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Tag-Archiv für ‘Satire’

Don’t Look Up

Die Prämisse von “Don’t Look Up” klingt denkbar abgedroschen: Ein Asteroid rast auf die Erde zu und droht den gesamten Planeten zu zerstören. In Adam McKays edel besetzter Gesellschaftssatire geht es allerdings weniger um Helden, die die Welt retten, sondern eher um Opportunisten, die sich ihren persönlichen Vorteil sichern. Ganz so wie in der Realität.

Kin-Dza-Dza!

Wer kennt es nicht: In einer Sekunde will man in der Moskauer Innenstadt etwas Brot kaufen, in der nächsten findet man sich plötzlich auf einem Wüstenplaneten wieder. Auf einen solchen fühlten sich nicht nur Publikum und Kritiker geschossen, als “Kin-Dza-Dza!” 1986 in den Kinos lief; auch heute kann man der exzentrischen Science-Fiction-Farce noch mit Stirnrunzeln begegnen. Dabei steckt hinter den Nasenglocken und himbeerfarbenen Hosen durchaus ein ausgeklügeltes System.

Benedetta

Benedetta

Mit „Benedetta“ verbindet Paul Verhoeven auf gewohnt provokante Weise lesbisches Liebesdrama und gallige Satire auf die katholische Kirche. Die titelgebende Nonne im 17. Jahrhundert sieht sich als Braut Jesu, entwickelt jedoch Gefühle für eine Novizin. Ihr sexuelles Erwachen geht mit Visionen und Stigmata einher, die für helle Aufregung im Kloster sorgen.

Stay Tuned

Stay Tuned – Mit der Fernbedienung in die Hölle

Der amerikanische TV-Wahnsinn als Satire. In „Stay Tuned“ schickt Peter Hyams ein verkrachtes Mittelklasse-Ehepaar, bestehend aus John Ritter und Pam Dawber, durch ein wahrhaft höllisches TV-Programm. Dort müssen sie in zahlreichen Sendungen 24 Stunden lang überleben, um in die Realität zurückkehren zu können. Andernfalls gehören ihre Seelen dem Teufel.

Vampire's Kiss mit Nicolas Cage

Vampire’s Kiss – Ein beißendes Vergnügen

Peter ist ein arroganter Yuppie durch und durch. Tagsüber lebt er für die Arbeit, nachts schleppt er Frauen ab. Als ihm eine seiner Eroberungen in den Hals beißt, geht Seltsames in Peter vor. Ist er durch den Biss zum Vampir geworden?

Das 10. Opfer

Das 10. Opfer

Geschichtsstunde für Fans des Menschenjagdfilms: „Das 10. Opfer“ entstand nach „Graf Zaroff“, aber vor „Running Man“ und „Harte Ziele“. Elio Petris Science-Fiction-Film ist zwar eher Satire als Actionthriller, beschreibt aber eine Gesellschaft, in der man mit Menschenjagden Millionengewinne machen kann. Ursula Andress ist die Jägerin und Marcello Mastroianni die Beute, die sich gegenseitig belauern.

The Player

In Robert Altmans „The Player“ spielt Tim Robbins den Produzenten Griffin Mill, der seine Position bei seinem Studio sichern will und den Urheber von Morddrohungen gegen sich ausfindig machen möchte. Gespickt ist die Hollywoodsatire mit zahlreichen Cameos von Stars wie Bruce Willis, Julia Roberts, John Cusack und Burt Reynolds.

Pleasantville

Pleasantville

„Pleasantville” ist das Regiedebüt des Drehbuchautors Gary Ross. In der satirischen Komödie verschlägt es die Teenager Tobey Maguire und Reese Witherspoon in die schwarz-weiße Welt einer biederen Fifties-Sitcom. Dort warten unter anderem William H. Macy, Joan Allen, Jeff Daniels und Paul Walker auf sie, während das Duo nach und nach für Farbe in der Serie sorgt.

Suburbicon

Suburbicon

George Clooney verfilmt ein Drehbuch der Coen-Brüder, Joel Silver produziert und in den Hauptrollen tummeln sich Matt Damon, Julianne Moore und Oscar Isaac. Beste Voraussetzungen für die schwarze Farce, die sich mit Intrigen und Rassismus in einer Vorstadt in den 1950ern beschäftigt. Denn in „Surbicon“ ist der Mord an der Frau von Spießer Gardner Lodge erst der Anfang turbulenter Ereignisse.

Fegefeuer der Eitelkeiten

Fegefeuer der Eitelkeiten

Brian De Palmas Adaption des Tom-Wolfe-Bestsellers fiel 1990 an den Kassen und bei der Kritik durch, ist aber trotz einiger Schwächen eine ganz vergnügliche Abrechnung mit der New Yorker Gesellschaft. Bruce Willis gibt den Sensationsreporter Peter Fallow, dessen große Stunde schlägt, als der Börsenmakler Sherman McCoy in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, der zum Politikum mutiert.

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