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Bloody Mama

Originaltitel: Bloody Mama__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 1970__Regie: Roger Corman__Darsteller: Shelley Winters, Pat Hingle, Don Stroud, Diane Varsi, Bruce Dern, Clint Kimbrough, Robert Walden, Robert De Niro, Alex Nicol, Michael Fox, Scatman Crothers, Stacy Harris u.a.

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Bloody Mama Cover

Mediabook Cover A von “Bloody Mama”.

Ob J. Edgar Hoover nun übertrieb oder nicht, als er die Barker-Bande als die größten Verbrecher in der Kartei des FBI bezeichnete – Kate „Ma“ Barker und ihre Söhne haben es jedenfalls zu schillernden Personen der Popkultur geschafft. Selbst wenn man mit ihrem Lebenslauf nicht vertraut ist, so ist man doch bestimmt vertraut mit dem Bild einer dominanten älteren Lady, die ihre einfältigen Söhne bemuttert und zu Verbrechen anstiftet. Ein solches Bild hat sich als archaisches Muster im allgemeinen Bewusstsein festgesetzt. Man würde Parallelen ziehen zu Comic-Konstrukten wie den Panzerknackern in „DuckTales“ oder den Daltons aus den Lucky-Luke-Comics, die unter matriarchaler Führung die Umgebung unsicher machten und im Zweifelsfall darauf vertrauen konnten, dass ihre Ma sie wieder aus dem Schlamassel befreien würde, in den sie sich geritten hatten. Bei der popkulturellen Verarbeitung der Barker-Story geht es also vielleicht weniger um die Verbrechen selbst als vielmehr um das merkwürdige Familienband, unter dessen Banner sie begangen wurden.

Was konkret den Filmbereich angeht, besetzte Roger Corman mit seiner sehr freien Barker-Adaption „Bloody Mama“ keineswegs eine unberührte Nische. So erschien bereits 1960 der Neo-Noir „Die gnadenlosen Killer“ über die Barker-Familie, gedreht von Bill Karn, der in seiner gerade mal ein Jahrzehnt umfassenden Regie-Karriere hauptsächlich auf FBI- und Kriminalgeschichten abonniert war. Auch Karns „FBI räumt auf“ (1957) behandelt neben anderen Kriminellen derselben Ära bereits Ma Barker. Ferner befassten sich verschiedene TV-Serien mit den Barkers, darunter auch die Krimi-Serie „Die Unbestechlichen“, basierend auf der Autobiografie von Prohibitionsagent Eliot Ness, die in den 80er Jahren noch einmal Grundlage für die gleichnamige Verfilmung von Brian de Palma werden sollte. 1967 erschien zudem Arthur Penns „Bonnie und Clyde“, der heute als Schlüsselwerk für den Beginn der New-Hollywood-Ära verstanden wird und seinen Kult Eigenschaften zu verdanken hat, die auch den Barkers unterstellt werden können. Es ist die unorthodoxe Verbindung zwischen den Ganoven, die wie ein Brandbeschleuniger auf die begangenen Straftaten einwirkt und im Zuge aufkochender Emotionen zwangsläufig in einer Tragödie enden muss. Der Stoff im Grunde, aus dem Kassenschlager gemacht sind.

Corman selbst hatte schon 1958 als Regisseur positive Erfahrungen mit der Epoche der Prohibition gemacht, als er mit Charles Bronson in der Hauptrolle die Geschichte von „Machine Gun Kelly“ verfilmte. Es verwundert also nicht, dass er zunächst mit „Chicago-Massaker“ (1967) und dann schließlich mit „Bloody Mama“ dorthin zurückkehrte, wo er erste Kritiker-Lorbeeren einheimsen konnte. Später produzierte er außerdem noch „Big Bad Mama“ (1974) von Steve Carver, der die „Bloody Mama“-Prämisse praktisch mit einer rein weiblichen Besetzung variiert.

Shelley Winters (“Delta Force“) übernimmt in „Bloody Mama“ die Hauptrolle. Eine entwaffnend logische Wahl, hat sie doch in der trashigen TV-Serie „Batman“ bereits eine auf Mrs. Barker basierende Schurkin namens „Ma Parker“ gespielt, die ihre nicht sehr hellen Kinder dazu anstachelte, die lästige Fledermaus an die Wand zu nageln, wobei sie auch selbst mal gerne zur Maschinenpistole griff. Unter Corman kann sie nun zeigen, ob sie die Figur auch in einem seriöseren Ambiente trifft. Ihr zur Seite stehen Don Stroud als Sohn Herman, Robert Walden als Sohn Fred, Clint Kimbrough als Sohn Arthur und ein blutjunger Robert De Niro noch ganz am Anfang seiner Karriere als Sohn Lloyd. Vier blonde Jungs in Latzhosen und eine emanzipierte Frau mit den tröstlichen Rundungen einer fürsorglichen Mutter, das ist der unzertrennliche Kern von Cormans Gangsterballade.

Damit stemmt er sich bewusst gegen die aus der realen Geschichte überlieferten Fakten, um eine eigene dramaturgische Linie fahren zu können. Nicht filmtauglich genug wäre es wohl gewesen, wenn das Drehbuch die Wege der Bandenmitglieder noch mehr hätte auseinanderdriften lassen, so wie es in Wirklichkeit geschah. Zusammen bleibt, was zusammen gehört, ist nicht nur das Motto der Matriarchin, sondern auch der narrativen Perspektive dieses Films, ganz egal, was Historiker dazu sagen. Corman legt höchsten Wert darauf, inzestuöse Strukturen innerhalb der Familie zu zeichnen und nutzt dabei die Verschiebungen der Machtverhältnisse als essenzielle Plot Points.

Obwohl im ersten Drittel einige Zeitsprünge vollzogen werden, sind der Vorgeschichte nur wenige Sequenzen gewidmet. In einem Prolog von weniger als zwei Minuten Laufzeit wird die Persönlichkeit der Protagonistin mit dem angedeuteten Trauma der Vergewaltigung durch die eigenen Brüder erklärt, was in dem jungen Mädchen den Wunsch weckt, eine eigene, harmonische Familie zu gründen (mit Kindern, die alles für ihre Mutter tun würden). Ihr späterer Ehemann George (Alex Nicol) wird in einer herzzerreißend kurzen Szene mit einer Mischung aus Mitgefühl und Kälte brutal zurückgelassen. Doch so schnell diese Momente auch abgehandelt sind, vergessen bleiben sie nicht: Immer wieder erinnern sich die Söhne an die traurigen blauen Augen ihres Vaters und treffen aufgrund dieser Erinnerung auch Entscheidungen, die einen Einfluss auf alles Weitere haben werden.

Schaut in den Trailer zu “Bloody Mama”

Natürlich ist Corman vor allem an aufregenden, bisweilen sogar reißerischen Entwicklungen interessiert, da der Unterhaltungswert offensichtlich einen höheren Stellenwert genießt als ein historisch akkurates Portrait der Vergangenheit. Nur, ausbeuterisch oder gar geschmacklos wird er deswegen nicht. Die angedeuteten Perversionen, die das Handeln der degeneriert auftretenden Barkers bestimmen, bleiben eben genau dies: Andeutungen, die zur einen oder anderen Seite hin ausgelegt werden können. Kein Zweifel besteht lediglich daran, dass in der Jugend dieser Frau etwas kaputtgegangen ist und sie es durch ihre Erziehung an die nächste Generation übertragen hat. Der kurze Augenblick zu Beginn des Films kann nicht ausreichen, um jegliche Verhaltensweisen von ihr oder ihren Kindern zu erklären, doch der Einblick in den Alltag reicht aus, um zu veranschaulichen, wie sich das Leben der normalen, in die Gesellschaft integrierten Mitmenschen Tag für Tag, Verbrechen für Verbrechen von den Barkers entfernt und wie der protektionistische Mantel immer dicker, die Schlinge immer enger wird.

Dieser Effekt tritt auch ein, weil die Dialoge fast ausschließlich auf die primitive Verständigung der Brüder untereinander und die verblendeten Kommandos des Oberhaupts konzentriert bleibt. Es gibt keine Perspektivenwechsel, in denen zum Beispiel ein FBI-Agent ermittelt und dabei intelligente Schlussfolgerungen zieht, die im Kontrast stehen zur unreflektierten Hinterwäldler-Aura der Familie. Man bleibt gewissermaßen in der Barker-Blase und bekommt von der Außenwelt nur das mit, was angespült wird. Dazu gehört beispielsweise ein naives Mädchen, das sich arglos dem Versteck der Bande schwimmend im See nähert und daraufhin mit Lloyd flirtet – für Robert De Niro die Gelegenheit, eine beeindruckende Demonstration von Einfältigkeit zu liefern. Dazu gehört auch eine Gefängnissequenz, in der Fred die Bekanntschaft mit dem bisexuellen Insassen Kevin (Bruce Dern) macht, der sich später der Bande anschließt. Und vor allem gehört dazu eine Episode um die Entführung eines Bankers zwecks Lösegeld. Pat Hingle brilliert in der Rolle des Entführten, indem er seine Entführer mit psychologischem Feingefühl einen Blick auf deren eigene Abgründe werfen lässt – einer der filmischen Höhepunkte, in denen auch und gerade die Rolle von Shelley Winters einen Knackpunkt überschreitet.

Zur Unterstützung des Effekts dudelt der hauptsächlich aus Folk, Country und Gospel bestehende Soundtrack ohne Höhepunkte vor sich hin, beinahe so, als würde permanent ein Radio laufen. Das ist manchmal etwas anstrengend, führt aber zu einem äußerst spannenden Subtext, der die Tragödie langsam offenlegt, ohne sie mit ausholenden Gesten betonen zu müssen. Völlig frei von Eitelkeit verwehrt sich der Film trotz einiger berührender Augenblicke dem Pathos, das „Bonnie und Clyde“ noch ausgezeichnet hatte, um eher auf eine Erkenntnis zu setzen, die sich irgendwo zwischen lautstarken Familienversammlungen und einem letzten Schussgefecht mit der Polizei entfaltet. Dieses wiederum ist etwas merkwürdig geschnitten (wo kommen da auf einmal die picknickenden Schaulustigen her), aber durchaus packend in ihrer Chronologie und neben einer Autoverfolgungsjagd und einem in Flammen aufgehenden Oldtimer wohl so ziemlich die einzige Action, die man zu erwarten hat.

Für einen Low-Budget-Film fällt außerdem die Ausstattung beachtlich aus. Zwar verschwinden die aufkeimenden 1970er Jahre nicht völlig hinter der Illusion der Prohibitionszeit, aber Kostüme, Kulissen, Accessoires und Vehikel bemühen sich um Authentizität, auch gerade was den Schauplatz des letzten Schusswechsels angeht. Gleichwohl sind natürlich keine großen Stadtpanoramen oder dergleichen zu erwarten, da sich ein Großteil der Story im Hinterland abspielt, verborgen von Wäldern und Wiesen.

Zu einem Gangster-Epos fehlt sicher einiges, zu einer ernsthaften Biografie über Ma Barker ohnehin, aber „Bloody Mama“ ist zumindest gespickt mit menschlichem Drama und ausweglosem Schicksal. Corman erschafft nur eine kleine Welt, diese involviert aber durch ihre tiefen Abgründe, die sich hinter der Fassade des bedingungslosen Familienzusammenhalts eröffnen. Die Grenzen des Groschenromans werden immer wieder dann gesprengt, wenn Dinge lediglich angedeutet anstatt gezeigt werden. Irgendwie verständlich, dass dieser Film von der Kritik weitgehend gestraft wurde und er dennoch vom Macher selbst offenbar sehr geschätzt wird.

7 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von “Bloody Mama”

Mediabooks

“Bloody Mama” erscheint über Wicked Vision in drei verschiedenen Mediabook-Varianten

Limited Collector’s Edition #42

2014 erschien „Bloody Mama“ erstmals in den USA über Scorpion Releasing auf Blu-ray. Bis dato war er lediglich im Rahmen einer „Roger Corman Collection“ im Paket mit sieben weiteren Filmen auf DVD erschienen. Wie einige andere MGM-Titel ist auch dieser nun in Deutschland bei Wicked-Vision in der Collector’s-Edition-Serie als Nr. 42 untergekommen. Bei uns ist es sogar eine digitale Premiere, denn bislang kannte man Cormans Gangsterfilm hierzulande nur aus dem Fernsehen oder von Videokassette.

Die Verpackung

Grundlage der Besprechung ist das auf 444 Stück limitierte Mediabook der Variante A, das auf das deutsche Originalposter als Motiv zurückgreift. Die Fülle an Textbausteinen lässt das Deckblatt ziemlich überladen wirken, denn neben Titel, Tagline und Credits muss da auch noch die „Collector’s Edition-Banderole, das FSK16-Logo und ein Werbe-Tag untergebracht werden. Eine Herausforderung selbst für einen Tetris-Großmeister! All diese Elemente sind auf der eigentlichen Mediabook-Front nicht mehr zugegen, ansonsten wurde das Plakat allerdings authentisch im Original belassen, mit sämtlichen Textbausteinen. Wenn man mal alle Wörter vom Titel bis zur Besetzung durchzählt, kommt man auf eine Wortzahl von mehr als 100. Durch den Retro-Anstrich des Motivs funktioniert das als Artwork allerdings dabei ausgezeichnet. Shelley Winters ist darauf in einer ikonischen Pose mit Tommy Gun in der Rechten und Zigarre in der Linken im Büsten-Abschnitt verewigt, die Farbkontraste bis zum Anschlag hochgedreht. Links von ihr ein Oldtimer und rechts ein paar aufgetürmte Leichen in Schwarzweiß. Ein orangefarbener Zierrahmen verläuft um die Ränder. Der Rest besteht aus Text, wobei der Filmtitel dank seiner besonderen Typografie und des roten Hintergrunds alle Augen auf sich zieht.

Gegen die Wirkung dieses Posters kommen diesmal nicht einmal die beiden handgezeichneten Motive an, die für Cover B und C auf je 333 Einheiten limitiert wurden. Cover B basiert möglicherweise auf dem italienischen Plakat. Es handelt sich um eine typische Kopf-Collage auf schwarzem Hintergrund, der Künstler konzentriert sich hier wahrlich auf den Filmkern, indem er alles außer Ma und ihren Söhnen ausspart. Auch Cover C konzentriert sich auf diesen Kern, stellt aber zumindest Waffen und Autos noch etwas stärker heraus und nutzt einen bläulichen Hintergrund, der aus Wolken bzw. Zigarrenqualm besteht. Der Zeichner hat sich beim Portrait von Shelley Winters offensichtlich am Originalposter orientiert. Leider ist der Titelschriftzug auf beiden Motiven deutlich generischer ausgefallen als beim A-Motiv (und im einsortierten Regal ist er es schließlich, den man sehen wird).

Das Booklet

Innen erst einmal ein Schock – haben die Discs etwa Einschusslöcher? Ah nein, zum Glück nur aufgemalt. Puh. Hinter den Trays breitet sich ein auf alt getrimmtes, verwaschenes Familienfoto der Film-Barkers aus. Ma ziert in der Pose des Covers auch noch einmal die Booklet-Vorderseite (in Sepia eingefärbtem Schwarzweiß), auf der Rückseite finden wir ein weiteres Szenenbild von Shelley Winters mit schussbereiter Waffe und Zigarre im Mundwinkel. Innen wühlt David Renske wieder tief in der Analyse-Kiste und fördert einen inhaltlichen Gehalt zutage, der es fast unmöglich macht, „Bloody Mama“ einfach nur als oberflächliche Produktion für den schnellen Dollar zu betrachten. Diesmal ist die Analyse ungewohnt kurz, endet sie doch bereits auf Seite 14. Im Anschluss folgt eine Seite mit zeitgenössischen Kritikerstimmen, angeführt von Renskes liebstem Feindbild, dem katholischen Filmdienst, über die Variety, Siskel, Sunday Times und Newsweek. Schon im laufenden Text werden diverse Szenenbilder verarbeitet, nach den Kritikerstimmen folgen auf einer Doppelseite noch weitere. Zum Abschluss gibt es noch eine kurze Biografie über die „echte“ Kate Barker. Siese erscheint von außen etwas lieblos, weil sie teilweise Textbausteine aus dem Wikipedia-Eintrag wiederverwendet (ob es sich um den gleichen Autoren handelt, konnte nicht verifiziert werden). Schön hingegen das Schlusswort, ein Zitat von Barker-Wegbegleiter Alvin Karpis aus seinem Buch „The Alvin Karpis Story“.

Bild und Ton

Sehr überzeugend fällt die Bildqualität aus. Die Schärfe ist für einen solchen Film beachtlich, sie lässt die vielen kleinen Ausstattungsdetails in bestem Licht erstrahlen. Der Farbton verströmt einen erdigen Look, der das Eintauchen in die Epoche erleichtert, der Kontrast arbeitet die Helligkeitsstufen präzise heraus. Selbst in den wenigen dunklen Szenen (etwa der fensterlose Raum, in dem der entführte Banker untergebracht ist) wird nicht viel verschluckt. Verschmutzungen fallen bis auf minimale Ausnahmen auch keine auf. Die Dialoge im englischen Originalton wirken im Vergleich mit den Umgebungsgeräuschen und der Musik vielleicht ein wenig muffig, hier hat die deutsche Synchronisation durchaus einen Vorteil. Beide Spuren sind in DTS-HD Master Audio 2.0 auf der Scheibe enthalten.

Der Audiokommentar

Auf einer dritten Tonspur befindet sich ein deutscher Audiokommentar von Robert Zion. Der zentriert seine Ausführungen rund um das Schaffen von Roger Corman, geht im Laufe des Films aber auch stärker auf den eigentlichen Betrachtungsgegenstand ein und weiß den schmalen Spagat zwischen Exploitation, B-Movie und Independetfilm mit präzisen Definitionen zu meistern. Gegen Ende gibt es dann noch einen pelzigen Gastauftritt mit einem herzlichen „Miau“ als Zugabe – der Film geht auf’s Finale zu, da wird es halt auch langsam wieder Zeit für die nächste Fütterung, gell?

Roger Corman

Regisseur und Produzent Roger Corman ist gleich in zwei Featurettes zu sehen.

Die Extras

Bei der Sichtung der Extras merkt man, dass einige Informationen dann auch in das Booklet geflossen sind. In den „Trailers from Hell“ (2 Min.) verliert Roger Corman ein paar Worte über die aus dem Hauptfilm geschnittene, aber im Trailer verarbeitete Geburtsszene. Außerdem hat er eine witzige Anekdote über Robert De Niro und seine Fahrkünste zu erzählen. Jene Anekdote kommt weiterhin noch einmal in einem 15-minütigen, damals von Scorpion Releasing für den Blu-ray-Release produzierten Interview zur Sprache. Hauptsächlich geht es darum, wie er unter AIP den Auswahlprozess des Drehbuchs geführt hat, wie die Produktionsbedingungen zustande kamen und welche artverwandten Filme im gleichen Fahrwasser entstanden. Beide Features können auf Wunsch natürlich wieder mit deutschen Untertiteln abgespielt werden, selbiges gilt auch für den Hauptfilm.

Außerdem gibt es den deutschen Trailer im schmuddeligen Griesel-Look sowie den englischen Originaltrailer. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bildergalerie mit einer stattlichen Laufzeit von 17 Minuten. Gestaffelt nach Kategorien werden hier nacheinander internationale Plakatmotive, Kino-Aushangfotos und Pressehefte abgebildet. Letztere werden dabei so gezoomt, dass man alles durchlesen kann – das ist vorbildlich und geht weit über eine lieblose Screenshot-Sammlung hinaus, wie man sie von anderen Anbietern manchmal gewohnt ist. Am Ende der Galerie folgen dann noch ein paar VHS-Motive (teilweise noch mit Preisschildern), Soundtrack-Cover und schließlich die bisherigen DVD- und Blu-ray-Cover – mit den Wicked-Vision-Mediabooks zum krönenden Abschluss, versteht sich.

Bildergalerie

Bloody Mama

Ma und ihre Boys.

Bloody Mama

Verlierer bleiben eben zurück: Pa Barker wird über die Zeugung der Kinder hinaus nicht lange gebraucht.

Bloody Mama

Bruce Dern “hat Rücken”.

Bloody Mama

Ältere Damen eignen sich perfekt als menschliches Schutzschild für die Flucht nach dem Banküberfall.

Bloody Mama

Eine beispiellose Karriere beginnt: Robert De Niro in einer seiner ersten Rollen.

Bloody Mama

Mutter und Freundin stellen sicher, dass der Junge sich bei seinem alljährlichen Bad auch ordentlich hinter den Ohren wäscht.

Bloody Mama

Kleines Kuckloch Klan?

Bloody Mama

Super Turbo Boost per Bleispritze.

Bloody Mama

Möge der Showdown beginnen.

Sascha Ganser (Vince)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision__FSK Freigabe: FSK16__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja / Ja

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