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Spy – Susan Cooper Undercover

Originaltitel: Spy__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2015__Regie: Paul Feig__Darsteller: Melissa McCarthy, Jude Law, Rose Byrne, Jason Statham, Morena Baccarin, Allison Janney, Bobby Cannavale, Will Yun Lee, 50 Cent, Peter Serafinowicz, Miranda Hart, Zach Woods u.a.
Spy - Susan Cooper Undercover

Jason Statham zeigt in “Spy – Susan Cooper Undercover”, dass er die Lizenz zum Lachen hat!

Beginnen wir die Besprechung von „Spy – Susan Cooper Undercover“ mit dem größten Nutznießer dieser James-Bond-Parodie mit starkem femininen Touch: Jason Statham! Der darf in der Paul-Feig-Produktion dem Affen so richtig Zucker geben. Mit Wonne, Spielfreude und purer Lust am Unsinn demontiert er sein Image als Actionheld. Seine Figur des vorgeblich knallharten Agenten Rick Ford ist als Bewohner einer Art Traumwelt angelegt. Diese ist geprägt von purem Machismo und prahlerischen Erzählungen angeblicher Heldentaten.

Dabei darf es gerne richtig absurd werden. Ob Rick nun berichtet, dass ihm von einer Bombe ein Arm abgerissen wurde, den er dann mit dem anderen Arm wieder angenäht habe, oder er von einer Face/Off Maschine schwadroniert, Rick ist immer absolut drüber und herrlich verloren in seiner eigenen kleinen Welt. All das passiert in dem typischen Statham Duktus und mit gewollt machohafter Betonung. Witzigerweise darf Statham sogar seine eigene Filmografie veralbern. Da berichtet er von einem Einsatz, wo er mit einem Auto auf einem Zug landete („Transporter 3“) oder Undercover in einem Selbstmordring ermittelte („13“). Freilich überhöht er beides noch mit widersinnigen Details. Und dann setzt es noch Bonmots wie dieses:

Ich habe schon so viele Mikrochips runtergeschluckt, dass man daraus einen ganzen Computer bauen könnte.

Kurzum: Rick Ford rockt! Und das über den Abspann hinaus (ergo: dranbleiben)! Also zumindest für den Zuschauer. In der Filmwelt von „Spy“ ist er eher eine arme Wurst, die sogar von einer dicken Anfängerin im Feldeinsatz für seine Unfähigkeit bedauert wird. Und damit zur Handlung dieser Actionkomödie: Der weltgewandte Agent Bradley Fine (wunderbar augenzwinkernd gegeben von einem grandiosen Jude „Sherlock Holmes“ Law) ist auf der Suche nach einer Atombombe, die demnächst den Besitzer wechseln und in den falschen Händen zu einer üblen Gefahr mutieren könnte. Doch Bradleys Einsatz schlägt fehl und er wird von der fiesen Strippenzieherin Rayna umgenietet. Dank einer Kamera live dabei: Susan Cooper.

Spy - Susan Cooper Undercover

Rick Ford nimmt sich selbst zu ernst, auch wenn es hier mal nicht so scheint.

Diese arbeitet im CIA-Innendienst und liefert den Feldagenten wichtige Informationen für das Gelingen ihrer Missionen. Bevor Rayna Bradley umbringt, lässt sie die CIA wissen, dass sie die Namen aller verdeckt operierenden Agenten kenne und diese ausschalten werde. Das CIA braucht für das Unterbinden des Atombombenverkaufs also ein unverbrauchtes, Rayna unbekanntes Gesicht. Die Wahl fällt auf Susan Cooper, die nun in eine europaweite Hetzjagd nach Rayna verwickelt wird.

Es entspinnt sich eine Actionkomödie, die mit 130 Minuten auf dem Papier deutlich zu lang klingt, allerdings verblüffend kurzweilig daherkommt und ihre Highlights gekonnt über die Laufzeit verteilt. Seien es die Auftritte von Jason Statham, ein paar echt gelungene Gags und Anspielungen auf das Agentenfilm-Genre oder einige erstaunlich brutale Actionszenen, „Spy“ hat dem Zuschauer wirklich permanent etwas zu bieten. Vor allem letztere überraschen mit ihren Gewaltspitzen doch extrem. Da wird aufgespießt, setzt es Kopfschüsse in blutigster Zeitlupe und werden Messer in Slow-Motion durch Körperteile getrieben.

Witzigerweise wurden genau diese Szenen für den Unrated Cut der Heimkinofassung von „Spy“ nicht weiter aufgeblasen oder grafischer gestaltet. Vollkommen verwundert wechselt man in der Folge zwischen den Fassungen hin und her (DVD und Blu-ray enthalten sowohl die Kino- als auch die Unrated-Fassung) und kann gar nicht glauben, dass der erstaunlich harte „Spy“ bei seinem Kinoeinsatz in Deutschland eine FSK 12 bekommen hat (zumal dann ja auch 6-jährige in den Film durften!). Wahrlich erstaunlich. Im Grunde wurde nur eine Actionszene etwas erweitert.

Spy - Susan Cooper Undercover

Susan Cooper verehrt Bradley Fine.

Es handelt sich dabei um einen Fight zwischen Susan Cooper und einer fiesen jungen Dame in der Küche eines Restaurants. Dieser Fight ist schlicht und ergreifend grandios choreografiert und hat ein fantastisches Gespür für die Verknüpfung von Slapstick-Action und wirklich brachialer Hand-to-Hand-Klöppelei. Dabei kommen auch diverse Küchenutensilien zum Einsatz, die ausgerechnet Wuchtbrumme Melissa McCarthy („St. Vincent“) beinahe spielerisch in die Action eingebunden bekommt. In dieser Szene wird dann in der Unrated-Fassung ein wenig mehr geprügelt und es setzt ein kurzes Intermezzo, in dem Susan Cooper ganz offensiv ausformuliert, dass der Zuschauer hier gerade einem Catfight beiwohnt. Egal in welcher Fassung, diese Actionszene ist beiden Versionen ein echtes Highlight!

Die Erweiterungen der Kinofassung zur Unratedfassung machen insgesamt ganze 10 Minuten aus und bestehen in den restlichen Momenten aus noch derber ausgespielten Zoten und diversen Bildern verschiedener Riesenschwänze. Sprich: Der raue Comedy-Ton der in den USA mit einem R-Rating im Kino gelaufenen Komödie wird noch einmal deutlich aufgebohrt. Dabei darf dann auch Statham noch diverse F-Word-Bomben zünden. Aber das macht er ja gerne.

Damit wären wir beim Thema Humor: Der funktioniert in dem grundsätzlich als Parodie angelegten Film durchaus gut und bedient sich sowohl slapstickhafter Momente als auch einem Overload an Wortwitz. Dabei setzt es ein paar sehr coole Pointen und Sprüche, die einem immer wieder ein Schmunzeln und durchaus auch offensive Lacher abringen. Problematisch wird es immer dann, wenn die Komödie einfach nur die „Die dicke Frau macht Action und verhält sich tapsig, trottelig oder eklig“-Schiene bedient. Dann gerät „Spy“ kurzzeitig platt, zu albern und teilweise auch richtig dumm. Ungefähr ab der Filmmitte gesteht „Spy“ seiner Heldin dann aber auch zu, diese Witze aufzubrechen und zu konterkarieren. Wirklich besser macht es sie dann aber immer noch nicht.

Spy - Susan Cooper Undercover

Rick Ford tarnt sich als Jason Statham!

Melissa McCarthy macht in ihrer Rolle viel Spaß. Zwar muss sie ganz schön leiden (Kostümierung, Frisuren und „Background“ geraten doch sehr peinlich), aber sie schafft es erstaunlich gut, den Zuschauer für sich einzunehmen und einen durchaus sympathischen Charakter zu entwerfen. Die Männer haben es dann durchweg einfacher. Statham ist sowieso ein Highlight des Filmes, Law ebenso. Doch auch Peter Serafinowicz als Aldo oder Bobby Cannavale als Übelwicht machen alles richtig. Bliebe nur noch Rose Byrne („X-Men – Erste Entscheidung“), die für mich einfach eine vollkommen talentbefreite Zone darstellt und dieses Image bei mir auch mit „Spy“ nicht los wird. Auch Miranda Hart als Sidekick von Susan Cooper war keine Personalie, die ich gebraucht hätte.

Verpackt ist das Ganze in blockbustertaugliche Bilder, die vor allem die internationalen Schauplätze (Italien, Frankreich, Ungarn,…) gut in Szene setzen. Auch die Action ist sauber umgesetzt und kommt immer mal mit sehr einprägsamen Zeitlupenmomenten daher. Nur den Bluteffekten haftet ein wenig der Makel der Künstlichkeit an und die Big-Bang-Einlagen hätten gerne auch deutlich mehr Sachschäden zur Folge haben dürfen. Im Großen und Ganzen ist „Spy“ aber eine absolut stimmige Sache. Die Story ist megadünn, aber auch megafunktional. Die Darsteller sind mit sichtlichem Spaß bei der Sache und das Tempo und das Timing des Filmes passen auf den Punkt. Von den Dickenwitzchen abgesehen ist der angeschlagene Humor eine runde Sache und der gesamte Parodie-Ansatz funktioniert super. Im Grunde wünscht man sich nur von den großartig über die Laufzeit verteilten Showstealern einfach quantitativ noch mehr.

Die deutsche DVD und Blu-ray kommt am 8. Oktober 2015 von Twentieth Century Fox und ist mit einer FSK 16 Freigabe ungeschnitten. Vor allem die Blu-ray ist vollgepfropft mit einem ganzen Füllhorn an Extras! Darunter zig zusätzliche, erweiterte und verpatzte Szenen. Hinzu kommen ein Behind the Scenes, ein Special zu Paul Feig und vieles mehr. Die DVD ist da deutlich schwächer bestückt.

In diesem Sinne:
freeman


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Spy - Susan Cooper Undercover

Jason Statham spielt einen CIA-Spion an der Seite von Melissa McCarthy und Jude Law in „Spy – Susan Cooper Undercover“

2011 brachte Paul Feig Melissa McCarthy mit „Bridesmaids“ groß raus, seitdem kann er sich auf ihre Starpower verlassen: Ihr gemeinsamer „Taffe Mädels“ wurde 2013 zum Hit, nun spielt McCarthy die für Feig die Hauptrolle in „Spy“.

Der Bond-mäßige Auftakt folgt dem smarten CIA-Spion Bradley Fine (Jude Law) bei der Ausübung seiner Pflicht, die er souverän erledigt – doch der Film betreibt Entzauberung: Fine ist nur so effektiv, weil ihn Analystin Susan Cooper (Melissa McCarthy) über Funk durch die Mission leitet, zudem stellt er sich als eitler Gimpel heraus und pustet versehentlich den Bösewicht, von dem er den Aufenthaltsort einer Kofferbombe erfahren muss, weg, als seine Allergie anschlägt. Feig hat seine Vorbilder in seiner Doppelfunktion als Regisseur und Drehbuchautor studiert und kopiert im Vorspann die Pendants der James-Bond-Filme; vor allem „Casino Royale“ ist eindeutig als Referenz zu erkennen.

Nun weiß nur noch eine Person vom Verbleib der Kofferbombe: Raina Boyanov (Rose Byrne), die Tochter des Getöteten, die ihrem Supervillain-Papa in Sachen Skrupellosigkeit aber kaum nachsteht. Dumm nur, dass diese die Identität aller Topagenten des CIA kennt und daher quasi unangreifbar ist, womit auch der Grundstein für Fish-out-of-Water-Comedy gelegt ist: Susan, die graue Maus des Büros, die Kuchen für die Kollegen backt, dauerhaft am Schreibtisch sitzt und füllig ist, meldet sich freiwillig für den Job.

Mit einer (wenig schmeichelhaften) Tarnidentität ausgestattet fliegt Susan nach Paris um dort Raina zu beschatten. Ebenfalls dort: Ihr Heißspornkollege Rick Ford (Jason Statham), der trotz strikten Verbotes der Direktorin Elaine Crocker (Allison Janney) Raina zur Strecke bringen will, aber Gefahr läuft die Operation auffliegen zu lassen. Keine leichte Aufgabe für Susan…

Spy - Susan Cooper Undercover

Im Büro ist Susan Cooper (Melissa McCarthy) eine graue Maus

Eine der großen Überraschungen von „Spy“ dürfte die sein, dass der sonst im Komödienbereich heimische Paul Feig ziemlich dynamische Action in Szene setzen kann, die den von „Spy“ parodierten Agentenfilmen in nichts nachstehen: Schießereien, Nahkämpfe, Explosionen, Stunts und eine rasante Jagd mit einem Roller durch die Straßen Roms werden hier geboten, stellenweise komödiantisch überhöht, aber doch mit dem richtigen Schauwertpotential. Gerade der hervorragend choreographierte Küchenfight ist ein klares Actionhighlight. Eine zweite Überraschung ist der Härtegrad besagter Actionszenen: Kopfschüsse, durchbohrte Körperteile und knackende Knochenbrüche gibt es hier mehrfach, was stellenweise Erinnerungen an den diesjährigen „Kingsman: The Secret Service“ wachwerden lässt.

Nicht nur die Gewalt, auch das Gefluche sichert dem Film sein R-Rating, der im Tonfall an Actionreißer mit gleicher Freigabe erinnert. Passend dazu nimmt der Film auch Klischees des Action- und Agentengenres auf die Schippe: Die Angewohnt sich nutzloser Helfer zu entledigen wird mit der Figur des Raina komödiantisch auf die Spitze getrieben, Rick Ford erzählt stolz von allen (un)möglichen Missionen und Situationen, die er überlebt hat, ist aber nicht ganz helle (Kollegen verarschen ihn, indem sie ihm weißmachen es gäbe den Gesichtstausch aus „Face/Off“ wirklich), Bradley Fine entpuppt sich als arroganter Fatzke und der CIA hat ein gewaltiges Schädlingsproblem. Das nimmt die Mechanismen dieser Genres teilweise scharfsinnig, manchmal aber auch etwas plump auf die Schippe.

Spy - Susan Cooper Undercover

Die Verkleidungen, in die Susan sich zwängen muss, sind wenig schmeichelhaft

Plump ist leider auch manche andere Humoreinlage des Films: Eine unnötige Kotzszene etwa, Rainas Kopf, der Bekanntschaft mit dem Intimbereich einer männlichen Leiche macht, oder etwas zu lang ausgespielte Fremdschammomente, wenn Fine und die heimlich in ihn verliebte Susan beim gemeinsamen Abendessen sitzen. Das ist schade, denn Feig beherrscht komödiantisches Timing, wie nicht nur seine Filmographie, sondern auch andere Szenen des Films zeigen, etwa eine Parodie der Last-Minute-Rescue im Finale („I just shot a man and it feels good“), selbstironische Auftritte von Rapper 50 Cent oder die Wortgefechte zwischen Susan und Rick. Auch die konstant erniedrigenden Outfits und Verpackungen der Gadgets für Susan sind amüsante Running Gags, auch wenn der Film sich gelegentlich zu sehr auf die Annahme verlässt, dass entweder tollpatschige Dicke oder über die Maßen agile Dicke schon allein total lustig sind – denn beides sind klischeehafte Extreme.

In diese Falle scheint Melissa McCarthy („Voll abgezockt“) mit ihrer Rollenwahl zunehmend zu geraten (was Darstellern wie Kevin James bereits passiert ist), doch hier kann sie zumindest etwas gegen die genannten Klischees anspielen, ihrer Rolle ein gewisses Maß an Menschlichkeit verleihen ohne in dem grellen Spektakel unterzugehen. Jude Law („Sherlock Holmes“) ist seiner Nebenrolle erfreulich selbstironisch, ähnlich wie Jason Statham („Homefront“), der wohl die beste Leistung im gesamten Cast erbringt, auch wenn er nur einmal zulangen darf. Famos sind auch Allison Janney („Juno“) als Chefin und Miranda Hart („I Want Candy“) als Kollegin, während Rose Byrne („X-Men: First Class“) vor allem das Zickenklischee auf die Spitze treiben darf, analog zur ihrer „Bridesmaids“-Rolle. Einen weiteren Darsteller seines 2011er-Überraschungshits, Ben Falcone, rekrutiert Feig noch für einen Cameo als Insidergag. Eindimensional dagegen bleibt die Leistung Bobby Canavales („Lovelace“) als weiterer schurkischer Schmierlappen von der Stange, während Will Yun Lee („Red Dawn“) und Morena Baccarin („Homeland“) in ihren Minirollen auch keine Akzente setzen können.

Spy - Susan Cooper Undercover

In der Rolle des Rick Ford liefert Jason Statham eine großartige Selbstparodie ab

Doch während der Maincast durchweg überzeugt, so muss man Feigs Film leider vorwerfen, dass er recht uneben ist und nicht den richtigen Drive entwickelt. Die Hatz durch Paris, Rom und Budapest präsentiert hübsche Locations, ist aber nur eine Folie für Gags und Actionszenen, der es an der nötigen Kohärenz fehlt und die sich gegen Ende ihrer rund 2 Stunden etwas zieht: Die andauernden Twists, wer denn nun wen betrügt, mögen als Parodie auf entsprechenden Agentenfilmklischees gedacht sein, ermüden aber nach einer Weile, wie auch der Showdown etwas lustlos daherkommt. So scheint der Film manchmal eher aus Einzelideen zu bestehen, die eher pubertären Humor an unerwartet krasse Gewaltszenen, charmante Parodien an plumpe Hinfallgags reihen.

Dabei hat der Film durchaus seine Meriten in Sachen weibliche Actionhelden: Wenn Crocker anmerkt, dass es vor allem das früher männliche Regime war, dass Agentenanwärterinnen lieber auf Posten hinter den Kulissen manövrierte, kann das durchaus als Anspielung auf den klassischen Actionfilm gesehen werden. Und so wie die Männer sich im klassischen Agenten- und Actionfilm verbrüdern, so ist die engste Freundschaft hier die zwischen Susan und Kollegin Nancy (Miranda Hart), während sie sich von der Vorstellung des Glücks mit Bradley verabschiedet – unter anderem, weil sie seine Fehler erkennt. Dafür nähert sie sich trotz Dauerstreit der Schurkin Raina an, wie ein letztes Zwinkern zeigt, so wie auch die Streithennen in „Bridesmaids“ ihren Zickenkrieg beilegen konnten.

„Spy“ ist eine durchaus unterhaltsame Actionkomödie, die nicht nur Vorbilder wie Bond amüsant auf die Schippe nimmt, sondern auch – abgesehen vom Showdown – mit überraschend dynamischen wie sorgfältig inszenierten Actionszenen aufzuwarten weiß. Schade, dass der Film nicht auf ein paar plumpe Genital-, Körperflüssigkeits- und Fremdschamwitze nicht verzichten will, die eher störend wirken, und der Film eher wie Ansammlung verschiedenen Ideen mit begrenzter Kohärenz wirkt. Das macht zwar trotz gewisser Ermüdungserscheinungen durchaus Spaß, hätte aber besser sein können. Aber Stathams Selbstparodie in diesem Film, die ist durchweg famos.

„Spy – Susan Cooper Undercover“ läuft ab dem 4. Juni 2015 in den deutschen Kinos. Die FSK hat den Film bisher noch nicht geprüft, eine Freigabe ab 16 Jahren ist aber nicht unwahrscheinlich.

© Nils Bothmann (McClane)

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Copyright aller Filmbilder/Label: 20th Century Fox__FSK Freigabe: ungeprüft__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Nein/Nein, ab 4.6.2014 in den deutschen Kinos

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