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The Penthouse – Gefährliche Aussicht

Originaltitel: The Penthouse__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2021__Regie: Massimiliano Cerchi__Darsteller: Michael Paré, Nicholas Turturro, Robert Fortunato, Krista Grotte Saxon, David Schifter, Robert Dane Goodwin, Vanessa Ore, Jeannie West, Jeff Kidd, Irene Santiago u.a.
Michael Paré in "The Penthouse – Gefährliche Aussicht" DVD Cover

Michael Paré gibt den Unhold in „The Penthouse – Gefährliche Aussicht“.

Bei dem Ehepaar Amanda und Peter läuft es finanziell richtig gut. Entsprechend beschließen sie, ihrer alten Wohnung zu entfliehen und in ein Penthouse zu investieren. Dieses befindet sich direkt an einem Hafen und punktet mit einem fantastischen Ausblick. Das Paar schlägt zu und richtet sich alsbald wohnlich in seinem neuen Zuhause ein.

Schnell bemerken die beiden, dass die vorbeifahrenden Schiffe für beste Unterhaltung sorgen. Vor allem ein beinahe ständig vor Anker liegendes Boot weckt mit seinen streitsüchtigen Besitzern wiederholt das Interesse von Amanda und Peter. Vor allem Amanda beschleicht allerdings schnell der Verdacht, dass die Streitereien nicht mehr „normal“ anmuten, sondern hohes toxisches Potential haben.

Also mischt sie sich bei nächstbester Gelegenheit ein und sucht den Kontakt zu der Frau. Als diese kurz darauf spurlos verschwunden zu sein scheint, macht sich Amanda Sorgen. Gemeinsam mit Peter will sie dem Verschwinden auf den Grund gehen.

Schaut in den Thriller hinein

Das Fenster zum Jacht-Hafen mit Michael Paré

„The Penthouse – Gefährliche Aussicht“ ist eine weitere Variation des Alfred-Hitchcock-Klassikers „Das Fenster zum Hof“ – allerdings eine turboschlechte. Absolutes Lowlight des Drehbuchs vom miesen Hauptdarsteller David Shifter: Man weiß nie, wen man mehr hassen soll. Ist es das von Michael Paré („America is Sinking“) gespielte Arschloch von einem Bootsbesitzer, das seine Frau schlägt und an Land in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist? Oder ist es doch das Ehepaar Amanda und Peter, das im wahrsten Sinne des Wortes übergriffig ist, die Privatsphäre anderer NULL toleriert und beinahe hirnverbrannt dämlich versucht, irgendetwas Positives zu bewirken?

Zudem macht kaum eine Entwicklung um Amanda und Peter Sinn. So mischt sich Amanda als erste ultra aggressiv ins Leben der Bootsbesitzer ein, macht dann aber ihrem Mann Vorhaltungen, als der es ihr gleich tut. Hach ja, Doppelmoral, man muss sie lieben. Und Peter dürfte so ziemlich der hirnamputierteste Stalker der Filmgeschichte sein – was so weit geht, dass er im Verlaufe des Filmes sogar im Knast landet.

Michael Paré in "The Penthouse – Gefährliche Aussicht"

Sie küssten und sie schlugen sich… also er schlug sie.

Dabei purzeln die Klischees beinahe wellenartig über den Zuschauer herein. Der langweilt sich derweil durch 85 Minuten Nettolaufzeit und fragt sich, wann in „The Penthouse – Gefährliche Aussicht“ eigentlich mal etwas passiert. Kleiner Spoiler: Es passiert nix. Also nix, was man dank des großen Vorbildes nicht schon bedeutend besser, spannender und intelligenter kennen würde.

Zumindest Michael Paré gibt dem Film von Massimiliano Cerchi („Mayday“) so etwas wie Restwürde mit, denn der Mime hat großen Spaß an seinem mal wirklich fraglos fiesen Fieswicht. Das schadet zwar irgendwo auch der nicht vorhandenen Spannung, weil nie die Frage offen bleibt, ob Parés Charles nicht vielleicht doch ein Netter ist. Aber zumindest hat der Film so zumindest eine Art Highlight zu bieten. Die restlichen Darsteller spielen durch die Bank katastrophal. Ob Nicholas Turturro („Escape from Death Block 13“) als Cop, Vanessa Ore als Amanda oder Krista Grotte Saxon (hihihi er hat Grotte gesagt) als Prügelopfer Tess.

Amanda und Peter beschließen Leute auszuspionieren

Amanda und Peter genießen es, Menschen auszuspion… äääh zu beobachten.

Die uninspirierte, an langweilige TV-Filme erinnernde Optik unterstreicht den niedrigen Eigenanspruch der Macher an ihr Werk. Und der Score macht an Stellen Spannung, wo es keinerlei optische Entsprechungen zu diesen Bemühungen gibt. Fast so, als habe der Soundtrack-Maestro den Müll, den er da vertont, nie gesehen.

„The Penthouse – Gefährliche Aussicht“ bietet einen Aussichtspunkt auf pure Langeweile

Der endlos lahme und langweilige Thriller „The Penthouse – Gefährliche Aussicht“ kann seinem großen Vorbild nicht in einer einzigen Szene irgendwie das Wasser reichen. Schlechte Darsteller mühen sich hier durch einen rundweg vorhersehbaren Plot, labern ganz viel Müll und handeln vollkommen irrational. Schnell fühlt man sich hier als Zuschauer komplett gelangweilt. Für etwas Amüsement sorgt zumindest der plakativ arschlochige Auftritt von Michael Paré. Der scheint wenigstens seinen Spaß an diesem Paycheck-Bringer gehabt zu haben.

01 von 10

Die deutsche DVD / Blu-ray kommt schlecht synchronisiert von Tiberius Film und ist mit einer Freigabe ab 12 ungeschnitten. Streamen kann man den Film auch.

In diesem Sinne:
freeman

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Copyright aller Filmbilder/Label: Tiberius Film / Sunfilm__Freigabe: FSK 12__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja/Ja

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