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Daylight’s End

Originaltitel: Daylight’s End__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2016__Regie: William Kaufman__Darsteller: Johnny Strong, Lance Henriksen, Louis Mandylor, Chelsea Edmundson, Hakeem Kae-Kazim, Krzysztof Soszynski, Farah White, Chris Kerson, Gary Cairns, Heather Kafka, Mark Hanson, Sonny Puzikas, Matt Beckham u.a.
Daylight's End

Johnny Strong gibt den coolen Helden in William Kaufmans “Daylight’s End”

Deine Cassie, wie war sie?
Sie war perfekt. Sie war alles für mich…

Vor wenigen Jahren veränderte sich die Welt grundlegend. Ohne ersichtlichen Grund verwandelten sich einige Menschen in blutrünstige Monster. Kreaturen, die irgendwo zwischen Vampiren und Zombies anzusiedeln sind. Diese fielen über die anderen Menschen her und infizierten sie mit ihrem Blutdurst. Eines ihrer Opfer: Rourkes geliebte Frau.

Seitdem streift Rourke durch ein postapokalyptisches Amerika. Immer auf der Suche nach der Kreatur, die seine Frau verwandelte. Dabei rettet er der jungen Sam das Leben. Die haust gemeinsam mit anderen Überlebenden in einem ehemaligen, gut zu verteidigenden Polizeirevier. Selbiges wird seit einigen Tagen von den Kreaturen belagert. Als Rourke den Anführer der Belagerer sieht, erkennt er in ihm das Unwesen wieder, das seine Frau auf dem Gewissen hat…

In unserem Interview mit „Daylight’s End“-Hauptdarsteller Johnny Strong gab dieser zu Protokoll, dass er sich nicht für Filmprojekte hergebe, in die er sich nicht hundertprozentig einbringen könne. Was das bedeutet, zeigt „Daylight’s End“, nach „Sinners and Saints“ seine zweite Kollaboration mit Regisseur William Kaufman („The Marine 4“):

Strong schrieb den düster dräuenden, genial atmosphärischen Score zum Film und spielte ihn selbst ein. Obendrein steuerte er einen Song aus dem Album „War Horse“ seiner Band „Operator“ bei. Des Weiteren trägt er ein Shirt aus seiner eigenen Modelinie (zu erkennen am stylischen Logo auf dem Rücken). Als Produzent griff er zudem William Kaufman finanziell unter die Arme und schrieb und inszenierte alle Szenen rund um Rourkes Frau Cassie. Und natürlich gibt er auch den Helden der postapokalyptischen „Daylight’s End“-Welt, den er irgendwo zwischen schmallippigem Cowboy und verwegenem Max Rockatansky anlegt und sogar dessen Messer selbst designte!

Daylight's End

Rourke schlägt sich durch… immer angepasst an die lebensfeindliche Umwelt.

Sein Rourke ist Teil einer absolut auf das Wesentlichste reduzierten Story. Die versteht sich selbst mehr als ein wimpernschlagkurzer Einblick in eine zerstörte Welt, in der die Menschlichkeit immer mehr an den Rand gedrängt wird und eine nicht näher definierte Gefahr mit unbändigem Hunger alles ausrottet. Wieso verwandelten sich die Menschen in blutrünstige Bestien? Gibt es eine Heilung für die Ursache? Wie können die kläglichen Reste der Zivilisation weiter bestehen? Wer sind die Menschen, denen wir da zuschauen? Alles nicht wichtig. William Kaufman fokussiert vollkommen auf die bodycountintensive, blutige Action und definiert seine Figuren maximal über deren Taten.

Der Rest ist eine Hommage an Belagerungsfilme a la „Assault on Precinct 13“ oder dessen Vorbild „Rio Bravo“. In dem Gefängnis agiert ein bunt zusammengewürfelter Haufen Überlebender, angeführt vom charismatischen Lance Henriksen („Aliens – Die Rückkehr“). Davor wütet ein wilder Haufen noch wilderer Bestien unter der Führung des bulligen Krzysztof Soszynski („Hidden in the Woods“) als „The Alpha“.

Dessen rasend schnelles Gefolge verbrennt in der Sonne wie Vampire und ist dementsprechend eher nachtaktiv, was den Eingeschlossenen immer mal wieder Verschnaufpausen gibt. Wahre Fluchtmöglichkeiten sind in Ermangelung fahrbarer Untersätze aber Mangelware und die Gefahr, in der jeweils folgenden Nacht von den Bestien gestellt zu werden, ist einfach zu groß. Zumal der Kontakt mit einem Tropfen Blut der Bestien reicht, um sich in selbige zu verwandeln. Hier erinnern die Antipoden wieder stärker an Zombies.

Daylight's End

Lance Henriksen als Chef der belagerten Menschen.

In diversen Aufeinandertreffen im und rund um das Gefängnis dünnen sich diese Parteien nun permanent gegenseitig aus. Während die Menschen den Lumpen mit großkalibrigen Waffen zu Leibe rücken und die Bestien in rauen Mengen über den Jordan schicken, werden die den Menschen aufgrund ihres bloßen Aufkommens und ihres brachialen Tempos gefährlich. Welle um Welle branden sie über die Menschen herein, töten und infizieren sie oder werden mit aller Feuergewalt zurückgedrängt.

Große Shootouts im Sinne von Schusswaffenduellen braucht man sich also nicht zu erwarten. Die Bestien werden niedergemäht und sobald die Munition knapp wird oder Charaktere von der großen Gruppe separiert werden, wird es für die Menschen haarig. Nur zu Beginn gibt es auch eine Actionszene, bei der einige Gegner zurückballern dürfen. Wie von William Kaufman gewohnt darf man in der Action realistisches Waffenhandling und glaubwürdiges Vorgehen der Agierenden beobachten. Leider sind die meisten zugefügten Wunden weitgehend digitalen Ursprungs. Sie sehen samt und sonders nicht übel aus, sind aber schnell als PC-Tricks enttarnt. Die größten Actionszenarios ballen sich gegen Ende des Filmes. Vor allem in den letzten 45 Minuten kennt Kaufman kein Halten mehr und türmt gleich zwei große Actionszenen aufeinander.

In diesen wird ordentlich geballert, Handgranaten dürfen detonieren (leider mit überwiegend digitalen Folgen), Helden sterben, der Bodycount rotiert munter gegen unendlich und die verwinkelten Gänge der Schauplätze werden gewinnbringend für die Balleraction und plötzlich auftauchende Antipoden genutzt. Horror kommt dabei keiner auf, wohl aber eine nette Grundspannung. Im Grunde enttäuscht eigentlich nur der Finalkampf zwischen Rourke und „The Alpha“. Hier hätte Kaufman gut und gerne einen wuchtigen Kampf auf den Zuschauer loslassen dürfen. Leider dürfen aber sowohl Strong als auch Soszynski nicht zeigen, was sie draufhaben.

Daylight's End

Feuer frei! Johnny Strong im Dauerfeuermodus…

Das ist alles enorm zügig und dynamisch inszeniert, ohne dass man mit Wackelkamera-Orgien und ähnlichem Kokolores zugeschmissen werden würde. Abseits der Action fällt positiv auf, dass Kaufman nicht dem Drang erliegt, die postapokalyptische Welt mit Filtern jedweder Farbe zu berauben. Stattdessen punktet er mit Bildern, die Outdoor teilweise gar knallige Farben transportieren, während in Gebäuden kühlere Farben dominieren. Dass er in Dallas nicht an den schönsten Ecken drehen durfte, kommt der apokalyptischen Stimmung des Filmes sogar zu gute. Dass für eine derartige, eher kleine Produktion (kolportiert werden 2 Millionen Budget) mal eben ganze Straßenzüge leergeräumt werden, nimmt man als Zuschauer mit einem gewissen Staunen zur Kenntnis. Der Stimmung kommt dies sehr zupass.

Was am Ende bleibt, ist ballerintensive Action, die mit einer absolut rudimentären Story erstaunlich gut in ihre Welt hineinzieht und mit Johnny Strong einen Helden auffährt, der so Bad-Ass und cool ist, dass man gar nicht anders kann, als ihm die Daumen zu halten. Die harte und blutige Action ist richtig gut über den Film verteilt und hat von kurzen, deftigen Scharmützeln bis zu ausufernden Actionszenarios alles zu bieten, was den B-Actionfan glücklich macht. Der muss zwar auch mit CGI-Treffereffekten, digitalem Blut und nicht immer gelungenen Digitalexplosionen leben, wird von diesen Problemherden aber nicht derart aus dem Filmerlebnis katapultiert wie bei manch anderen zeitgenössischen Produktionen. So fallen eher kleine Tempounstimmigkeiten im Mittelteil des optisch souverän umgesetzten Streifens auf und eine kernigere weibliche Hauptdarstellerin als die langweilige Chelsea Edmundson als Sam hätte es schon sein dürfen.

7 von 10

Die deutsche DVD/Blu-ray erscheint von Eurovideo am 11. August 2016 und ist mit einer FSK 18 Freigabe ungeschnitten. Leider findet man keinerlei Extras zu dem Film auf den technisch perfekten Datenträgern. Bei der deutschen Synchro griff man in einigen Rollen nicht auf die vertrauten Sprecher (etwa von Lance Henriksen) zurück.

In diesem Sinne:
freeman


……


Daylight’s End

Johnny Strong, William Kaufman und Louis Mandylor kämpfen in William Kaufmans „Daylight’s End“ gegen vampirartige Untote

Während William Kaufman einerseits Auftragsarbeiten wie die DVD-Sequels „The Marine 4“ und „Jarhead 3“ für Studios abdrehte, werkelte er auch eine ganze Weile an seinem unabhängig produzierten „Daylight’s End“, wie schon „The Hit List“ und „Jarhead 3“ nach einem Drehbuch von Chad Law.

Es sind mal wieder postapokalyptische Zeiten, hier ausgelöst durch eine Seuche unbekannten Ursprungs, welche die Weltbevölkerung dezimiert hat und ihre Opfer zu lichtscheuen Gestalten macht, die nicht infizierte Menschen attackieren und durch Bisswunden in Ihresgleichen verwandeln. Die Untoten werden nur als Dinge oder Infizierte bezeichnet, vereinen aber Elemente des Zombie- sowie des Vampirmythos. Zu letzterem gehört die tödliche Wirkung von Sonnenlicht, die Einzelgänger Thomas Rourke (Johnny Strong) in der Eingangsszene an einem der Biester demonstriert, als er es mit Hilfe seines Auto in seinem Kühlschrankversteck ins Freie zieht und die Tür des Schranks öffnet, was an „John Carpenters Vampire“ erinnert – nicht das letzte Mal, dass man sich hier an Carpenter erinnert fühlt.

Doch während man tagsüber Ruhe vor dem untoten Geraffel hat, ist der Mensch weiterhin des Menschen Wolf. Ein Spähtrupp von Überlebenden wird von Plünderern überfallen, doch ehe sich die Schurken an der jungen Sam Sheridan (Chelsea Edmundson) vergehen können, greift Rourke ein und rettet sie. Als Dank für seine Dienste bietet sie ihm eine Unterkunft bei ihrer Truppe sowie Munition und Benzin an, was der Loner annimmt, denn er versucht nicht nur zu überleben, er jagt die Infizierten auch aus zunächst nicht näher benannten Gründen, die Sam aber ebenso bald wie der Zuschauer ahnt.

Der Anführer von Sams Gruppe, der frühere Polizeichef Frank Hill (Lance Henriksen), hat einen Plan zur Flucht in ein sicheres Gebiet entwickelt, doch Nacht für Nacht belagern die Infizierten das ehemalige Polizeirevier, in dem sich die Überlebenden verbarrikadieren, sobald die Sonne untergeht…

Daylight’s End

Einzelgänger Thomas Rourke (Johnny Strong) ist der Bad-Ass-Held der Geschichte

Ein Belagerungsfilm ist „Daylight’s End“ nur teilweise, da der Tag den Überlebenden Luft zum Atmen verschafft und Raum für Erkundungstouren, so wie in Richard Mathesons ähnlich gelagertem Buch „I Am Legend“ und dessen bisherigen Verfilmungen. Doch die Handlung ist auf zwei Tage und vor allem zwei Nächte verdichtet, in denen die Bedrohung für die Schutzsuchenden immer größer wird und der Fund eines zur Umsetzung von Franks Plan nötigem Flugzeug gerade zur rechten Zeit kommt. Ähnlich wie schon Carpenter bei seinen Belagerungsfilmen „Assault on Precinct 13“ und „Fürsten der Dunkelheit“ muss sich William Kaufman bei „Daylight’s End“ mit einem geringen Budget begnügen, das sich nicht nur in der limitierten Menge an Schauplätzen, sondern leider auch an einigen unschönen CGI-Explosionen zeigt. Dabei macht der Film ansonsten optisch durchaus Einiges her, denn der in kühlen Blau-, Grau- und Brauntönen gehaltene Endzeitfilm schaut – gerade für seine Budgetverhältnisse – erfreulich edel aus und erzeugt über weite Strecken richtiges Kinofeeling, auch wenn er in den meisten Ländern als DVD- und Blu-Ray-Premiere ausgewertet wird.

Carpenters Vorbild bei seinen Belagerungsfilmen war Howard Hawks‘ „Rio Bravo“ und auch „Daylight’s End“ besitzt einige Westernelemente, vor allem in der Figur des rachsüchtigen Rourke, der wie eine Mischung aus den Driftern aus Clint Eastwoods Western und Mad Max erscheint, wenn er nach einem strengen Ehrenkodex lebt, die Gemeinschaft beschützt, aber doch nie dauerhaft Teil von ihr sein kann. Rourke ist ein Archetyp, so wie die meisten Figuren: Frank ist der Leader, der seine Leute durch Prinzipien am Leben hält und wenig von Rourkes Draufgängertum hält, sein Sohn Ethan (Louis Mandylor) und Sam dagegen präsentieren die nächste Generation, die zwischen den Positionen Rourkes und Franks stehen und nicht wissen, wem sie sich anschließen sollen. Dabei erfährt man wenig über den Hintergrund der Figuren, doch Kaufman und Law zeichnen sie mit einfachen Pinselstrichen so, dass sie genug Profil und Charisma besitzen.

Daylight’s End

Rourke und Ethan Hill (Louis Mandylor) kämpfen gemeinsam gegen die untote Bedrohung

Dabei rekrutiert sich der Cast zum Teil aus Weggefährten Kaufmans, die auch ihren Anteil daran tragen, dass die Figuren funktionieren. Johnny Strong („Black Hawk Down“) gibt den wortkargen, militärisch geschulten Einzelgänger mit ordentlich Charisma, während Louis Mandylor („One in the Chamber“) mit einer erfreulich facettenreichen Performance auftrumpft und den vielleicht am besten ausgearbeiteten Charakter des Films gibt. Matt Beckham („The Prodigy“) ist in einer kleinen, aber prägnanten Nebenrolle dabei, während Sonny Puzikas (der technische Berater für Waffen bei Kaufmans früheren Filmen) als Teil eines Himmelfahrtskommandos auftritt, das Rourke anführt. Action- und Horrorveteran Lance Henriksen („Flucht aus Absolom“) ist als Anführer eine sichere Bank, hat aber nur begrenzte Screentime, während Chelsea Edmundson („Gangster Squad“) an die junge Winona Ryder erinnert und einen guten Job macht, auch wenn das Drehbuch ihre Rolle etwas sehr als zwischen Franks und Rourkes Positionen schwankend anlegt.

Doch „Daylight’s End“ will kein komplexer Film sein, sondern ein straighter B-Reißer und das gelingt ihm meist sehr gut, da das Tempo hoch ist und die einfache Handlung nicht unnötig verkompliziert wird. Das Make-Up der Untoten ist gelungen, die aus Tiefgaragen und Gefängnissen bestehenden Schauplätze stimmig zu endzeitlichen Verstecken umgemodelt. Etwas schade ist, dass manche Hauptfigur beim großen Showdown etwas salopp das Zeitliche segnet, gerade nachdem „Daylight’s End“ einem Charakter zu Beginn des letzten Drittels eine würdige Verabschiedung verpasst – aber das mag mit dem Tempo zusammenhängen, das „Daylight’s End“ gerade im Finale ordentlich anzieht.

Daylight’s End

Ethans Vater Frank (Lance Henriksen) wacht über seine Schäfchen und ist mit Rourkes Taktiken nicht einverstanden

Für Action ist eh reichlich gesorgt, da sich diverse Scharmützel und Gefechte über den Film verteilen. Außer ein paar kurzen Nahkämpfen und den erwähnten paar Explosionen konzentriert sich der Film vor allem auf knackige Shoot-Outs, die vor allem von zwei Sachen leben: Zum einen von der recht dynamischen Kameraführung Kelly Riemenschneiders, zum anderen von dem hohen Realismusfaktor, der sich sehr gut in das Endzeitszenario einfügt. Denn die besten Überlebenschancen hätten wahrscheinlich die, die militärisches Training besitzen und ihre Kameraden in entsprechenden Taktiken schulen – militärisches Vorgehen ist ein Feature, das Kaufmans Actionszenen immer auszeichnet. Zwar besitzt die Action nicht ganz den Druck und den Wiedererinnerungswert von „Sinners and Saints“, bietet aber harte, blutige Shoot-Outs in großer Menge. Untermalt wird der Film von einem stimmigen Gitarrensound, der – wie schon die Musik zu „Sinners and Saints“ – von Hauptdarsteller Johnny Strong stammt.

„Daylight’s End“ erfindet den postapokalyptischen Reißer nicht neu, liefert aber temporeichen, druckvollen sowie stark in Szene gesetzten Actionhorror ab, der trotz des eher einfachen Scripts und des geringen Budgets vor allem Genrefreunde zu unterhalten weiß. Bei den Figuren handelt es sich zwar um Archtypen, die sind aber stark genug gezeichnet, dass man mitfiebern kann – trotz kleinerer Kritikpunkte.

„Daylight’s End” wird hierzulande bei EuroVideo veröffentlicht: Ab 28.7. im Verleih, ab 11.8. im Verkauf. Von der FSK bekam der Film eine Einstufung ab 18 Jahren.

© Nils Bothmann (McClane)

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