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Tag-Archiv für ‘Black Cinema Collection’

Superfly (1972)

Wenn man sich vornimmt, die größten Blaxploitation-Klassiker aufzuzählen, landet „Superfly“ wahrscheinlich noch auf der ersten Hand. Einer der Gründe dafür könnte darin liegen, dass der stylische Titel so sehr trügt wie die lässige Aufmachung des Protagonisten in dieser ganz und gar grimmigen Aussteiger-Saga.

Sheba Baby

„Sheba Baby! Sheba Baby! Sheba Baby! Pam Grier, that Foxy Brown Coffy Gal, is Sheba, Baby!“ Zumindest der Trailer-Kommentator lässt keinen Zweifel daran, was der Zuschauer hier zu erwarten hat. Dabei regelt Pam Grier die Dinge in ihrer dritten Hauptrolle in einer AIP-Produktion durchaus ein wenig anders als bisher gewohnt.

Hell Up In Harlem

Larry Cohen konnte ja nicht ahnen, dass sein Mafia-Krimi „Black Caesar“ im Kino so durch die Decke gehen würde. Als die AIP-Bosse bei ihm anriefen, um eine Fortsetzung zu bestellen, war der Regisseur komplett unvorbereitet: Kein Skript im Nachtschrank, keine freien Termine im Kalender… aber egal. Wozu gibt es denn freie Wochenenden? Vorhang auf für eines der am wildesten improvisierten Sequels der 70er: „Hell Up In Harlem“.

Sugar Hill

Bei „Sugar Hill“ denken die meisten wohl an den Stadtteil in Harlem, auf den auch der gleichnamige Thriller von 1994 mit Wesley Snipes verweist. Auf dem Höhepunkt der Blaxploitation-Welle erschien jedoch bereits ein Film mit dem gleichen Namen. Hier verweist der Titel jedoch auf die Hauptfigur, die eine Armee von Zombies befehligt, die Mörder ihres Freundes zur Hölle zu jagen…

Hit!

Im Drogenthriller „Hit!“ stellt sich Billy Dee Williams als Cop gegen ein anonymes System ohne Gesicht, das seine Fangarme zwischen Marseille und Washington DC ausgestreckt hat. Es scheint wie ein Kampf gegen Windmühlen, doch der Tod seiner Tochter lässt ihn bedingungslos nach Rache sinnen. Mit einem Team aus Spezialisten, die genauso viel verloren haben wie er selbst, arbeitet er sich langsam an die Spitze des Kartells heran…

Riot – Ausbruch der Verdammten

Actionfreunde, die wissen wollen, wo die Wurzeln für Knastfilme wie „Lock Up“, „Undisputed“ oder „Escape Plan“ liegen, sollten bei „Riot – Ausbruch der Verdammten“ auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. Denn es sind weniger Klassiker wie „Gesprengte Ketten“, sondern eher kleine Filme wie diese, in deren Tradition moderne Knastfilme stehen.

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