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Einmal beißen bitte

Originaltitel: Once Bitten__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 1985__Regie: Howard Storm__Darsteller: Jim Carrey, Lauren Hutton, Karen Kopins, Cleavon Little, Thomas Ballatore, Skip Lackey, Jeb Stuart Adams, Joseph Brutsman, Stuart Charno, Robin Klein, Glen Mauro, Gary Mauro, Carey More, Peter Elbling, Richard Schaal, Peggy Pope, Anna Mathias u.a.

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Einmal beißen bitte

„Einmal beißen bitte“ erscheint erstmals in Deutschland auf Blu-ray.

Manchmal ist es wohl einfach an der Zeit, neues Blut durch alte Schläuche zu pumpen. Just zu der Zeit, als die Libido der Gentlemen-Vampire alter Schule langsam verdorrte, repräsentiert von einstmals so stolzen Umhangträgern wie Christopher Lee, Frank Langella oder Jack Palance, erlebten an ihrer statt auf einmal amerikanische Heranwachsende ihr sexuelles Erwachen. In den heillos überdrehten Teenie-Klamotten der 80er reduzierte sich die Welt in all ihrer Komplexität mal wieder ausschließlich auf die Verlockungen des jeweils anderen Geschlechts, nur diesmal eben erlebt aus der Perspektive der unerfahrenen Jungfrau anstatt durch die Augen des überlegenen Spitzenprädatoren.

Als „Einmal beißen bitte“ im Herbst 1985 in die Kinos kam, war der Vampirfilm keineswegs gemeinsam mit der alten Generation zu Staub zerfallen, denn der Vampir als Gattung ist ein Überlebenskünstler über die Generationen hinweg. Er hatte sich folglich längst an die neuen Begebenheiten angepasst. Drei Monate vor „Einmal beißen bitte“ war „Fright Night“ mit seinen schrillen Vampirfratzen im verschlafenen Vorstadt-Amerika zum Sommerhit avanciert und hatte dabei auch die Weichen für suburbane Paranoia-Comedy wie „Meine teuflischen Nachbarn“ (1989) gelegt. Wie Grace Jones wenig später in „Vamp“ (1986) bewies, ließ sich mit der animalischen Auslegung des Vampirs sogar die klassische Bela-Lugosi-Betörungsschule modernisieren, ganz im Einklang mit dem Puls des gerade währenden Zeitgeists – Schulterpolster, toupierte Haare und tonnenweise Make-Up inklusive.

Einmal beißen bitte

Vampire bevorzugen inzwischen weiße Särge, weil Weiß die Sonnenstrahlen besser reflektiert.

In der attraktiven Gestalt von Lauren Hutton hat auch „Einmal beißen bitte“ eine Gräfin anstatt eines Grafen zu bieten, aber eben keine vom wilden Schlage Grace Jones. Hutton, die zur Begrüßung erst einmal ihren weiß lackierten Sarg öffnet und die Blutgruppe aus einem Longdrink herauszuschmecken versucht, ist eindeutig der traditionellen, gemessen am letzten Schrei der 80er-Mode vielleicht sogar anachronistischen Ahnenreihe ihrer meist männlichen Vorläufer zuzuordnen. Dass es sich bei ihr um eine Frau handelt, ist kaum ein Zeichen von Progressivität (zumal ein „Vampira“ gut zehn Jahre zuvor bereits eine Gräfin geboten hatte, die zudem noch afroamerikanischer Herkunft war), sondern eher ein Zugeständnis an das Hauptgenre, das eine Meisterin in der Kunst der Liebe erfordert, eine Vorläuferin von „Stiflers Mom“ gewissermaßen.

Regisseur Howard Storm, der hauptsächlich TV-Produktionen inszeniert hat und dessen einziger Kinofilm dies war, nutzt die völlig aus der Zeit gefallene Gutsherrenattitüde der Gräfin sehr zentral als komödiantischen Unterbau. Gewissermaßen besteht die Hälfte des Humors aus Architektur und Gothic-Dekoration; alleine die Eröffnung, in der Cleavon Little als Diener quasi im Walzertakt durch die Etagen fegt und den Lebensstil seiner Herrin in der Auslage präsentiert, noch bevor sie überhaupt ihrem Sarg entsteigen kann, inklusive eines überdimensionalen Aktgemäldes der Hausherrin, ist eine einzige lange Beweisführung für die optische Ausrichtung des Films, die auf einer Art Lifestyle-Paradoxon beruht: Ein Vampir der alten Schule, wiedergeboren in den 80ern als Relikt, das zu lange im Eis verborgen war. Als Reibfläche werden den jugendlichen Hauptfiguren Stil, Eleganz und all die anderen Dinge von gestern vor die Nase gesetzt, die in diesem Jahrzehnt eigentlich keine Bedeutung mehr haben, und in diesem Alter ohnehin nicht.

Einmal beißen bitte

Könnte man ihn nicht einfach in der Hälfte teilen? Dann hat jeder was davon.

Wenn man den Einsatz einer derart altbackenen, kitschigen und transparent verpackten Phantastik-Parabel in Form des Vampirfilms als Verkleidung für eine Knutschfleck-Komödie verteidigen will, dann wohl damit, dass sie als steifes Gerüst im Grunde den perfekten Kontrast liefert, um einen angehenden Superstar der körperlichen und mimischen Verrenkung der Welt vorzustellen. Tatsächlich deutet Jim Carrey in seiner ersten Kinofilmhauptrolle bereits an, was ihn in den 90ern weltbekannt werden lassen würde. Die festgefahrene Motorik des Gummifledermaushumors kontert er bereits mit seiner Spezialität, der Imitation. Nicht nur Robert De Niro muss sich in einer kleinen Einlage kurz am Sitz festhalten, auch der Blutsauger an sich, den ein 22-Jähriger da in aller Nonchalance vorführt. Natürlich noch nicht ganz mit dem zur Perfektion austarierten Ausdruck der goldenen Jahre, aber die Anlagen sind zweifellos vertreten.

Karen Kopins glänzt an der Seite des Hauptdarstellers als wunderschöne Unschuld vom Lande und kann sich problemlos mit den Molly Ringwalds, Daphne Zunigas und Deborah Foremans messen, die seinerzeit ebenfalls im Einsatz waren. Um Carrey entwickelt sich ein Tauziehen zwischen reifer Dame und junger Frau, dessen vorhersehbarer Ablauf eigentlich schmerzhaft anzusehen ist, der aber dennoch in einer durchaus kreativen Tanzszene auf einem Kostümball gipfelt, in der Carrey zur Höchstform aufläuft, während er als willenlose Marionette von links nach rechts gezerrt wird. Ähnlich absurd wirkt der absolut selige Blick nach seiner Verzauberung, was die Traumsequenz, in der er als selbstsicherer Mann von Welt schon mal für seinen Club-Auftritt in „Die Maske“ (1994) übt, um so alberner wirken lässt.

Einmal beißen bitte

Jim Carrey übt für „Die Maske“.

Thomas Ballatore und Skip Lackey fungieren außerdem in zweiter Reihe als nichtsnutzige Sidekicks für das private Gespräch unter Männern und vollziehen damit ein weiteres Stereotyp in einer Ansammlung von Stereotypen. Das Duo sorgt für ein Dauerfeuer mit Einschüssen unter der Gürtellinie an unterschiedlichsten Schauplätzen, von fragwürdigen Beziehungstipps beim Burgerbraten bis zu homophoben Reaktionen in der Dusche nach dem Schulsport. Auch die On-Off-Beziehung zwischen Carrey und Kopkins könnte man nach heutigen Maßstäben sicher auseinandernehmen, wenn man wollte, würde damit aber eine der großen Qualitäten dieser Filmgattung unterschlagen, ihre völlige Unbeschwertheit.

In Sachen Horror, Grusel und Spezialeffekten wird hingegen leider so gar nichts geboten, gerade nach „Fright Night“ muss einem das hier wie eine Vorstellung aus dem vorletzten Jahrhundert vorgekommen sein. Mit Plastikzähnen und Capes lockt man einen Teenager wohl kaum mehr hinter dem Ofen hervor. Gerade die finale Verfolgungsjagd durch die Geheimgänge und Schächte der Villa wirken eher wie Fangenspielen in der Vorschule als wie das würdige Finale eines Films, der immerhin im Kino lief.

Einmal beißen bitte

Und früher haben sie das Blut noch am Hals abgezapft…

Gut nur, dass „Einmal beißen bitte“ zumindest für sich in Anspruch nehmen kann, Jim Carrey erstmals in einer größeren Produktion als Hauptdarsteller eingesetzt zu haben. Auch wenn all seine Fähigkeiten noch nicht zu voller Reife gelangt waren, zeigt er bereits eine beachtliche Bandbreite seines Könnens und rettet eine durchgehend schematische Teenkomödie, die dem Missverständnis unterliegt, mit der Klamottenkiste der Großeltern auch nur einen Teenager hinter dem Ofen hervorlocken zu können. Er rettet sie aber nicht im Alleingang: Lauren Hutton und Karen Kopins verleihen lassen die flatternden Bewegungen des angehenden Retters der amerikanischen Komödie als gegensätzliche Pole überhaupt erst so herrlich unkontrolliert wirken.

05 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von „Einmal beißen bitte“

Limited Special Edition

Nicht jeder Zuschauer, der sich 1985 ins Kino verirrte, dürfte vorher bereits Bekanntschaft mit Hauptdarsteller Jim Carrey gemacht haben. Anders war das schon, als dreißig Jahre später die DVD erschien, denn da kannte ihn längst die ganze Welt. Zu jener Zeit hatte er im Grunde bereits all seine großen Klassiker abgedreht; kein Wunder, dass sich MGM die Zeit nahm, auch dieses eher unbekannte Carrey-Frühwerk auf einem Medium zu vertreiben, das anno 2005 quasi auf seinem Peak war. Die DVD-Ausgabe, die in mehreren Auflagen erschien, hatte fünf Sprachen und fünf Untertitelspuren zu bieten, aber keine Extras. Man hörte dann längere Zeit nichts mehr von Carreys Frühwerk, bis es irgendwann im Programm von Amazon Prime auftauchte. Nun ist die Blu-ray von Wicked Vision da, und obwohl sie in Sachen Extras schlussendlich auch nur das Minimum zu bieten hat, nimmt sie sich vor, zumindest an der Präsentation des Hauptfilms einige Verbesserungen vorzunehmen.

Die Verpackung

Limitiert auf 1.000 Stück, erscheint die Vampirkomödie außerhalb der laufenden Sammlerreihen des Labels als Standalone-Disc im Scanavo Keep Case mit mattem Slipcase. Die ersten 333 Besteller im Wicked-Vision-Shop erhielten zudem zwei Art Cards als Goodie gratis frei Haus. Beim Artwork wurde auf größere Experimente verzichtet: Das Motiv ist wie schon bei der DVD die recht schmucklose Aufreihung der vier wichtigsten Darsteller vor einem ebenmäßig lilafarbenen Hintergrund, was unter anderem wegen Carreys „Shit Happens“-Gesichtausdruck wie ein Ausschnitt aus einem Schulklassenfoto wirkt. Die wichtigste Änderung gegenüber dem DVD-Cover liegt darin, dass der deutsche Titel inzwischen gegen das englische Original „Once Bitten“ ausgetauscht wurde. An der Vampir-Typografie mit spitz zulaufendem, blutverschmiertem Doppel-T ändert sich nichts, weil beide Titel dankenswerterweise diese Buchstabenkombination im Titel tragen. Das FSK16-Siegel klebt lediglich als Sticker auf der Verpackungsfolie. Auf dem Backcover finden wir Inhaltsangabe, Credits, technische Spezifikationen, Rechtehinweise, das EAN-Logo und eine vierteilige Bilderstrecke in originellen Blutklecks-Ausschnitten.

Blu-ray

„Einmal beißen bitte“ kommt als Special Edition im Scanavo Case mit Slipcase.

Das Inlay des Scanavo Case erfreut allerdings mit dem deutschen Kinoplakat, das dann doch ein wenig aufregender gestaltet ist. Schon der Orange-in-Blau-Farbverlauf bringt ein wenig mehr Pep in die Sache, erst recht, wenn Lauren Hutton mit Sonnenbrille und ziemlich tiefem Ausschnitt vor einem Vollmond posiert und in die Kamera grinst. Karen Kopins und ein ziemlich verwuschelter Jim Carrey mit Gerade-aufgestanden-Frisur füllen den Vordergrund aus, werden in der vordersten Ebene aber noch einmal vom diesmal deutschen Titel inklusive Mond-und-Fledermaus-Zierrat überdeckt.

Auch auf die ziemlich redselige Zusatzzeile „Mark war ein Teen und merkte nicht, dass der blonde Vamp ein Vampir war – bis sie in biss…“ wollte man anscheinend nicht verzichten. Würde man eine Glasbox um das Keep Case packen, könnte man es tatsächlich für einen Schaukasten aus einem Kino der 80er Jahre halten. Das Backcover ist in Sachen Inhalt und Layout identisch zur Rückseite des Slipcases, nur dass Farben und Typografie etwas abgewandelt wurden. Als Innendruck dient ein Ausschnitt aus der Tanzsequenz des Films.

Die Menüs

Ziemlich stylish kommt das Intro der Scheibe mit Wicked-Vision-Neonlogo daher, gefolgt von der üblichen humoristisch abgewandelten Rechte-Infotafel, die uns diesmal mit 300 Jahren Freiheitsstrafe im Keller der Gräfin droht. Wer benimmt sich da schon freiwillig daneben? Als Navigationssymbol dient natürlich, dreimal darf geraten werden, jawoll, eine Fledermaus. Da bekommt man als Nebeneffekt gleich nochmal Bock auf einen Rewatch aller Batmanfilme (George Clooney inklusive). Dazu dudelt stilecht der Titelsong, ein extrem cheesiges Stück 80s-Pop. Die Menüpunkte bieten die Auswahl zwischen Filmstart, Kapitel, Setup und Extras.

Der Ton

Noch bevor es aber überhaupt ins Hauptmenü geht, weist eine Texttafel darauf hin, dass insbesondere der deutsche Ton auf allen bisherigen Erscheinungsformen des Hauptfilms ein Sorgenkind war, was explizit nicht nur die DVDs, sondern auch die Streaming-Ausgabe betreffe. Aus diesem Grund wurden mehrere Tonquellen „neu gesichtet“ (soll hier meinen: neu belauscht) und das beste Ergebnis handverlesen an das HD-Master angepasst. Es gab dann offenbar doch einen Überschuss an akzeptablen Quellen, denn gleich drei deutsche Tonspuren haben es auf die Disc geschafft: Die erste ist im Menü „Deutsch Mono HiFi“ benannt, die zweite „Deutsch Mono HiFi (Alternativ)“ und die dritte schlicht „Deutsch Mono“. In Bezug auf das Format unterscheiden sie sich nicht voneinander, das Mono-Signal ist jeweils in DTS-HD Master Audio über zwei Kanäle abgelegt.

Beim einleitenden Pop-Soundtrack mit seinen wummernden Bässen spürt man jedenfalls schon mal keine großartigen Unterschiede. Die ergeben sich am ehesten bei den Dialogen. Die dritte Spur klingt da insgesamt etwas offener als die beiden als „HiFi“ markierten Spuren, zugleich treten dort aber manchmal Zischlaute auf, die Höhen wirken leicht übersaturiert. Bei den Alternativspuren klingen die Dialoge im Gesamtbild etwas dumpfer, aber zugleich auch geschlossener.

Die Optionen 1 und 2 unterscheiden sich dabei gefühlt wirklich nur in Nuancen. Insgesamt hört man selbst der voreingestellten und damit wohl vom Label bevorzugten Tonspur noch die problematische Materiallage an. Eine klarere Aufteilung der Geräuschquellen hätte auch gerade der tollen Synchronbesetzung gut getan, die mit bekannten Stimmen wie Andreas Fröhlich, Oliver Rohrbeck oder Santiago Ziesmer gefüllt ist. Jim Carrey wird übrigens noch nicht von Stefan Fredrich gesprochen, der erstmals 1994 bei „Ace Ventura“ übernahm, sondern erstmals und einmalig von Tobias Meister, der normalerweise Jack Black, Kiefer Sutherland, Brad Pitt, Forest Whitaker, Sean Penn und andere synchronisiert.

Die englische Tonspur ist gegenüber den deutschen Optionen jedenfalls akustisch um Meilen überlegen, klingt sie doch sowohl in der musikalischen Begleitung als auch in den Dialogen kristallklar, auch wenn sich in die Dialoge manchmal ein minimales Grundrauschen einmischt, das jedoch nur bei genauem Hinhören auffällt. Auch hier handelt es sich um eine Zweikanal-Monospur, die allerdings schon alleine durch die präzise Abmischung eine gewisse Räumlichkeit erzeugt. Untertitel stehen übrigens wie üblich in Deutsch und in Englisch zur Verfügung.

Das Bild

Woher genau der Bildtransfer stammt, wurde nicht explizit kommuniziert. Es existiert eine US-Blu-ray von Shout, die allerdings bereits mehr als zehn Jahre auf dem Buckel hat. Der Film fällt schon von Werk aus durch einen weichen Look auf, bei dem Lichtquellen über die Konturen hinaus strahlen, wodurch Objekte quasi oft ineinander übergehen. Dazu passen auch die unaufdringlichen Farben im Pastellspektrum.

Im Vergleich etwa mit der Streaming-Fassung von Amazon fällt eine wesentlich feinere Auflösung des Filmkorns auf; darüber hinaus ist die Fülle der Farben wesentlich intensiver, was die Kompositionen weniger verwaschen wirken lässt als bei der Streaming-Konkurrenz. Da bleibt die Blu-ray klarer Sieger. Dennoch ist der Charakter des Transfers bei allen Vorzügen ein eher unauffälliger. Echte HD-Wow-Effekte bleiben aus, umgekehrt gibt es aber auch wenig zu bemängeln, abgesehen vielleicht davon, dass die gut ausgeleuchteten Szenen dem präsentierten Film doch eher schmeicheln als die dunkleren, die gelegentlich mit den Kontrastwerten zu kämpfen haben.

Die Extras

Da es diesmal keinen Audiokommentar gibt, kann man sich gleich nach Filmsichtung auf die Extras stürzen. Das zugehörige Menü sieht im ausgeklappten Zustand zunächst einmal ziemlich überschaubar aus. Gerade einmal zwei Punkte hat es zu bieten. Der „englische Trailer“ ist streng genommen nicht einmal ein Trailer, weil er letztlich keinen einzigen Ausschnitt aus dem Film zeigt. Stattdessen wird eine Minute lang ein stehendes Bild einer LA-Panorama-Silhouette vor Sonnenuntergangsfarben gezeigt, während oben einsam das Wörtchen „Once“ steht… worauf ein Off-Sprecher im Märchenstil eine Einführung zu plappern beginnt, bis sich das Wort „Bitten“ zum „Once“ gesellt. Eine ironische Selbstwahrnehmung wird im abschließenden Satz unter Beweis gestellt, als der Sprecher einräumt, dass es durchaus möglich sei, irgendwann in Zukunft mal auf einen noch witzigeren Film zu stoßen.

Beim zweiten Punkt handelt es sich um eine 11-minütige, musikalisch untermalte Bildergalerie. Die hat unter Poster und Artworks aus aller Welt zu bieten (das japanische ist besonders gelungen), besteht aber zu einem Großteil aus Portraitfotos und Set-Schnappschüssen, die nicht selten den Carrey’schen Klamauk-Geist atmen. Insgesamt kommen weit über 100 Bilder zusammen.

Doch die Boni sind reichhaltiger, als es zunächst den Anschein hat, denn wieder hat sich ein Osterei auf der Disc versteckt, das im Vergleich mit Trailer und Galerie zusammengerechnet fast die vierfache Laufzeit auf die Uhr bringt. Es ist kinderleicht zu finden, aber wir wollen mal nicht so sein… Faulpelze klicken einfach auf Seite 2 am Ende des Artikels und lassen sich entzaubern.

Sascha Ganser (Vince)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision__Freigabe: ab 16__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja/Ja

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