Horror
Horrorfilme in der Kritik
the Price we pay
Als drei Kriminelle (Stephen Dorff, Emile Hirsch und Tanner Zagarino) nach einem blutigen Überfall zusammen mit ihrer Geisel (Gigi Zumbado) auf einer entlegenen Farm Unterschlupf suchen, um sich dort für ein paar Stunden vor den Cops zu verbergen, dauert es nicht lange, bis Ryûhei Kitamuras knallhartes B-Movie „the Price we pay“ (2022) vom Crime- hinüber ins Horror-Genre wechselt…
The Call – Eine Legende von Kraft und Kontrolle
Für den Reifenhersteller Pirelli drehte Antoine Fuqua den Werbekurzfilm „The Call“, der sich beim Exorzistengenre bedient. Priester John Malkovich muss den dunklen Engel Naomi Campbell austreiben, der jedoch nicht in einen menschlichen Wirtskörper, sondern in ein Auto gefahren ist.
Black Christmas (2006)
Mit dem Remake „Black Christmas“ lieferte Glen Morgan nicht nur eine Neuverfilmung, sondern eine Neuinterpretation des Originals von Bob Clark ab. Die Prämisse beider Slasher ist jedoch identisch: Zur Weihnachtszeit geht ein Killer um, der die Bewohnerinnen eines Studentinnenwohnheims dezimiert und unter einem Trauma leidet. Morgans Neuauflage liefert dabei wesentlich mehr Gemetzel als das zurückhaltende Original.
Puppetmaster V
Mit einem epochalen Zweiteiler wollte Charles Band seine „Puppetmaster“-Reihe ursprünglich beenden. An „Puppetmaster V“, der in einem Zug mit seinem Vorgänger abgedreht und zu einem eigenen Film zusammengeschnitten wurde, ist aber nur wenig Episches zu finden. Vielleicht hätte man sich für den finalen Paukenschlag ja doch das ein oder andere As im Ärmel aufbewahren sollen?
the Viewing (Guillermo del Toro´s Cabinet of Curiosities)
In „the Viewing“ – Panos Cosmatos‘ Beitrag zur „Netflix“-Anthology-Serie „Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities“ – lädt ein ebenso geheimnisvoller wie ultra-reicher Herr (Peter Weller) vier versierte Vertreter unterschiedlicher „Fachbereiche“ in sein Anwesen ein, um mit ihnen zu plaudern, „berauschende Substanzen“ zu konsumieren und ihnen etwas zu zeigen, das er als eine „transzendente, einzigartige Erfahrung“ ankündigt…
Carnosaurus 3 – Primal Species
In „Carnosaurus 3“, dem letzten Teil von Roger Cormans Rip-Off-Reihe, bekommt es erneut eine Einheit Soldaten mit den mörderischen Dinos zu tun. Diese randalieren in einem Hafen, nachdem Terroristen einen Konvoi überfallen, der die Urzeitechsen transportiert.
Puppetmaster IV
Nach dem wohlwollend aufgenommenen WWII-Prequel „Puppetmaster 3“ war die Full-Moon-Reihe um die mörderischen Puppen auf ihrem Höhepunkt angelangt. Zwischenzeitlich liebäugelte man bei Paramount Pictures sogar mit der Möglichkeit, einen teuren Kinofilm in Auftrag zu geben. Daraus sollte nichts werden, doch episch sollte es nach Charles Bands Willen mit der Reihe trotzdem weitergehen. „Puppetmaster IV“ ist der erste Teil eines back-to-back gedrehten Zweiteilers… und ein erneuter Richtungswechsel der Marke.
iMurders – Chatroom des Todes
In „iMurders“ hat es ein Serienkiller auf die Mitglieder einer Online-Chatgruppe abgesehen. Mit von der Partie bei diesem B-Movie aus dem Jahr 2008: U.a. Terri Colombino, William Forsythe, Frank Grillo, Gabrielle Anwar und Tony Todd…
Ravager – Die Virusfalle
Ein Jahr nach „Spacetrek“ produzierte Robert Patrick mit „Ravager“ direkt das nächste „Alien“-Rip-Off. Bruce Payne und Yancy Butler spielen ein Pilotenduo, das im Jahr 2034 mit Crew und Passagieren im Nirgendwo bruchlandet. Auf der Suche nach Materialien zur Raumschiffreparatur wird der Bordmechaniker mit einem Virus infiziert, der seine Opfer zu rasenden Bestien macht.
Smile
Nachdem sich eine Patientin vor ihren Augen selbst die Kehle durchgeschnitten hat, sieht sich die Psychiaterin Dr. Rose Cotter (Sosie Bacon) in Parker Finns 2022er Horror-Hit „Smile“ fortan plötzlich einem „It Follows“-artigen „Todes-Fluch“ ausgesetzt…





