„The Fantastic Four: First Steps“ ist der 37. Film des Marvel Cinematic Universe und startet am 24. Juli 2025 in den deutschen Kinos. Anfang Juli waren die Hauptdarsteller Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Ebon Moss-Bachrach und Joseph Quinn in Berlin, um Szenen aus dem Film bei einem Fanevent zu präsentieren. Wir lassen den Event für euch Revue passieren.

(v.l.) Ebon Moss-Bachrach, Joseph Quinn, Pedro Pascal und Vanessa Kirby beim Fantastic-Four-Fanevent in Berlin. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
The Fantastic Four und das MCU
Es hat lange gedauert, bis die Fantastic Four endlich zum Teil des MCU geworden sind. Ein unter Verschluss gehaltener Spielfilm, zwei durchaus erfolgreiche Kinofilme aus der Produktion von Bernd Eichinger und ein künstlerisch wie finanziell gescheitertes Reboot stellten erste Versuche einer filmischen Umsetzung dar. Nach dem Start des MCU begannen viele Fans zu hoffen, dass die Fantastic Four Teil der Erfolgsgeschichte werden würden. Doch aufgrund der Rechtelage (Die Fantastic Four lagen wie die X-Men bei Fox) war eine Anbindung der Fantastic Four an das MCU lange Zeit schwierig. Als Disney sowohl Marvel als auch Fox aufkaufte, waren viele Probleme aus dem Weg geräumt. Es zogen noch einige Jahre ins Land, doch nun ist es endlich vollbracht.
Der Fanevent in Berlin
Disney und Marvel hatten am 08. Juli 2025 nach Berlin an den Potsdamer Platz geladen. Hier wurden weltweit zum ersten Mal 25 Minuten Filmmaterial aus „The Fantastic Four: First Steps“ präsentiert. Pedro Pascal (Reed Richards / Mister Fantastisch), Vanessa Kirby (Sue Storm / Die Unsichtbare), Joseph Quinn (Johnny Storm / Die Fackel) und Ebon Moss-Bachrach (Ben Grimm / Das Ding) wurden im Vorfeld von hunderten Fans am blauen Teppich des neuen Centers am Potsdamer Platz begrüßt.

Die Stars von „The Fantastic Four: First Steps“ auf dem passend blauen Teppich in Berlin. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Ein paar kurze Statements der Stars vom blauen Teppich, der in Form einer gewaltigen Vier ausgelegt war:
Pedro Pascal: Unser Film erzählt eine Story über Familie – und wir wurden eine. Und wir werden auch eine Familie bleiben.
Ebon Moss-Bachrach: Euch erwarten Familienmomente, Abenteuer und ein sehr immersives Erlebnis, denn die Welt, die wir für den Film kreiert haben, ist so eigen, dass ihr euch auf zwei Stunden in einer anderen Welt und einer anderen Zeit freuen könnt.
Joseph Quinn: „The Fantastic Four: First Steps“ ist familiär, spacig und optimistisch. Euch erwartet eine fantastische Zeit.
Die Stars von „The Fantastic Four: First Steps“ im Gespräch

Die F4-Stars auf dem Dach des Hotel de Rome vor der Berliner Skyline. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Am Tag darauf stürzten sich die vier Stars in die weitere Öffentlichkeitsarbeit für den Film. So posierten sie auf dem Dach des Hotel de Rome vor der Berliner Skyline für Pressefotos.
In dem Hotel war dann auch eine Pressekonferenz anberaumt worden, in der die vier Schauspieler den deutschen Journalisten Rede und Antwort standen. Durch die Veranstaltung führte Steven Gätjen.
Kollegenhilfe und „Avengers: Doomsday“
Gibt es eigentlich einen exklusiven Marvel-Star-Club, bei dem etablierte Mitglieder die neuen anrufen und ihnen Tipps geben? Hast du, Ebon, etwa einen Anruf von Hulk-Darsteller Mark Ruffalo bekommen, der dir erklärt, wie du das Motion Capturing meisterst?
Ebon Moss-Bachrach: Ja, es gibt da ein Club-Haus in Burbank… *lacht* Nein, tatsächlich hatte ich eine sehr nette und lange Textnachricht von Mark Ruffalo erhalten. Ich war tatsächlich ein wenig ängstlich, weil ich meinen Charakter mittels Motion Capturing zum Leben erwecken musste und das nie zuvor getan hatte. Ich kann gar nicht sagen, wie er Wind von meiner Unsicherheit bekommen hat, aber er ging mit mir das Procedere durch und gab mir viele Informationen.
Vanessa, hast du im Vorfeld beispielsweise mit Florence Pugh gesprochen?

Vanessa Kirby bei der Pressekonferenz. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Vanessa Kirby: Ich habe nicht mit Florence gesprochen. Aber ich finde sie einfach toll. Wir drehen ja gerade „Avengers: Doomsday“ zusammen. Aber ich sprach im Vorfeld mit Jake Gyllenhaal, der Mysterio in „Spider-Man: Far From Home“ gespielt hatte. Er war sehr hilfreich. Und ich sprach kurz mit Sebastian Stan („Thunderbolts*“).
Ich finde es spannend, dass wir vier jetzt einen Avengers-Film mit Leuten drehen, die zum Teil seit 18 Jahren zusammen an diesen Storys arbeiten. Diese Leute haben da diese Art Marvel-Familie. Und mit unserer Fantastic-Four-Familie kommt da nun noch eine Familie in die Familie. Wir sind in dieser großen MCU-Familie die Newbies und passenderweise geht es in unserem Film auch sehr viel um Familie.
Aus Kroatien in die 60er
Joseph, du warst in Filmen wie „Gladiator 2“ und „A Quiet Place: Tag 1“ dabei. Nun bist du Teil von „The Fantastic Four: First Steps“. Wann hat dich der Anruf ereilt, dass du dabei bist?
Joseph Quinn: Ich war gerade in Kroatien und bekam den Anruf, als ich mit Freunden abhing. Ich hatte ungefähr einen Monat vorher einen ganz allgemeinen Zoom-Call mit Regisseur Matt Shakman. Er erzählte mir nebenbei, dass er einen Fantastic-Four-Film entwickle und ich wünschte ihm viel Erfolg. Ich hätte nicht gedacht, in der Angelegenheit noch einmal etwas zu hören. Dann rief er mich in Kroatien an und fragte mich, ob ich Lust hätte, mitzumachen. Ich schaute baff in die Runde meiner Freunde und die meinten nur: „Du musst das offensichtlich machen.“ Das war ein sehr surrealer Tag.
Tiere als Role Models

Pedro Pascal war bei der Pressekonferenz zu „The Fantastic Four: First Steps“ sehr gut gelaunt. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Pedro, um nachvollziehen zu können, wie es ist, mit flexiblen Körperteilen zu agieren, sollst du einen Kraken studiert haben. Ist das wahr oder nur ein Gerücht?
Pedro Pascal: Kraken sind seit langer Zeit meine Lieblingstiere. Ich hatte ein seltsames Erlebnis mit einem Kraken, als ich jung war. Wir hatten einen Kraken gefangen und ihn in einem Eimer aufbewahrt. Und ich hatte immer wieder den Eindruck, dass er kurz auftauchte und uns beobachtete. Es wirkte, als warte er nur ab, dass wir ausreichend abgelenkt wären, um dann zu fliehen. An dem Punkt verstand ich, wie intelligent diese Tiere waren. Danach hatte ich Poster von Kraken in meiner Wohnung. Jahre bevor dieser Job meinen Weg kreuzte.
Zu der Frage: Mit Vanessa probierte ich teilweise sehr experimentell herum, wie wir das Familiäre und die Familien-Dynamik mehr heraus kehren könnten. Als sie mich im Zuge dessen einmal fragte, welchem Tier mein Charakter wohl am ehesten entspräche, meinte ich, es müsse unbedingt ein Tier aus dem Wasser sein – ein Krake. Also es war eher so und weniger irgendwelche Studien am lebenden Objekt.
Vanessa Kirby: Ich entschied mich im Übrigen für den Delphin. Das ist eine Übung, um die Energie, die Essenz und die Qualitäten eines Charakters zu begreifen und herauszuarbeiten. Ich wählte für Sue den Delphin, weil das wirklich warmherzige, freundliche, vorangehende und zuversichtliche Tiere sind. Zugleich sind sie großartige Mütter, die dich brutal attackieren können, wenn du ihre Familie angreifst. Und es sind sehr sinnliche Tiere. Das half mir, Sue besser zu verstehen.
„The Fantastic Four: First Steps“ und die Superheldenanzüge

Joseph Quinn wurde durch sein Kostüm angestachelt, mehr zu trainieren. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Ein wichtiges Element von Superheldenfilmen sind die Anzüge der Helden. Wie war es, euch in diesen Anzügen zu sehen?
Joseph Quinn: Man kann darin nichts verstecken. Es ist wie eine Art Enthüllung: *zeigt auf seinen Körper* „Das ist, womit ich arbeite.“ *lachen*. Und es war aufregend. Das besondere ist, dass wir alle vier diese Anzüge tragen, die uns dann zu einer Art Einheit machen. Für alle von uns war der erste Tag in den Anzügen ein aufregender Moment. Und wir waren elektrisiert, ermutigt und überzeugt, mehr Sit-ups machen zu müssen. *lachen*
Vanessa Kirby: Das erste Mal, als wir uns am Set in Kostümen sahen, war, als wir die Astronautenanzüge trugen. Die machten den vorgesehenen Apollo-11- und 60er-Stil sehr greifbar. Wir trugen diese Raumanzüge und hatten studiert, wie Astronauten sich vorbereiten oder welchen Prozess sie vor einem Start durchlaufen. Die Kostüme halfen, alles zu erden. Machten es realer, obwohl es eben um Menschen mit Superkräften geht.
Ebon Moss-Bachrach: Und es war alles historisch akkurat! Die Raumanzüge waren perfekte Replikas. Wir hatten diese Sauerstofftanks, die Astronauten früher hatten. Sie schossen diese Szene sogar mit Objektiven, die in den 1960er Jahren genutzt wurden. Das platzierte uns glaubwürdig in dieser Zeit.
Ebon Moss-Bachrach wird zum Ding
Ebon, du musstest die ganze Zeit den Motion-Capture-Suit tragen. Was kannst du uns über deine Eindrücke von den Dreharbeiten verraten?
Ebon Moss-Bachrach: Die Firma, die alle Motion-Capture-Aufnahmen für den Film erledigt hat, heißt Imaginarium und wurde von Andy Serkis („Planet der Affen: Revolution“) gegründet. Die haben eine Vorrichtung namens „The Magic Mirror“. Hier befinden sich überall zahllose Kameras und Monitore, so dass ich in Echtzeit ein grobes Rendering sehen konnte, wie das Ding aussehen würde. Mir wurde erlaubt, viel herumzuprobieren, um herauszufinden, wie ich „Das Ding“ spielen müsse, wie es sich bewegt, wie es Treppen hoch- oder durch Türrahmen hindurchläuft und wie es mit Sachen interagiert.
Das war weit vor den Dreharbeiten. Da kamen auch schon meine Mitstreiter hier neben mir mit in den Magic Mirror und konnten ein wenig sehen, wie „Das Ding“ aussehen würde und wie sie damit interagieren könnten. Monate später sah ich ganz kleine Ausschnitte, wie meine Figur final aussehen würde. Es ist schon auf eine gewisse Art hart, weil du beim Dreh einfach nicht weißt, wie es am Ende funktionieren wird. Ich bin da ein wenig blind geflogen.
Pedro Pascal und Regisseur Matt Shakman

Pedro Pascal mit Fans bei dem Fantastic-Four-Fanevent in Berlin. Copyright: Sebastian Gabsch / Disney
Pedro, stimmt es, dass du zunächst gezögert hast, die Rolle anzunehmen?
Pedro Pascal: Ich habe nie gezögert, die Rolle anzunehmen. Vielmehr war ich zunächst eifersüchtig auf alle, die bereits darin involviert waren. Joseph und ich arbeiteten gemeinsam an „Gladiator 2“, wo er mir berichtete, er sei bei „The Fantastic Four: First Steps“ dabei. Wir hatten dann einen langen Spaziergang, bei dem wir darüber redeten. Ich gab mein Bestes, ermutigend und unterstützend zu sein, während ich meinen Neid herunter schluckte.
Ich wusste, dass Matt Shakman den Film drehen würde. Wir kennen uns seit 26 Jahren und hatten denselben Manager, als wir im Filmbusiness anfingen. Wir wären fast Zimmergenossen geworden, aber er war von meinem Apartment wenig beeindruckt, also lehnte er dankend ab. Aber wir blieben in Kontakt. Und wir beobachteten die Karrieren des jeweils anderen.
„Ich habe es nie geschafft, die Geschichte zu verstehen!“ (Ein lachender Pedro Pascal bei der Pressekonferenz.)
Matt Shakman brachte verschiedene originale Linsen, viele praktische Effekte und Miniaturen zum Einsatz. Er wirkt da sehr perfektionistisch. Hat es dich überrascht, dass Matt Shakman so viel Aufmerksamkeit auf derartige Details legte?
Pedro Pascal: Das war mir bereits bekannt. Schon in frühen Tagen entwickelte er Theaterprojekte in Los Angeles im Geffen Playhouse, dem bekanntesten Theater der Stadt. Und er trieb die L.A.-Theater-Community in der Zeit an und verschaffte ihr Rang und Namen.
Ich bin zudem ein großer TV-Fan und sah in der Folgezeit seinen Namen bei meinen ganzen Lieblingsserien aufploppen. „It’s always sunny in Philadelphia“, „Mad Men“, „Game of Thrones“ oder „Fargo“. Und ich empfand jede seiner Episoden als exzellent. Ich sah wie er als Regisseur immer mehr Momentum entwickelte. Es war unglaublich, zu sehen, wie sich sein Talent und seine Aufmerksamkeit für Details immer weiter entwickelten. Entsprechend war „The Fantastic Four: First Steps“ der perfekte nächste Schritt.

(v.l.) Steven Gätjen interviewt Ebon Moss-Bachrach, Pedro Pascal, Vanessa Kirby und Joseph Quinn bei der Pressekonferenz zu „The Fantastic Four: First Steps“. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Das Große und das Kleine ausbalancieren…
Wie empfandet ihr die Arbeit mit Matt Shakman?

Ebon Moss-Bachrach wurde viel zu seiner „Ding-Werdung“ befragt. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Joseph Quinn: Ich denke, wenn du mit einem Regisseur arbeitest, der eine einzigartige Vision hat, musst du dich dem als Schauspieler auf gewisse Weise „ausliefern“ / überlassen. Natürlich kommst du mit deinen Ideen und du bringst deine Interpretation des Charakters ein. Und Matt war da sehr kollaborativ. Er hörte sich die Sachen an und übernahm einige Sachen. Er wusste aber auch genau, wann es richtig war, nur seinem Instinkt zu folgen. Ich denke, was er bei der Serie „WandaVision“ gemacht hat, diese retrofuturistische Welt, die er da gebaut hat, wenn du das auf unsere Fantastic-Four-Welt anwendest, sehe ich da viele Gemeinsamkeiten. Ich empfand die Zusammenarbeit als inspirierend. Er wusste immer, was er wollte. Und ich denke, er wusste genau, was er von uns wollte.
Ebon Moss-Bachrach: Ich glaube, bei einer Produktion dieser Größe ist die größte Herausforderung für den Regisseur die, zwei Seiten auszubalancieren. Wir sind im Weltraum, es gibt verschiedene Planeten und noch ganz andere groß skalierte Elemente. Und dann gibt es noch die sehr klein skalierten Elemente. Etwa die Farben von Dingen oder das Aussehen von Tieren. Damit das zusammenpasst, brauchst du wirklich jemanden, der ein starkes Verständnis von der Story hat. Das erste Mal, als ich das Drehbuch las, war es schwer für mich, zu erfassen, wie der Film aussehen und wie die Story funktionieren würde. Einfach weil alles so groß und galaktisch ist. Und Matt hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Story voranschreiten und die Welt aussehen sollte. Und das fand ich sehr beruhigend.
Fantastische Welten greifbar machen
Gibt es in „The Fantastic Four: First Steps“ viele CGI-Effekte oder wurde mit praktischen Effekten und echten Sets gearbeitet?
Pedro Pascal: Die Sets waren unglaublich detailliert. Unsere Schlafzimmer, unsere Stube oder unsere Küche im Baxter Building, der Times Square, unser Raumschiff, Galactus‘ Raumschiff – das meiste davon wurde zu weiten Teilen mit praktischen Effekten und ebensolchen Sets umgesetzt. Und es gab sogar kleine Modelle, die gefilmt wurden. Und wir hatten natürlich Ebon als Ding-Platzhalter die ganze Zeit vor Ort und er drehte alle Szenen mit uns. All das erleichterte unsere Arbeit und half, eine glaubwürdige Welt zu errichten und eine glaubwürdige Story zu erzählen.
Vanessa Kirby: Zum Glück wurde so vieles wirklich gebaut. Denn vor einem Blue-Screen zu arbeiten und sich alles nur vorzustellen, ist wirklich schwer. Diese ganzen Sets waren so unglaublich schön designt. Nichts war klischiert. Du gehst also in unsere Wohnung und siehst die 60er-Küche, den kleinen 60er-Kühlschrank mit 60er-Produkten darin. Es war einfach toll. Es fühlte sich an, als würden wir einen Historienfilm drehen – mit speziellen technischen Besonderheiten. Denn wir haben da etwas kreiert, dass zwar auf unseren 60er Jahren basiert, allerdings auf einer anderen Erde. Was den Designern auch Freiräume gab. Man denke an Herbie.
Vanessa Kirby über Sue Storm
Sue hat viele Rollen auszufüllen: Mutter, Superheldin, Person des öffentlichen Lebens, treues Team-Mitglied…
Vanessa Kirby: Als ich mich mit den Comics der Fantastic Four beschäftigte, war es aufregend, zu sehen, wie die unterschiedlichen Autoren sie über die Jahrzehnte hinweg weiter entwickelt hatten. Wir wussten, wir würden eine eigene 2025er-Version aus all diesen Vorlagen entwickeln müssen. Es ging also darum, eine Essenz aus den verschiedenen Vorlagen zu extrahieren, die sich für den Film richtig anfühlte.
Es war sehr surreal, eine schwangere Superheldin zu spielen. Tatsächlich ist das Baby das Herz der Story. Es verleiht dem Film ein emotionales Gewicht: Wir retten und verteidigen eben nicht nur die Erde, sondern beschützen in erster Linie unser Baby. (Vanessa Kirby)
Was an dem Film so besonders ist, ist, dass Sue trotz der Mutterschaft nicht an der Seite sitzt, sie keine Auszeit nehmen muss und sie Teil des Teams bleibt. Sue ist Mutter und arbeitet und sie hat viele Sache, mit denen sie sich befassen muss. Das ist, was Frauen können. Das hat Sue mich gelehrt. Und das nehme ich auf meine eigene Reise mit (Frau Kirby bestritt die Pressekonferenz mit Babybauch).

Vanessa Kirby mit Babybauch beim Fantastic-Four-Fanevent. Copyright: Sebastian Reuter / Disney
Pedro Pascal: Ich würde das gerne aus der Sicht meines Charakters erweitern wollen: Was mir am besten an Reed Richards gefällt, ist seine Beziehung zu seiner Familie und vor allem zu seiner Ehefrau. Das unterscheidet Reed meines Erachtens von anderen Wissenschaftlern, die nur in ihrer eigenen Welt leben. Reeds Identität ist komplett mit seiner Familie verwoben. Und Sue ist seine Anführerin. Beide leben in einer Art Koexistenz. Ohne seine Familie und vor allem ohne Sue ist er nichts und würde vermutlich von seinem eigenen Verstand verschlungen werden.
Darum geht es in „The Fantastic Four: First Steps“

„The Fantastic Four: First Steps“ Copyright: Marvel/Disney
Vor dem pulsierenden Hintergrund einer von den 1960er Jahren inspirierten, retrofuturistischen Welt stellt Marvel Studios „The Fantastic Four: First Steps“ Marvels erste Familie vor, die sich ihrer bisher größten Herausforderung stellen muss.
Sie sind gezwungen, ihre Rollen als Superhelden mit der Stärke ihrer Familienbande in Einklang zu bringen und müssen die Erde vor einem gefährlichen Weltraumgott namens Galactus (Ralph Ineson) und seiner rätselhaften Begleiterin Silver Surfer (Julia Garner), verteidigen. Und wenn Galactus‘ Plan, den gesamten Planeten und jeden, der darauf lebt, zu verschlingen, nicht schon schlimm genug wäre, wird es plötzlich auch noch sehr persönlich.
Kinostart am 24. Juli 2025




