Wir zelebrieren Actionfilme, die rocken!

“Paprika” von Tinto Brass

Heute wollen wir allen Actionfans einen Actionfilm der etwas anderen Sorte vorstellen. Denn anstelle Leben zu vernichten, werden in diesem Film Leben erschaffen. Kurzum: Es wird gepimpert. Wir stellen euch einen Altmeister des erotischen Filmes vor und werfen einen genaueren Blick auf einen seiner Filme, der unlängst seine ungekürzte Veröffentlichung in Deutschland erfahren hat. Viel Spaß mit Tinto Brass und seinen drallen Ladys.

Tinto Brass im Portrait

Tinto Brass, geboren am 26. März 1933 in Mailand, ist im Grunde ein wenig der Russ Meyer Europas. Beide Regisseure verbindet, dass sie nur Filme drehten, die sie selbst auch sehen wollten und in denen sie offen und ohne Rücksicht auf Verluste ihren Fetisch zur Schau stellten. Und so ist ein runder und praller Hintern für Tinto das, was ein ausladender Busen für Russ Meyer war. Tinto Brass sagt man sogar nach, dass bei seinen Besetzungsentscheidungen Größe und Form der Hinterteile der Schauspielerinnen wichtiger waren als die darstellerischen Qualitäten. Was man so manchem Film auch anmerkte.

Der Name Tinto Brass steht für einen lüsternen, sehr korpulenten Mann, der dem Idealbild des temperamentvollen Italieners alle Ehre macht, beständig Zigarren qualmt, an jedem Arm eine ganze Armada schöner Frauen hat und bei seiner Arbeit hochkonzentriert zu Werke geht. In seinem Film „Do It!“, den er mit einem kurzen Gastauftritt veredelt, wird er von einem Darsteller mit einem „Das ist die wahre Sau“ bedacht, was den Nagel ziemlich auf den Kopf trifft – was das Making of zum Film eindrucksvoll zementiert. Beständig ist hier der Meister (sein Spitzname ist tatsächlich Il Maestro) am Fummeln, Witzeln, Popserklatschen, Schreien, Zigarrequalmen, Hinternstreicheln, Frauennachsteigen und – zumindest ab und an – Filmen.

Tinto Brass und sein ästhetisches Konzept

P.O. Box Tinto Brass DVD Cover aus Italien

In “P.O. Box Tinto Brass” inszenierte sich Tinto Brass einfach selbst und hatte das Wesentliche immer im Blick… Copyright: RHV

Apropos Filmen. Wenn ein Punkt alle Tinto-Brass-Werke kennzeichnet, dann sein Gespür für eine eindrucksvolle Optik, beziehungsweise die Tatsache, dass all seine Filme immer einem ästhetischen Konzept gehorchen. Seine Kamera ist beständig in Bewegung, zoomt unvermittelt in die Szenerie hinein oder aus ihr heraus und findet immer neue, teils halsbrecherische Perspektiven, um einen voyeuristischen Blick unter einen Damenrock zu erhaschen. Der Schnitt seiner Filme mutet immer einen Tick schneller und intelligenter gesetzt an als bei der Konkurrenz, was nicht verwundert, schulte er doch über Jahre hinweg als Cutter seine Fertigkeiten. Obendrein beeindruckt sein Hang zu Symmetrien. Seien es absolut gleichförmig geformte Popos oder Settings. Tinto versuchte seinen Bildern immer die vollkommene Symmetrie und damit perfekte Schönheit angedeihen zu lassen.

Typisch für ihn sind darum Szenen, in denen er die Kamera in der Mitte des Raumes platziert und seine Darsteller vor Wänden agieren lässt, an denen links und rechts in spiegelgleichen Abständen zur Mitte Bilder hängen, Fenster in die Wand eingelassen wurden, Statuen thronen oder Mobiliar steht. Die Darstellerinnen (immer mit ausladenden Brüsten, großen Hintern und ausgiebig Schambehaarung gesegnet) bewegen sich innerhalb dieser Räumlichkeiten genau wie die Kamera auf linearen Wegen. Es gibt keine Kurven in den Bewegungsabläufen, keine Abweichungen nach links oder rechts. Alles wirkt komplett durchgeplant. Und auch Spiegel und daraus resultierende, hochinteressante Bild-im-Bild-Effekte setzt er gerne und regelmäßig ein. Dieser schiere Wille zur optischen Perfektion hebt vor allem die Softpornos seiner Spätphase weit von den Standardwerken anderer Regisseure ab.

Harte Softpornos

Doch so lapidar darf man den Begriff des Softpornos auf Tinto Brass’ Wirken gar nicht anwenden, denn seine Werke sind für das Genre schon erstaunlich explizit. Erigierte Glieder, weit geöffnete Damenschenkel und mehr als offenherzige Aufnahmen weiblicher Genitalien gehören bei ihm zum Standardrepertoire. Doch auch vor pornografischeren Elementen macht er nicht Halt. Penetrationen inklusive. Leider bekamen wir Deutschen davon bisher nicht viel zu sehen, da die bisher erschienenen, lokalisierten Versionen allesamt dieser Momente beraubt wurden. Was schade ist, da die Sexeskapaden in den Brass’schen Werken niemals zu langweiligem Standardpornogerammel verkommen und die optische Eleganz hinter seinen Werken den Porno-Verdacht deutlich abmildert. Obendrein hantieren seine männlichen Darsteller fast durchgehend mit Penisprothesen aus Gummi. In Deutschland war ihm dennoch ein Dauerparkplatz auf der Liste der jugendgefährdenden Schriften sicher. Auch wenn man schon die These aufstellen kann, dass Tinto nie richtige Pornos gedreht hat.

„Ich schaue zuerst auf den Hintern“

„Caligula“ wird Tinto Brass weggenommen

Caligula von Tinto Brass Softcore mit Hardcore-Szenen

An “Caligula” wird Tinto Brass nicht so gerne erinnert. Copyright: Sunfilm/Tiberius Film

Doch eine Ausnahme gibt es. Diese ist ein ganz seltsamer Fall und wurde stande pede zum bekanntesten Streifen des Italieners. Die Rede ist von „Caligula“ (1979), ein Film über den gleichnamigen römischen Imperator. Von Brass von vornherein als herzhaft deftige Mischung aus Sex und Gewalt angelegt, gelang es ihm für seinen hochbudgetierten „Historienstreifen“ sogar Namen wie Malcolm McDowell („31“), Helen Mirren („Fast & Furious: Hobbs & Shaw“) und Peter O’Toole („Hitler – Aufstieg des Bösen“) zu verpflichten. Diese fielen aus allen Wolken, als sie das Endergebnis der Dreharbeiten sahen, genau wie Tinto selbst.

Denn sein Produzent, Bob Guccione, Chef des Penthouse Magazins, empfand Tintos ursprüngliche Fassung als nicht deftig genug und drehte in Eigenregie kurzerhand einige Hardcore-Szenen nach. Diese fügte er eigenmächtig in Tintos Schnittfassung ein und machte „Caligula“ zu einem der aufwändigsten Pornofilme überhaupt, der sich in der Vita der beteiligten Künstler in seiner letztendlichen Fassung wie ein Schandfleck ausnimmt, gar zweifelhaften Ruhm mit sich brachte und eben der einzige echte Porno in Tintos Oeuvre wurde.

Von Italowestern bis Lustspiel

Tinto hatte sich vor und nach „Caligula“ im Übrigen bereits an unterschiedlichsten Genres probiert. Selbst ein von der Kritik sehr positiv aufgenommener Italowestern („Yankee“ von 1966) gehört zu seiner Filmografie. Vor seiner filmischen Spätphase beschäftigte sich der Italiener vornehmlich mit düster angelegten Thrillern aus der Halb- und Unterwelt Italiens.

All seinen Filmen war und ist gemein, dass sie erotische Motive transportieren. Für einen nackten Hintern, weibliche Unten-Ohne-Killerinnen und sich feilbietende, leichte Mädchen war in seinen Filmen immer Platz. Mit „Snack Bar Budapest“ (1988) kam es zu einer eindeutigen Zäsur in Brass’ Schaffen. Fortan widmete er sich nur noch dem erotischen Film. Seine Werke wurden immer leichter, luftiger, witziger, frivoler – und nichtiger. Der zweimal verheiratete Regisseur legte 2006 mit „Monamour“ seinen bislang letzten Langfilm vor.

Eine Betrachtung aus der Nähe: Tinto Brass’ Paprika

Originaltitel: Paprika__Herstellungsland: Italien__Erscheinungsjahr: 1989__Regie: Tinto Brass__Darsteller: Debora Caprioglio, Stéphane Ferrara, Martine Brochard, Stéphane Bonnet, Rossana Gavinel, Renzo Rinaldi, Nina Soldano, Clara Algranti, Luciana Cirenei, John Steiner, Valentine Demy, Luigi Laezza u.a.

Paprika Banner

Paprika Cover

Das Cover der deutschen Blu-ray-Premiere von “Paprika”

Auch im Hause Wicked Vision wurde niemand Geringerer als Tinto Brass als würdig erachtet, die neu gegründete Erotik-Themenreihe zu eröffnen. Es ist mal wieder ein Sprung ins kalte Wasser für das Label aus dem Ruhrgebiet, denn Erotik stand bislang allenfalls als Gewürz für den ein oder anderen Horrorfilm auf der Speisekarte, jedoch nicht als führendes Genre. Bei den zum Teil halbseidenen Releases, die Brass und dessen Brüder im Geiste bislang in Deutschland erfahren haben, ist dieser Schritt umso begrüßenswerter.

Mit „Paprika“ nahm man sich für die Nr. 1 der „Ordinary Dreams Collection“ ein Werk aus der aufblühenden Spätphase des Regisseurs zur Brust. Hierzulande war es bisher ausschließlich in gekürzter Form zu begutachten – eine Feststellung, die rückwirkend bis zur deutschen Kino-Erstaufführung vom 14. November 1991 Gültigkeit besitzt. Ein Jahr nach deutschem Kinostart erfolgte außerdem die Indizierung, welche 25 Jahre später sogar noch einmal mit einer Folgeindizierung gekrönt wurde – zu einer Zeit, da wesentlich pikantere Stoffe auch mal gerne de-indiziert werden, wie neulich erst Brass’ eigenes Skandalwerk „Caligula“.

Es ist alles nur ein Traum

Dabei ist „Paprika“ im Grunde des Herzens einfach nur eine harmlose Männerfantasie, die den gesellschaftspolitischen Ballast vergangener Jahre bereits größtenteils von sich geschüttelt hat. Das auf dem Roman „Fanny Hill“ basierende Drehbuch, erstmals 1964 verfilmt von Russ Meyer, greift dennoch teils schwierige Themen auf, wie sie normalerweise eher in Dramen und Biografien mit historischer Kontextualisierung vorkommen. So ist bereits der Aufhänger normalerweise nicht unbedingt das ideale Spielfeld für eine erheiternde Frivolität. Junge Frauen, die vom eigenen Freund manipulativ in die Welt der Prostitution gezwungen werden, findet man in der Regel eher bei Regisseuren mit aufklärendem, dokumentarischem oder mitfühlendem Anspruch. Nur zu den Luftschlössern des Tinto Brass gehören solche Dinge eben auch mit dazu. Sie werden dann um so entschlossener in Zuckerwatte getaucht, je bedrohlicher sie wirken. Ein Erpressungsversuch des niederträchtigen Freundes, nachdem dessen abstoßender Charakter entlarvt wurde, kann das erhellende Lächeln der Protagonistin mit dem feurigen Namen nur vorübergehend erlöschen lassen; schon eine Szene später strahlt sie wieder wie ein Sonnenschein und erfreut sich ihrer brisanten Lebenssituation. Eine in der Realität zumindest ungewöhnliche Reaktion auf die schwierigen Umstände in einem von strenger Hand geführten Etablissement, zumal der Regisseur dem Zuschauer kein negatives Detail der präsentierten Welt vorenthält, die streckenweise hinterhältig, abstoßend, kompliziert und vor allem ungerecht erscheint.

Doch dies ist eben keine historische Dokumentation, sondern der mit Weichzeichner ausgeleuchtete Traum eines alten Mannes mit feuchter Zigarre im Mundwinkel. Im Geiste ist er immer noch der 14-Jährige, von dem er heute in Interviews erzählt. Ein neugieriger Bengel, den es von den dunklen Erotik-Kinos in die ebenso dunklen Bordelle trieb und von dort aus schließlich auf den Regiestuhl, wo er seine Obsessionen endlich greifen und einrahmen konnte.

Schaut in den Trailer zu “Paprika”

Deswegen sind seine Darstellerinnen niemals von trübsinniger oder teilnahmsloser Anmut, wie es die ausbeuterische Situation ihnen eigentlich erlauben müsste, sondern wider aller Umstände das blühende Leben. Die Paprika, obgleich kulturell betrachtet ein Gemüse, ist botanisch gesehen als Frucht definiert, und Brass wird über diese Definition hinaus mit Freuden zum Botaniker. Seine Debora Caprioglio nämlich ist ein Früchtchen, wie es im Buche steht; nur 21 Jahre alt, aber dabei so abgekocht, dass sie alles und jeden mit offenen Armen empfängt; ob schön oder bucklig, unterwürfig oder dominant, männlich oder weiblich, jung oder alt, reich oder arm.

Ein ganzes Leben voller Abenteuer im Zeitraffer

Die in Briefform angelegte Kapitelstruktur der zum Drehzeitpunkt bereits 242 Jahre alten Vorlage macht sich bei Brass in einem epischen Erzählbogen voller kleiner Zeitsprünge bemerkbar, der abgesehen von der Schönheit der Hauptdarstellerin alles um sie herum völlig zu verändern scheint. Es eröffnen sich narrativ gewisse Parallelen zu den Gangster-Epen eines Martin Scorsese; ein Vergleich, der waghalsig erscheint, sich aufgrund der geschmackvollen Ausstattung und des klug gesetzten Schnitts jedoch am Leben hält.

Nur wartet am Ende des Tunnels, anders als bei Scorsese, nicht die bittere Leere des Verlusts, sondern vollkommene Erfüllung. In „Paprika“ gebührt der finale Höhepunkt einem reichen, alten Mann, der sein innerstes Verlangen in Form vor Seinesgleichen herzhaft offen legt. Als sich Caprioglio hüllenlos vor der feinen Gesellschaft um die eigene Achse dreht, während ihren BetrachterInnen die Kinnlade vor Empörung auf den Boden fällt, ist das für ihren Inszenator ein stürmischer Jungbrunnen-Akt, der zugleich die aristokratische Borniertheit bloßstellt. Vergleichbares würde Brass einige Jahre später noch einmal mit „Frivole Lola“ wiederholen, indem er das zeremonielle Ritual der Hochzeit mit dem nackten Hintern von Anna Ammirati aufrühren würde. So zettelt ein alter Genießer seine Revolten an, der mit der beigen Garde seiner uniformen Altersgenossen nichts zu tun haben möchte. Lieber hält er sich in Gegenwart seiner Musen auf und nimmt das Leben auf die leichte Schulter. Wer möchte ihm das schon verdenken?

Informationen zur Veröffentlichung von “Paprika”

Blu-ray mit Wendecover

“Paprika” erscheint als Blu-ray im Scanavo Case mit Wendecover und 24-seitigem Booklet.

Bereits 2019 veröffentlichte Donau Film eine DVD zum Film, die allerdings für eine FSK16-Freigabe um satte 20 Minuten geschnitten wurde. In Kooperation mit Donau Film sorgen Wicked Vision nun für zweierlei Premieren: Es ist zum einen die erste ungeschnittene, zum anderen überhaupt die erste Blu-ray-Veröffentlichung in Deutschland. Die Disc kommt in einem stabilen Scanavo-Case mit der Dicke einer DVD-Hülle und der Höhe einer Blu-ray. Das von beiden Seiten FSK-freie Wendecover erlaubt die Wahl zwischen einem hellen Cover mit gezeichnetem Motiv und demselben Motiv als Fotografie auf schwarzem Hintergrund mit pinkem Rahmen, entsprechend dem originalen Kinoposter.

Die Disc bietet den Hauptfilm mit deutschen und englischen Untertiteln sowie deutschem und italienischem Ton in DTS-HD MA 2.0. Beide Spuren nehmen sich kaum etwas in Sachen Dynamik; Dialoge, Geräusche und Soundtrack sind recht harmonisch und ohne extravagante Effekte abgemischt. Dem Bild fehlt es etwas an Schärfe und den Farben manchmal an Kraft; das ist aber auf die spezielle Optik zurückzuführen, die sämtliche Filme aus Brass’ Spätwerk wie einen verschwommenen Traum wirken lassen. Viel anders sahen auch die Blu-ray-Releases zu anderen Brass-Titeln etwa aus dem Hause Arrow nicht aus. Dennoch sind genug Details vorhanden, auch weil das Bild sehr sauber ist. Den Rest besorgen die wie immer spektakulären, verspielten Sets, die dafür sorgen, dass einem auch links und rechts von Debora Caprioglio die Schauwerte nicht ausgehen.

Unter den Extras befindet sich ein rund 20-minütiges Interview mit Tinto Brass, das erst vor wenigen Jahren in HD-Qualität in einem Restaurant aufgenommen wurde. Der Italiener führt uns bei einem Glas Wein weit zurück in seine Kindheit, bevor er konkret auf die Dreharbeiten seiner Filme eingeht. Durch seine Erzählungen verrät Brass viel über seine Weltsicht und noch darüber hinaus über seine Lebensphilosophie. Ein wahrlich spannendes Interview, das sehr dabei hilft, die Werke dieses Regisseurs zu verstehen.

Neben einer Bildergalerie zum Film findet man außerdem noch den Trailer als Teil einer Trailershow, die artverwandte Regisseure umfasst, wie beispielsweise Walerian Borowczyk oder Alain Robbe-Grillet. Wirklich veredelt wird die Veröffentlichung jedoch durch das 24-seitige Begleitheft: Thorsten Hanisch glänzt hier mit einem umfassenden Wissen und nicht zuletzt einem gesunden Verständnis für das Gesamtwerk von Brass, das er zusätzlich mit einer Rückschau auf die turbulente Geschichte des Skandalromans von John Cleland garniert. Die hier gebotenen Betrachtungswinkel tragen dazu bei, das Schaffen des Italieners nicht als etwas Vulgäres zu verstehen, über das sich zu echauffieren gilt, sondern etwas ganz Gewöhnliches – als „ordinary dreams“ eben.

Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision__FSK Freigabe: ungeprüft__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja (Wicked Vision 2020, ungekürzt) / Ja (Donau Film 2019, gekürzt)

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