| Originaltitel: Hostile Takeover__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2025__Regie: Michael Hamilton-Wright__Darsteller: Michael Jai White, Aimee Stolte, Dawn Olivieri, Aleks Paunovic, Benjamin Joel Arcé, Alex Mallari Jr., Damon Runyan, Kyle Bailey, Sala Baker, Ana Sarem u.a. |
Video: Kritik zu „Hostile Takeover“ mit Michael Jai White
Wir verraten euch in unserer Videokritik ausführlich, warum der Actioner „Hostile Takeover“ mit Michael Jai White cool rockt.
Michael Jai White auf Prügeltour

In „Hostile Takeover – Feindliche Übernahme“ zeigt Michael Jai White, was er drauf hat!
Pete ist ein absoluter Workaholic. Er hat das selbst erkannt und klagt nun in regelmäßigen Sitzungen einer Selbsthilfegruppe sein Leid. Er wisse, dass er eine bessere Work-Life-Balance benötige, doch er liebe seinen Job zu sehr. Was er freilich nicht verrät, ist, dass er für einen örtlichen Gangsterboss arbeitet und daran gewaltigen Spaß hat. Typen verdreschen oder killen ist genau Petes Ding.
Nach einer neuerlichen Sitzung wird er plötzlich von einem Killer aus seiner Organisation angegriffen. Eine Ratte sei er, der Geheimnisse verraten habe. Pete hat keine Ahnung, wovon sein Angreifer redet. Mit seiner ehemals größten Liebe Mora, für die Pete immer noch Gefühle hegt, versucht er nun, zu ergründen, warum seine Gang und vor allem deren Boss sauer auf ihn sind. Dass Mora die Tochter von Petes Boss Acardo ist, kommt ihm freilich sehr gelegen.
„Hostile Takeover“: Relaxte Erzählung trifft auf Actionheld in Bestform
Ich finde es schade, dass Michael Jai White („Exit Protocol“) immer wieder so wenig von seinem Martial-Arts-Können zeigt. Eine Ausnahme bildet eigentlich nur „Blood and Bone“. In „Hostile Takeover“ ist der hünenhafte Schrank endlich gewillt, mal mehr zu zeigen. Und so prügelt er sich obercool durch ganze sieben Actionszenen, die wundervoll abwechslungsreich geraten sind, richtig Laune machen sowie dynamisch choreographiert und in Szene gesetzt wurden.
Eingebettet sind sie in eine locker-leichte, sich selbst nicht zu ernst nehmende Story, die trotzdem nie ins Alberne abdriftet und richtig gut funktioniert. Dazu kommen Darsteller, die ihren Stiefel lässig durchziehen und die durchaus auch witzigen Dialoge ordentlich transportieren. All das wird an einer äußerst gelungenen Hochglanz-Bebilderung gereicht, die „Hostile Takeover“ immer wertig wirken lässt. Leider fallen so die mit schwachen CGI-Effekten aufwartenden Ballereinlagen noch ein wenig deutlicher auf.
Und wo wir beim Mäkeln sind: Ich hätte mir die Action einen Tick derber gewünscht. Ein oder zwei wirklich harschere Finisher hätte der Actionfilm mühelos vertragen können. Vor allem die Tode der Lumpen im Showdown geraten schon arg harmlos. Ansonsten kann ich an „Hostile Takeover“ nicht viel Negatives finden. Meines Erachtens ist er einer der gelungeneren B-Actioner der letzten Zeit.
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Die deutsche DVD / Blu-ray zum Film erscheint am 02. April 2026 von Tiberius Film. Die Datenträger haben ungeschnitten eine relativ hohe Freigabe ab 18 erhalten. Seit dem 5. März ist der Film bereits in seine digitale Auswertung gestartet und kann auf den verschiedenen Streamingplattformen gegen einen Obulus gestreamt werden.
In diesem Sinne:
freeman
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