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„Der letzte Wolf“ erobert euer Heimkino

Der letzte Wolf

Gewinnt drei Blu-rays von Jean-Jacques Annauds “Der letzte Wolf”.

Während der Wolf es sich wieder vermehrt in unseren heimischen Wäldern gemütlich macht, findet er am 11. März 2016 auch den Weg ins deutsche Heimkino – im Rahmen von Jean-Jacques Annauds bildgewaltigem Meisterwerk „Der letzte Wolf“. Wir stellen euch den Film ausführlich vor, fokussieren auf Mythen, Sagen und Märchen rund um Isegrim und verlosen drei Blu-rays des Filmes.

Gefürchtet und verehrt: „Der letzte Wolf“

China 1967. Der Student Chen Zhen wird in die Innere Mongolei geschickt. Hier, im sich majestätisch erhebenden, grenzenlosen Grasland, soll er den Schäfern Lesen und Schreiben beibringen. Doch seine Leidenschaft gilt vom ersten Tag an der archaischen Wildnis und dem von den Nomaden am meisten gefürchteten und am meisten verehrten Tier: Dem Wolf. Allen Warnungen zum Trotz beobachtet Chen Zhen heimlich die stürmischen Raubzüge der Wolfsrudel.

So wird er Zeuge urgewaltiger Jagdszenen und ist tief bewegt von der Erhabenheit, die von dem erschreckend schönen und ebenso tödlichen Tier ausgeht. Als aus Peking der Befehl eintrifft, die Wölfe als Gefahr für Vieh und Mensch auszuschalten und alle Wolfsjungen zu töten, rettet Chen Zhen einen jungen Wolf und zieht ihn auf. Es entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen dem jungen Mann und dem kleinen Tier, doch das Wolfsrudel vergisst nicht, was ihm genommen wurde…

Der letzte Wolf

Gefürchtet und verehrt. Der Wolf.

Als Vorlage für seine überwältigende Abenteuergeschichte diente dem französischen Meisterregisseur Jean-Jacques Annaud der internationale Bestseller „Der Zorn der Wölfe“. Nicht nur die Kulisse einer grenzenlos weiten Landschaft, sondern auch die tierischen Protagonisten, die eigens für dieses Projekt trainiert wurden, machen den Film zu einem atemberaubenden und unvergesslichen Erlebnis in packenden Bildern.

Annaud, der sein besonderes Talent für naturgewaltige Inszenierungen bereits mit Filmen wie „Sieben Jahre in Tibet“, „Zwei Brüder“ oder „Der Bär“ unter Beweis stellte, schafft mit „Der letzte Wolf“ erneut ein Abenteuerepos, das von der unbeherrschbaren Schönheit der Natur, von der Seele der Wildnis, von Freiheit und Verantwortung und von der Hoffnung darauf, dass die Beziehung zwischen Natur und Mensch eine freundschaftliche ist, erzählt.

Schaut in das bildgewaltige Abenteuer hinein

Der Wolf in Mythen, Sagen und Märchen

Unser kleines Special beleuchtet die kulturelle Seite des noch heute sehr ambivalenten Verhältnisses zwischen Mensch und (dem für Menschen ungefährlichen) Wolf.

Rotkäppchen und der böse Wolf

Das Märchen vom „Rotkäppchen“ ist in Europa eine der bekanntesten Erzählungen überhaupt. Zum Leidwesen des Wolfs wird dieser hier plakativ als bösartige, hinterlistige Bestie dargestellt, die am liebsten arglose kleine Kinder verspeist. Wenngleich Erwachsenen klar ist, dass das Raubtier hier vielmehr den „fremden Mann“ symbolisiert, vor dem sich besonders junge Mädchen in Acht nehmen sollten, sorgt „Rotkäppchen“ seit mehreren Jahrhunderten dafür, dass schon Kinder kein besonders gutes Bild vom Wolf haben. Dabei ist längst bekannt, dass gesunde Wölfe sich niemals mit Menschen anlegen.

Die drei kleinen Schweinchen

Auch im englischen Märchen „The Three Little Pigs“ kommt dem Wolf die Rolle des gewieften Bösewichts zu, dessen Opfer dieses Mal allerdings nicht ganz unschuldig an ihrem Schicksal sind. Denn die zwei (faulen) Schweinchen, die ihre Häuser nur aus Stroh bzw. Holz bauen, hätten eigentlich wissen müssen, dass derartig schwache (dafür aber mit relativ wenig Mühe zu errichtende) Konstruktionen echten Bedrohungen nicht standhalten können. Am Steinhaus des dritten Schweinchens beißt sich der Wolf dann allerdings die Zähne aus und landet (in der Originalversion) am Ende auch noch im Kochtopf…

Fenriswolf & Co.

In der nordischen Mythologie wimmelt es geradezu von Wölfen. Neben dem Fenriswolf, der vom Gott Loki und der Riesin Angrboda gezeugt wurde, tummeln sich hier beispielsweise auch noch Odins Wölfe Geri und Freki sowie die Wolfsbrüder Skalli und Hati, welche den Wagen der Sonnengöttin und des Mondgottes hinterherjagen. Die Darstellung als immerhin göttliches Wesen in der Mythologie Skandinaviens ist für den Wolf also mal eine echte Image-Aufwertung.

Der letzte Wolf

Wölfe erobern allmählich auch in unseren Breiten wieder einigen Lebensraum für sich.

Romulus und Remus

Ein positives Bild des Wolfs zeichnet auch die römische Mythologie insbesondere in Bezug auf die Gründung Roms: Nachdem die Gotteskinder Romulus und Remus in einem Korb auf einem Fluss ausgesetzt wurden, nahm eine Wölfin sich ihrer an, säugte sie und sichert so ihr Überleben, bis die beiden von einem Hirten endgültig in Sicherheit gebracht wurden. Später gründeten Romulus und Remus die Stadt Rom – und das alles wäre niemals möglich gewesen ohne den Einsatz jener hilfsbereiten Wölfin.

Der Wolf als Urahn

Viele Völker Zentralasiens, darunter Türken und Mongolen, sahen im Wolf einen direkten Vorfahren und verehrten ihn als heiliges Tier. Der große Respekt der Mongolen vor dem Wolf und dessen Verbindung mit dem heiligen Himmel „Tengri“ wird auch in Jean-Jacques Annauds Film thematisiert.

Gewinnt „Der letzte Wolf“ für euer Heimkino

Gemeinsam mit Universum Film und Wild Bunch Germany verlosen wir anlässlich des Kaufstarts von „Der letzte Wolf“ am 11. März 2016 drei Blu-rays zum Film. Wer eine der Blu-rays gewinnen möchte, muss uns folgende Fragen beantworten können:

1. Jean-Jacques Annaud hat ein Händchen für eindrückliche Tierfilme. In „Der Bär“ ging es um einen Bär. In „Der letzte Wolf“ um Wölfe. Doch um welche Tiere ging es in „Zwei Brüder“?
2. Im oben eingebundenen Trailer heißt es: „Du hast etwas Göttliches zu einem Sklaven gemacht! Das wird…“ Ja, was wird es denn?

Schickt die beiden fehlenden Worte und die Lösung zu Frage 1 via E-Mail und mit dem Betreff „Wolf“ an:

actionfreunde@gmx.de

Alle Einsendungen mit den richtigen Lösungen wandern in den Lostopf. Die Gewinner werden via E-Mail von uns informiert. Die Preise können nicht bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Sonntag, der 27. März 2016 um 18:00 Uhr.

Viel Erfolg!

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