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Zum Kinostart von „Predator: Badlands“: Die Timeline der „Predator“-Filme

Predator: Badlands Poster

„Predator: Badlands“ startet am 06. November 2025 in den deutschen Kinos. Copyright: 20th Century Studios / Disney

Die Jagd geht weiter und sie war nie persönlicher. Am 06. November 2025 kehrt einer der tödlichsten und faszinierendsten Jäger der Filmgeschichte auf die große Leinwand zurück. Mehr noch: „Predator: Badlands“ bringt frisches Blut ins Kult-Franchise. Denn diesmal steht zum ersten Mal ein Predator selbst im Zentrum der Geschichte.

Doch vor dem Kinobesuch lohnt ein Blick zurück. Denn mit Zeitsprüngen, Spin-offs und stilistischen Brüchen ist die „Predator“-Reihe alles andere als linear. Wer nicht einfach nur Filme schauen, sondern das große Ganze erleben will, fragt sich zurecht: „In welcher Reihenfolge sollte ich die ‚Predator‘-Filme schauen?“

Dementsprechend haben wir für euch eine Timeline zusammengestellt – sowohl inhaltlich chronologisch als auch nach Release. Damit seid ihr bestens vorbereitet für den neuesten Eintrag im Predator-Universum.

Die chronologisch richtige Reihenfolge der „Predator“-Filme

0. Predator: Killer of Killers (2025)
Dan Trachtenberg, Regisseur von „Prey“ und „Predator: Badlands“, inszenierte einen „Predator“-Film, der in drei unterschiedlichen zeitlichen Perioden spielt. Jeweils ein Predator trifft hier 841 auf eine wehrhafte Wikingerin, platzt 1609 in ein Duell zweier verfeindeter Samurai-Nachkommen und greift 1942 sogar in den Zweiten Weltkrieg ein. Das Ergebnis ist ein spannendes und vor allem gelungenes Experiment, das gekonnt ausarbeitet, dass der Mensch schon seit Ewigkeiten auf der Jagdliste der Yautia genannten Jägerspezies steht.

1. Prey (2022)
Das Prequel spielt etwa 1719. In der rauen Wildnis Nordamerikas trifft die junge Comanche-Kriegerin Naru auf ein Wesen, das ihre Welt für immer verändert. Ein intensiver, reduzierter Survival-Thriller, der wie „Killer of Killers“ zeigt: Die Jagd hat schon vor Jahrhunderten begonnen. Unsere Kritik zum Film.

Predator Movie Collection

Die „Predator“-5-Movie-Collection erscheint am 28. November 2025 auf DVD, Blu-ray und 4K UHD. Copyright: LEONINE Studios / 20th Century Studios

2. Predator (1987)
Der Meilenstein. Arnold Schwarzenegger kämpft im mittelamerikanischen Dschungel gegen einen nahezu unsichtbaren Gegner und macht den Predator zur Legende. Hier beginnt der moderne Mythos. Hier wird aus Sci-Fi Horror ein Actionklassiker.

3. Predator 2 (1990)
Statt Dschungel: Großstadtdschungel. Los Angeles im Jahr 1997 wird zum neuen Jagdrevier. Der Predator bringt Chaos in eine ohnehin brodelnde Stadt und Danny Glover liefert sich mit ihm ein unvergessliches Duell. Mehr Gewalt, mehr Technologie und erstmals ein Blick auf die größere Predator-Kultur.

4. Predators (2010)
Ein fremder Planet. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Killern, Söldnern und Soldaten. Und: mehrere Predators. Ein blutiges Spiel beginnt und das Jagd-Universum bekommt neue Dimensionen.

5. Predator: Upgrade (The Predator, 2018)
Ein Kind aktiviert versehentlich außerirdische Technologie und ruft damit eine neue Generation genetisch verbesserter Predators auf den Plan. Umstritten, aber wichtig: Der Film erweitert das Lore um Biotechnologie, Evolution und einen größeren Krieg, der bevorsteht. Unsere Kritik.

6. Predator: Badlands (2025)
Der Neuzugang und ein Gamechanger im Franchise. Zum ersten Mal steht ein Predator selbst im Zentrum der Geschichte. Wir folgen einem jungen Predator (Dimitrius Schuster-Koloamatangi), der aus seinem Clan verstoßen wird. Auf einem abgelegenen Planeten trifft er auf die kampferprobte Thia (Elle Fanning). In einer feindlichen Welt entsteht eine unwahrscheinliche Allianz und ein neues Kapitel beginnt. Wird aus dem Jäger ein Beschützer?

Schaut den Trailer zu „Predator: Badlands“

Predator und Android in Predator: Badlands

Die Helden von „Predator: Badlands“. © 2025 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Die „Alien vs. Predator“-Filme – Kanon oder Kuriosität?

Alien vs. Predator“ (2004) zeigt unter anderem sehr frühe Begegnungen der Menschheit mit den Predators. „Aliens vs. Predator: Requiem“ (2007) hingegen ist komplett irgendwo zwischen „Predator 2“ und „Predators“ angesiedelt. Doch stilistisch und inhaltlich schlagen beide Streifen einen ganz anderen Ton an. Ob Kanon oder nicht: Für Hardcore-Fans und Komplettisten sind die Filme auf jeden Fall sehenswert. Für alle anderen bleibt ein „Was wäre, wenn?“ im Franchise.

Exkurs: Der Predator als Comic-Held

Wer gerne noch mehr „Predator“-Action erleben möchte, der kann auch zu Comics greifen. Hier werden die Yautia sehr urtümlich und brutal gezeichnet. Wir können diese Hefte empfehlen:

Die korrekte Veröffentlichungsreihenfolge der „Predator“-Filme für Nostalgiker

Wer die Filme so erleben will, wie das Publikum sie über die Jahre kennengelernt hat, schaut sie am besten in dieser Reihenfolge:

  • Predator (1987)
  • Predator 2 (1990)
  • Alien vs. Predator (2004)
  • Aliens vs. Predator: Requiem (2007)
  • Predators (2010)
  • Predator: Upgrade (2018)
  • Prey (2022)
  • Predator: Killer of Killers (2025)
  • Predator: Badlands (2025)

„Predator: Badlands“ im Kino

Predator: Badlands mit Monster

In „Predator: Badlands“ ist der Predator nicht das gefährlichste Monster. © 2025 20th Century Studios. All Rights Reserved.

Egal, ob man chronologisch durch die Jahrhunderte reisen will oder die klassische Reihenfolge bevorzugt, eines steht fest: „Predator: Badlands“ verspricht ein aufregendes neues Kapitel in der Geschichte des außerirdischen Jägers. Mit frischen Figuren, neuen Planeten und einer Story, die das bekannte Beuteschema in Frage stellt. Also: Ab dem 06. November 2025 rein ins Kinovergnügen.

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