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Mark Wahlberg

Mark Wahlberg

Mark Wahlberg zeigt seine komische Seite in “Die etwas anderen Cops“. Copyright: Sony Pictures Home Entertainment

Mark Robert Michael Wahlberg wurde am 05. Juni 1971 als jüngstes von neun Kindern in Boston, Massachusetts, geboren. Aufge- wachsen in Dorchester, einem Viertel mit hoher Kriminalitätsrate, beendete er die Highschool ohne Abschluss. Im Alter von 13 Jahren eröffnete sich ihm die Möglichkeit, neben seinem Bruder Donnie, welcher sich später wie sein Bruder der Schauspielerei zuwandt (Die “Saw” Reihe sei genannt), Mitglied bei den “New Kids on the Block” zu werden, verließ die Band jedoch nach kurzer Zeit wieder – lange vor deren Durchbruch. In jungen Jahren geriet Mark oft mit dem Gesetz in Konflikt, so wurde er mit 16 Jahren wegen versuchten Mordes verurteilt, saß aber nur einen minimalen Teil der Strafe im Gefängnis ab.

1991 verhalf Donnie seinem Bruder Mark, dank seines Bekanntheitsgrades bei den NKOTB, zu einem Plattenvertrag. Donnie übernahm auch die Produktion dieser Platte, mit welcher er seinen Bruder vor einer kriminellen Karriere beschützen wollte. Als “Marky Mark and the Funky Bunch” gelang Mark Wahlberg, auch aufgrund der Tatsache, dass seine Band die “New Kids on the Block” als Vorgruppe begleitete, der Durchbruch. Aufgrund seines durchtrainierten Körpers, der aus einem schon in der Pubertät gestarteten, disziplinierten Fitnessprogramm resultierte, und der Tatsache, dass er diesen oft in seinen Konzerten präsentierte, wurde der Modeschöpfer Calvin Klein auf Mark aufmerksam. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden die noch heute bekannten Fotos von Mark als Unterwäschemodel.

Mark Wahlberg

Als Schmuggler in “Contraband“. Copyright: 2012 Universal Pictures International

Parallel zu seinem Erfolg als Musiker, auch wenn er von Kritikern gerne als “Möchtegern-Rapper” bezeichnet wurde, startete er im Jahr 1993, in dem TV-Film “Die Wahrheit führt zum Tod”, seine Schauspielkarriere, bei welcher er schon zu Beginn seinen Geburtsnamen verwendete und nicht den zu diesem Zeitpunkt deutlich bekannteren Künstlernamen. Nach weiteren Nebenrollen in “Mr. Bill” (mit Danny DeVito) und “Jim Carrol – In den Straßen von New York” (mit Leonardo DiCaprio), gelang ihm im Jahr 1997 als Dirk Diggler (eine Anspielung auf den Porno-Star John Holmes) in “Boogie Nights” der Durchbruch als Darsteller. Neben Rollen in “Three Kings“, “Der Sturm” und “Planet der Affen” hinterließ Mark mit “The Big Hit” und “Corruptor” auch erste Spuren im Action-Genre. In “The Yards – Im Hinterhof der Macht” und “Helden der Nacht – We own the Night” agierte Wahlberg an der Seite von Joaquin Phoenix, mit dem er auch als Hauptdarsteller für “Brokeback Mountain” im Gespräch war, was die beiden jedoch ablehnten.

Weitere Auftritte folgten in “Rock Star”, “Die Wahrheit über Charlie”, “The Italian Job – Jagd auf Millionen”, “I Heart Huckabees”, “Vier Brüder” und “Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens”. 2007 sollte dann eines der besten Jahre für Mark Wahlberg werden. Neben einer (hoch verdienten) Oscar-Nominierung für “Departed – Unter Feinden“, wurde er für seine Darstellung des Schafschützen Bob Lee Swagger in “Shooter” von Fans und Presse als neuer Stern am Action-Himmel gefeiert. Dem versuchte er mit der – eher verhalten aufgenommenen – Game-Verfilmung “Max Payne” nachzukommen. Ohne sich jedoch stur auf ein Genre festzulegen, wie Rollen in “The Happening“, “In meinem Himmel”, “Date Night – Gangster für eine Nacht“, “Die etwas anderen Cops” und “The Fighter” beweisen. Gerade seine Rollen in den Big Budget Actionkrachern “Lone Survivor” und “Transformers – Ära des Untergangs” zementierten dann auch an den Kinokassen seinen Ruf als Actionstar.

Mark Wahlberg

Mark Wahlberg mit Joaquin Phoenix in “The Yards”. Copyright: Studiocanal Home Entertainment

Und auch das TV macht der umtriebige Star unsicher und überzeugt mit einem ausgezeichnetem Gespür für hochwertige Serienkost. So produzierte er die mehrfach ausgezeichneten und hochgelobten Serienhits “In Treatment”, “Entourage” und Martin Scorseses Zeit- und Sittenbild “Boardwalk Empire”.

Mark Wahlberg, der im Jahre 2010 mit einem Stern auf dem Walk of Fame ausgezeichnet wurde, ist seit 2009 mit dem Model Rhea Durham verheiratet, mit der er seit 2001 zusammenlebt. Der vierfache Vater ist zudem Gründer der “Mark Wahlberg Youth Foundation”, die sich um Geld für Jugend- förderungsprogramme bemüht.

Mark Wahlbergs Filmografie

 

1993 Out All Night [TV Serie]
Die Wahrheit führt zum Tod
1994 Mr. Bill
1995 Jim Carroll – In den Straßen von New York
1996 Fear – Wenn Liebe Angst macht
1997 Traveller – Die Highway-Zocker
Boogie Nights
1998 The Big Hit
1999 The Yards – Im Hinterhof der Macht
Corruptor – Im Zeichen der Korruption
Three Kings – Es ist schön König zu sein
2000 Der Sturm
2001 Planet der Affen
Rock Star
2002 Die Wahrheit über Charlie
2003 The Italian Job – Jagd auf Millionen
2004 I Heart Huckabees
Entourage [TV Serie]
2005 Vier Brüder
2006 Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens
Departed – Unter Feinden
2007 Shooter
Helden der Nacht
2008 The Happening
Max Payne
2009 In meinem Himmel
2010 Date Night – Gangster für eine Nacht
Die etwas anderen Cops
Cubed [TV Serie]
The Fighter
2012 Contraband
Ted
2013 Broken City
Prisoners (nur Produktion)
Lone Survivor
2 Guns
Pain & Gain
2014 Transformers – Ära des Untergangs
The Gambler
2015 Ted 2
Mojave – Die Wüste kennt kein Erbarmen
Daddy’s Home
2016 Deepwater Horizon
Boston
2017 Daddy’s Home 2
Transformers: The Last Knight

Mark Wahlberg im WWW

Mark Wahlberg bei der Europapremiere von Transformers: Ära des Unterganges
Mark Wahlberg und Michael Bay über Transformers: Ära des Unterganges

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