| Originaltitel: One Last Shot__Herstellungsland: Großbritannien__Erscheinungsjahr: 2026__Regie: James Nunn__Darsteller: Scott Adkins, Dolph Lundgren, Kane Kosugi, Steven Cree, Hannah Ware, Neil Linpow, Ray Fearon, Tom Dunne, Michel Curiel, Tom Leigh, Jack Trueman, Sofian Francis u.a. |
Video: Kritik zu „One Last Shot“ mit Scott Adkins und Dolph Lundgren
Wir stellen euch den Abschluss der Trilogie um Navy Seal Jake Harris in unserem Video ausführlich vor. In dem Echtzeit-Actionfilm geben sich Scott Adkins, Dolph Lundgren und Kane Kosugi die Ehre.
Action ohne (sichtbare) Schnitte

„One Last Shot“ wird erneut in Echtzeit und ohne sichtbare Schnitte gereicht.
„One More Shot“ entließ uns mit der Gewissheit in den Abspann, dass auf den amerikanischen Präsidenten bei dessen Rede zur Lage der Nation ein Anschlag verübt wurde. Da die Möglichkeit besteht, dass die Angreifer über eine schmutzige Bombe verfügen, werden, dem Protokoll folgend, sämtliche Stabschefs des Verteidigungsministeriums und der NSA an einen sicheren Ort verfrachtet. Blöderweise wurde genau der von den Lumpen bereits unterwandert und alsbald im Handstreich übernommen.
Von den Stabschefs versorgen sich die Fieswichter alle Informationen, die sie benötigen, um die strategische Verteidigung der USA unter ihre Kontrolle zu bringen. Admiral Mulholland ist dafür verantwortlich, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Er pfeift nach seinem wichtigsten Mann: Jake Harris. Dem erteilt er den Befehl, die Angreifer auszuschalten und deren Anführer, Elliot Carter, zu töten.
Kein leichter Job für Jake, denn Elliot ist ein alter Wegbegleiter und Freund.
„One Last Shot“ ist ein würdiger Abschluss einer klasse B-Action-Trilogie
„One Last Shot“ rundet die mit „One Shot“ und „One More Shot“ gestartete Story um Navy Seal Jake Harris sehr gelungen ab. Die hätte insgesamt zwar spannender und mit besseren Motiven der Lumpen aufgeladen sein dürfen, lieferte aber durchgehend genug spannenden Input, um keinen der Filme irgendwie langweilig werden zu lassen. Die Entscheidung, die Filme im Plansequenz-Look daher kommen zu lassen, sorgt auch bei „One Last Shot“ von ganz alleine für eine tolle Energie und ringt dem Zuschauer wahrlich Respekt ab.
Scott Adkins liefert wie gewohnt einfach nur ab. Dabei gibt er diesmal eine sehr verletzliche – oder besser gesagt: erschöpfte – Dampframme ab, die den atemlosen Ereignissen der letzten Tage und Stunden Tribut zollen muss – aber freilich trotzdem hinzulangen vermag, wenn es sein muss. Leider wird Dolph Lundgren („Dark Angel“) in einer arg kleinen Nebenrollen als Mulholland verschenkt. Kane Kosugi („Ninja – Pfad der Rache“) darf im Gegensatz zu Lundgren auch Action machen und gleich zwei Mal gegen Scott Adkins kicken.
Die zwei großen, von Tim Man betreuten Actionszenen in „One Last Shot“ knallen ordentlich. Auch die zwischendurch gereichten kleineren Konfrontationen machen Laune und geraten mit ihrer Headshot-Lastigkeit ziemlich derb. Gefightet wird wie in den Vorgängern mit einem sehr realistisch gehaltenen Move-Set. Was stört, ist der häufige Einsatz von CGI-Blut. Zum Glück werden diesem Fakt immer wieder auch harte Handmade-Effekte gegenübergestellt.
Tempomäßig ist die eingehende Infiltrationsszene zu lang geraten, danach findet der Film aber schnell einen dynamischeren Rhythmus. Was bleibt, ist der finale Eindruck, dass James Nunn es geschafft hat, hier drei beinahe vollkommen gleichwertige Actioner auf die Beine zu stellen. Und das eben im B-Umfeld. Respekt. Irgendwie hätte ich mir aber von „One Last Shot“ einen insgesamt noch fetteren Ausklang für die Trilogie gewünscht.
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Wie „One More Shot“ ist „One Last Shot“ in Deutschland nur zum Kaufen und Leihen bei den unterschiedlichsten Streaming-Portalen zu haben. Hier hat er ungeschnitten eine Freigabe ab 16 erhalten. Über physische Datenträger ist mir dementsprechend in unseren Breiten bislang leider nichts bekannt. Im Ausland hingegen – etwa in den USA – bekommt man den Film zumindest auf DVD von Sony Pictures Home Entertainment.
In diesem Sinne:
freeman
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| Copyright aller Filmbilder/Label der US-VÖ: Sony Pictures Home Entertainment__Freigabe: Rated R__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Nein/Ja |




