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Edge of Sanity

Originaltitel: Edge of Sanity__Herstellungsland: Frankreich / Großbritannien / USA / Ungarn__Erscheinungsjahr: 1989__Regie: Gérard Kikoïne__Darsteller: Anthony Perkins, Glynis Barber, Sarah Maur Thorp, David Lodge, Ben Cole, Ray Jewers, Jill Melford, Lisa Davis, Noel Coleman, Briony McRoberts, Mark Elliot, Harry Landis u.a.

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Edge of Sanity Cover

Mediabook Cover A von “Edge of Sanity”.

Jekyll, Hyde und Jack The Ripper, oder man könnte auch sagen: The Good, The Bad and The Ugly, alle vereint in einer Person. Ein Film, der einen Raubzug durch die klassische Literatur- und Kriminalgeschichte begeht, ganz zugeschnitten auf die Karriere von Anthony Perkins. Der war einst federführend für eine Generation neuer, sensibler Schauspieler, mit denen die harten Hunde des alten Hollywood abgelöst wurden. Binnen dreißig Jahren hat das Studiosystem aus dem zarten Pflänzchen nun einen Fleischfresser gemacht. Wir befinden uns mitten im Spätwerk des Hauptdarstellers und dies ist einer der letzten kreativen Atemzüge, als die Hysterie eines verwirrten Geistes in blutunterlaufenen Wahnsinn zu zerfallen droht.

Wenn Perkins also nun in einem großzügigen Schlafsaal schweißgebadet aus einem Alptraum aufwacht und just in diesem Moment in seine Rolle inkarniert, könnte man meinen, das Jugendstil-Dekor um ihn herum und die Illusion eines London des 19. Jahrhunderts sei als Visualisierung seines Geisteszustands errichtet worden. Perkins, dieser Name ist nach wie vor auch ein Synonym für Norman Bates, egal wie sehr er sich zeitweise gegen diese Stigmatisierung gewehrt hat. Umschlossen von den letzten beiden Teilen der „Psycho“-Reihe (1986 und 1990), besiegelt „Edge of Sanity“ im Grunde Perkins’ Scheitern, sich von seiner Paraderolle zu lösen, lässt sich der rote Faden doch immer noch auf das Hitchcock-Original zurückführen. Rückblickend könnte man glatt zu dem Schluss kommen, die Rollen seither hätten den Schauspieler gespielt, nicht etwa der Schauspieler die Rollen.

Entsprechend willenlos fügt sich Perkins der Ausrichtung seiner Jekyll-und-Hyde-Doppelrolle, die durch die historischen Maßgaben schon klar definiert ist und nicht viel Interpretationsspielraum bietet. Was bleibt ihm auch anderes übrig, als sie vorlagengetreu umzusetzen. Immerhin wird ihm hier eine hundert Jahre alte Romanfigur vorgesetzt, bei der man nicht einmal mehr eins und eins zusammenzählen muss, um den Plan der Produzenten zu durchschauen: Perkins möge doch bitte noch einmal den Psycho aus dem Wandschrank holen. Man will dem Zuschauer schließlich eine schrille Freakshow bieten.

Und die bekommt der auch geboten. Schon der stimmungsvolle Prolog lässt erahnen, dass hier unter dem Getöse von Blitz und Donner eine mentale Zellteilung in Gang gesetzt werden soll. Ein kleiner Junge spielt da den jungen Jekyll, der seinen Vater in der Scheune beim Liebesspiel mit einer Frau (womöglich seiner Mutter?) erwischt. Durch das Verhalten der Beiden bekommt er ein Trauma fürs Leben verpasst. Wenn später Jekyll als genialer, aber unsicherer Doktor agiert, hat man den Jungen stets vor dem inneren Auge. In Perkins kann man diesbezüglich vollstes Vertrauen setzen, verbirgt sich hinter den Falten doch immer noch das Jungenhafte, das ihn für schizophrene Rollen wie diese prädestiniert. Bei Hydes Erscheinungsbild wird jedoch kräftig von außen mitgeholfen, gleichwohl die radikalen körperlichen Transformationen früherer Adaptionen vermieden werden: Eine Maske aus weißer Schminke, Lippenstift und roten Augenringen legt sich wie ein belichteter Film auf die verhärmte Leinwand des alternden Hauptdarsteller-Gesichts, das unter einem wirren Pony aus einzelnen Haarsträhnen so übertrieben teuflisch aus der Wäsche guckt, dass spätestens hier klar ist: Dieser Film hat kein glaubwürdiges psychologisches Profil im Sinn, er will den Leuten bloß eine gute Show bieten. Aller Maskerade zum Trotz: Das gelingt ihm leider nur bedingt.

Bei der optischen Ausgestaltung der Sets kann man zumindest von einem angriffslustigen Film sprechen, der seine Stilmittel so rücksichtslos auf die Leinwand presst wie ein Kind einen zerbröselnden Wachsmalstift aufs Papier. Die Kamera liegt stets auf der Lauer, wenn es darum geht, das Blickfeld eines geistig vernebelten Wahnsinnigen zu imitieren, während das Setdesign tüchtig mithilft. Es werden haufenweise Dutch Angles geboten, Doppelkonturen lassen die Realität verschwimmen, eine Fischaugen-Linse lässt Distanzen surreal erscheinen, einige Darsteller sprechen (oder lachen oder weinen oder schreien) direkt ins Bild und lassen die Grenze zwischen Hauptfigur und Zuschauer verschwimmen. Karge Flächen dienen in den großzügigen Hintergründen als Leinwände für das gespenstische Schattenspiel der Beleuchtung. Die Gemälde an der Wand sind schief aufgehangen, Treppengeländer wirken seltsam verdreht, riesige Vorhänge schweben von geisterhaften Luftzirkeln bewegt verdreht in der Luft. Dazu gesellen sich extreme Farbkontraste, wenn das Weiß einschlagender Blitze auf dunkle Ecken trifft.

Schaut in den Trailer von “Edge of Sanity”

Dass Regisseur Gérard Kikoïne ursprünglich aus der Pornobranche stammt, lässt er in einer Serie von voyeuristisch inszenierten Höhepunkten erahnen, in denen er seinen Star stets nutzt wie ein Instrument: je nachdem, welches Knöpfchen gedrückt wird, fährt der seine Fratze aus oder zieht sie wieder ein. Sein völlig überzeichnetes Spiel drückt eine Verzweiflung aus, die Erinnerungen an Bela Lugosis letzte Werke lebendig werden lässt, oder allgemein an jene großen Schausteller der 30er Jahre oder gar der Stummfilmzeit, die stets im Schatten ihrer überlebensgroßen Paraderollen gewandelt sind. Gewissermaßen könnte man sogar sagen, Perkins werde gedemütigt, wenn er in dem hungrigen Cape von Jack The Ripper durch Londons Gassen torkelt, um eine Prostituierte nach der anderen in einem ekstatischen Klimax mit dem Messer zu bearbeiten. Die Sets werden in diesen sich wiederholenden Abläufen verwendet wie die Themen in einem Erotikfilm, als Bebilderung sexueller Obsessionen und Fantasien; auf dem Dach eines Gebäudes beäugt von einem Spanner aus der anliegenden Wohnung etwa oder in einer schmutzigen Seitengasse umhüllt von Dunkelheit. Ein opulent ausgestatteter Club der Perversionen liefert als zentrales Setpiece sogar eine ganze Reihe rot ausstaffierter Fetisch-Szenerien, darunter eine Kreuzigung mit den Fesselspielen einer Nonne, ein Anblick, den selbst Hyde im inneren Zwiespalt mit sich selbst als „widerlich“ bezeichnet. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird der Darsteller mit fast dreidimensional ins Bild ragenden Brüsten konfrontiert, die sich ihm entgegenstrecken, ohne dass er direkt etwas mit ihnen anzufangen weiß, wird er doch unterschwellig als Opfer von Impotenz gezeichnet, das seinen finalen Stich stets dem Dolch überlässt. Abgesehen davon, dass die Frage aufgeworfen wird, wie ein verschwitzter, krank aussehender Mann wie Hyde als Magnet für solche Situationen fungieren kann, wirken die sexuell aufgeladenen Morde in letzter Instanz gleichermaßen relativ explizit (vielleicht eher im Kopf des Betrachters als tatsächlich auf dem Bildschirm) wie auch bieder in ihrer Darbietung, was zu manchem Fremdscham-Moment führt. In der Haut dieses Nachtmenschen, so viel steht fest, möchte man nicht stecken. Oder ist es der Schauspieler dahinter, mit dem man in dem Moment nicht tauschen würde?

Auf Dauer ermüdet die nächtliche Tour de Force leider, weil sich praktisch keinerlei Entwicklung in ihr abspielt. Die Verwandlung vom ängstlichen Hasen zum bleichen Monster ist stets mit einem schnellen Cut vollzogen, insofern hat man es auch nicht zwangsläufig mit einem gemächlichen Abdriften in die Abgründe der Schizophrenie zu tun. Die audiovisuellen Kniffe werden von Anfang an derart überbetont, dass eine weitere Steigerung kaum möglich ist. Es ist ohnehin schon anstrengend, einem nach „Clockwork Orange“ modellierten Tourguide wie der von Ben Cole gespielten Figur mehrere Nächte hintereinander in den Untergrund zu folgen; wenn der Tourist dann aber auch noch genauso wahnsinnig ist, wird alles redundant. Als Anker der Vernunft hätten sich die Szenen um Jekylls Frau Elisabeth (Glynis Barber, “Point Break“) angeboten, diese allerdings bleiben in ihrem Ausdruck zu schwach und können sich nicht gegen den Irrsinn durchsetzen, der sich in Hyde the Rippers nächtlichem Treiben abspielt. Ansonsten bietet der Film noch einige sehr statisch gefilmte Sequenzen rund um die Ärztekammer und um die kriminalistischen Ermittlungen, diese eignen sich aber ebenfalls kaum für mehr als kurze Erholungspausen zwischen den Streifzügen.

Ein offenes Ende mit einem unheimlichen letzten Blick aus dem Fenster rettet noch einen Bonuspunkt, der am Gesamteindruck allerdings nicht mehr viel ändert: „Edge of Sanity“ ist ein Psychothriller, der alle Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, hoffnungslos überdosiert. Dazu gehört neben den optischen Spielereien eben auch der Einsatz von Anthony Perkins, dessen schauspielerisches Profil bis zur letzten Gräte gnadenlos ausgeschlachtet wird. So wie man mit Mitleid auf einen Bela Lugosi blickte, der sich von Krankheit gezeichnet unter der Regie Ed Woods in Gummitentakeln wand, so blickt man auch auf den alternden Perkins, wenn er sich unter Kikoïne auf bizarre Messerspiele mit Prostituierten einlässt. Das verhindert den ungetrübten Spaß an einer kompromisslosen Over-The-Top-Performance, der von Drehbuch über Regie bis zur Ausstattung einfach alles unterworfen ist.

Gute
4 von 10

Informationen zur Veröffentlichung von “Edge of Sanity”

Mediabooks

“Edge of Sanity” erscheint über Wicked Vision in drei verschiedenen Mediabook-Varianten

Limited Collector’s Edition #43

Was für ein Schelm, dieser Gérard Kikoïne. Wer sich dazu entschließt, „Edge of Sanity“ mit dem Vorwort des Regisseurs zu starten, sollte schon mal seinen Herzschrittmacher fest umklammern, denn der gut aufgelegte Spaßvogel hüpft wie ein Springteufel aus der unteren Hälfte des Bildes, um mit verschmitztem Lächeln seine Begrüßungsworte loszuwerden, um genauso schnell wieder in die gleiche Ecke abzutauchen.

Die Extras

Wer sich ausgiebig mit der hier vorgestellten „Limited Collector’s Edition #43“ befasst, wird noch zwei weitere Male mit dem hibbeligen Regisseur aus Frankreich Bekanntschaft machen, denn Wicked Vision hat ihn für zwei eigens neu produzierte Featurettes mit jeweils etwas mehr als 20 Minuten Laufzeit zum Interview gebeten. In „French Love“ erzählt er hauptsächlich über seine bisherige Karriere, die ein ausgiebiges Wirken im Erotikbereich umfasst. Dabei berichtet er über seinen Zugang zum Kino im Allgemeinen ebenso wie über Erfahrungen im Umgang mit Stars wie Brigitte Lahaie, aber auch mit renommierten Charakter-Darstellern wie Oliver Reed, der später in den beiden „Dragonard“-Abenteuerfilmen die Hauptrolle spielte. Wer bis zum Ende dran bleibt, bekommt noch eine ziemlich unglaubliche Anekdote über Reed zu hören, die sich bei einem gemeinschaftlichen Dinner im Restaurant ereignet haben soll. Das zweite Interview mit dem Titel „Staying Sane“ dreht sich konkreter um Kikoïnes Arbeit an „Edge of Sanity“ und geht dabei auch verstärkt auf Hauptdarsteller Anthony Perkins ein. In beiden Interviews gestikuliert der seit 31 Jahren inaktive Regisseur ziemlich selbstbewusst vor der Kamera und spricht bei mehreren Gelegenheiten auch direkt zum Zuschauer; in einer kurzen Passage gönnt er sich sogar ein Spielchen mit zwei parallel laufenden Kameras, was von der Regie dankbar aufgenommen wird, indem sie das Ganze zu einem amüsanten Schnitt-Gegenschnitt montiert, was die statische Interview-Situation angenehm auflockert.

Vier Trailer in verschiedenen Schnittfassungen und eine ausführliche Bildergalerie mit musikalischer Untermalung ist ebenfalls dabei. Die französischsprachigen Interviews sind selbstverständlich auf Wunsch mit deutschen Untertiteln verfügbar – oder sogar mit englischen Untertiteln. Man hat also offenbar auch den globalen Markt auf dem Schirm, denn in Sachen Ausstattung handelt es sich hier vermutlich um die am besten ausgestattete Edition weltweit. Die US-Disc, die hauptsächlich im Paket mit dem anderen Perkins-Film „Destroyer“ zu bekommen ist, hat abgesehen vom Trailer keinerlei Extras zu bieten.

Der Audiokommentar

Und dazu kommt ja noch der Audiokommentar. Der ist zwar weder englisch noch anderweitig untertitelt, hat aber mit Marcus Stiglegger und Kai Naumann zwei bestens aufgelegte Experten zu bieten, die sehr viel mehr auf Lager haben als einen allgemeinen Abriss von Literaturverfilmungen, wofür sich diese Jekyll-Hyde-Adaption bequemerweise ja angeboten hätte. Ein solcher Abriss dient ihnen lediglich als Aufhänger, anschließend betreiben sie eine sehr konkrete Szenen-Analyse, bei der sie Unmengen an Bezügen alleine schon aus der Bildgestaltung ziehen. Wer sich noch einmal 90 Minuten Zeit nimmt für eine zweite Sichtung mit Begleitkommentar, der wird reich an theoretischem Filmwissen aus dem Abend entlassen.

Das Bild

Wichtig ist natürlich vor allem, dass die Erstsichtung reibungslos abläuft. Dafür sorgt zunächst einmal das angenehm ruhige, selbst bei wechselnden Kontrastverhältnissen immer stabile Bild. Die eher klassisch gehaltenen Zwischenepisoden weisen viele Braun- und Sepiatöne auf, die dann auf den Straßen Londons oder im Labor von sterilen Lichtquellen im Weiß-Blau-Spektrum abgelöst werden. Vielleicht hätten kräftigere Farben in den extravaganten Mordsequenzen oder im Club noch ein stärkeres Argento-Flair erzwingen können, der Transfer kommt mit den teils schwierigen, sehr wechselhaften Verhältnissen jedoch gut zurecht und liefert ein homogenes Ergebnis.

Der Ton

Der deutsche Ton ist im Verhältnis zur ebenfalls vorhandenen englischen Originaltonspur wesentlich lauter abgemischt. Insbesondere die Synchronstimmen wirken sehr dominant und neigen in kritischen Momenten zur Übersteuerung, allerdings überstrahlen sie nicht komplett die restliche Kulisse, so dass man im Zweifelsfall einfach den Regler ein wenig niedriger einstellen sollte als üblich, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Erwähnenswert ist hier noch, dass die 2004 erschienene DVD von MGM über eine unvollständige Synchronspur verfügte, die mutmaßlich auf einer gekürzten Version basierte, da viele der Sex- und Gewaltszenen nur im Originalton mit Untertiteln vorlagen. Das ist bei dieser Veröffentlichung nicht mehr der Fall, die Synchronisation ist, wie einstmals auf der VHS, wieder vollständig rekonstruiert. Untertitel zum Hauptfilm befinden sich ebenfalls in Deutsch und Englisch auf der Scheibe.

Die Verpackung

Wie meistens kommt die Blu-ray auch diesmal mit einer inhaltsgleichen DVD im Mediabook. Zur Auswahl stehen insgesamt drei Motive, die allesamt Hauptdarsteller Anthony Perkins ins Zentrum setzen – nicht etwa nur durch die Abbildung, sondern auch jeweils durch einen dicken Schriftzug seines Namens im oberen Bereich des Covers. Auf dem minimalistischen Cover A, dem einzigen genutzten Originalplakat, ist dafür sowie für den dicken Titel-Schriftzug eine Menge Platz, denn zwei Drittel der Hochglanz-Oberfläche sind komplett in Schwarz gehalten, so dass die weiße Schrift darauf einen besonders grellen Kontrast ergibt. Das passt sehr gut zum Motiv, denn die ebenfalls in weiß gehaltenen Gesichter von Perkins aka Hyde und einem seiner Mordopfer ragen wie Geister aus dem Dunkel hervor. Der zu einem blutigen Mund verzogene Kehlenschnitt leuchtet als einsame Lichtquelle unterhalb der Toten. Diese Variante weist mit 444 Einheiten die höchste Stückzahl auf, die anderen beiden Motive (Cover B von Gilles Vranckx, Cover C von Timo Wuerz) sind Neuanfertigungen und mit jeweils 333 Einheiten niedriger limitiert. Sie zeigen sich deutlich farbenfroher und sind in ihrer Anordnung so ähnlich, dass man am liebsten eine Variante als „Jekyll“ und die andere als „Hyde“ bezeichnen würde – wenn Perkins nicht in beiden Fällen so teuflisch aussehen würde. Verständlich, verkauft sich ein Hyde auf dem Cover doch vermutlich immer besser als ein Jekyll…

Das Booklet

Die Deckseite des 24-seitigen Booklets nimmt die Trennung allerdings wieder auf und liefert den doppelten Perkins zum Direktvergleich wie bei einer besonders teuflischen Diät. Im Inneren liefert Christoph N. Kellerbach den Text „Der seltsame Fall von Dr. Sleaze und Mr. Exploitation“ ab, der praktischerweise in seinen Kapitelüberschriften bereits zusammenfasst, worum es geht: Zum Einstieg wird selbstverständlich auf die literarische Vorlage eingegangen, ebenso wie auf einige frühe direkte oder indirekte Verfilmungen des Stoffes. Im zweiten Teil geht es um Produktion und Entstehung, schließlich dann um die Dreharbeiten, zu denen Kellerbach offenbar eine Menge Hintergrundmaterialien vorlagen, denn er geht oft sehr detailliert auf die Umstände vor Ort ein. Schließlich werden noch ein paar Worte zur Veröffentlichungs- und Zensurgeschichte verloren, bevor sich der Autor zum Abschluss noch eine eigene Interpretation erlaubt. Aufgelockert wird der Text durch diverse Screenshots und Aushangfotos. Am Ende wartet dann noch ein alternatives Postermotiv auf einer eigenen Seite.

Bildergalerie

Edge of Sanity

Früh übt sich, was ein Spanner werden will.

Edge of Sanity

Ist da etwa eine Note Werwolf in der Jekyll-Hyde-Ripper-Mixtur gelandet?

Edge of Sanity

Bei seiner Frau (Glynis Barber) darf sich Jekyll (Anthony Perkins) geborgen fühlen.

Edge of Sanity

Damsel gibt vor, in Distress zu sein.

Edge of Sanity

Da wird einem ja ganz anders…

Edge of Sanity

“Ja Guten Tag, ich bin auf der Suche nach Blau. Bin ich da bei Ihnen richtig?”

Edge of Sanity

Als würde sie direkt die Treppe in Mr. Hydes verdrehtes Hirn nehmen.

Edge of Sanity

Und jetzt bitte einmal recht freundlich!

Sascha Ganser (Vince)

Was hältst du von dem Film?
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Copyright aller Filmbilder/Label: Wicked Vision__FSK Freigabe: FSK18__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Ja / Ja

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