (Homeland)
  • Best Performance by an Actor in a Television Series – Musical or Comedy: Don Cheadle (House of Lies)
  • Best Screenplay – Motion Picture: Quentin Tarantino (Django Unchained)
  • Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Ed Harris (Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt)
  • Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy: Jennifer Lawrence (Silver Linings)
  • Best Performance by an Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Kevin Costner (Hatfields & McCoys)
  • Best Original Score – Motion Picture: Mychael Danna (Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger)
  • Best Television Series – Drama: Homeland
  • Best Performance by an Actor in a Television Series – Drama: Damian Lewis (Homeland)
  • Best Performance by an Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television: Julianne Moore (Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt)
  • Best Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt
  • Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television: Maggie Smith (Downton Abbey)
  • Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture: Christoph Waltz (Django Unchained)

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