| Originaltitel: Affinity__Herstellungsland: USA, Chile, Thailand, Australien__Erscheinungsjahr: 2025__Regie: Brandon Slagle__Darsteller: Marko Zaror, Louis Mandylor, Brooke Ence, Jane Mirro, Brahim Chab, Elliott Allison, Ego Mikitas, Tofan Pirani, Andrey Kasushkin, Jonathan Samson, Chananya Ruangsuksai u.a. |
Video: Kritik zu „Fight for Vengeance“ mit Marko Zaror
Eigentlich heißt der aktuelle Actioner mit Marko Zaror „Affinity“, wird in Deutschland aber als „Fight for Vengeance“ vermarktet. Wir verraten euch in unserer Videokritik, wieso eine Sichtung für Actionfans lohnt.
Marko Zaror räumt in Thailand auf

Marko Zaror kickt und ballert in „Fight for Vengeance“.
Seit Bruno bei einem Militäreinsatz mit ansehen musste, wie sein Bruder brutal ermordet wurde, ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Er hat sich nach Thailand zurückgezogen, wo er tagsüber in der Küche seines ehemaligen Vorgesetzten Joe arbeitet. Sobald der Abend hereinbricht, treibt Bruno ziellos durch das Nachtleben, säuft sich um den Verstand und lässt sein Geld im Rotlichtviertel. Immer wieder holt ihn das Trauma rund um seinen Bruder ein. Dann trägt sich Bruno auch mit Selbstmordgedanken.
Eines Tages bricht eine junge Frau auf dem Steg seines nah am Wasser stehenden Hauses zusammen. Bruno rettet ihr beherzt das Leben und pflegt sie wieder gesund. Die Frau nennt sich Athena und scheint kaum Erinnerungen an ihr früheres Ich zu haben. Die beiden verlorenen Seelen kommen sich immer näher. Da wird Athena von ihrer Vergangenheit eingeholt und von ein paar Lumpen entführt. Natürlich bricht Bruno umgehend auf, um sie zu retten. Nebenbei will er klären, was es mit Athenas rätselhafter Vergangenheit auf sich hat.
„Fight for Vengeance“ aka „Affinity“ bietet erstaunlich runde B-Action mit etwas Bond-Flair
Man mag angesichts des Drehbuchautoren und Produzenten Daniel Zirilli („The Asian Connection“) und des Regisseurs Brandon Slagle („Battle for Saipan“) gar nicht glauben, was für ein angenehm runder Film „Affinity“ oder eben „Fight for Vengeance“ geworden ist. Die Story gibt mal nicht all ihre Trümpfe in den ersten Minuten preis und bleibt bis zum Showdown rekativ unvorhersehbar. Lüftet sie dann ihre Geheimnisse, wird es auf positive Weise verstiegen. Der Actioner beginnt aufgrund des Finalsettings und des Oberbösewichtes direkt etwas Bond-Flair zu atmen.
Ein kleines B-Action-Wunder ist die angenehm feinfühlig inszenierte und gespielte Romanze zwischen Athena und Bruno. Das absolute Highlight ist trotz allem aber die gut über den Film verteilte Action, in der Marko Zaror („Diablo“) sowohl als Darsteller als auch als Actionregisseur einfach nur liefert. Die Actioneinlagen werden von Szene zu Szene immer mehr ausgekostet, produzieren immer höhere Leichenberge und sind stark choreographiert. Zudem werden sie angenehm abwechslungsreich in Form von Geballer und Gekicke inszeniert sowie an immer neuen Settings präsentiert.
Musik und Kamera sind hier absolut auf der Höhe und liefern geile Momente für Actionfans. Auch abseits der Action sieht „Fight for Vengeance“ toll aus und liefert diverse atmosphärisch dichte Szenen. Die guten Darsteller, darunter noch Louis Mandylor („Hellhound“) als Brunos Buddy Joe, machen das enorm kurzweilige B-Action-Vergnügen rund.
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Bislang ist leider keine deutsche physische Veröffentlichung für „Fight for Vengeance“ geplant. Am 19. März 2026 startete der Actionfilm in Deutschland zum Kaufen in seine digitale Verwertungskette. Ab 26. März 2026 kann man ihn dann auch digital leihen. Er kommt ungeschnitten von dem Label FreeWind Media GmbH und hat von ebenjenen eine gute deutsche Synchronisation erhalten. Für physische Datenträger müsst ihr aktuell gen Amerika blicken.
In diesem Sinne:
freeman
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