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Haus der Todsünden

Originaltitel: House of Mortal Sin__Herstellungsland: Großbritannien__Erscheinungsjahr: 1976__Regie: Pete Walker__Darsteller: Anthony Sharp, Susan Penhaligon, Stephanie Beacham, Norman Eshley, Sheila Keith u.a.

Haus der Todsünden

Haus der Todsünden Cover C

Mediabook Cover C von “Haus der Todsünden”

Wie Pete Walker nach der Rückkehr aus dem „Haus der Peitschen“ auch noch dem „Haus der Todsünden“ einen Besuch abstattet, gleicht einem Spaziergang über den zerbröckelnden Boulevard der gesellschaftlichen Pfeiler. Die Metapher des Hauses passt auf das willkürliche Walten der katholischen Kirche ebenso gut wie auf den Staat, der sich vorbehält, die Gewaltenteilung zu untergraben und nach eigenem Strafentwurf zu richten, sofern nötig. In beiden Fällen liefert das Haus den abgegrenzten Raum, unter dessen Dach sich ungehindert eine Wolke der Legitimation entfalten kann, mit der bestimmte Dinge im Namen bestimmter Institutionen (Justitia oder Gott) getan werden können. Und nachdem die Peitsche als Instrument der Bestrafung das Gesetz verkörperte, verweist die Todsünde nun auf ihren eigenen Erschaffer, die Kirche.

Während das Gefängnis-Setting in „Haus der Peitschen“ jedoch noch eine symbolische Verkleidung war, eine Umschreibung für Gericht und Strafvollzug, wenn man so will, nennt Walker das Problemkind diesmal ziemlich geradeheraus beim Namen. Er lässt wortwörtlich einen Priester mit dem Profil eines Psychopathen von der Leine, suggerierend, dass dies auch eine wahre Geschichte sein könnte. Somit sucht er, anders als im Schwesterwerk, die direkte Provokation. Indem er den Hirten nämlich zum Wolf umdeutet und ihm die Macht verleiht, die ihm blind vertrauenden Schäfchen zu überrumpeln, wird er zum unverhohlenen Kritiker des Katholizismus. Einen Film drehen über einen Mann Gottes, der Weihrauchfässer und Hostien heimtückisch zum Mordinstrument umfunktioniert? Noch weißer könnte der Fehdehandschuh kaum sein.

Der Wechsel des Schauplatzes geht dann auch gleich mit einem Wechsel des Genres einher. Es werden diesmal Mechaniken angewandt, die vor allem im Stalker-Film gebräuchlich sind. Als im Prolog eine junge Frau vor etwas Unsichtbarem wegrennt, bevor sie durch den Sturz aus einem Fenster Suizid begeht, wird bereits eine drängende Kraft von außen angedeutet, die zu dem verzweifelten Verhalten antreibt. Anfangs wird sogar noch mit der Verschleierung des Strippenziehers gespielt, der als unheimlicher Buhmann im schwarzen Gewand seine Einführung feiert. Die Augen, die gierig durch das Raster des Beichtstuhls stieren, sind für einen Moment das Einzige, was man von ihm zu sehen bekommt. Auch einige Szenen später wird er noch als anonyme Figur aus dem Schatten inszeniert, wenn er unerkannt in eine Privatwohnung einbricht und sich in eine Zimmerecke verkriecht, um seinem Opfer von dort aufzulauern.

Langfristig ist Walkers Interesse an der Priesterfigur jedoch zu groß, um sie als gesichtslosen Lückenfüller einer Psychokiller-Schablone zu verschwenden. Pater Meldrum, der eigentlich mit Peter Cushing besetzt werden sollte, wird von einem Schauspieler vergleichbaren Typs mit viel Gefühl für das Menschliche im Monster zum Leben erweckt. Anthony Sharp spiegelt mit seinem markant-römischen Profil die Geschichte der Kirche, zugleich weiß er aber unzählige Gemütsveränderungen im Inneren des Mannes über die Augen auszudrücken: Er wirkt hauptsächlich streng und kaltblütig, in anderen Momenten aber auch unsicher, verletzlich und voller Selbstzweifel. Der Regisseur bietet ihm jede erdenkliche Gelegenheit, alle Facetten seiner Rolle auszuschöpfen und sich so im Laufe der Handlung weit zu entfernen von dem stereotypen Besessenen, der vor lauter Irrsinn kaum zu durchschauen ist.

Werft einen Blick durch das Fenster ins “Haus der Todsünden”

Obgleich viele Anleihen bei niederen Genre-Werken gemacht werden, was aus der Entfernung zu dem (Vor-) Urteil führen könnte, dass wir es mit grobschlächtiger Exploitation zu tun haben, entsteht aus den vermeintlich sleazigen Zutaten überraschenderweise ein wohldurchdachter, intelligent geschriebener Handlungsbogen, bei dem keine Szene und keine Aktion nur ihrer selbst wegen im Film landet. Auch wenn die Figuren ihre Entscheidungen manchmal nur aus dramaturgischen Gründen treffen, so sind sie doch allesamt fein ausgearbeitet und greifen jeweils entscheidend in den Verlauf ein; selbst der im Prolog abgehandelte Selbstmord spielt später noch einmal eine gewichtige Rolle, was für einen primitiven Horrorfilm eher ungewöhnlich wäre.

Hauptdarstellerin Susan Penhaligon folgt dabei dem Frauentyp, den auch Penny Irving in „Whipcords“ bediente: Blond, unschuldig und ein wenig naiv. Damit wird sie hauptsächlich als Trigger für ihr Umfeld verwendet, an dem Walker viel mehr interessiert ist und das er dementsprechend auch mit allerhand interessanten Figuren ausfüllt. Den von Norman Eshley gespielten jungen Vikar beispielsweise, der vergeblich gegen das konservative Fundament seines Berufsstands ankämpft. Oder Walkers Stamm-Schauspielerin Sheila Keith, die als wortkarge Beobachterin zunächst weniger gut in die Handlung eingebunden scheint und dann plötzlich zu einer Schlüsselfigur wird. Im Zuge dessen werden wieder fast sämtliche Figuren zu Symbolträgern ausgearbeitet, die jeweils immer ein bestimmtes Rädchen im gesellschaftlichen Getriebe verkörpern. Das Drehbuch (beziehungsweise Pater Meldrum) kommt auch mit den waghalsigsten Vertuschungsaktionen durch, weil andere Instanzen als unzurechnungsfähig, eingeschüchtert oder abwesend charakterisiert werden. Die Krankenschwestern etwa sind so sehr in ihre alltäglichen Routinen vertieft, dass sie nicht merken, was in ihren Patientenzimmern vor sich geht, ein herbeigerufener Doktor mit wirr abstehendem Haar nimmt bei einer Diagnose ebenfalls nicht wahr, was sich vor seinen Augen abspielt. Seine bettlägerige, stumme Mutter missbraucht der Pfarrer sogar gegen ihren Willen als Abnehmerin seiner Beichten, wie ein totes Gefäß, das er voller Niedertracht mit seinen Lasten füllt. Einige Figuren im Umfeld des Übeltäters können sich nicht auflehnen, andere sehen dazu keinen Bedarf. Es entfaltet sich langsam das Grauen, das normalerweise in Jugendhorrorfilmen wütet: Die „Erwachsenen“, hier die Bürger mit einem starken Glauben an Gott und die Kirche, wollen ironischerweise einfach nicht glauben, was der Hauptfigur nach eigener Aussage widerfahren ist.

Den Ursprung des stattfindenden Horrors verortet Walker spürbar in der Kirche, die er dezent, aber wirkungsvoll wie das dunkle Herz böser Mächte inszeniert. Die gezeigten Gottesdienste wirken leer und bis zur Sinnlosigkeit ritualisiert, in den nicht-öffentlichen Hinterräumen finden Machtspiele statt und auf dem Friedhof werden nicht ohne Grund Bezüge zum Zombiefilm sichtbar, geht es doch hier wie dort um vergrabene Sünden, die irgendwann zurückkehren. Der erste Mord findet sogar dort statt, wo normalerweise die heilige Messe abgehalten wird, verborgen im Halbdunkeln, aus dem Hinterhalt heraus. Von diesem Zentrum aus verteilt sich die Düsternis unbemerkt im Alltag. Der wilde, avantgardistische Geist englischer Großstädte ist durchaus spürbar, Zeichen seiner Existenz finden sich in Pilzköpfen und Schlaghosen, Plattencovern und Wohnungseinrichtungen, doch sie werden in ihrem Wirken erheblich gedämpft. Wenn nicht vom betrüblichen Regenwetter, dann von den konservativen Mächten, die wild entschlossen um ihre Privilegien kämpfen. Wenn man Buntes will, ist man jedenfalls beim falschen Filmemacher gelandet.

„Haus der Todsünden“ komplementiert Pete Walkers bisheriges Schaffen um eine besonders persönliche Note, was man an der besonders drastischen Art des Ausdrucks erkennt, mit der er die Kritik an der Autorität des Staates um jene an der katholischen Kirche ergänzt. Es ist nur allzu gut vorstellbar, dass so etwas wie ein Kirchenrepräsentant in der Rolle eines mordenden Geisteskranken gewisse Kreise in Aufruhr versetzt haben muss, auch wenn der Film nach Aussage des Regisseurs weniger Empörung auslöste als zu erwarten war. Natürlich ist noch längst nicht von einem psychologisch durchweg fundierten Thriller zu sprechen, da Walker weiterhin nah an den Ufern zum B-Movie inszeniert. In der damals herrschenden Welle von Horrorfilmen mit religiösen Themen („Der Exorzist“, „Rosemary’s Baby“, „Das Omen“, „The Wicker Man“, „Die Teufel“) findet er allerdings einen sehr eigenständigen Ansatz, weil er sich so intensiv mit der Rolle des Priesters beschäftigt, dass er noch am ehesten mit dem 23 Jahre älteren Hitchcock-Thriller „Ich beichte“ verglichen werden kann (auch wenn dieser das Pferd inhaltlich von der anderen Seite aufzäumt). Und die Zeit hat gezeigt: Walker hat hier durchaus einen Punkt. Das Thema ist heute aktueller denn je…

7 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von “Haus der Todsünden”

Haus der Todsünden - Cover A, B und C

Die Mediabooks zu “Haus der Todsünden”

So viele Titel sind noch zu veröffentlichen, so wenig Zeit ist verfügbar. Mit der Pete-Walker-Collection hat es nun doch etwas länger gedauert. Jean Rollin ist mit inzwischen sieben Titeln (der achte wird gerade vorbereitet) längst entflohen, da fristet „Haus der Peitschen“ seit fast zwei Jahren ein Solo-Dasein. Aber die Zukunft verspricht Besserung: Nicht nur wurde nun endlich mit „Haus der Peitschen“ die Nr. 2 der Collection veröffentlicht (die frühestens jetzt per Definition eine Collection ist), auf der Rückseite des Deckblatts werden auch schon die nächsten beiden Titel angeteasert, wenn auch ohne VÖ-Datum oder fertiges Artwork. Offenbar dürfen wir uns als nächstes jedenfalls auf „Im Rampenlicht des Bösen“ und „Frightmare“ freuen.

Hinter dem Deckblatt wartet eines von drei wunderbar handgemalten Cover-Artworks, bei denen wohl auch die eigene Lieblingsfarbe über die Auswahl entscheidet: Zumindest Cover B und C wirken sehr stark über ihre Hauptfarben (ein Mix aus Neon-Rosa-Lila-Blau in einem Fall, ein sattes Grün im anderen), während Cover A in schlichtem Schwarz gehalten ist. Das Gitter des Beichtstuhls spielt im Design der beiden geringer limitierten Varianten (A und C, jeweils 222 Stück) eine wichtige Rolle, auf dem B-Cover hingegen (333 Stück) bildet ein leuchtendes Kreuz den Mittelpunkt, um den sich eine Collage von Köpfen der Hauptdarsteller schlingt (wie ein Dornenkranz sozusagen). Auf der Rückseite gibt es wie üblich eine Inhaltsangabe mitsamt Spezifikation. Hier liest man auch, dass wieder eine Blu-ray und eine DVD im Paket enthalten ist, beide mit dem gleichen Inhalt.

Haus der Todsünden - Cigarette Burns

David McGillvray plaudert aus dem Nähkästchen.

Im Inneren stoßen wir auf das 24-seitige Booklet. Auf dessen Coverseite finden wir noch ein zusätzliches Artwork, das sonst nicht zur Anwendung kam. Zu sehen ist ein Spitzbogenfenster vor weißem Hintergrund, darin Anthony Sharp in Frontalansicht mit gefalteten Händen im oberen und ein kreischendes Opfer seines Treibens im unteren Bereich. Zwei Hände ragen aus der Form heraus und halten eine Gebetskette. Ebenso wie die Rückseite (eine Nahaufnahme von Hauptdarstellerin Susan Penhaligon) ist das Motiv mit Posterfalten im Retro-Stil versetzt. Im Inneren finden wir einen Essay des britischen Filmhistorikers Jonathan Rigby in deutscher Übersetzung mit dem Titel „Massenmord“, anspielend auf einen ironischen Titelvorschlag von Drehbuchautor David McGillvray. Wir erfahren viel über Walkers Motivation, nach „Haus der Peitschen“ und „Frightmare“ einen Film über einen Killer-Priester zu drehen, wenn auch eher aus der Perspektive anderer Beteiligter. Bevor Rigby zu einem eigenen Urteil kommt, zitiert er noch zeitgenössische Kritiker, deren Mehrheit offenbar nicht allzu begeistert war… und dennoch blieb der von Walker erhoffte, verkaufsträchtige Skandal aus.

Legt man die Blu-ray ein, begrüßen uns Wicked-Vision mit einer Texttafel, in der um Entschuldigung gebeten wird für eventuelle Störelemente beim Ton, auch wenn man sich bemüht habe, die beste verfügbare Fassung aufzutreiben. Eklatante Störfaktoren lassen sich in der 2.0-Monospur mit DTS-HD-Siegel (gilt für Englisch und Deutsch) allerdings gar nicht ausmachen. Beim Bild ist ein ähnliches Urteil zu fällen wie bei „Haus der Peitschen“, was den Schluss nahelegt, dass die Bildqualität viel mit dem visuellen Stil Walkers zu tun hat. Es gibt sehr scharfe Einstellungen, manchmal kann das Bild aber auch etwas verwaschen aussehen, was nicht zuletzt auch an den gewählten Farben im gräulich-braunen Spektrum liegt. Die meist karge Ausstattung des Films lässt viele Sequenzen auch (gewollt) tot wirken; nur das Innere der Kirche übt sich in etwas farbenfroheren Kompositionen.

Haus der Todsünden - Pete Walker

Pete Walker im Interview.

Booklet-Autor Jonathan Rigby tritt übrigens noch einmal in Erscheinung, als er sich in einer Kommentarspur mit Pete Walker über den Hauptfilm unterhält. Vermutlich wurde er ursprünglich für die englische Blu-ray von Screenbound aufgenommen; hier liegt er (wie sämtliche englischsprachige Inhalte) mit deutschen Untertiteln vor. Hinzu kommt ein Kommentar unserer üblichen Verdächtigen Giesen und Naumann, diesmal mit Special Guest Matthias Künnecke, der zwar zu Beginn des Kommentars von sich behauptet, nicht unbedingt ein Walker-Experte zu sein, der aber nachfolgend mit reichlich Fachwissen glänzt. Mehr noch als ohnehin schweifen die Herrschaften zugunsten fruchtbarer Diskurse vom aktuell Gezeigten ab; alleine die ersten 20 Minuten befassen sich, inspiriert von Walkers Anfängen als Regisseur, eher mit den Produktionsbedingungen beim Sexfilm als mit dem vorliegenden Psychothriller. Aber es macht immer wieder Spaß, ihnen zuzuhören, mehr sogar, je öfter man seinen Filmabend mit ihnen teilt.

Beim Video-Bonusmaterial muss man erst einmal stutzen… „Sheila Keith – Eine nette alte Frau“. Hm… kennt man das nicht irgendwoher? Richtig, die Würdigung der charismatischen Darstellerin ist bereits auf der „Haus der Peitschen“-Veröffentlichung zu finden. Der Sinn dieser doppelten Verwertung darf in Frage gestellt werden, da wohl die meisten Käufer der Nr. 1 auch wieder bei Nr. 2 zuschlagen werden, aber falls sich jemand nur für einen der beiden Filme interessiert, kann er so in jedem Fall auf das Feature zurückgreifen.

Exklusiver ist da schon das 19-minütige „The House Of Walker“. Hier handelt es sich um einen Mitschnitt aus dem Londoner „Cigarette Burns“-Kino, wo „Haus der Todsünden“ am 8. November 2014 neu aufgeführt wurde. Vor dem Filmstart stand Autor David McGillivray dem Publikum Rede und Antwort… um bei Filmstart ganz schnell zu verschwinden, denn zur Belustigung der Anwesenden gesteht er, seine alten Filme nicht mehr ertragen zu können.

Dazu gibt es ein knapp viertelstündiges Interview mit Pete Walker von 2017, in dem er explizit auf „Haus der Todsünden“ eingeht und auch in Bezug auf seine Aktualität in heutigen Zeiten diskutiert.

Zur Abrundung wartet noch der deutsche Trailer, der Originaltrailer, eine Trailershow bestehend aus Walkers Arbeiten und eine Bildergalerie, in der die verwendeten Poster ebenso gezeigt werden wie diverse Screenshots.

Und jetzt schnell weiter zur Nr. 3. Hoffentlich noch vor 2021.

Bildergalerie von “Haus der Todsünden”

Haus der Todsünden

Schnieke Sammlung!

Haus der Todsünden

Vanessa (Stephanie Beacham) und Bernard (Norman Eshley) sorgen sich um ihre Freundin…

Haus der Todsünden

…denn die hat soeben Bekanntschaft mit einem sehr merkwürdigen Priester (Anthony Sharp) gemacht.

Haus der Todsünden

Tja… was sagt man in so einer Situation?

Haus der Todsünden

Der Amoklauf des durchgeknallten Geistlichen hinterlässt so manchen Kollateralschaden.

Haus der Todsünden

Nun hört auf zu schreien, gibt ja gleich Happa!

Haus der Todsünden

Diese alte Dame hingegen würde gerne auf ihr Happa verzichten.

Haus der Todsünden

Pete Walkers Stammschauspielerin Sheila Keith ist erneut in einer unauffälligen, aber sehr wichtigen Rolle zu sehen.

Sascha Ganser (Vince)

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