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Hochhaus des Schreckens

Originaltitel: Dark Tower__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 1987__Regie: Freddie Francis__Darsteller: Jenny Agutter, Michael Moriarty, Theodore Bikel, Kevin McCarthy, Carol Lynley, Ricardo Azulay, Anne Lockhart, Patch Mackenzie u.a.

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Hochhaus des Schreckens

„Hochhaus des Schreckens“ erscheint als Nr. 97 der „Limited Collector’s Edition“-Reihe.

Bis dass der Tod uns scheidet? Das gilt nicht immer. Explizit von der vertraglichen Befristung ausgenommen ist das Bündnis, wenn es zwischen dem Sterbenden und dem Ort seines Dahinscheidens geschlossen wird. Mit dem Tod wird die Verbindung sogar für immer besiegelt und die Endstation des Reisenden wird zu seinem Sarg. Es ist die Geburtsstunde des Poltergeists, der von nun an klagend durch die Gemäuer streift, Gegenstände bewegt und den Nachmietern auf den Senkel geht. Wohl demjenigen Geist, der seine letzten Augenblicke unter den Lebenden in einem großen Haus verbracht hat. Er wohnt nun wesentlich komfortabler zur Untermiete und bezahlt dafür den gleichen Preis wie alle anderen: Die Ewigkeit.

Der gängige Spukhausfilm hat vom Zweizimmerapartment in der Großstadt bis zum Herrenhaus auf dem Lande Setpieces unterschiedlichster Größenordnung im Repertoire, aber eines haben sie fast alle gemeinsam: Samt und sonders nutzen sie Orte, die irgendjemand sein Zuhause nennt. „Hochhaus des Schreckens“ versucht sich diesbezüglich an einem kleinen Twist. Kein gemütliches Heimatnest ist es nämlich, das von unerklärlichen Phänomenen verwüstet wird, sondern ein im Aufbau begriffener Bürokomplex.

Eine wagemutige Entscheidung, die als spontane Reaktion den „Ist doch mal was anderes“-Reflex auslöst, die aber eben auch gewisse Implikationen hinsichtlich Figurenzeichnung und Atmosphäre mit sich führt. Gedreht mitten in Barcelona, an der mit Palmen geschmückten Verkehrsader der Gran Via de Carles III, setzt diese sonnendurchflutete US-Produktion offensichtlich auf einen Kontrast zum düsteren, expressionistischen Kolonialstil etwa der „Amityville Horror“-Filme (seit 1979) oder auch zu Spielbergs / Hoopers Suburbia-Terror aus „Poltergeist“ (1982). Zumindest die Fassade der als Location genutzten Trade Buildings mit ihren geschwungenen Formen und ebenmäßigen Glasflächen ist von der Architektur New Yorker Hochhäuser der 60er Jahre inspiriert und verweist so wieder auf das Produktionsland; zu entsprechenden Ähnlichkeiten mit Hollywood-Geisterfilmen führt das allerdings nicht unbedingt, und das nicht nur wegen der Sagrada Família in den Opening Shots.

Hochhaus des Schreckens

Als Kulisse diente ein Geschäftsgebäude mitten im Kern von Barcelona, das in den 60er Jahren gebaut wurde.

Die offenen, leeren Marmorwände der Eingangshalle lassen vielmehr die brutalistischen Bauwerke in David Cronenbergs Frühwerk zum Vorschein treten (von „Crimes of the Future“ bis „Videodrome“); zumindest das Echo der leeren Räume aus Kubricks „Shining“ (1980) hallt ebenfalls ein bisschen nach. Einen Knopfdruck weiter öffnet sich die Aufzugtür, aber anstatt von Hektolitern Blut ergießen sich Phantombilder aus Dick Maas‘ „Fahrstuhl des Grauens“ (1983) und Carl Schenkels „Abwärts“ (1984) über den Betrachter. Schweißtreibender Euro-Thrill, sich definierend über die Symmetrie gerader Linien von Metallstreben und Drähten, die sich in einem Fluchtpunkt in der Tiefe verlieren. Das ist nicht gerade die übliche Tasse Tee, auch nicht für den Briten Freddie Francis, einen Macher etlicher altmodischer Gruselstreifen, der hiermit seinen letzten Film als Regisseur abliefert.

Weil der intime Spuk gegenüber dem Eigenheimbesitzer in einem Bürogebäude nicht möglich ist, macht man kurzerhand die verantwortliche Architektin Carolyn zur Hauptfigur, die von Jenny Agutter so gespielt wird, wie es heute eine Maggie Gyllenhaal machen würde. Michael Moriarty wiederum trägt immer so ein wenig die DNA des jungen Anthony Hopkins in sich, was auch für seine Rolle des Sicherheitschefs Dennis Randall gilt. Hinzu gesellt sich Theodore Bikel als Parapsychologe Max Gold, der eine Vorstellung davon gibt, was gewesen wäre, wenn Ray Stantz aus „Ghostbusters“ auf eigene Faust sein Geld verdient hätte. Vervollständigt wird das Quartett vom immer gern gesehenen Charaktergesicht Kevin McCarthy, der in Vertretung des Okkulten mitmischt. McCarthys Anwesenheit alleine bedeutet ja schon, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Hochhaus des Schreckens

Ganz oben angekommen, fällt es sich besonders tief..

Diese Mischung aus rational weltlichen und alternativ angehauchten Gestalten sorgt vielleicht für eine große Bandbreite an unterschiedlichen Betrachtungswinkeln auf die unerklärlichen Vorfälle in dem Gebäude, allerdings wird darüber hinaus vergessen, eine echte Führungsfigur im Skript zu verankern, die das Geschehen auch wirklich antreibt. Episodenweise interessiert sich die Story mal mehr für die eine oder die andere Seite, und obwohl von Anfang an klar ist, dass Agutter eigentlich die Hauptrolle innehat, so verschiebt sich das Augenmerk übermäßig auf weitere Figuren. Dadurch bleibt insbesondere die Protagonistin immer ein wenig unnahbar, was vor allem deswegen unglücklich ist, weil im Endeffekt doch eine ziemlich persönliche Geschichte erzählt wird.

Anstatt diese jedoch emotional auszuarbeiten, verharrt das Augenmerk auf kalten Flächen und toten Winkeln. Gewisse Kameraeinstellungen, etwa eine starre Ansicht aus dem Fahrstuhlschacht in Richtung fahrender Kabine, werden mehrfach eingesetzt, um das Gebäude als zusätzlichen Charakter einzubinden. Im Zuge dessen kommt es auch zu plumpen Foreshadowing-Methoden, etwa in Form von Spiegelungen im Glastisch oder einer aus dem Slasher-Bereich abgeleiteten Verfolgungssequenz durch ein noch unfertiges Stockwerk aus der Perspektive des Verfolgers, die bis zur Redundanz ausgeschlachtet wird.

Hochhaus des Schreckens

Wenn sich Architekten, Sicherheitsbeauftragte und Parapsychologen miteinander unterhalten, entsteht dabei die hohe Kunst der interdisziplinären Debatte.

Zugegeben: Das Setting spielt gerade hier einige Stärken aus, indem es den von Geschichte und Vergangenheit geprägten Horror klassischer Spukhäuser auf links dreht und vielmehr das Bild einer weißen Vorhölle bemüht, die nur aus Glas, Beton und Vakuum besteht. Allerdings entwickelt sich dabei keinerlei Rhythmus, in der Montage wirkt vieles beliebig zusammengestückelt.

Hinzu kommt, dass im „Hochhaus des Schreckens“ kaum Blut fließt und auch anderweitige Spezialeffekte nahezu ausbleiben. Die körperlose Entität befindet sich ohnehin immer außerhalb der Szene, die Auswirkungen ihres Schabernacks erschöpfen sich allenfalls mal in einem Blutklecks an der Wand. Bedenkt man, dass sich der Stoff nicht unbedingt an Freunde anspruchsvollen psychologischen Horrors richtet, der sich das Nicht-Zeigen von Effekten leisten kann, wird in dieser Hinsicht definitiv viel zu selten in den Farbtopf gegriffen.

Hochhaus des Schreckens

Weiche Satan! Oder wenn du eh schon mal da bist, sprich in dieses Gerät!

Wenn dann doch einmal etwas gezeigt wird, dann auf eine Art, dass man die Auflösung auf Meilen gegen den Wind riechen kann. Die fehlende Verschlüsselung der Inhalte ist das Problem; die Regie kümmert sich immer entweder um atmosphärische Aspekte oder um Indizien auf Handlungsebene, weiß beides aber selten in Einklang zu bringen.

Die Schlusseinstellung, die gewissermaßen den klassischen Poe-Horror in einen modernen Kontext verpflanzt, versöhnt immerhin mit kruden Maskeneffekten und tricktechnischen Manipulationen, von denen man gerne mehr über die Laufzeit verteilt gesehen hätte. Ansonsten bleibt nicht viel mehr als der Respekt für das angenehm atypische Haunted-House-Setting, das zumindest anzudeuten weiß, was mit einer Abkehr von den Standards zu holen sein kann… ohne jemals das Potenzial auch nur annähernd auszureizen.

04 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von „Hochhaus des Schreckens“

Limited Collector’s Edition #97

Drei Regiearbeiten von Freddie Francis sind bereits im Wicked-Vision-Katalog enthalten, darunter „Die Todeskarten des Dr. Schreck“, die erste Veröffentlichung in der „Limited Collector’s Edition“-Reihe überhaupt. Noch bevor die 100 vollgemacht ist, gesellt sich nun mit „Hochhaus des Schreckens“ der vierte Francis-Film als 97. Ausgabe der Reihe hinzu.

Angeknüpft wird damit an die Blu-ray-Weltpremiere des US-Labels Vinegar Syndrome aus dem Jahr 2021, die eine neue 2K-Restauration vom 35mm-Interpositiv zu bieten hatte. Die auf 4.000 Stück limitierte Erstauflage mit Slipcover inkl. Motiv von Ralf Krause war schnell ausverkauft, inzwischen gilt das sogar für die Standard-Ausgabe.

Für den deutschen Markt wiederum ist die neue Edition von Wicked Vision überhaupt der erste bekannte Heimkino-Release. Es gab ein paar TV-Ausstrahlungen, davon abgesehen ist keine Verbreitung dieses Films bekannt.

Die Verpackung

Anstelle des deutschen Titels griff man für die Cover der beiden stark limitierten Mediabooks auf den Originaltitel „Dark Tower“ zurück, der somit schnell Boden gutmachen dürfte, was die Verbreitung hierzulande angeht. Verwechslungsgefahr mit einem gewissen Stephen-King-Werk ist nicht ausgeschlossen, vielleicht aber sogar gewünscht, um die Käufe entsprechend anzukurbeln – heute zieht der Titel vermutlich besser als die etwas umständlich wirkende Lokalisierung.

Obwohl nur zwei Motive zur Auswahl stehen, fällt die Entscheidung doch recht schwer. Zur Ansicht liegt Cover A vor, das mit 333 Einheiten eine höhere Stückzahl aufweist als sein Pendant B, das lediglich 222 Mal gedruckt wurde. Zu sehen ist darauf zum Glück nicht das eher suboptimal gelungene Krause-Artwork, sondern das stimmungsvolle Originalposter. Dieses zeigt eine Skyline aus Hochhäusern, aus deren Mitte ein besonders hohes herausragt, das nach oben hin symbolisch in die Formen eines Sarges übergeht. Darunter strömen Massen von Büroarbeitern mit ihren Koffern wie Zombies Richtung Eingangshalle; ein Anblick, der an John Carpenters „Sie leben!“ oder die Episode „Quitters, Inc.“ aus der Stephen-King-Anthologie „Katzenauge“ erinnert. Perspektivisch arbeitet das Artwork genau wie viele Einstellungen im Film stark mit Symmetrie und Tiefenwirkung. Atmosphärisch kommen die 80er stark heraus. Das Hochglanzfinish in Kombination mit dem Blitz am Himmel erzeugt derweil die Illusion nasser, spiegelnder Flächen wie von frisch gefallenem Regen.

Mediabooks

„Hochhaus des Schreckens“ erscheint unter dem Originaltitel „Dark Tower“ bei Wicked Vision in zwei verschiedenen Mediabook-Varianten mit strenger Limitierung.

Interessanterweise übernimmt das neu angefertigte Cover B von Marc Schoenbach aka „Sadist Art“ das Konzept des Originals und stellt damit etwas zusammen, das in gleicher Weise funktioniert, aber anders wirkt. Anstatt eines Sarges ist es diesmal ein Grabstein, in den die Fensterstrukturen des Gebäudes übergehen; anstatt der Bürokräfte sind es menschliche Knochen, die sich im Vordergrund häufen; anstatt eines schwarzblauen Gewitters wütet im Hintergrund die rote Apokalypse, überwacht von einem dämonischen Paar Augen. Farbe und Form sind anders ausgestaltet, aber im Grunde handelt es sich um eine Art „Remake“. Das im Film gezeigte Gebäude, das Trade Building in Barcelona, ist zwar auf beiden Motiven nicht wirklich zu erkennen, aber das lässt sich unter künstlerischer Freiheit verbuchen.

Das Booklet

Kreativ wird es auf den Innenseiten des Mediabooks, wo der Gestalter die brennenden Menschenknochen von Cover B einfach mal mit dem Sarg von Cover A kombiniert. Leider wird die gleiche Montage spiegelverkehrt auf der anderen Seite noch einmal verwendet; lieber hätte man hier eine Montage des Grabsteins von Cover B mit den Menschenmassen von Cover A gesehen. Wenn schon, denn schon… die Blu-ray und die inhaltlich identische DVD sind im Cover-B-Stil gehlaten, dafür bekommt man das Originalposter noch einmal in voller Fläche als Booklet-Cover, diesmal mit dem Titel auf den Kopfbereich des Sargs gebettet.

Ungewohnt dünn fällt der Inhalt des Booklets aus, das gerade mal 20 Seiten misst, von denen einige auch noch ganzseitig mit Darstellerportraits gepflastert sind. Es ist ein erstes Indiz, dass zu „Hochhaus des Schreckens“ einfach nicht allzu viel Diskurs stattgefunden hat, wodurch sich die Quellenlage für den Autoren schwierig gestaltet. Christoph N. Kellerbach rückt trotzdem nicht von seiner gewohnten Production-Diary-Narrative ab, die allerdings diesmal nicht allzu viele interessante Stellen zu bieten hat. Interessant liest sich die Passage, in der es um den Drehort Barcelona, eine Filmproduktionsstätte, die offenbar über keine allzu professionelle Infrastruktur für Filmproduktionen dieser Größenordnung verfügt. Viele andere Passagen des Textes lassen sich hingegen letztlich auch auf Wikipedia nachlesen.

Das Bild

Die Aufmachung der Menüs fällt mit humorvollen Disclaimern und kleinen Totenköpfen gewohnt stimmig aus. Bei Filmstart machen wir dann Bekanntschaft mit dem 2K-Transfer von Vinegar Syndrome, der allerdings von LSP-Medien mit neuem Encoding ausgestattet wurde. Die Bildqualität ist insgesamt für einen Film dieser Klasse sehr ordentlich, wenn auch wechselhaft. Es gibt Szenen, in denen immer noch recht viele Schmutzpartikel über die Leinwand flimmern. Das Korn ist mal mehr, mal weniger präsent, die Bildschärfe ist zumindest auf der Blu-ray auf einem zufriedenstellenden Niveau. Bei Gegenlicht wirken einige Konturen weichgezeichnet, die Farben sind insgesamt eher blass und lassen aggressive Töne (das knallrote Kleid in der ersten Szene von Jenny Agutter, einige Wände mit Pastelltönen) umso stärker aus der Komposition ragen.

Der Ton

Der englische Originalton und die deutsche Synchronisation sind als DTS-HD Master Audio Zweikanal-Monospur abgemischt und überzeugen beide mit gut verständlichen Dialogen und auch einer gewissen Räumlichkeit, die dazu in der Lage ist, das Raumgefühl für die jeweils gezeigten Szenen zu simulieren. Szenen auf offener Straße wirken etwas gedämpfter, in Aufzügen und anderen Innenbereichen hallen Stimmen und Effekte natürlich nach. Barcelona wirkt lebendig, allerdings kommt es da auch mal zu Abmischungsproblemen, wenn sich die lokale Sprache mit den Dialogen vermischt. Der oft mit anschwellender Lautstärke spielende Soundtrack wird dynamisch wiedergegeben. In der deutschen Fassung wirken allenfalls einige Hintergrundgeräusche matschiger als in der englischen, insgesamt klingen aber beide Tonspuren angenehm. Englische und deutsche Untertitel können auf Wunsch zum Hauptfilm geschaltet werden.

Die Extras

Bei einem Blick in das Menü für die Extras bestätigt sich die Vermutung vom Durchblättern des Booklets – viel zu holen gab’s hier nicht. Was auf der Vinegar-Disc vorhanden war, hat man immerhin hinübergerettet. Das ist in erster Linie „Dark Inspirations“, ein etwa 11-minütiges Interview mit Make-Up-Effektspezialist Steve Neill. Es wäre natürlich abwegig, anzunehmen, dass die komplette Zeit über die kaum vorhandenen Effekte aus „Hochhaus des Schreckens“ gesprochen werde. Das ist erst in den letzten vier Minuten der Fall, und auch da geht es ausschließlich um das Creature-Make-Up in der Schlusssequenz, wobei sich Neill überrascht davon zeigt, dass dieser Effekt immer noch ziemlich gut aussieht; seine Arbeiten aus den Low-Budget-Produktionen habe er nämlich lange nicht mehr begutachtet.

Zu Beginn des Interviews beschreibt er hingegen eher seinen Einstieg ins Filmgeschäft und seine Motivation, insbesondere in Form seiner Begeisterung für Raketen, die ihn auch zum Mitglied der „National Association of Rocketry“ machte. Ziemlich lebhaft ist vor allem seine Beschreibung einer Situation, in der er eine seiner Arbeiten in einem Raum voller Größen des Filmgeschäfts, inklusive George Lucas, demonstrieren sollte. Das komplette Interview kann optional mit deutschen Untertiteln abgespielt werden.

Alternativtitel

Effektspezialist Steve Neill steht zum Interview bereit.

Darüber hinaus findet man nur noch eine knapp zweiminütige, musikalisch untermalte, 20-teilige Bildergalerie, die zur Hälfte aus Darsteller-Portraits und zur anderen Hälfte aus Poster-Art besteht. Einen Trailer oder gar einen Audiokommentar sucht man hingegen diesmal vergebens.

Fazit

„Hochhaus des Schreckens“ ist aber eben auch kein Film von der Sorte, für den man viel Aufwand in eine kostspielige Kuration steckt. Die geringe Limitierung spricht da schon eine deutliche Sprache. Dafür zeigt sich das Label bei der Preisgestaltung dynamisch und setzt das Preisschild einige Euros unter dem Standard an. Die ersten 100 Käufer der A-Variante bekommen außerdem eine Art Card frei Haus dazu. Letztlich geht es bei solchen Projekten vor allem darum, Low-Budget-Produktionen aus vergangenen Jahrzehnten aus der Zwischenhölle des Vergessens zu befreien; der größte Wert dieser Edition liegt entsprechend darin, dass nach 40 Jahren ein Film zugänglich gemacht wird, den niemand mehr auf dem Schirm hatte.

Sascha Ganser (Vince)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision__Freigabe: FSK16__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja/Ja

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