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Supershark

Originaltitel: Super Shark__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2011__Regie: Fred Olen Ray__Darsteller: John Schneider, Sarah Lieving, Tim Abell, Jerry Lacy, Ted Monte, John L. Curtis, Rebecca Grant, Trish Cook, Catherine Annette, Ashley Carr, Rick Cramer, Ben Deschaine, Shane Van Dyke, J Ferguson, Michael Gaglio, Blake Cooper Griffin, Doug Higley u.a.

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Supershark

Nach dem Meer und der Badewanne sind nun nicht einmal mehr Mediabooks sicher vor Haien: „Supershark“ bei cmv-Laservision.

It’s a submarine! It’s a torpedo! It’s Supershark!

Wer braucht schon Sand Sharks, Land Sharks, Sharknados oder gar Steven Spielberg, wenn man Supershark haben kann? Er ist die Haifisch-Ausgabe des Stählernen, die Eier legende Wollmilchsau, die Einhaikapelle, das KitchenAid der Meere, der Herr der Elemente, das Luftkissenboot, das Amphibienfahrzeug, der Geländewagen und das Wasserflugzeug in einem. Er ist der eine Superhai, der alle anderen Superhaie abschafft… und Corin Nemec zur Arbeitslosigkeit verdammt.

Immer schon ist es das unstillbare Verlangen des Z-Klasse-Haifilms gewesen, den natürlichen Lebensraum des gefürchteten Meeresräubers endlich zu überwinden, um nicht immer wieder bescheuerte Ausreden dafür finden zu müssen, die Landratten ins Nass zu locken – zumal sich das Wasser dem filmischen Medium gegenüber ohnehin äußerst widerspenstig verhält. Wie soll man die Kills da unten, wo alles in Zeitlupe abläuft, auch bitte dynamisch einfangen? Nein, das versuchen wir gar nicht erst. Ein Hai, der groß rauskommen will, muss heute mehr vorzuweisen haben als einfach nur Seepferdchen und eine große Klappe. Er muss raus aus dem Schwimmbecken.

Wie ernst es „Supershark“ meint, das zeigt er schon, da sind noch keine 30 Sekunden vergangen. Mir nichts, dir nichts robbt er über den Sand und attackiert arglose Panzer. Moooment, da hat wohl jemand die Kassette nicht zurückgespult. Macht eine Mark Fuffzich Strafgebühr. Aber gemach, gemach. Alles zu seiner Zeit. Das Teil hat schließlich nicht nur Haie auf Landgang zu bieten, sondern auch komplexes Character Building, das genug Tiefe für mindestens zwei Oscarnominierungen liefert. Jean Dujardin und Meryl Streep hätten bei der Verleihung 2012 sicher gerne Platz gemacht für Tim Abell und Sarah Lieving, ein Duo zum Verlieben. Also nochmal von vorn, zurück dorthin, wo die ganze tolle Story um weichgekochte Felsen und ausgebrochene Tiefseebewohner ihren Anfang nimmt.

„Eine Woche früher“, vermeldet also das nicht-chronologische Drehbuch der drei Schmalspur-Tarantinos mit Füllfederhalter nach der Vorausblende, kurz nachdem die Opening Credits zu unangemessen ernster Orchestermusik verstummt sind. Die Kamera fährt daraufhin in ein 3D-Modell einer Ölplattform, was ein wenig so aussieht wie bei dem Proto-CGI-Schluchten-Dolby-Digital-Trailer, den man Anfang der 00er bei fast jedem DVD-Start über sich ergehen lassen musste.

Da hocken nun also zum Auftakt zwei Ölexperten an ihrem Schreibtisch wie zwei kleine Bobs der Baumeister und erzählen Stuss. Nicht einmal für ein vernünftiges Bohrbüro-Indoor-Set reichte die Knete aus, da hatte „The Black Demon“ zwölf Jahre später an gleicher Stelle schon mehr zu bieten. Selbst in der klassischen Late-Night-Kameraeinstellung, in der die beiden Gestalten Worttennis spielen wie anno dazumal Harald Schmidt und Manuel Andrack, sind die Hintergründe noch 3D-animiert, was warme Erinnerungen weckt an die Studios in jener Art von Kinder-TV, wie es in den 90ern im Samstagmorgen-Programm ausgestrahlt wurde.

Kinderkram macht ein Fred Olen Ray aber natürlich nicht (abgesehen von seinen ganzen Weihnachts-TV-Schmonzetten… und Filmen über unsichtbare Hunde… und Junior-Geheimagenten mit Röntgenbrillen… und, tja, mobile Superhaie). So kommt es wahrscheinlich eher versehentlich zu einer Hommage an „The Last Jaws“ (1981), einen echten Italokracher alter Schule und einen der schmierigeren Vertreter der damals grassierenden Jaws-Rip-Off-Welle. Im Gegensatz zum verkappten Vorbild wird zwar diesmal kein Menschlein entzwei gebissen, während es an einem Helikopter hängt, aber hey, ein CGI-Tragwerk, das von einem fliegenden CGI-Hai mitsamt des ganzen CGI-Bohrturms ins Wasser gezogen wird, das hat doch auch viel Dramatisches.

It’s a bird! It’s a plane! No, it’s Supershark!

Dann endlich zeigt „Supershark“ sein wahres Gesicht, als zu den sommerlichen Impressionen kalifornischer Hafenanlagen das Funk-Theme von Harvey Scales eingespielt wird. „As Bad As Can Be, On The Land and On The Sea! Bon Appetit! He Can Jump, He Can Fly, He Can Almost Touch the Sky! A Whale of a Killer, He Makes Jaws Look Like Flipper!“ „Supershark“ klingt eh schon wie eine Mischung aus „Superfly“ und „Shaft“, jetzt ist die Verbindung besiegelt. Ein Sequel „Hammerhai“ mit Fred Williamson ist nun wohl unausweichlich. Keine Frage, diese unverhoffte Blaxploitation-Einlage rangiert weit über den restlichen Disziplinen dieses Films. Reißt Abell und Lieving doch bitte den Oscar wieder aus der Hand und überreicht ihn Harvey Scales! Der rettet der ganzen Nummer hier schließlich gerade den Arsch.

Ist man jedenfalls einmal auf festem Boden gestrandet, steht man auf einmal im Reich von David Hasselhoff. Plötzlich hagelt es rote Badeanzüge und Shorts, dass einem die Ohren schlackern. Wer hier Rot trägt, darf sich mindestens Nebendarsteller schimpfen. Auch was Statistinnen in Bikinis angeht, lässt sich der Regisseur solch illustrer Klassiker wie „Bikini Drive-In“, „Bikini Airways“, „Bikini a Go Go“, „Bikini Chain Gang“, „The Bikini Escort Company“, „Ghost in a Teeny Bikini“, „Bikini Girls from the Lost Planet“, „Bikini Pirates“, „Bikini Royale“, „Bikini Royale 2“, „Bikini Frankenstein“, „Bikini Jones and the Temple of Eros“, „Bikini Warriors“, „Bikini Time Machine“ und „The Teenie Weenie Bikini Squad“ natürlich nicht lumpen. Nur ausgepackt werden darf trotz Talentshow in der Cocktailbar nichts. Bruh. Immerhin kämpft Sarah Lieving in der selbstbewussten Kombo aus Jeans und Bikini-Oberteil weiter um den Hauptdarstellerinnen-Oscar, während Tim Abell sich seinen als Cool Cat mit Hawaiihemd und Bootsführerschein zu sichern gedenkt.

Bevor sich die Beiden aber darauf geeinigt haben, in den Lead-Rollen ein Haschmisch-Spiel der sich anziehenden Gegensätze zu veranstalten, führt das Skript erst einmal mit den Kandidaten der zweiten Reihe in die Irre. Erst werden mit Absperrband und Riesenschere großspurig neue Subplots eröffnet, dann landen sie eh gesammelt in einer Sackgasse, die für die Unglückseligen immer gleich endet: Das digitale Untier schiebt sich in den Bildkader, ohne sich auch nur ansatzweise die Mühe zu machen, Lichtverhältnisse und Schattenwurf zu reflektieren, dann geht das Maul einmal auf, einmal zu, es ist der eine Special Move, mit dem man am Videospielautomaten jeden Charakter in Street Fighter einfach weghauen würde.

Und der Mensch, der in einem Frame noch da war, ist im nächsten Frame einfach verpufft. An seiner Stelle verweilt noch kurz roter Staub, dann ist es so, als wäre er nie im Film gewesen. Wofür nochmal der ganze Aufbau? Ach ja, es gilt ja Zeit zu schinden.

Währenddessen beglückt uns Ex-Sitcom-Star Jimmie Walker als pseudo-jamaikanischer Radio-DJ in Tradition ähnlich gearteter Meta-Erzähler wie in „Pontypool“ (2008), „Bad Channels“ (1992) oder „Arac Attack“ (2002), weil so ein Trashfilm ohne Trash Talk einfach nichts wert ist. Das Militär macht sich selbstverständlich auch wieder zum Affen, wie immer, wenn gegen eine unzerstörbare Macht Feuerkraft gefragt ist. Dazu kommen die üblichen Umweltthemen, medialen Reflektionen und Steve-Alten-Gedankenspiele. Man hat wirklich das Gefühl, einen Film zu sehen, der das kreative Produkt eines Kindes ist, das zu viel von dem ganzen ungesunden Haihorrorstoff gekokst hat und die gesammelten Eindrücke nun mit einem Malstift zu Papier bringen möchte.

Genau so mutet nämlich der hüpfende, kriechende Polygonklotz an; nicht wie ein Hai, sondern wie die kindliche, vereinfachte Vorstellung eines solchen. Während die guten alten Gummimodelle aus dem vordigitalen Zeitalter aufgrund der physikalischen Greifbarkeit immer noch ihren eigenwilligen naiven Charme bewahren, ist unser „Supershark“ längst zum Aussterben verdammt. 15 Jahre später verfügt jeder Youtube-Amateur über die Mittel, die Effekte dieses Billigheimers um ein Vielfaches zu übertreffen. Warum sich noch mit veralteter Engine abgeben?

Da liegt es am Ende doch wieder bei den Mitarbeitern vor der Kamera, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Aber wenn wir mal ehrlich sind, Lieving und Abell sind eben nicht Streep und Dujardin, Fred Olen Ray kein Nicolas Winding Refn, ja nicht einmal ein Paul W.S. Anderson. Man kann ihm rückblickend immerhin attestieren, die gesamte Subklasse der CGI-Haihorrorkomödie kondensiert zu haben. Wie die meisten seiner minderbegabten Artgenossen ist „Supershark“ eine Art selbstironischer Witz, vorgetragen ohne das Gespür für das richtige Timing. Der Supervertreter aus der Kategorie: Wenn der Soundtrack-Komponist mal wieder der einzige ist, der die Chose wirklich begriffen hat.

It’s a walrus! It’s a tank! Hell no, it’s Supershark! Can you dig it?

02 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von „Supershark“

Natürlich! Chitingepanzerter Megalodon mit Vorderradantrieb! Endlich ist das Geheimnis um die drei Buchstaben in „cmv-Laservision“ gelüftet. Zugegeben, „Supershark“ ist nicht gerade der typischste Vertreter im Bestand des Berliner Labels. Das ist zwar auf Trash spezialisiert, aber doch eher auf solchen aus grauer Vorzeit. Richtige Computereffekte gab’s damals in der Form noch nicht, obwohl man das wohl auch über das Jahr 2011 behaupten könnte, wenn man sich Fred Olen Rays Beitrag zum Haigenre mal so anschaut, in dem nichts so richtig „richtig“ ist.

Nichtsdestotrotz wurde diesem „Schocker aus den falschen Gründen“ die Ehre zu Teil, in die Ahnengalerie der übelsten Schlocker aller Zeiten aufgenommen zu werden, die altehrwürdige (NEW!) Trash Collection, die in fast 200 Ausgaben mit „Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ (2017) nur einmal überhaupt einen jüngeren Film als „Supershark“ zuließ. Zuvor war die Strandparty bei Sunfilm beheimatet, die ja durchaus gerne mal Haie und anderes Viehzeugs im Katalog haben.

Im Oktober 2025, zwei Monate vor der Aufnahme in die „NEW! Trash Collection“ in der gewohnten Keep-Case-Aufmachung mit Blu-ray und DVD, kam es bereits zu einer Veröffentlichung im Mediabook, die Gegenstand dieser Besprechung ist. „Supershark“ im Medienbuch, wer hätte so etwas gedacht. Aber der Aufdruck täuscht nicht, da ist er nun und infiltriert mit seiner gigantischen Fressleiste nicht länger nur den Bildausschnitt im Film, sondern belästigt auch noch die Angestellten in der Druckerei und die Filmregale daheim.

Die Verpackung

Zur Auswahl stehen zwei Varianten mit einer Limitierung von je 399 Stück, wobei beide Ausgaben auf dem gleichen Motiv basieren. Der wesentliche Unterschied besteht in der Färbung des Himmels. Bei Cover A ist er in Anspielung auf das typische Mistwetter in Kriegsfilmen schmutzig-grau gefärbt und mit Rauch überzogen. Anlass ist wohl der Panzer, der im unteren Bildrand umringt von Soldaten aus allen Rohren feuert, während der überdimensionale Superhai, dem witzigerweise ein Klappstuhl an der Backe klebt, zur Attacke bläst. Im Hintergrund explodiert noch irgendwas und zwei Bikini-Ladies stehen als hilflose Fremdkörper da und hatten sich ihren Urlaub wohl anders vorgestellt.

Mediabooks und New! Trash Collection

„Supershark“ feierte 2025 sein cmv-Laservision-Debüt mit zwei Mediabooks und sprang dann ins Keep-Case-Becken der „NEW! Trash Collection“.

Beim hier besprochenen Cover B ist das Szenario das gleiche, nur dass der Himmel diesmal freundlich-blau ist. Der Stimmung im Film kommt diese Komposition wesentlich näher. Bei genauerem Hinsehen gibt es noch weitere Unterschiede: So ist der Schriftzug über der Himmelsfläche nicht nur farblich, sondern auch typografisch ein völlig anderer, gleichwohl die Haiflosse in beiden Versionen frech ins „A“ eingearbeitet ist. Auch ist das Motiv auf Cover B stärker gezoomt.

Das heißt, bei der A-Variante gibt es an den Randbereichen mehr zu sehen, B wiederum hat durch die näher eingerückte Haivisage noch einen netten 3D-Effekt zu bieten, weil sich die Schnauze noch vor den zweireihigen Titel drängt, als wolle sie mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger konkurrieren. Auf dem Backcover gibt es dann noch eine Szene aus dem Film zu sehen (inkl. einkopierter Scream Queen), sowie darunter die Inhaltsangabe, technische und inhaltliche Spezifikationen, Logos, EAN-Code und einen Aufkleber mit maschineller Nummerierung.

Das Booklet

So ein Mediabook hat zumeist auch ein Booklet, und ein Booklet hat zumeist auch ein Cover, insofern bekommt man beim Aufklappen des Buchs noch ein weiteres Motiv zu sehen, das wiederum Teile des Frontcovers verhackstückt, in einem Strudel aus aufspritzender Gischt und digitaler Verschleierung aber einen exklusiven Blick ins Innere des Rachens verspricht. Wer es wagt, begibt sich daraufhin ins Innere, um den Text von dem Mann zu lesen, dem bisher noch zu jedem Film etwas eingefallen ist: Christoph N. Kellerbach. Bis weit über die Mitte des Booklets dreht sich seine Betrachtung aber nicht um den Hauptgegenstand, sondern darum, seine Entstehungsbedingungen nachzuvollziehen: Erst wird der Monster-Leidenschaft von Regisseur Fred Olen Ray durch einen biografischen Rückblick nachgegangen, dann das billige Kino der Monster und Kreaturen vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 2010er nachgezeichnet.

Dass es zu diesem Film nicht allzu viele Quellen anzuzapfen gibt – die wenigen Quellen, die im Booklet angegeben sind, sind zumeist eher allgemeiner Natur – merkt man daran, dass sich Kellerbach diesmal damit begnügen muss, Teile von Cast und Crew näher vorzustellen und Hintergründe zu ihrer Arbeit zu teilen. Geschichten vom Dreh oder ähnliche On-Set-Eindrücke gibt es daher keine. Abgeschlossen wird mit der auf Videotheken und TV-Austrahlung begrenzten Veröffentlichungshistorie und dem wohl nicht ganz so falschen Hinweis, dass es Haie schon seit Millionen von Jahren gibt und daher wohl auch die Zukunft für diese Sorte Film gesichert bleiben dürfte.

Das Menü

In Sachen Datenträger hat man die Wahl zwischen Blu-ray und DVD, abgesehen von der höheren Auflösung der Erstgenannten gibt es zwischen den beiden Medien aber keine nennenswerten Unterschiede. Das putzige Menü ist erwartungsgemäß mit dem lässigen Funk-Theme von Harvey Scales unterlegt; noch dazu klappt das Maul des Hais in Zeitlupe auf und zu. Niedlich! Die Menüstruktur ist bei beiden Medien leicht unterschiedlich; so verfügt die Blu-ray über ein eigenes Untermenü für die Tonauswahl, während man bei der DVD direkt vom Hauptmenü aus zwischen Deutsch und Englisch wählt.

Der Ton

Beide Tonspuren liegen auf beiden Medien in Dolby Digital 5.1 vor und geben sich keine Blöße. Die deutsche Synchronisation gehört natürlich nicht gerade zu den Sternstunden der hiesigen Synchro-Kultur, aber sie geht schon irgendwie klar. Die Stimmen klingen allerdings merklich flacher und weniger dynamisch als in der Originalfassung, zumal Faktoren wie etwa die Distanz der Sprecher zur Kamera nur unzureichend berücksichtigt wurden. Effekte gibt es ausreichend: Es schäumt, es wummst, es groovt, die Möwen kreischen, das Wasser plätschert und der Dosenscore grummelt. Deutsche Untertitel für die englische Fassung können übrigens optional zugeschaltet werden.

Das Bild

Wenig überraschend kommen die Bildeigenschaften daher. Es sind die typisch glatten, digitalen Hochglanzbilder einer solchen Produktion, denen es zumeist an Tiefe in der Schattierung mangelt und die mit Über- oder Unterbelichtung zu kämpfen haben. Die Farben wirken milchig. In Sachen Schärfe mangelt es hingegen zumindest der Blu-ray an nichts.

Die Extras

Während die Sunfilm-Ausgaben keinerlei filmbezogene Extras zu bieten hatten, kommen die cmv-Discs immerhin mit einem Minimum an Bonusmaterial. Dazu gehört in erster Linie der Trailer in Deutsch und Englisch, wobei sich die beiden Varianten nur durch die Synchronisation unterscheiden. Die zweiminütige Blooper-Einlage mit allerhand Patzern vor der Kamera ist gerade der Schmunzel-Absacker, den man nach so einem Film braucht. Dann gibt es noch ein sogenanntes „Musikvideo“, das aber faktisch lediglich der Harvey-Scales-Titelsong ist, den man mit Szenen aus dem Film unterlegt hat. Nun ja. Kann man natürlich machen. Zwei (DVD) bzw. drei (Blu-ray) Trailer aus dem Programm von cmv-Laservision machen den Deckel drauf.

Fazit

Hat es nun ein Streifen wie „Supershark“ verdient, nach fünfzehn Jahren wieder ausgegraben zu werden? Und dann noch im Mediabook? Vielleicht ist das ja gerade das Overstatement, das es für diese Sorte Film braucht…

Bildergalerie zu „Supershark“

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Bei der Flosse wirkt die Yacht gleich wie ein Schlauchboot.

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Das rote Stierkampf-Tuch der Haie: Das Baywatch-Outfit.

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Was wäre ein Fred-Olen-Ray-Streifen ohne Bikinis?

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Diese Olive ist für den Spieß ein wenig zu groß geraten.

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Cowboy-Allüren, Forscher-Rationalität und militärische Wut: Die heilige Dreifaltigkeit im Kampf gegen Riesenwuchs.

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Achtung, hinter dir! Ein einköpfiger Superhai!

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Haizilla vs. Mecha-Tankzilla.

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April O’Neill hat die Turtles satt und macht jetzt in Meeresfrüchten.

Sascha Ganser (Vince)

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