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Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films

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Cover

Das Buchcover zu “Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films”

Wer die Gülle nicht ehrt, ist der Meisterwerke nicht wert

Wenn von den Meilensteinen des Actionfilms die Rede ist, denkt man automatisch an die Arbeiten von James Cameron, John McTiernan oder John Woo; solche Regisseure, die Blaupausen gesetzt und Formeln definiert haben. Doch Terminator, Predator, Stirb Langsam und Hard Boiled sind eben letztlich mehr als einfach nur Vertreter des Genres „Action“, zumal ihre Macher oft an höheren Zielen interessiert waren. Selbst, wenn sie einmal nicht wie so oft durch Science Fiction, Horror oder Drama hybridisiert werden, so finden sich diese Referenzwerke in einer Position, die sich weit über das selbstzweckhafte Spiel mit Bewegung und Kollision heraushebt. Sie können, so beharrlich sie auch zum lexikalischen Beispiel für die Definition des Actionfilms erklärt werden, das Action-Genre alleine nicht abbilden. Dazu bedarf es am Ende der vielen kleinen Handwerker, die bewährte Formeln reproduzieren, Epigonen erzeugen und somit erst das bilden, was wir unter dem Begriff „Genre“ verstehen. Einer von denen, die dem Action-Genre diesen Dienst erwiesen haben, hört auf den Namen Cirio H. Santiago.

„Cirio… wer?“ Das ist die Frage, mit welcher der Autor David Renske in seinem Nischenwerk über den philippinischen Filmemacher kokettiert, nennt er seine Abhandlung doch vielsagend „Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films“ – sehr wohl darum wissend, dass es hier um einen Mann geht, der von der Aufarbeitung eines an Retrospektiven ohnehin eher armen Genres geflissentlich unterschlagen wurde. An dieser Stelle sei zugegeben, dass es auch innerhalb der Actionfreunde-Redaktion ein paar Kollegen gibt, die sich mit dem „Meister des B-Films“ wesentlich besser auskennen als der Autor dieser Zeilen. Doch am Ende sind es eben Filmliebhaber wie Renske, die ihren Santiago wie ihre Westentaschen kennen müssen, um anderen Filmliebhabern wie diesem Rezensenten einen verheißungsvollen Einstieg in die Welt des CHS (wie er im Buch und somit auch in dieser Kritik abgekürzt wird) zu bescheren und die Lust an den Niederungen des B-Actioners der 70er, 80er und 90er neu zu entfachen.

Action-Alphabetismus

Es gehören durchaus Cojones dazu, ein solches Buch auf den deutschen Markt zu bringen, weshalb Renske den Herausgebern Wicked Vision und Creepy Images (in Person von Daniel Pereé und Thorsten Benzel) auch vor allem dafür dankt, mutig gewesen zu sein. Eine Action-Bibel rund um Schwarzenegger, Stallone & Co. wäre die sicherere Bank gewesen, aber deswegen gibt es über solche Herrschaften ja auch bereits genug zu lesen. Bei CHS kann es dagegen nur darum gehen, Neuland zu erschließen. Denn wer hat bislang schon die Mühe und vor allem Leidenschaft aufgebracht, sich ausgiebig mit dem gering beachteten Vermächtnis eines Krachmachers von den Philippinen zu befassen?

Womöglich haben ja auch die Vorstöße einiger britischer Labels dazu beflügelt, sich auf das Experiment einzulassen, denn bei Arrow und Konsorten wurden jüngst zumindest einige Nischen aus dem niederen Horror- und Exploitation-Kino ausgeleuchtet, sowohl als Teil von von Blu-ray-Kollektionen als auch solo in Buchform – was natürlich noch nichts über das Gelingen eines Ausflugs ins Action-Fach sagt (und dann auch noch auf deutschem Boden). Geworden ist es schließlich ein knapp 200-seitiges, sauber geklebtes Paperback im DIN A5-Format, das abgesehen vom Vorwort aus fünf Teilen besteht: Einer Biografie über CHS, einer Sammlung von Interviews mit ehemaligen Wegbegleitern des Regisseurs, einem älteren Interview mit dem bereits 2008 gestorbenen CHS selbst, einer ausführlichen Zusammenstellung von Kurzkritiken zu vielen CHS-Werken sowie schließlich der vollständigen Filmographie. Geboten wird also eine gesunde Mischung aus Erinnerungen, Meinungsbildung und Fakten, die darum bemüht ist, ein prägnantes Bild der Person im Mittelpunkt zu zeichnen, das gerne auch subjektiv leicht verklärt sein darf, solange es nur auf spannende und abwechslungsreiche Art etwas zu erzählen hat.

Schade, dass sich die Familie Santiago nicht an der Entstehung des Buches beteiligen wollte, so dass Renskes Bemühungen, noch mehr über die Privatperson CHS in Erfahrung zu bringen, zum Scheitern verurteilt sind. Immerhin konnte der Autor Interviews mit insgesamt neun Darstellern, Produzenten und anderen Verbündeten führen, so dass trotz der recht geringen Zahl an Informationsquellen (es werden insgesamt lediglich 14 Quellen angegeben, darunter auch generische Nachschlagewerke wie die OFDb, die IMDB und diverse Blogs) ein vielseitiges Profil entsteht; wohl auch, weil viele zusätzliche Informationen aus der Kommunikation mit den Darstellern Henry Strzalkowski und Jospeh Zucchero geflossen sind.

Es war einmal… auf den Philippinen

„Filmverrückt auf Philippinisch – Das Leben des Herrn S.“ nennt Renske sein erstes Kapitel in ironischer Anspielung auf bedeutende historische oder fiktive Romanfiguren. Es hätte in exakt dieser Form auch für ein Mediabook geschrieben werden können, würden sich denn Mediabooks bei Actionfilmen finanziell lohnen (zumindest kann man von außen den Eindruck bekommen, dass es sich bei dieser auch von Wicked Vision gepflegten Form, Filme zu veröffentlichen, um eine Horror-Domäne handelt). Auf zwölf Seiten pflügt Renske durch die Biografie des „Herrn S.“ und verknüpft sie eng mit der philippinischen Filmgeschichte, die 1897 mit ersten Filmvorführungen in der Hauptstadt Manila begonnen haben soll und schließlich zu einem filmverrückten 16-Jährigen führte, dessen Begeisterung Anfang der 50er Jahre mitten in der aufblühenden philippinischen Filmindustrie entfacht wurde. Das sind allzu selten gelesene Worte über eine kreative Landschaft jenseits des mächtigen Hollywood oder des intellektuellen europäischen Kinos, gespickt mit Titeln und Produzentennamen, die sich natürlich dennoch am Hollywood-Kompass orientierten und so bereits als Fingerzeig für die weitere Entwicklung des CHS taugen. Es handelt sich um eine sehr dichte Einführung in die philippinische Filmgeschichte, deren Einfluss auf den jungen Regisseur schlüssig auf den Punkt gebracht wird. Wo das Mediabook-Format mit seinem oft auf 24 Seiten begrenzten Buchteil allerdings natürlichen Limitationen aufliegt, hätte es sich bei einem ganzen Buch rentiert, noch mehr Quellen zu Rate zu ziehen und gerade diesen ersten Teil noch ausführlicher zu gestalten. Wenn schon, denn schon. So bleibt bei einem fast 200 Seiten starken Buch ein wenig Enttäuschung zurück, dass der eigentliche Hauptteil, die freie Biografie, lediglich sieben Prozent des Gesamtumfangs ausmacht.

Renske vertraut allerdings darauf, dass sich aus dem Lebenswerk und dessen Entstehung noch mehr Erkenntnisse über CHS zusammentragen lassen. Das eigentliche Bild von dessen Persönlichkeit bekommen wir nicht in der Abarbeitung der Lebensstationen, sondern in den vielen kleinen Geschichten, die sich im Interview-Teil verbergen.

Erinnerungen an den Scherzbold Cirio H. Santiago

Cirio H. Santiago - Unbekannter Meister des B-Films

Cirio H. Santiagos ehemalige Weggefährten haben über ihren Regisseur eine Menge zu erzählen.

Da Renske die Interviews allesamt selbst führte, stellt er nicht nur personalisierte Fragen (bezugnehmend auf die Gelegenheiten, bei denen seine Interviewpartner mit CHS zusammenarbeiten durften), sondern mischt auch einige generelle Fragen mit ein, die für jeden gedacht sind. So prüft er methodisch nach, ob die Antworten lediglich subjektive Schilderungen sind oder ob sich auch eine objektive Beschreibung der Persönlichkeit des Regisseurs daraus ziehen lässt. Geschickt! Weil Renske weiß, dass der Leser alle Interviews nacheinander lesen wird, nimmt er zum Teil auf Bezug auf vorherige Interviews, wenn beispielsweise Stuntman Ronald Asinas von einem Scherz erzählt, den sich CHS mit ihm erlaubt hat und Renske antwortet „Ja, das war einer seiner Tricks, haha“, weil Richard Norton seinem Regisseur bei einer ähnlichen Finte auf den Leim gegangen ist. Norton gehört übrigens generell zu den redseligsten Gesprächspartnern. Über Equalizer 2000 und Future Hunters hat er jedenfalls eine Menge zu erzählen, insbesondere was die Stuntarbeit angeht. Bei den Damen (Melissa Moore aus Angelfist und One Man Army, Linda Carol aus Future Hunters, Trina Parks aus The Muthers) geht es meist um heikle Szenen, etwa solche mit Schlangen oder ohne Kleidung, wobei CHS stets als Gentleman gezeichnet wird. Besonders unterhaltsam sind die kleinen Anekdoten, von denen fast jeder Befragte eine auf Lager hat; so etwa Jerry Trimble (Stranglehold, Live By The Fist), der mit einer kruden Fettklumpen-Story aufwartet oder Richard Young (Final Mission), der eine witzige Mülleimer-Story auf Lager hat. Roger Corman bleibt indes ganz in seiner gewohnten Art professionell und ein wenig distanziert. Er nimmt sich aber viel Zeit, um den Blick auf CHS aus der Makroperspektive zu beleuchten, zeichnet er ihn doch als unverzichtbaren Motor all seiner Produktionen, ohne den alles zusammenbräche. Das wird vor allem bei der Produktionsgeschichte von „Water Wars“ deutlich, den CHS aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht mehr finalisieren konnte.

Bei Teil 3 handelt es sich um ein Interview aus dem Jahr 2006, das nicht etwa Renske mit CHS führte, sondern Josiah Howard im Rahmen seines Buches „Blaxploitation Cinema: The Essential Reference Guide“. Das Gespräch geht mit seinen gerade mal vier Seiten nicht allzu sehr in die Tiefe, ist aber ein schönes Zeitdokument und unter Betrachtung der Kapitelstruktur wunderbar mittig im Zentrum platziert.

Brennende Stuntmen und explodierende Hubschrauber Nonstop

Das wahre Kernstück des Buches folgt aber erst in Kapitel 4. Der Leser darf sich hier auf einen Kurzkritiken-Marathon von einem wahren Kenner freuen. Satte 43 CHS-Werke aus den 70er, 80er, 90er und 00er Jahren werden hier besprochen, wobei jedem Film mindestens zwei Seiten bestehend aus Text, Postern, Screenshots und Produktionsfotos spendiert werden; „The Muthers“ kommt sogar auf vier Seiten. Der Aufbau mit Cast & Crew-Details, Synopsis, Kritik und Veröffentlichungsinformationen erinnert im Aufbau ein wenig an die kompakten Lexika der Marke Frank Trebbin; löblich, dass sich Renske die Mühe macht, für jeden Film zu recherchieren, ob und in welcher Form er in Deutschland erschienen ist, wo es passable Alternativen gibt und was die längste bekannte Laufzeit ist.

Die Kritiken selbst sind schwer unterhaltsam geschrieben und legen ihr Augenmerk vor allem darauf, welche Einflüsse CHS verarbeitet (von Blaxploitation über Namploitation über den Piraten-, Agenten-, Endzeit-, WIP- und Abenteuerfilm) und wie gut die Zutaten je Film miteinander harmonieren. Der katholische Filmdienst und das „Hölle auf Erden“-Filmlexikon müssen dabei wegen ihrer bornierten Perspektive auf niedere Genrefilme als Prügelknaben herhalten; deren Zitate vorzuführen wird hier zum Running Gag ausgespielt. Das mag nicht die feine Art sein, aber hey… haben wir uns nicht alle gewünscht, dass es endlich mal einer ausspricht? Schön auch in dem Zusammenhang, dass Renske sich keinen Deut der neuen Political Correctness ausliefert und eben auch mal den Chauvi heraushängen lässt, wenn es eben gerade angemessen erscheint. Ansonsten ist zwar hier und da eine gewisse Tendenz zum Fanboyism zu erkennen, doch wenn es sein muss, haut Renske auch mal auf den Putz und straft die besonders übel geratenen Gurken ordentlich ab. Vor allem fällt seine Annäherung an das Gesamtwerk angenehm ironisch aus. Beispiele gefällig? In der Einleitung zu Dune Warriors heißt es etwa: „Wenn in der allerersten Minute ein brennender Stuntman durch das Bild purzelt, stehen die Chancen gut, dass man ein Werk von Cirio H. Santiago sichtet“. Die Beschreibung des Bildes eines Hubschraubers aus Live By The Fist lautet wiederum: „Zur Abwechslung mal ein Hubschrauber, der nicht explodiert“.

Cirio H. Santiago - Unbekannter Meister des B-Films

Bei der Aufmachung der Kritiken schwingt eine Menge Nostalgie aus guten alten VHS-Zeiten mit.

In jedem Fall geben die Filmkritiken äußerst umfassende Eindrücke des Gesamtwerks in all seinen Facetten, zumal neben den typischen Arbeiten auch Kuriositäten zur Sprache kommen wie etwa der Zeichentrick Aladdin and the Adventure of All Time, das Fantasy-Abenteuer Vulcan oder der Horrorfilm Die Todesinsel.

In Teil 5 folgt dann der Vollständigkeit halber noch einmal eine Filmografie mit den wichtigsten Daten zu allen Werken, an denen CHS als Regisseur, Produzent oder anderer Funktion beteiligt war.

Das Auge liest mit

Äußerst gelungen zeigen sich auch Layout und visuelle Gestaltung. Für den Text verwendete man eine sehr einfache, schnörkellose Schriftart, Zitate sind zentriert und in Blau mit Fettdruck und Kursivschrift hervorgehoben. Im Kritiken-Abschnitt sind Produktionsdetails im Kopf und VÖ-Details im Fuß mit einem dezenten blauen Hintergrund versehen, was nicht nur schick aussieht, sondern auch für eine schöne Struktur sorgt. Wenn eine Kritik mal kürzer ausfällt, wird der entstehende Platz einfach mit einem zusätzlichen oder größeren Bild aufgefüllt. Überhaupt ist das Buch trotz des informativen Textteils auch reich an Bildern; 207 Stück sind darin verteilt. Von ganzseitig bis Briefmarkengröße, bunt und schwarzweiß, Poster und Aushangfotos, Vergleiche und Variant-Motive, vor der Kamera und hinter den Kulissen. Mal nur eins, dann gleich fünf auf einer Doppelseite. Es gibt zwar ein paar doppelte Motive, die von Kapitel 1 und Kapitel 4 geteilt werden, der Freund von Originalpostern und seltenen Archivbildern wird aber in jedem Fall umfassend versorgt. Ein paar kleinere Schnitzer sind dem Lektorat durch das Netz gegangen; dass einmal ein Buchstabe fehlt oder die Kommasetzung an zwei, drei Stellen nicht ganz sitzt, ist noch zu verschmerzen. Dass Burgess Meredith weibliche Seiten zugestanden bekommt, von denen er vermutlich selbst nichts wusste, fällt da schon etwas mehr aus dem Rahmen; er wird nämlich hier kurzerhand zur „Amerikanerin“ umgedeutet. Das sind aber nur vereinzelte Ausnahmen, die den insgesamt hohen Qualitätsstandard nicht trüben können.

Fazit zu Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films

Wer die Filmwelt des Cirio H. Santiago noch nie betreten hat, wird trotz des dynamischen Feuerball-Covers zunächst einmal eine gewisse Skepsis verspüren, sich mit „Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films“ zu beschäftigen, zumal Actionfans ja gemeinhin auch als Büchermuffel gelten (was aber nur ein ganz gemeines Vorurteil sein kann). Wer aber seine Nase einmal in dieses Buch gesteckt hat, wird sie wohl so schnell nicht wieder herausnehmen. Und sich anschließend womöglich sogar auf die Suche nach einer vernünftigen Blu-ray, DVD oder zumindest einem alten Tape machen, um so viel von diesem Mann nachzuholen wie nur möglich. Denn egal, wie schick die allseits bekannten Ziegelsteine am Action-Firmament aussehen: Ihren Halt bewahren sie nur durch den Zement, der mit Actiongülle wie jener von CHS angerührt wurde.

Alle Informationen zur Buch-Veröffentlichung

Cirio H. Santiago – Unbekannter Meister des B-Films
von David Renske (Autor)
Taschenbuch: 184 Seiten
Verlag / Copyright aller Bilder: Wicked Vision / Creepy Images
ISBN-13: 978-3-00-066074-0

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Cirio H. Santiago Kritiken bei den Actionfreunden:

When Eagles Strike [2003] (Regie)
Stranglehold [1994] (Regie)
One Man Army [1994] (Regie)
Kill Zone [1993] (Regie)
Firehawk [1993] (Regie)
Angelfist [1993] (Regie)
Live by the Fist [1993] (Regie)
Beyond the Call of Duty [1992] (Regie)
Silk 2 – Hart wie Seide, sanft wie Stahl [1989] (Regie)
Blutiges Lang Mei [1989] (Regie)
Hells Angels in Vietnam [1989] (Regie)
Verraten in Vietnam [1989] (Produktion)
Fast Gun [1988] (Regie)
Platoon ohne Rückkehr [1988] (Regie)
The Sisterhood [1988] (Regie)
Killer Instinkt [1987] (Regie)
Die Todesinsel [1987] (Regie)
Equalizer 2000 [1986] (Regie)
Jungle Force [1986] (Regie)
Silk [1986] (Regie)
Future Hunters [1986] (Regie)
Force Commando [1986] (Regie)
Die Solo-Kampfmaschine [1985] (Regie)
Final Mission [1984] (Regie)
Stryker [1983] (Regie)
Nackte Fäuste – Die tödliche Karatelady aka Firecracker [1981] (Regie)
TNT Jackson [1974] (Regie)

Sascha Ganser (Vince)

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