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Skin Trade

Originaltitel: Skin Trade__Herstellungsland: USA/Thailand/Kanada__Erscheinungsjahr: 2014__Regie: Ekachai Uekrongtham__Darsteller: Dolph Lundgren, Tony Jaa, Ron Perlman, Michael Jai White, Celina Jade, Peter Weller, Sahajak Boonthanakit, Leo Rano, Chloe Babcook, Aaron Brumfield, Mike Dopud, Steven Elder, Cary-Hiroyuki Tagawa u.a.
Skin Trade

Gipfeltreffen der B-Actionstars: Im von Dolph Lundgren geschriebenen und produzierten “Skin Trade” spielen neben ihm selbst noch Tony Jaa, Michael Jai White, Peter Weller und Cary-Hiroyuki Tagawa mit

Michael Jai White entwickelt in einem Interview im Extrabereich der „Skin Trade“-DVD einen erstaunlichen Zugang zu dem Film. Dieser sei der Streifen, der He-Man, Robocop, Spawn und Hellboy vor der Kamera vereine. So kann man das B-Filmstar-Gipfeltreffen von Dolph Lundgren, Peter Weller, Michael Jai White und Ron Perlman freilich auch sehen. Blöderweise unterschlägt man damit aber ein echtes Highlight des Filmes: Tony Jaa. Der Mime, der bisher noch keine Superheldenluft schnuppern durfte, klöppelt den alten Herren der B-Action nämlich ordentlich den Staub aus den Klamotten. Und das geht so…

Der Cop Nick Cassidy ist schon seit langer Zeit hinter Viktor Dragovic, dem Chef der serbischen Mafia, her. Dieser verdient sich mit dem Menschenhandel ein goldenes Näschen und schert sich einen Dreck darum, ob die vornehmlich sehr junge und überwiegend weibliche Schmuggelware das Gefügigmachen mittels Drogen und die Strapazen der Transporte über die jeweiligen Landesgrenzen überlebt oder nicht.

Eines Tages bekommt Cassidy den einen, alles entscheidenden Tipp und er und seine Mannen können die serbischen Mafiosi bei einem laufenden Geschäft stellen. Dabei nietet Cassidy einen Sohn Dragovics um. Nachdem der Mafiaboss von seinen windigen Anwälten wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte, flieht er einerseits gen Asien und hetzt andererseits ein Killerkommando auf Cassidy. Der überlebt den feigen Anschlag zwar, doch seine Frau und seine Tochter haben weniger Glück.

Auf jegliche Vorschriften pfeifend, startet Cassidy einen Rachefeldzug und heftet sich an die Fersen Dragovics. Dabei kreuzt er die Wege des Thai-Cops Tony, der in Cassidy den Mörder eines Kollegen und Freundes vermutet. Schnell muss er allerdings merken, dass Cassidy ein aufrechter Kerl ist und ihm bei seinem aktuellen Fall helfen könnte…

Schaut in “Skin Trade” mit Dolph Lundgren, Tony Jaa, Peter Weller und Michael Jai White hinein

Skin Trade

Dolph Lundgren gibt Vollgas in “Skin Trade”.

Zugegeben, es braucht etwas Zeit, bis der Superbulle aus dem Westen und sein östliches Gegenstück endlich aufeinandertreffen und irgendwann zusammenarbeiten. Da sind mancherlei Winkelzüge und Schauplatzwechsel zu viel nötig, um „Skin Trade“ richtig ins Rollen zu bringen. Aber ist das erst einmal geschafft, setzt es absolut zünftige B-Action der Güteklasse A und auch die Story wird deutlich stringenter und temporeicher in ihrer Anmutung. Simplere Motive treiben dann die Handlung an. Rachegelüste und deren Ausleben zielen auf die Bauchregion des Zuschauers und das Menschenhandels-Motiv tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Und das ist gar nicht mal so schlecht, läuft der Film doch so nicht Gefahr, es zu exploitationmäßig auszuschlachten. So lässt er es eher unterschwellig immer mal mitschwingen und nutzt es für punktuell gesetzte, teilweise sehr beklemmende Szenen.

Zudem übernimmt die Action vollends die Regie und hält Dolph Lundgrens Cassidy durchgehend in Bewegung. Der hatte schon vorher alle Action gemacht. Genannt seien eine Verfolgungsjagd per pedes gleich zu Beginn, eine blutspritzende Razzia-Ballerei an einem Dock und die Ermordung von Cassidys Familie, die sehr druckvoll und explosiv vonstatten geht. Tony Jaa darf im Vergleich in der Phase nur einmal ultrakurz kicken. Doch mit Dolphs Ankunft in Asien wird es dann spektakulär. Verfolgungsjagden, brachiale Martial-Arts-Duelle und deftige Shootouts geben sich die Klinke in die Hand und nehmen in Aufkommen und Länge immer mehr zu.

skin trade

Das Menschenhandelsmotiv wird nicht ins Lächerliche verzerrt.

Die verschiedenen Konfrontationen atmen dabei eine gesunde Härte. So rigoros, wie Cassidy und Kollege Tony hier teils zu Werke gehen, verwundert die gnädige FSK 16 Freigabe ziemlich. Da hat vor allem Lundgren einige deutlich weniger brutale Filme auf dem Kerbholz, die es bei der FSK weitaus schwerer hatten. Vor allem gefällt, dass alle Effekte weitgehend handgemacht wirken. Hier platzen echte Blutbeutel und auch die Treffereffekte an Autos und Gegenständen/Gebäuden wirken nicht, als kämen sie aus dem Rechner. Das hat wirklich einen ganz anderen Impact als dieses lieblose CGI-Gepfusche anderer Produktionen. Bis auf die Explosion eines Restaurants wirken auch alle Explosionen handgemacht und maximal mittels CGI aufgepimpt. Der Absturz eines Helikopters beeindruckt mit enormer Wucht und scheint ebenfalls nicht aus dem Rechner zu stammen. Kurzum: Auch der Aufwand hinter der Action stimmt und lässt den B-Fan jubeln.

Die Highlights aber setzen Michael Jai White, Dolph Lundgren und Tony Jaa. White und Lundgren haben nämlich jeweils ein geniales Martial-Arts-Duell mit dem thailändischen Wirbelwind und jeder Fight für sich gesehen wäre in jedem anderen Actionfilm showdownwürdiges Material gewesen. Dabei darf Tony Jaa zunächst gegen Dolph Lundgren ran. Hier treffen die Effizienz, Brachialität und Reichweite Lundgrens auf das dagegen beinahe verspielt wirkende Kampfkunstballett Jaas, der aus jeder Lage gefährliche Aktionen abfeuern kann. Eine deutliche Schippe drauf legen dann Jaa und White. Das wird fast zu einem Filigranduell, denn White und Jaa hauen ein paar sehr spektakuläre Moves raus. Wobei White natürlich die Rolle des Powerhouses inne hat. Beide Konfrontationen sind stark choreographiert und begeisternd inszeniert. Vor allem auch, weil Regisseur Ekachai Uekrongtham („Beautiful Boxer“) die Fights in Totalen inszeniert und den Zuschauern sehen lässt, was passiert. Hier ist nichts kaputt geschnitten oder mit Close-Ups zerstört. Ärgerlich sind dagegen kleinere Unachtsamkeiten. Wenn sich Dolph im großen Finale eigentlich noch mit dem Fußvolk vergnügt, dann aber von einer Sekunde zur anderen den Obermotz angeht, fragt man sich freilich schon, wo denn die ganzen Fußsoldaten hin sind. Aber vermutlich haben sie sich aufgrund der Missachtung durch Dolph einfach selbst ermordet…

skin trade

Tony Jaa funktioniert in “Skin Trade” besser als in seinen letzten thailändischen Produktionen.

Allgemein sieht „Skin Trade“ richtig toll aus und hebt sich vom gängigen Ostblock-Look anderer B-Streifen ab. Auch wenn es erstaunt, wie wenig thailändischer Lokalkolorit in den Film eingebunden wird. Der Soundtrack bleibt gefällig im Hintergrund und reißt keinerlei Bäume aus. In Sachen Darstellern fällt auf, dass Peter Weller („Robocop“) mit dem Wechsel des Schauplatzes in thailändische Gefilde gar keine Rolle mehr spielt, was wirklich schade ist. Cary-Hiroyuki Tagawa („47 Ronin“) hat mehr eine Art Cameo inne, durfte aber wenigstens ein paar Fotos mit nackten Girls schießen. Michael Jai White („Android Cop“) ist auch eher selten im Film zu sehen, macht aber zumindest coole Action und lässt erneut die Frage aufkommen, warum er erst verhältnismäßig spät in seiner Karriere wirklich auf seine Martial-Arts-Fähigkeiten zurückgriff. Ron Perlman („Blade 2“) macht als Bösewicht eine anständige Figur, auch wenn er kaum gefordert wird. Problematisch ist, dass sein Final-Fight gegen Dolph eher luschig ausfällt. Ansonsten ist der Film eben die große Dolph-Lundgren-und-Tony-Jaa-Show, wobei Lundgren („The Expendables“) sowohl mehr Screentime hat als auch über deutlich mehr Charisma als sein thailändischer Kollege verfügt. Und Dolph im Rollkommando-Modus ist immer eine Schau! Jaa („Return of the Warrior“) kann dafür endlich mal behaupten, in einem Film mit zwar simpler, aber dafür plausibler Story mitgewirkt zu haben. Dafür ist seine Romanze mit seiner Informantin eher belustigender und unausgereifter Natur.

Letzten Endes ist „Skin Trade“ vor allem eines: Eine große Actionsause, die diverse Unarten des aktuellen B-Filmes ausblendet und sich auf die wahren Tugenden des Genres besinnt: Er macht ordentlich Tempo und fokussiert sich nach kleineren Startschwierigkeiten auf eine recht geradlinige Story. Er reiht Actionszene an Actionszene und bietet dabei auch einige spektakuläre Highlights. Er impft seiner Action eine gesunde Portion Härte ein, ohne übers Ziel hinausschießen. Er präsentiert seine Stars so, wie die Fans sie sehen wollen und er macht einfach Spaß! Kleinere Störfeuer verwehren leider die Aufnahme in den Action-Olymp. So ist der Bösewicht einfach nicht präsent genug und auch seine Söhne werden niemals so richtig im Film verankert. Hier verschenkt der Film einige Möglichkeiten. Auch Peter Weller und Michael Jai White hätten deutlich präsenter im Film auftreten dürfen. Das offene Ende mag ebenfalls nicht vollends zu munden, auch wenn es freilich andeutet, dass die Paarung Lundgren und Jaa noch einige Filme zusammen inszenieren will. Das wäre freilich mehr als toll, vor allem, wenn dabei Kracher wie „Skin Trade“ herauskommen.

In diesem Sinne:
freeman


……


“Skin Trade” ist ein temporeicher Actionreißer der B-Klasse

Nachdem Dolph Lundgren 2007 einen Bericht über Menschenhandel sah, entwickelte er einen Film zu dem Thema und engagierte sich bei der Organisation CAST (The Coalition to Abolish Slavery & Trafficking) gegen die moderne Sklaverei. Bei dem Filmprojekt, das Jahre später als „Skin Trade“ erschien, fungiert er nicht nur als einer der Hauptdarsteller, sondern auch als Drehbuchautor und Produzent.

Ein tiefgreifender Arthouse-Film ist „Skin Trade“ nicht geworden, sondern nutzt das Thema für einen Genrereißer, wenn auch mit ambitionierter Botschaft, für deren Umsetzung man immerhin den eher in der gehobenen Ecke tätigen Ekachai Uekrongtham engagierte, am ehesten bekannt für sein Queer-Kickboxer-Drama „Beautiful Boxer“. Der bekommt das Thema allerdings nur bedingt in den Griff, denn auch wenn der Film gegen Menschenhandel predigt und das Leiden der geschmuggelten Mädchen darstellt, so hinterlassen manche Szenen in entsprechenden Tanzclubs einen zwiespältigen Beigeschmack, da die Kamera manchmal einen Tick länger als nötig auf den leicht bekleideten Frauenkörpern verweilt – auch wenn Uekrongtham dies löblicherweise nicht als unschöne Exploitation inszeniert.

Skin Trade

Nick Cassidy (Dolph Lundgren) und Tony Vitayakul (Tony Jaa) klären eine Meinungsverschiedenheit

Die Helden, die ausziehen um dieses Übel auszumerzen, sind Nick Cassidy (Dolph Lundgren), harter Bulle aus New Jersey, und Tony Vitayakul (Tony Jaa), harter Bulle aus Bangkok. Die kennen sich zu Beginn des Films nicht, gehen aber beide auf die gleiche Weise wenig zimperlich mit Menschenschmugglern ins Gericht. Während Tony die Schmierlappen in härtester Selbstjustiz schon mal vom Balkon eines Hotels segeln lässt, nimmt Nick mit einer Spezialeinheit den serbischen Gangsterboss Viktor Dragovic (Ron Perlman) bei einer Razzia hoch, erschießt allerdings in Notwehr dessen jüngsten Sohn.

Der traurige wie zornige Dragovic flieht außer Landes, allerdings nicht ohne dass seine Leute einen Anschlag auf Nick verüben, bei dem seine Frau und seine Tochter sterben. Nach seiner Genesung startet der gezeichnete Cop einen Rachefeldzug auf der Suche nach Dragovic, dessen Spur ihn nach Bangkok führt, in Tonys Revier…

Eine B-Besetzung der Spitzenklasse und ein Budget von immerhin 9 Millionen Dollar, das waren Faktoren, welche die Erwartungen an „Skin Trade“ hoch trieben – Erwartungen, denen der fertige Film dann nicht ganz gerecht werden kann. Denn das Drehbuch, an dem neben Lundgren noch Steven Elder und Gabriel Dowrick mitschrieben sowie der in den Credits ungenannte B-Action-Regisseur John Hyams („Universal Soldier: Day of Reckoning“), bietet nicht mehr als bekannte Actionstandards: Zwei Cops verfolgen den gleichen Schurken, halten einander erst für Kontrahenten, lernen aber in verschiedenen Gefechten den Respekt füreinander und ziehen schließlich gemeinsam gegen den Feind ins Feld. Dabei werden fleißig Gegner dezimiert, kennt man also alles zur Genüge, auch wenn der Film in der Schlussphase noch einen netten Plottwist parat hat, der die Geschichte auch nicht unbedingt weiterbringt. Er legt bestenfalls den Grundstein für eine Fortsetzung.

In Sachen Action kann man sich über „Skin Trade“ nicht beschweren, die Freude muss gleichzeitig etwas gedämpft bleiben. Das Potpourri aus Schießereien, Verfolgungsjagden und Nahkämpfen ist dynamisch choreographiert, meist auch gut inszeniert, wirkt allerdings im Schnitt nicht immer ganz glücklich, etwa wenn Uekrongtham die Ein- oder Ausstiege in manche Szene etwas holprig wählt oder den Kampf zwischen FBI-Agent Eddie Reed (Michael Jai White) und einem Gangster während der Razzia mit Szenenwechseln unterbricht, welche der Schlägerei ein wenig den Flow nehmen. Zudem ist die vorletzte, richtig zackige Actionszene die Beste, garniert mit einigen superben Fights, während das finale Abräumen dagegen etwas antiklimaktisch wirkt. Immerhin ist sich „Skin Trade“ seiner Pfunde bewusst, lässt Lundgren mehrmals gegen Jaa antreten und Jaa einmal gegen White, womit nicht nur Fanservice betrieben wird, sondern auch schicke Martial Arts gezeigt werden – auch wenn der Alters- und Fitnessunterschied bei den Lundgren-Jaa-Begegnungen nicht ganz verborgen werden kann, was Uekrongtham einigermaßen dadurch kontert, dass er Nick als Brawler mit größerer Kraft und Körpergröße inszeniert.

Skin Trade

FBI-Agent Eddie Reed (Michael Jai White) klinkt sich ebenfalls in die Ermittlungen ein

Doch mal sollte nicht unken: Das Budget sieht man „Skin Trade“ auf jeden Fall an, gerade während einer Verfolgungsjagd durch Thailand zeigen einige Totalen, dass man sich in Sachen Aufwand hier nicht hat lumpen lassen. Die Kameraarbeit von Ben Nott ist sowieso, gerade für einen B-Actionfilm, erfreulich dynamisch und aufwändig, gibt immer eine gute Orientierung für den Raum, in dem die Konfrontationen des Films ausgetragen werden. Deshalb muss hier auch nicht auf hektischen Schnitt oder Übersichtsverlust zurückgegriffen werden, was „Skin Trade“ schon einmal positiv von diversen hastig im Ostblock runtergekurbelten B-Actionfilmen des letzten Jahrzehnts abhebt.

Ein weiterer Pluspunkt ist zudem die Art, wie das Drehbuch seine Standards immerhin mit genug Leben zu füllen weiß. Eine Romanze zwischen Tony und Min (Celina Jade), einer als Informatin arbeitenden Sklavin, hat kurze, stille Momente und gibt dem Film auch etwas mehr Fallhöhe: Während man an einem Scheitern der Cops nur selten zweifelt, so ist das Überleben der modernen Sklavin weitaus weniger sicher; die Erzählungen von ihrem Schicksal sorgen auch für ein paar halbwegs nachhaltige Momente zum Thema Menschenhandel. Im Gegensatz dazu steht Nick, der als Berserker gezeichnet wird, der nichts mehr zu verlieren hat und dementsprechend ruppig vorgeht, weshalb er auch in erster Linie für die gelegentlichen Härten des Films zuständig ist, etwa wenn er einen Handlanger Dragovics mit aggressiven, definitiv nicht legale Verhörmethoden in die Mangel nimmt.

Skin Trade

Die Wurzel allen Übels: Viktor Dragovic (Ron Perlman)

Dolph Lundgren („One in the Chamber“) spielt die harte One-Man-Army auch entsprechend überzeugend, den von Schicksalsschlägen gezeichneten Fighter, allein von Rachedurst beseelt. Tony Jaa („Fast & Furious 7“) hingegen macht nur bei den Kloppereien eine gute Figur, schauspielerisch wirkt er hingegen selbst bei dem Standard des sprücheklopfenden Cophelden überfordert, denn selbst das Vortragen von Onelinern wirkt bei ihm gezwungen. Gelungenen Support gibt es von Michael Jai White („Falcon Rising“) als FBI-Agent und Peter Weller („RoboCop“) als Polizeichef, während Ron Perlman („Pacific Rim“) zeigt, dass er Schurkenrollen famos beherrscht und herrlich hassenswert rüberkommt. Für gerade mal zwei Szenen ohne besonderen Nachhall schaut Cary-Hiroyuki Tagawa („Art of War“) vorbei, während Celina Jade („The Man with the Iron Fists“) eine erfreulich nuancierte Performance als Informantin in Gefahr abliefert.

So sollte man bei „Skin Trade“ nicht mehr, aber auch nicht weniger als einen temporeichen Actionreißer der B-Klasse erwarten, der seinen Standardplot mit archetypischen, aber interessant geschriebenen Hauptfiguren aufpeppt, trotz gelegentlicher Schnitzer in der Inszenierung über sehenswerte Action verfügt und in seiner Message durchaus ambitioniert ist. Gelungenes Genrekino der B-Klasse, trotz des etwas enttäuschenden Showdowns und Tony Jaas fehlendem Schauspieltalent.

Knappe:

Hierzulande erscheint der Film am 7. Juli 2015 im Hause Ascot Elite auf Blu-Ray und DVD mit einer Freigabe ab 16 Jahren, ungekürzt. Die Datenträger halten eine B-Roll und unterschiedlich lange Interviews mit den Stars und Machern bereit. Fassung.

© Nils Bothmann (McClane)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Ascot Elite__FSK Freigabe: ab 16__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja/Ja, ab 7.7.2015

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