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Robotjox – Die Schlacht der Stahlgiganten

Originaltitel: Robot Jox__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 1990__Regie: Stuart Gordon__Darsteller: Gary Graham, Anne-Marie Johnson, Paul Koslo, Robert Sampson, Danny Kamekona, Hilary Mason, Michael Alldredge, Jeffrey Combs, Michael Saad, Ian Patrick Williams, Jason Marsden u.a.
Robotjox

Niedrig budgetierte Robo-Action von Stuart Gordon

Mit B-Budget und noch kurz vor der Revolution digitaler Effekte, die vor allem mit „Terminator 2“ und „Jurassic Park“ Anfang der 1990er eingeleitet wurde, versucht sich Stuart Gordon („Meister des Grauens“) an einem Roboter-Actionfilm mit haushohen Kampfmaschinen.

Diese werden in „Robot Jox“ dazu eingesetzt um Streitigkeiten um Territorien zu klären, nachdem ein langer Atomkrieg gewütet hat und diese neue Art des Wettbewerbs die humanere Variante im Vergleich zu neuen Kriegshandlungen ist. Es kloppen sich Western Market und Confederation, sprich Amis gegen Russen, wobei es zwei herausragende Robot Jockeys, kurz Robot Jox, gibt. Auf der einen Seite der edle Ami-Jungstar Achilles (Gary Graham), auf der anderen Seite Alexander (Paul Koslo), fies, mörderisch und ehrgeizig – und in der deutschen Synchronfassung wie im englischen Original auch noch mit dickstem Russki-Akzent, damit hier auch ja alle Klischees bedient werden.

Als nächstes steht der Kampf um das strategisch wichtige Territorium Alaska an, bei dem Achilles und Alexander aufeinandertreffen. In denen Reihen der Market-Fraktion gibt es dagegen weitere Querelen: Demnächst sollen künstliche Menschen aus dem Klonlabor als Robot Jox antreten, was den alten Kämpen wie Achilles‘ Trainer Tex Conway (Michael Aldredge) gar nicht schmeckt. Das nimmt Filme wie Paul W.S. Andersons „Soldier“ schon leicht vorweg, wobei dieser Ansatz komplett in der Oberflächlichkeit stecken bleibt und es das Thema des leistungsfähigeren Übermenschen natürlich auch schon in anderer Form zuvor gab, beispielsweise in dem stilprägendem „Blade Runner“.

Achilles‘ letzter Pflichtkampf wird allerdings zur Katastrophe nachdem sein Roboter vor einem Geschoss getroffen auf die Zuschauertribüne stürzt und es massig Tote gibt. Da sich Alexander durch den Abschuss regelwidrig verhalten hat, wird der Kampf für unentschieden erklärt. Doch Achilles will aussteigen, nicht für den achso wichtigen Neuversuch antreten…

Schaut in den Film hinein

Robo-Action bevor die CGI-Tricktechnik soweit war? Stuart Gordons Film versucht es tatsächlich und man muss sagen, dass sich „Robot Jox“ dabei ziemlich gut schlägt. Natürlich erkennt man den Stop-Motion-Animationscharakter der Kampfsequenzen sowie die Rückprojektionen, die ebenfalls öfters zum Einsatz kommen, doch wie ähnlich gelagerte Ray-Harryhausen-Produkte hat sich „Robot Jox“ seinen Charme bewahrt. Allerdings benötigen solche Tricks auch Budget, Zeit und Geduld und das schien bei „Robot Jox“, produziert von B-Filmspezi Charles Band („Prison“), nicht alles in entsprechendem Maße vorhanden zu sein. So bringt es der rund 80 Minuten kurze Filme auf gerade einmal zwei Robo-Keilereien, von denen die erste der verhängnisvolle Kampf ist, der recht schnell vorübergeht, die zweite dann das Finale ausmacht, das immerhin länger geht und mit einigen teilweise echt abgespaceten Ideen aufzuwarten hat. Kreativ ist das Ganze schon gemacht, es finden sich ein Blendstrahl, Raketen, Laser, eine seilförmige Säge und ähnlich Sperenzchen im Arsenal der Robos, was „Robot Jox“ hier zu einem durchaus vergnüglichen B-Sci-Fi-Filmchen macht.

Abseits der Arena ist es dann allerdings weitaus weniger vergnüglich, da Gordons Film schlecht verheimlichen kann und/oder will, dass die Geschichte herzlich uninteressant ist. Das Trauma Achilles‘ bleibt ein schwaches Motiv den Helden zögern zu lassen und Laufzeit in der Mitte zu schinden, das Thema der Konkurrenz durch künstliche Menschen bleibt im groben Ansatz stecken, die Liebesgeschichte zwischen Achilles und Klonfrau Athena (Anne-Marie Johnson) wird pflichtschuldig wie emotionsarm in den Film gepresst und die Suche nach einem Verräter in den Reihen von Western Market ist angesichts der geringen Anzahl Verdächtiger auch nur mäßig spannend. Immerhin: Dank der kurzen Laufzeit und der recht versierten Regie Gordons wird „Robot Jox“ nie zu langweilig, doch wenn man den Film mit dem 23 Jahre später entstandenem „Pacific Rim“ vergleicht, dann fällt auf wie viel besser der del-Toro-Film allein erzählerisch ist. Und dass, obwohl sich das 2013er Spektakel anscheinend die eine oder andere Idee bei „Robot Jox“ ausgeliehen hat, etwa das Martial-Arts-Training zur Vorbereitung, was in Gordons Film allerdings aufgrund von hölzerner Choreographie und unbeweglichen Darstellern eher unfreiwillig komisch wirkt.

Ebenfalls relativ steif ist das Schauspiel in „Robot Jox“: Gary Graham („The Last Warrior“) besitzt weder großes Charisma noch herausragende mimische Fähigkeiten, Anne-Marie Johnson („Down in the Delta“) bleibt ähnlich schwach und Michael Aldredge („Boomer – Überfall auf Hollywood“) macht im Overacting-Modus auch nur eine bedingt bessere Figur. Paul Koslo („Shadowchaser“) schlägt sich in seiner extrem klischeehaften Rolle dagegen überraschend wacker und kurz zu sehen ist auch Stuart Gordons Buddy Jeffrey Combs („Fortress – Die Festung“), der aber kaum zum Zuge kommt.

Faszinierend bei dem ganzen Treiben ist dagegen das Schwanken zwischen reaktionär und progressiv: Trotz übelster Russenklischees und der Mär vom moralisch integeren Ami-Helden finden sich dann wieder überraschend versöhnliche Momente, etwa wenn sich der japanische Wissenschaftler Dr. Matsumoto (Danny Kamekona) sich nicht als Verräter entpuppt oder der Film mit einem Moment der Annäherung zwischen den Kontrahenten endet. Denn trotz der Zeichnung Alexanders als ehrgeizigem Brutalo beharrt „Robot Jox“ darauf, dass dieser auf Respekt unter Kriegern besteht, was Gordon gleich mehrfach herausstellt.

Gordons Film ist allerdings nicht nur ideologisch ein Kuriosum, sondern auch sonst sehr eigenwillig: Ein B-Spektakel, dessen ehrgeizige Prämisse eigentlich eher Hollywoodstoff ist, mit gelungener Atmosphäre (vor allem in der Eingangssequenz) und charmanter Robo-Action mit Stop-Motion-Tricks, das aber dann zu wenig von seinen Trümpfen ausspielt, darstellerisch wie schreiberisch Macken offenbart und in der Mitte einfach in den Leerlauf schaltet. Schade drum.

Knappe:

Auf VHS war der Film mit FSK 12 ungekürzt, die DVD-Auflagen sind mit FSK 16 bewertet worden, was aber eventuell an den Trailern liegen könnte. Während die Einzel-DVDs (u.a. von KNM/Movie Power, Intergroove/Voulez Vous oder Explosive Media) den Film in der englischen und der deutschen Sprachfassung enthalten, ist in der Steel-Robot-Box von Schröder Media nur die deutschsprachige Fassung enthalten, in deren Vorspann der Film auch als „Steel Robot“ betitelt wird.

© Nils Bothmann (McClane)


……


Erwachsen werden mit Robotern: Stuart Gordons Robot Jox

Robot Jox - Die Schlacht der Stahlgiganten

Cover D der Neuveröffentlichung von Wicked Vision

Als späte Parabel nicht nur auf die außenpolitische Zweiteilung der Welt zur Zeit des Kalten Krieges, sondern auch auf die Entzerrung von steuerndem Geist und ausführendem Körper, greift Stuart Gordon zu einer Vielzahl erstaunlich seriöser Science-Fiction-Themen… nur um sie zu einem Spielzeugfilm für größere Kinder zu verarbeiten, die sich gerade von Micky Maus zu lösen beginnen.

Die Schere zwischen inhaltlichem Anspruch und Realisation samt Vermarktung klafft bei „Robot Jox“, der im Zuge erschlaffender Ost-West-Konflikte umgeben von Transformers-Spielzeug und RoboCop-Ablegern entstand, weit auseinander. Das führt zu einem irritierenden Seherlebnis, als dessen größter Profiteur wohl das Kind im Manne hervorgeht. Schließlich prügeln sich hier zwei Reiter von Metallkolossen wie frisch polierte Ego-verlängerungen ihrer jeweiligen Nation durch spektakuläre Rundenkämpfe, die der Logik eines Samstagmorgen-Cartoons folgen – ohne sichtbares Blut, ohne allzu verstörende oder betrübliche Themen, die man sich nicht auch bei „Dino Wars“ oder „Masters of the Universe“ zugetraut hätte.

Und doch walten im Hintergrund Metaphern, die sich der griechisch-römischen Geschichte bedienen, um in der Zukunft ein Lied von der ewigen Gültigkeit von Liebe, Tod und Intrigen zu pfeifen. Achilles, Alexander und Athena sind die Protagonisten eines Wettbewerbs, die den in der Antike geltenden Körperkult mit gigantischem Kriegsgerät zur Farce erklären, während sich das Spiel für die Regenten und Organisatoren hinter Glasscheiben ohnehin bereits zur rein digitalen Angelegenheit entwickelt.

Robot Jox - Die Schlacht der Stahlgiganten

Deswegen schalten wir doch alle ein: Zwei Metallkolosse geben sich auf die Umme.

Gary Graham ist zumindest ein streibarer Arbeiterheld, der mit all seinem Zorn und seinem Ekel vor der Weltordnung allerdings eine mühelose Identifikation erlaubt. Wenn er nicht gerade in der Wüste einen Roboter steuert, ist er in sterilen Kulissen stets in Wortgefechte mit Gegnern und Vorgesetzten verwickelt. Paul Koslo trägt mit seinem höhnischen, unfairen Russen zur Comic-Anmutung in der Figurenzeichnung bei. Anne-Marie Johnson ist derweil immer gut dabei, wenn es um handfeste Auseinandersetzungen geht. Eine Kampfsportsequenz dient dabei als physischer Kontrast zur Idee des körperlosen Kriegs und nimmt damit zugleich einen Aspekt von „Matrix“ als auch den Löwenanteil von „Pacific Rim“ vorweg. Insofern sollte ist dieses mit niedlichen Stop-Motion-Effekten bestückte Abenteuer trotz seiner bisweilen etwas einfältigen Anmutung durchaus bis zu einem gewissen Rahmen ernst zu nehmen.

Robot Jox - Die Schlacht der Stahlgiganten

Wenn das der Chef wüsste.

Natürlich fehlt für einen echten Kracher das Budget. Obwohl Empire Pictures so viel Geld springen ließ wie nie zuvor, sind die Beschränkungen an jeder Ecke spürbar und somit auch hauptverantwortlich für manche Länge. Wenn Gordon gekonnt hätte, wie er wollte, wäre mit Sicherheit noch mehr Aufwand in die Gestaltung der Effekte geflossen, die zwar dank der immer sehenswerten Stop-Motion-Technologie den Charme des Handgemachten versprühen, den viele SciFi-Werke der späten 90er und darüber hinaus nie genießen durften, doch wirken die Animationen retrospektiv betrachtet etwas träge und monoton, was sicher auch viel mit der Wüstenkulisse zu tun hat, die für Details und Akzente nicht viel übrig hat.

Robot Jox - Die Schlacht der Stahlgiganten

Ist die Rüstung einmal runter, wird der Kämpfer richtig munter.

Es ist aber schon eine Leistung, mit den paar Millionen überhaupt eine halbwegs schlüssige Zukunftsvision auf die Beine gestellt bekommen. Insofern gilt es Respekt zu zollen für den ambitionierten Versuch, der in gewissen Teilen sogar als gelungen bezeichnet werden kann.

Informationen zur Veröffentlichung

Limited Collector’s Edition 79

Erst das Sequel raushauen und dann irgendwann vielleicht mal das Original – das kennen wir nicht nur von so manchem B-Movie-Studio, das selbst oft nicht weiß, ob vorher schon ein erster Teil gedreht wurde, sondern auch von Wicked Vision. In die Black Cinema Collection wurde zum Beispiel „In der Hitze der Nacht“ erst nach seinen weniger bekannten Sequels „10 Stunden Zeit für Virgil Tibbs“ und „Die Organisation“ aufgenommen, auch das Doppel-Set „Gate I + II“ erschien erst lange, nachdem „The Gate II“ einzeln veröffentlicht worden war. Vermutlich steckt da aber keine besondere Vorliebe für Chaos und Anarchie dahinter, sondern schlicht und einfach die Gelegenheit des Moments. Nicht nur im Bereich der Filmdistribution jongliert man ja tagein, tagaus mit den Knochen, die die Zulieferer einem zuwerfen, welche dann auch noch in die eigene Zeitplanung integriert werden müssen, und gerade so eine Filmveröffentlichung besteht schließlich aus etlichen kleinen Paketen, die in Einklang werden möchten.

Wie die Datenlage bei „Robot Jox“ war, darüber kann nur spekuliert werden. Fakt ist aber, dass nach der amerikanischen Blu-ray-Erstauflage von 2015 im Jahr 2023 ein Remaster von Arrow Video angefertigt wurde, das für ein Box Set namens „Enter the Video Store“ genutzt wurde, in dem neben „Robot Jox“ auch „The Dungeonmaster“, „Dolls“, „Cellar Dweller“ und „Arena“ mit neuen Restaurationen behandelt wurden. Und wenn solche frischen Restaurationen auf dem englischsprachigen Markt erscheinen, stehen manchmal die Chancen ganz gut, dass der deutsche Markt ein, zwei Jahre später nachzieht.

Es war ja grundsätzlich auch keine Eile geboten in Deutschland. Ähnlich wie die Fortsetzung war der hiesige Markt bereits gut mit DVDs von etlichen Labels versorgt, sogar eine Blu-ray von Explosive Media / Al!ve existiert bereits seit 2014. Als diese aber den Out-of-Print-Status erreichte und auf dem Gebrauchtmarkt recht hohe Preise zu erzielen begann, war gerade die rechte Zeit für eine Neuauflage gekommen.

Die Veröffentlichungsstrategie erinnert dabei auf den ersten Blick an die „Gate“-Filme, kommt doch auch „Robot Jox“ nun im Doppelpack mit der vorher bereits einzeln erschienenen Fortsetzung, die der Edition sozusagen gratis anstelle der obligatorischen Platzhalter-DVD beigelegt wurde. Bei genauerem Hinschauen ergeben sich aber gewisse Unterschiede: So war das „Gate“-Set noch eine Kooperation zwischen Wicked Vision und NSM, den Rechteinhabern des ersten Teils, deren Disc damals verwendet wurde. Im vorliegenden Fall hingegen handelt es sich um eine nagelneu produzierte Disc aus eigenem Hause. Und natürlich: Anstelle einer VHS-Verpackung gibt es wieder ein Mediabook, denn: „Robot Jox“ ist die 79. Ausgabe der „Limited Collector’s Edition“-Reihe, die ausnahmslos immer in dieser Form erschienen ist.

Die Verpackung

Mediabooks

„Robot Jox“ kommt im Mediabook in vier verschiedenen Ausführungen.

Über einen Mangel an verfügbaren Motiven für die nach wie vor den deutschen Sammlermarkt dominierende Verpackungsform kann man sich nicht beklagen, kommen die Ausgaben doch im Quartett daher. Nur bei Cover B (250 Stück) von Chris Barnes handelt es sich um eine Neuanfertigung. Hinter dem Namen verbirgt sich nicht etwa der frühere Cannibal-Corpse- und heutige Six-Feet-Under-Frontmann, sondern ein Künstler aus England, der nicht nur etliche Filmstudios mit seinen Arbeiten beliefert, sondern auch schon für Vinegar Syndrome und Arrow Video aktiv war. Diesmal liefert er einen wilden Mix aus „Dune“, „Captain America“, „Transformers“ und „Tron“, der sich vor allem durch seine leuchtenden Farben samt Glow-Effekt und ein recht breites Portrait von Hauptdarsteller Gary Graham auszeichnet. Die Raster-Effekte im Hintergrund verorten den Gegenstand auf den ersten Blick in die 80er. Schön auch, dass sich Raster und Sandstrukturen auf dem Spine fortsetzen. „Robot Jox“ ist als fetter schwarzer Print im unteren rechten Eck eingebrannt, ansonsten ist das Motiv vollkommen textfrei.

Cover A (450 Stück) ist wie so oft für ein Originalplakat reserviert. Wir sehen hier die schwarze Silhouette eines Mechas, die durch einen rot-orange leuchtenden Explosionseffekt im Hintergrund hervorgehoben wird. Auch hier schreit der Titel, hervorgehoben in dreidimensionalen, eckigen Tricolor-Buchstaben, die 80er vom Himmel. Diesmal ist auch der deutsche Titelzusatz „Die Schlacht der Stahlgiganten“ mit dabei – man kann es sich leisten, weil das Motiv ansonsten sehr schlicht wirkt und diesen zusätzlichen Text dadurch problemlos absorbieren kann.

Cover C (150 Stück) kennen wir bereits von der Explosive-Media-Blu-ray, die damals im Schuber kam. Auch ein schöner Rücken kann entzücken, dachten sich die Grafikdesigner damals wohl, und platzierten zwei Mechas in der Rückansicht vor einem Szenario wie aus der Terminator-2-Apokalypse: Erde, Feuer und eine brennende Stadt. Trotz des gewaltigen Feuerballs wirkt das Motiv aufgrund der teilnahmslos wirkenden Metallmonster allerdings wenig dynamisch.

Etwas zu Unrecht wurde das zur Ansicht vorliegende Cover D ebenfalls nur mit 150 Einheiten bestückt, denn es hat definitiv seine ganz besonderen Vorzüge. Zumindest als Kind der 80er und frühen 90er muss man da gleich an alte Gameboy-Verpackungen der Marke „Turrican“, „Mega Man“ oder „Super Robot Wars“ denken. Da werden durchaus gewisse Nostalgie-Knöpfchen gedrückt. Farblich, architektonisch und vor allem auch perspektivisch (man blickt quasi versetzt auf Höhe des Kopfes des vorderen Roboters vertikal direkt in eine Schleuse hinein) kann sich das Motiv ebenfalls sehen lassen. Die Oberfläche der Buchverpackung ist hier wieder matt gehalten. Ein Deckblatt (das fälschlicherweise u.a. auch das DVD-Logo aufweist) fängt FSK-Logo, Icons, Inhaltshinweise und andere Elemente auf, die den Blick auf das Motiv versperren könnten. Ein Blick auf das dicht mit Text ausgefüllt Backcover gibt bereits einen ersten Hinweis darauf, dass wir es hier mit einer prall gefüllten Edition zu tun haben werden.

Das Booklet

Was Booklet-Schreiber Christoph N. Kellerbach angeht, so outet er sich mit seinem eröffnenden Satz „Riesenroboter sind einfach cool“ umgehend als Kind der 80er. So reden wir nun mal. Prompt ordnet er die Entstehung in den Kontext des Hasbro-Imperiums um „Transformers“ ein, zögert aber nicht, noch viel weiter in die Vergangenheit zu reisen, ins Japan des 17. Jahrhunderts nämlich, um der Faszination für Roboter auf den Grund zu gehen. Doch wir wissen: Alle Wege führen am Ende zu Charles Band, spätestens, wenn das Zustandekommen des Projekts in allen Details seziert wird, von der Regiebesetzung mit Stuart Gordon bis zur Evolution des Skripts. Was die Dreharbeiten angeht, wird eine Trennlinie gezogen zwischen den Aufnahmen mit den Darstellern, die ohne größere Probleme abgelaufen sein sollen, und den Special-Effects-Shots von David Allen, denen wohl regelmäßige Wetterumschwünge in die Quere kamen. Beim Abschnitt über die Veröffentlichung wiederum wird das ungünstige Timing hervorgehoben, erschien doch „Robot Jox“ just zu einer Zeit, als sich der politische Wind gedreht hatte und auch die Popkultur dabei war, sich neu zu formieren. Das soll uns heute aber natürlich nicht von einer Sichtung abhalten; ganz im Gegenteil.

Das Bild

Beworben wird „Robot Jox“ aber nicht nur mit dem hübschen Drumherum, sondern auch mit den harten Fakten, die von der Disc ausgelesen werden. Und was das angeht, dürfte man wohl auf das Erbgut der Arrow-Scheibe stoßen, wenn man die Scheibe einlegt. Sprich, es winkt eine neue 4K-Restauration, die vom 35mm-Originalnegativ angefertigt wurde. Und der Film, der optisch schon immer eine bunte Freude war, erstrahlt nun wirklich im schönsten Glanz. Anstatt düsterer SciFi-Schlachten bekommt man hier voluminöse Geometrien, in denen sich oft kontrastreiche Kompositionen ergeben, wie etwa weiß-rote Kampfanzüge im silbernen Cockpit, dessen Fenster einen grellblauen Himmel freigibt. Derartige Einstellungen liefert der Streifen etliche, und man kommt oft kaum aus dem Staunen heraus, wie frisch ein 35 Jahre alter, eher auf der unteren Skala im Kostensegment für SciFi angesiedelter Film aussehen kann. Gleich zum Einstieg gerät man zwar in einen heftigen Kornhagel und auch im weiteren Verlauf wirkt die Optik immer grainy und analog, die Auflösung der Kornstruktur gelingt aber in weiten Teilen gut genug, dass die Objekte plastisch in den Raum ragen. Dies ist visuell durchaus eine der spektakuläreren Veröffentlichungen in der Full-Moon- und Empire-Reihe bei Wicked Vision.

Der Ton

Auch beim Ton gibt es keinen Grund zur Klage. Anstatt des bei Arrow und auch bei der alten deutschen Blu-ray genutzten Linear-PCM-Formats liefert die Wicked-Vision-Disc über zwei Kanäle sattes DTS-HD Master Audio, das in der englsichen Originalversion bei den Effekten allerdings noch einmal eine Spur präziser und griffiger klingt als in der deutschen Version, die ihrerseits aber durchaus sauber und austariert klingt. Englische und deutsche Untertitel stehen wie immer zur Verfügung.

Die Audiokommentare

Während die Explosive-Media-Disc abgesehen vom Trailer und einer Bildergalerie keine Extras bot, kam die im Jahr danach veröffentlichte amerikanische Shout-Disc mit einem ordentlichen Paket an Extras, zudem auch zwei Audiokommentare gehörten, die nun endlich auch für die hiesige Käuferschaft zur Verfügung stehen. Einer davon ist besonders wertvoll, stammt er doch vom 2020 verstorbenen Regisseur des Films, Stuart Gordon. Michael Felsher, der bereits allerhand Begleitmaterial zu Filmen aller Art produziert hat, fungiert als Host. Dementsprechend nimmt das Gespräch den Charakter eines Audio-Interviews an, in dessen Verlauf nach und nach etliche Aspekte der Produktion in den Fokus genommen werden, von der grundlegenden Inspiration über die Auswahl der Darsteller bis zu den eigentlichen Dreharbeiten hin zur Distribution und filmhistorischen Bedeutung, alles aus erster Hand. Gordons gelassene Art zu sprechen macht das Zuhören nicht nur informativ, sondern auch sehr angenehm.

Weil „Robot Jox“ vor allem von seinen Versprechen spektakulärer Roboterkämpfe lebt, macht auch der zweite englischsprachige Kommentar mehr als Sinn: Hier treffen sich nämlich die Visual-Effects-Experten Mark Rappaport und Paul Jessel, wobei Ersterer für Mechanik und Puppeneffekte verantwortlich war und Letzterer für die Stop-Motion-Tricks. Begleitet werden sie außerdem von Associate Effects Director Paul Gentry, der die Detailperspektive der anderen Beiden mit einem übergeordneten Blick auf die Probleme und Herausforderung bei der Realisierung der Trickeffekte ergänzt. Wer versessen ist auf technische Details, wird hier ziemlich auf seine Kosten kommen: Für praktisch jeden visuellen Effekt wird das Wie und Wo ausführlich erläutert, und wenn mal keine Effekte im Bild sind, werden zusätzliche Hintergründe aufgegriffen. Meiden sollte man den Kommentar wiederum, wenn man sich die Illusion nicht zerstören will, aber das ist ja im Grunde ohnehin eine Regel für Kommentare aller Art, nur dass sie hier in Bezug auf das Visuelle besonders wichtig ist. Beide Tonspuren können natürlich mit optionalen deutschen Untertiteln abgespielt werden.

Für die exklusive Note sorgt der neu aufgenommene deutsche Audiokommentar mit Dr. Kai Naumann und Laurent Ohmansiek, die sich nicht zum ersten Mal zum Filmeschauen verabreden… was nur logisch ist, weil sie einfach gut miteinander harmonieren, da ihre filmische Sozialisierung auf ein und demselben Fundament zu basieren scheint. Es wird in 80er-, und 90er-Erinnerungen geschwelgt, was das Zeug hält. Die offensichtliche Basis „Transformers“ immer im Blick, werden stets aufs Neue Brücken geschlagen zu „Pacific Rim“ & Co, aber auch zu weniger offensichtlichen Indizien, wie der Robo-Klopper aus der Empire-Schmiede sich von der Popkultur hat inspirieren lassen und wie die Popkultur ihn wiederum nachträglich referenzierte. Ferner geht es um das problematische Timing der Veröffentlichung im Kontext der politischen Lage, sowie eine Analyse, inwiefern ein Film wie „Robot Jox“ nun wieder in das radikal verwandelte Klima der Gegenwart passt und dahingehend wert ist, wiederentdeckt zu werden. Aber auch über die Hintergründe und Biografien der Beteiligten erfährt man einiges, gleichwohl relativ wenig Informationen über die Dreharbeiten selbst verarbeitet werden; aber dafür hat man dann ja die englischen Kommentare.

Die Extras: Neue Interviews

Die Kommentare sind aber nur die Spitze eines wahren Eisbergs von Extra-Paket. Es sind derart viele Extras auf der Scheibe, dass sie in Unterkategorien gepackt wurden, damit man sich besser zurecht findet. In der aus vier neu (d.h. 2023 von Arrow) produzierten Interviews bestehenden ersten Kategorie macht Paul Koslo, Darsteller des Alexander, in einem 10-minütigen Beitrag namens „A Look Back“ den Anfang. Koslo umreißt dabei seine allgemeinen Eindrücke von den Dreharbeiten anhand spezifischer Details, wie bestimmten Treffen mit Regisseur Stuart Gordon, die zugänglichen Eigenschaften von Co-Star Gary Graham am Set oder die Tatsache, dass es kein schlimmeres Szenario gibt, als in Italien in einem Auto zu sitzen, das von italienischen Fahrern gesteuert wird.

Hinter „Crash and Burn“ (17 Min.) verbirgt sich wiederum ein Interview mit besagtem Co-Star und Hauptdarsteller Gary Graham (1950 – 2024). Der erinnert sich vor allem daran, dass die Bedingungen am Set ziemlich hart waren. Gekämpft werden musste auf rutschiger Oberfläche mit Motorradstiefeln, derweil die Produktionsassistenten ohne jede Rücksicht auf die Gesundheit der Darsteller Plastik und andere Stoffe verbrannten, um den Hintergründen eine apokalyptische Anmutung zu verleihen. Im zweiten Teil geht es dann noch um Nachverhandlungen in Sachen Gehalt, da man Graham wohl für Nachdrehs von der Dauer einer Woche zunächst nicht bezahlen wollte.

„Her Name is Athena“ (13 Min.) verrät schon von Titel wegen, dass Anne-Marie Johnson die nächste Interviewpartnerin sein wird. Auch sie befeuert die Legende der verrückten Italiener, die lebensgefährliche Methoden anwenden, selbst wenn es nur ums Frisieren geht und nicht ums Autofahren. Darüber hinaus schildert sie vor allem, wie ihre Rolle im Film sie persönlich als Schauspielerin geprägt und vorangetrieben hat.

Zuletzt taucht noch der Name Dave Allen bei den neu produzierten Interviews auf. Das ist durchaus irritierend, da der Effektexperte bereits 1999 verstorben war. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter „The Scale of Battle“ (27 Min.) aber kein Interview mit seinem Geist, sondern eine waschechte Special-Effects-Featurette, die aus Interviews mit den ebenfalls im Effektbereich tätigen Dennis Muren, Paul Gentry, John Vincent, Yancy Calzada, Steve Burg und Kevin Kutchaver zusammengestellt und um Archivmaterial mit Allen angereichert wurde. Die Featurette trägt weiter zur Mythologisierung eines Mannes bei, dem oftmals die Aura eines stillen Genies zugeschrieben wird, das mit unter störrisch, eigenwillig und perfektionistisch sein kann, dem im Rahmen dieser Doku aber auch ein Herz aus Gold zugeschrieben wird. Was ihn antrieb und welche Philosophie er an den Tag legte, darum geht es im Wesentlichen, wobei sich der thematische Fokus irgendwann von der Person Allen löst, als der Wandel des Berufszweigs durch den Siegeszug der digitalen Effekte zur Mitte der 90er Jahre nachgezeichnet wird, und zwar mit einem Nachdruck, der in gewisser Weise an den Wandel vom Stumm- zum Tonfilm erinnert.

Die Extras: Archiv-Interviews

Der zweite Block Extras wurde mit der Überschrift „Archiv-Interviews“ versehen und bedient sich der Shout-Extras aus dem Jahr 2015. Der damals noch unter uns weilende Regisseur Stuart Gordon macht in einem knapp 8-minütigen Interview den Auftakt. Zunächst spricht er über seine Motivation, den Film zu drehen (die darin bestand, endlich den Riesenroboterfilm zu drehen, den er sehen wollte und den sonst niemand drehen würde, wenn er es nicht täte), später geht es hauptsächlich um die anderen Beteiligten des Projektes, wobei Dave Allen einmal mehr den Schlusspunkt setzt – inklusive Gedenktafel mit Geburts- und Todesjahr.

Im zweiten Interview übernimmt Pyrotechniker Joe Viskocil den Platz zwischen den beiden Robotermodellen, an dem vorher noch Gordon gesessen hatte, der sich offensichtlich während des Interviews noch im gleichen Raum befindet; am Ende ruft Viskocil ihm sogar noch augenzwinkernd zu, dass jetzt endlich mal das Sequel angegangen werden sollte. Es geht diesmal um die Inspiration etwa durch die Effekte aus „Thunderbirds“, um die Herausforderungen, die Pyrotechnik über die einzelnen Einstellungen hinweg zu synchronisieren, und einmal mehr auch um David Allen. Nicht dessen Todesdaten werden aber diesmal zum Ausklang eingeblendet, sondern die von Viskocil selbst, der offenbar noch im gleichen Jahr an Leber- und Herzversagen starb. Somit handelt es sich um eines seiner letzten Dokumente.

Wie seine Kollegen vor ihm bekommt auch Paul Gentry, der die visuellen Effekte von „Robot Jox“ überwachte, seine knapp 7 Minuten Sprechzeit zwischen den Robos zugewiesen. Er erzählt von Pannen bei den Dreharbeiten, von Innovationen im Job (wie der computergesteuerten Kamera) und natürlich ebenfalls von seinen persönlichen Erfahrungen mit Allen.

Als dann Paul Jessel für seine 8 Minuten Screentime antritt, werden die Modelle auf dem Tisch zur Vorführpuppe, denn er war der Stop-Motion-Animator des Projekts, der etwas mehr als die Hälfte aller Shots umgesetzt hat. Von seinen ersten Schritten im Business als Mitarbeiter der Firma seiner Frau bis zur Zusammenarbeit mit David Allen skizziert er in aller Kürze seinen Werdegang.

Und dann sind da noch die Animation- und Visual-Effects-Mitarbeiter Chris Endicott und Mark McGee, die ausnahmsweise in einem anderen Ambiente zur Sprache kommen, in dem es zwar keine Roboter gibt, aber dafür einen King Kong, den Djinn aus den „Puppet Master“-Filmen und einen kleinen Affenmenschen mit leuchtenden Augen; zwischenzeitlich kommt sich auch noch ein Hund ein paar Streicheleinheiten abholen. In ihren Erzählungen konzentrieren sie sich vor allem darauf, das Arbeitsklima nachzuzeichnen, etwa anhand der Mitarbeiterführung David Allens oder anhand der Entscheidungen auf Produktionsebene durch Charles Band.

Die Extras: Hinter den Kulissen und Concept Art

Wer mal eine Viertelstunde lang vorgeben will, zu einem Filmteam aus den 80ern zu gehören, das gerade einen Riesen-Mecha-Streifen dreht, dem sei das Hinter-den-Kulissen-Feature empfohlen. Umgeben von knarzenden Geräten, Rauch und fleißigen Mitarbeitern fängt die Kamera Ausschnitte der mit Aufwand realisierten Tricksequenzen ein und erlaubt dadurch Einblicke in ihre Umsetzung. Das On-Set-Footage versprüht einen ähnlichen Realismus wie eine Handkamera, die von einem Journalisten in einem Kriegsgebiet gehalten wird. Wenn die Effekttechniker kurzzeitig mit der Kamera agieren und mit geistigen Gänsefüßchen feststellen, dass sie nun Schausteller in einem Making Of sind, prallen ebenjene Dimensionen der medialen Fiktion und der harten Realität aufeinander.

Um wieder die Brücke zu den von Arrow produzierten Features zu schlagen, geht es anschließend weiter mit „Salvaged from the Wreckage“ (9 Min.). Dahinter verbirgt sich eine kommentierte Präsentation etlicher Concept-Art-Originalentwürfe, von denen einer schöner anzusehen ist als der andere. Der Sprecher geht detailliert darauf ein, wie die Entwürfe schließlich realisiert wurden; dabei werden auch einige interessante Details offenbart, etwa ein Mercedesstern, der noch auf einem Entwurf abgebildet ist, für den Film dann aber entfernt wurde. Die vielen Close-Ups und langsamen Schwenks legen derweil das Augenmerk auf das grafische Detail, so dass man die Gelegenheit bekommt, die kleinen Kunstwerke in optischer und haptischer Vollständigkeit zu genießen.

Die Extras: Galerien, Trailer und „Robot Wars“-Bonusdisc

Aber auch an herkömmlichen Galerien mangelt es nicht, sind doch gleich vier davon im nächsten Unterbereich versammelt. Unter „Illustrationen“ werden die im vorherigen Beitrag präsentierten Entwürfe noch einmal in neutraler Perspektive als Scan gesammelt, in den beiden „Behind the Scenes“-Galerien bekommt man Fotos von den Effektarbeiten zu sehen. Kategorisch unterscheiden sich letztere nicht, der Grund für die Aufteilung in zwei Galerien liegt darin, dass die erste von der Shout-Disc und die zweite von Arrow übernommen wurde. Auch Wicked Vision lässt sich nicht lumpen und spendiert noch eine vierte Galerie mit der gewohnten Aufteilung in Poster, Produktionsfotos und Mediencover. Zusammen kommt man damit alleine über die Galerien schon auf mehr als 30 Minuten Bonusmaterial.

Rechnet man dann noch die ebenfalls enthaltenen Trailer (Deutsch, Englisch, Original-TV-Spot) hinzu, landen wir bei satten 167 Minuten Zusatzbeschäftigung – die drei Audiokommentare nicht einmal mitgerechnet. Und weil es sich anbietet, gibt es als Bonus-Disc noch die Quasi-Fortsetzung „Robot Wars“ oben drauf, die bereits 2019 als fünfter Titel der „Full Moon Classic Collection“ veröffentlicht worden war und ihrerseits Bonsumaterial mit einer Laufzeit von fast einer Stunde an Bord hatte (zur Rezension geht’s hier lang).

Art Cards

Ein bisschen was fürs Sammelalbum.

Besteller im Wicked-Vision-Shop konnten zudem ein 5-teiliges Set von Art Cards ergattern, sofern sie zu den ersten 200 Bestellern gehörten. Die Karten sind beidseitig bedruckt, wobei eine Seite als Cover fungiert und bei allen Karten identisch ist, während auf der anderen Seite eine gute Mischung aus Artworks und Setpieces wartet.

Nach einem Abend mit dem prall gefüllten „Robot Jox“-Mediabook dürfte man jedenfalls den Robot Dance voll drauf haben. Da muss man schon früh genug anfangen, damit noch genug Zeit ist für das Triple Feature mit „Pacific Rim“…

© Sascha Ganser (Vince)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision/KNM/Movie Power__FSK Freigabe: ab 12__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja/Ja

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