| Originaltitel: The Internship__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2026__Regie: James Bamford__Darsteller: Lizzy Greene, Megan Boone, Sky Katz, Philip Winchester, Sullivan Stapleton, Alix Villaret, Ollie Roddy, Kaine Buffonge, Will Pierson, Jonas Armstrong, Errol Trotman-Harewood u.a. |
Video: Kritik zu „The Internship – Praktikum im Töten“ mit Philip Winchester und Sullivan Stapleton
Wir stellen euch den Actionfilm von James Bamford mit den „Strike Back“-Stars Philip Winchester und Sullivan Stapleton in unserer Videokritik ausführlich vor. Viel Spaß!
Kinder als perfekte Killer?

James Bamford macht wieder Action in „The Internship“.
„The Internship“ wurde von dem Amerikaner Henry Byrne für die CIA ins Leben gerufen. Dieses Programm sollte Kinder von klein auf zu perfekten Infiltratoren und Killern ausbilden. Doch „The Internship“ scheiterte. Als obendrein Byrne abtrünnig wurde, wurde das Programm umgehend eingestampft. Im Zuge der Beseitigung sämtlicher Beweise ging es sogar den auszubildenden Kindern an den Kragen. Allerdings konnten einige Kinder ihrem Schicksal entkommen.
Renee ist eines dieser Kinder, das entkommen konnte. Wie andere Kinder wurde sie dafür ihrer Familie entrissen und unter vollkommen unmenschlichen Bedingungen aufgezogen. Dafür will sich Renee nun rächen. Sie sichert sich bei einem Einbruch beim russischen Geheimdienst FSB eine Liste mit Überlebenden des Internship-Programms. Diese heuert sie für ihren Racheplan an.
Während die Russen aufgrund der Vorgänge glauben, die Amis würden „The Internship“ neu aufleben lassen wollen, will die CIA Renee und Co. einfach nur aus dem Weg haben. Verschiedenste Parteien machen Renee und Co. fortan das Leben schwer.
„The Internship – Praktikum im Töten“ ist ein eher enttäuschender James-Bamford-Actioner
„The Internship“-Regisseur James Bamford („Air Force One Down“) bleibt für mich einer der interessantesten Regisseure, die wir aktuell im Bereich B-Action haben. Und das, obwohl es sein neuester Streifen nicht schafft, neue Duftmarken zu setzen. Dazu ist die unlogische Story zu zerfahren, spannungsbefreit und holprig. Die jungen, überfordert wirkenden Schauspieler rund um Renee-Darstellerin Lizzy Green tun sich obendrein verdammt schwer, dem Zuschauer ans Herz zu wachsen, der dementsprechend nur noch schwerer in den Actionthriller hinein findet.
Und selbst in der Action lässt James Bamford diesmal Potentiale liegen. So findet man keinen einzigen One Shot in „The Internship“. Und dies, obschon selbige zuletzt zu einem echten Markenzeichen von Bamford geworden waren. Zudem walzt er diesmal keine Actionszene wirklich aus und lässt sie richtig atmen. Es gibt zwar längere Einlagen, die reichen aber allesamt nicht an seine vorherigen, größer skalierten Actionsequenzen heran. Und sie zeitigen ungewohnte Nachlässigkeiten wie arg offensichtliche Anschlussfehler.
Letzten Endes sieht der Film gut aus, wurde mit Sinn für dynamische Bilder in Szene gesetzt und hat ein paar hübsch schräge Perspektiven zu bieten, so richtig zünden will er aber leider nicht. Und so ist das einzige Highlight von „The Internship – Praktikum im Töten“, dass Philip Winchester („Scarlett – Diamond of Revenge“) und Sullivan Stapleton („300 – Rise of an Empire“) erstmals seit ihrer Hit-Serie „Strike Back“ wieder gemeinsam vor der Kamera agieren. Leider nur in Nebenrollen.
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Der Film ist bei den verschiedensten Streamern zum Kaufen und Leihen zu haben. Bei WOW gehört er zum Standardprogramm. Gefertigt für Paramounts Heimkinosparte sollte er auch bei Paramount+ bald zum Repertoire gehören. Leider ist in Sachen physischer Veröffentlichungen wie bei allen anderen Bamford-Produktionen bislang nichts zu vernehmen.
In diesem Sinne:
freeman
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