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Rambo II – Der Auftrag

Originaltitel: Rambo: First Blood Part II__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 1985__Regie: George P. Cosmatos__Darsteller: Sylvester Stallone, Richard Crenna, Steven Berkoff, Julia Nickson-Soul, Charles Napier, Martin Kove, George Cheung, Andy Wood, William Ghent, Voyo Goric, Dana Lee, Bagan Coleman, Steven Williams u.a.
Rambo II DVD Cover

Sylvester Stallone gewinnt im Alleingang den Vietnamkrieg in “Rambo II – Der Auftrag”.

Nach den beiden Superhits “Rocky III” und “Rambo” legte sich Sylvester Stallone nicht etwa auf die faule Haut. Dafür taten es seine Fans und genossen seine alten Erfolge lieber im heimischen Pantoffelkino, als den folgenden Ausflügen Stallones auf die große Leinwand zu folgen. Das Ergebnis waren zwei weniger erfolgreiche Filme. Dabei zehrte “Staying Alive”, die Fortsetzung des Supererfolgs “Saturday Night Fever”, hauptsächlich vom Erfolg des Vorgängers, war im Grunde aber eigentlich nur eine recht seltsame Muckie-Show.

Was der Film mit Sylvester Stallone zu tun hat? Nun, er führte die Regie und tauchte in einem sekundenkurzen Cameo auf (er wird auf der Straße von John Travolta angerempelt). Stallones nächster Film wurde dann zum Vollflop und war ein erster Versuch, im komödiantischen Bereich Fuß zu fassen: “Der Senkrechtstarter”. Es war also an der Zeit für einen neuen Hit! Und da die Leute Stallone nur als Rocky oder Rambo akzeptierten, sollten sie bekommen, wonach es ihnen verlangte.

Rambo befreit Kriegsgefangene in Vietnam

Rambo ist nach den Ereignissen in „Rambo“ eingefahren und fristet seit fünf Jahren sein Leben in einem Steinbruch einer Strafanstalt. Eines Tages steht auf einmal Colonel Trautman vor ihm. Er habe eine Aufgabe, die Rambos Fähigkeiten erfordere. Rambo sagt freilich zu, winkt doch eine Begnadigung durch den Präsidenten!

In Thailand erfährt er dann, dass er unwiderlegbare Beweise finden soll, dass vom Vietcong und den ihm wohlgesonnen Sowjets nach wie vor amerikanische Soldaten in Vietnam gefangengehalten werden, obwohl sie beteuern, es sei nicht so. Falls Rambo fündig wird, soll er nicht etwa die Männer rausholen. Nein, er soll sie fotografieren. Die Begeisterung steht Rambo geradezu ins Gesicht geschrieben.

Doch bei dem Fallschirmabsprung über feindlichem Gebiet geht einiges schief. Rambo verheddert sich beim Ausstieg aus dem Flugzeug mit seiner High-Tech-Ausrüstung in der Ausstiegsluke, muss sich losschneiden und dabei die gesamte Ausrüstung opfern. Darunter auch die Kamera.

Rambo II mit Sylvester Stallone als Rambo

Rambo soll im vietnamesischen Dschungel Kriegsgefangene finden – oder auch nicht.

Im vietnamesischen Dschungel trifft er seinen „Kontaktmann“. Eine hübsche Vietnamesin, die ihn auch gleich zu einem der angeblich leeren Straflager führt. Doch seltsamerweise ist es voll bemannt. Zeit also für Rambo, da mal einzumarschieren. Er findet direkt Gefangene GIs, greift sich einen und will gen Treffpunkt für seine geplante Abholung aufbrechen. Auf dem Weg dahin hat er häufiger das, was ihm absolut verboten wurde: Feindkontakt. Den er aber standesgemäß platt walzt.

So gelangt er an den Abholpunkt, muss da aber einsehen, dass er gehörig verarscht wurde. Denn als der Helikopterpilot Rambo mit seinem Mitbringsel erspäht und davon Meldung macht, wird er zurückbeordert. Ohne Rambo und Anhang aufzunehmen. In Wirklichkeit wollte man nie Beweise FÜR Kriegsgefangene, man wollte welche DAGEGEN, um so die eigene Bevölkerung davon zu überzeugen, dass es sinnlos ist, weitere Gelder für die Suche nach nicht vorhandenen Sträflingen zu verpulvern.

Rambo ist unwissentlich zum Spielball höherer Interessenlagen geworden und nun hochgradig entbehrlich! So bleibt er mit seinem Beweis allein am Abholpunkt zurück, wird von den Vietnamesen gefangen genommen und ordentlich gefoltert. Bald kommt ihm seine vietnamesische Kontaktfrau zu Hilfe und Rambo kann aus dem Lager ausbrechen.

Die weitere Marschrichtung ist klar: Alle Gefangenen des Lagers befreien, Vietcong und Russkies in den Arsch treten und mit den Verantwortlichen hinter der ganzen Aktion ein Hühnchen rupfen. Kurz: Rambo ist STINKSAUER!

Rambo: Sir, werden wir diesmal gewinnen?
Trautman: Das hängt nur von dir ab!

Schaut in “Rambo II – Der Auftrag” mit Sylvester Stallone hinein

Wer ist dieser John J. Rambo?

Dieser John Rambo ist freilich der gebrochen Kriegsveteran aus dem ersten Teil und gleichzeitig ist er es auch nicht. Denn so sieht er zwar aus wie Rambo aus “First Blood”, hat aber im Grunde nicht mehr viel mit der Figur zu tun. Eher mit dem Rambo aus dem letzten Drittel des ersten Teiles. Rambo ist nur noch eine Kampfmaschine, die alles aus dem Weg räumt, was ihr im Weg steht.

Dabei mutiert er mehr und mehr zum All American Hero, der im Alleingang einen der unbeliebtesten Kriege der Amerikaner nachträglich gewinnt. In Einzelkämpfermanier rodet er den vietnamesischen Dschungel und versohlt nebenbei dem kommunistischen Klassenfeind ordentlich den Arsch. Rambo ist vom alleingelassenen Vietnamsoldaten zum patriotischsten Soldaten aller Zeiten mutiert. Vom verletzlichen Menschen wird er zur Befehle ausführenden Tötungsmaschine.

Eine Entwicklung, die unter der damaligen Reagan-Regierung geradezu zwingend logisch erschien. In kaum einer anderen Phase war die USA jemals patriotischer angehaucht, mehr von imperialistischen Gedankengut durchsetzt und so überzeugt von ihrer Macht und Stärke nach außen. Eine Situation, die Reagan in die Hände spielte, hatte er doch für diverse innenpolitische Probleme keinen einzigen Lösungsansatz.

Eine andere Form von Macht und Stärke bekam der noch recht junge Drehbuchautor James Cameron („Aliens“) zu spüren, als ihm Sylvester Stallone sein Werk entriss und es ordentlich auf “Viva USA” trimmte. Zwar klingen noch Punkte an, die im ersten Teil so bedeutend waren: “Ich will nur eins im Leben. Ich will was jeder, der hier rüberkam, wollte. Ich will, dass Amerika mich so liebt, wie ich Amerika liebe.” Doch werden derartige Anflüge von platten Phrasen gnadenlos geplättet und Pathos durch teils überbordenden Patriotismus ersetzt.

Auch neue kritische Anflüge, wie der Vorwurf Trautmans, dass die USA selbst daran schuld sei, dass noch 2500 GIs in Vietnam als verschollen gelten, da die USA einst keine Reparationszahlungen an die Vietcong leistete, was diese dazu bewog, die Gefangenen nicht wieder herauszurücken, geht in dem allgemeinen Krachbumm vollkommen unter und mutiert zu nicht mehr als zu einer Randnotiz. Doch dieser relativ traurigen Entwicklung zum Trotz, die Rambo in die reine Entertainmentecke rückte, ist “Rambo II – Der Auftrag” für mich der beste Film der Reihe.

“Rambo II – Der Auftrag” ist einer DER Prototypen des Actionkinos

Denn in seiner puren Konzentration auf das Aggressionspotential seiner Hauptfigur wurde hier ein Film erschaffen, der für mich zum unbestrittenen Prototyp des 80er Jahre Actionkinos wurde und in seiner dedizierten Ausrichtung auf reine und pure Action von keinem anderen ähnlich gelagerten Film bisher übertroffen wurde. Niemals zuvor (und auch selten danach) wurde die Action eines Filmes so brillant auf den Punkt inszeniert und einzig auf den maximalsten Effekt ausgerichtet.

Das Ergebnis hat eine solch mitreißende Kraft, dass man nach jeder Actioneinlage erst einmal geschafft in den Sessel zurücksinkt. Und die Action hat es wahrlich in sich. Da wird blutigst geballert, erstochen, erhängt, brechen Genicke im 3/4 Takt und steigen riesige Feuerbälle gen Himmel. Rambo lässt jedes Dschungelcamp wie Ringelpietz mit Anfassen erscheinen und die Temperaturen dürften in den Breiten seines Wirkens auch noch einmal sprunghaft nach oben gehen. Hier brennt sogar ein Wasserfall!!!

Rambo II mit Sylvester Stallone und Rambo-Bogen

Nur kultig: Sylvester Stallone mit dem Rambo-Bogen.

Die einzigartige Inszenierung der Action möchte ich an einem kleinen Beispiel besonders herausarbeiten. Dabei geht es um alle Einlagen, in denen Rambo mit seinem Bogen zu Werke geht. Hier wird am deutlichsten, worauf ich hinauswill. Alleine das Design des Bogens ist einfach nur megacool geworden und die Idee, die verschossenen Bolzen mit verschiedenen Spitzen versehen zu können, erweist sich für „Rambo II“ als wahrer Glücksgriff.

Da ist das klickende Geräusch, wenn Rambo die Sprengkapsel aufschraubt. Das schnelle Ticken, das verdeutlicht, das Ding ist scharf. Dann der eiskalte Blick Rambos, der den Bogen mit unbändiger Kraft spannt und dann den Bolzen IMMER tödlich ins Ziel bringt. Dazu setzt es ein maximalst geniales Sounddesign der abgefeuerten Pfeile und danach entweder einen zu Boden kippenden (oder an einen Baum genagelten) Gegner oder eben dickste Feuerbälle. Zum feuchten Traum jedes Actionfans wird die Bogeneinlage aber, wenn Rambo einen Vietnamesen richtet, der einen ihm wichtigen Menschen getötet hat:

Der Vietnamese feuert mit einer Kalaschnikow auf Rambo, der behände in Deckung geht. Dann ist die Munition alle und der Bäddie muss mit einer Handfeuerwaffe feuern. Allerdings befindet sich Rambo außerhalb der Reichweite dieser Waffe. Er baut sich gut sichtbar auf einem Fels auf. Die Kugeln seines Antipoden schlagen weit vor ihm ein. Rambo nimmt einen Bolzen, der mit einer Sprengkapsel versehen ist. Wir hören das schnelle Ticken der Sprengkapsel. Der Vietnamese flieht, will Abstand zwischen sich und Rambo bringen. Rambo legt an. Er lässt seinen Gegner weiter rennen. Zielt ruhig, lässt sich Zeit.

Sein Gegner dreht sich um und schaut zu ihm. Rambo gibt den Bolzen frei. Der Pfeil durchschneidet mit diesem geilen Geräusch die Luft. Der Vietnamese lehnt seinen Körper zurück, bereit den Pfeil zu empfangen, der sogleich einschlägt und den Vietnamesen den verdienten Tod sterben lässt und das Zerstreuen seiner Asche in alle Himmelsrichtungen vorwegnimmt! YEAH! Wer nach der Szene keinen Bogen haben will, um zum Beispiel Vogelgrippe Vögel wegzusprengen, der ist kein Mann. Klar werden hier niederste Instinkte reißerisch bedient. Aber es ist eben immer der Ton, der die Musik macht.

Kurzum, es ist grandios, was George Pan Cosmatos („Treffpunkt Todesbrücke“) hier für einen Actiontraum geschaffen hat! Grandios gelingt ihm auch eine ganz eigene Interpretation der Sequenz aus „Rambo – First Blood“, wenn der Held auf fast magische Weise eins wird mit seiner Umwelt und seine Gegner blitzschnell und geradezu unsichtbar dezimiert und vom Gejagten zum Jäger mutiert.

Eine Sequenz, die so fast 1:1 in “Rambo” vorkam und in “Rambo III” ihren gewaltgeilen Höhepunkt finden wird. Mit dieser Hommage an die Eins leitet Cosmatos dann den Showdown ein, bei dem man merkt, dass eben ein Cameron am Script mitgearbeitet hat. Denn nun folgt eine schier nicht enden wollende Welle von Actioneinlagen, an deren Ende Rambo allein das Kriegsgefangenenlager von der Landkarte radiert! Unglaublich und immer wieder begeisternd.

Die dunklen Seiten von “Rambo II”

Alles andere als begeistert war allerdings der Regisseur von den Dreharbeiten, die durchaus ihre dunklen Seiten hatten. So wollte man ursprünglich in Hawaii drehen, was aus Kostengründen nicht machbar war. In Thailand war die Lage politisch zu angespannt und auf den Philippinen wüteten um diese Zeit gerne Hurrikans (wie Francis Ford Coppola bei „Apocalypse Now“ schmerzlich erfahren musste).

Man verlegte sich auf Mexiko, errichtete dort für 200.000 Dollar das Kriegsgefangenenlager und somit das wichtigste und eindrucksvollste Set. Kurz vor Drehbeginn ereignete sich dann der schlimmste Wirbelsturm, den Mexiko seit 40 Jahren erlebt hatte und das Lager sah vor dem Beginn der Dreharbeiten aus, als hätte es Rambo bereits geplättet. Das Schlimmste kam allerdings noch: Bei den Dreharbeiten an einem Wasserfall stürzte ein Special-Effect-Mechaniker namens Cliff Wenger jr. in die Tiefe und starb.

Helikopteraction

Rambo rodet in “Rambo II” den Dschungel Vietnams.

Doch nicht nur hinter den Kulissen gibt es dunkle Flecken. Auch der fertige Film hat so seine Probleme. In England will man den Film wegen unbegründeter Gewaltdarstellungen verbieten lassen. Im australischen Adelaide werden sich zwei Jugendliche von Rambos Aktionen so angespornt fühlen, dass sie in Tarngrün und schwer bewaffnet durch den australischen Busch kriechen, Tiere töten, Camper terrorisieren und einen Kult lostreten, der unter dem Namen “Rambo Cult” einige Nachahmer finden wird und das Land fast sechs Monate in Atmen hält.

Im restlichen Ausland betrachtete man die patriotischen Auswüchse des Filmes mit einem recht kritischen Auge. Zumal sogar Ronald Reagan vor einem Rambo-Poster posieren wird, was ihm den Spitznamen Ronbo einbringt. Sylvester Stallone selber wurde in die John-Wayne-Ecke gedrängt und zu einem der größten Rechtsaußen Hollywoods deklariert.

Die Darsteller des Actionhammers

Den Hauptdarsteller juckte das freilich wenig. Dieser wurde durch die Rolle vollkommen mit Rambo identifiziert. Kein Wunder, war der doch sehr schweigsame Muskelberg von den Wesenszügen her nahe dran an dem Real-Life-Stallone. Dieser verinnerlichte für diese Rolle die Eigenschaften von John Rambo komplett und lieferte die wohl überzeugendste Einmannarmee aller Zeiten.

Hier sitzt jede Pose und jedes martialische Bild. Sei es ein gewaltiger, ein Messer schleifender Oberarm, das Ritual des “Ausrüstungsgegenstände-Anbringens”, die vollkommene Verschwiegenheit, das männliche Ertragen von Schmerzen und der wütende Blick im Kampf: Sylvester Stallone („Escape Plan“) spielt Rambo nicht nur, er ist Rambo!

Ohne die Figur der niedlichen Vietnamesin, die Rambo hilft, hätte Stallone in diesem Film vermutlich nicht ein Wort geredet. Und auch wenn er sich im Zusammenspiel mit Julia Nickson-Soul („Double Dragon“) sehr zurückhält, stimmt die Chemie zwischen den beiden auf den Punkt, was den einzigen tragischen Moment des Filmes noch trauriger wirken lässt.

Richard Crenna („Leviathan“) hat sich indes mit seiner Rolle abgefunden und lässt sich nicht dabei erwischen, mehr zu machen, als unbedingt notwendig. Im Grunde soll er ja auch nur transportieren, wie gottgleich Rambo im Kampf ist. Charles Napier („Mörderischer Irrtum“) als Chef der “Es gibt keine Gefangenen Aktion” hat ebenfalls nichts zu tun, genauso der “Karate Kid” Bad Ass Martin Kove („Death Match“). In seinem Falle ist das vermutlich auch besser so. Auch der Rest des Castes beschränkt sich aufs Böse gucken und sterben. Schauspielerisch ist es hier also zumeist eher zappenduster.

Rambo II mit Sylvester Stallone im Regen

Die Fans ließen “Rambo II” nicht im Regen stehen und machten ihn zum Hit!

Die Stille von Sylvester Stallone gleicht dann ein megagenialer Score mühelos wieder aus. Jerry Goldsmith hat sich bei dem Film selber übertroffen und einen Meilenstein des Actionfilmsoundtracks erschaffen, der zum einen Themen aus “Rambo” variiert und zum anderen einen ganzen Haufen neuer einführt und mit asiatischen Elementen und überraschend vielen elektronischen Elementen durchsetzt. Meisterwerk! Dagegen fällt diesmal der Endsong von Frank Stallone (Slys Bruder) durch sein pathetisches Gesülze und seine beliebige Melodie stark ab.

Der ultimative Actionreigen der 80er-Jahre

Dieses Spiel aus Licht und Schatten, dass “Rambo II – Der Auftrag” umgibt, sollte sein Publikum wenig stören. „Rambo II“ wurde zu einem Kulturphänomen, das Kassenrekorde brach. So war das Ergebnis der Startwoche das drittstärkste Einspiel ever (nach “Die Rückkehr der Jedi Ritter” und “Indiana Jones und der Tempel des Todes”). Weltweit wird der Film über 250 Millionen einspielen, was für damalige Verhältnisse enorm war. Rambo wird durch Teil 2 sogar zum Merchandisinghelden, der Cornflakespackungen ziert, als Actionfigur Kinderzimmer beherrscht und T-Shirts ziert. Comicheftchen stricken derweil den Mythos um seine Figur weiter.

Rambo-Messer und Rambo-Bogen entwickeln sich ganz beiläufig zu Verkaufsschlagern. Rambo war nicht nur ein Volksheld geworden und kittete die verwundete amerikanische Vietnamkriegsseele, nein, er wurde auch zu einer ultimativen Geldmaschine und zum Sinnbild des Amerikaners im Kalten Krieg gegen die Russen. Dass dies Stallone zu gefallen schien, wird die Fortsetzung belegen und erst recht der auf Patriotismus pur getrimmte „Rocky 4“, der direkt auf Rambo II folgen und Stallone zum bekanntesten Superstar seiner Zeit machen wird.

„Rambo II – Der Auftrag“ ist der ultimative Actionreigen der 80er Jahre und Vorbild für die meisten stillen Kampfmaschinen der Filme, die in den 80ern noch folgen werden. Auch wenn die Story jeden Zündstoff verloren hat und der Film im Grunde weniger politisch ist als vielmehr ein Politikum – aufgrund seiner doch recht abgeschmackten Grundhaltung -, weiß dieses Actionriff immer wieder aufs Neue zu begeistern, reißt den Zuschauer mit und bietet Action, wie sie heute gar nicht mehr machbar zu sein scheint! Effektiv, knallhart, brillant geschnitten und immer auf den Punkt inszeniert. Klassiker!

10

In Deutschland hat sich Kinowelt respektive Studiocanal der drei Ur-Rambo-Streifen angenommen. Ungeschnittene DVDs und Blu-rays in unterschiedlichsten Qualitätsgraden sind inzwischen zu haben. Diese sind bei „Rambo 2 – Der Auftrag“ mit einer FSK 18 ungeschnitten und transportieren diverse Extras zum Film.

In diesem Sinne:
freeman

Was meint ihr zu dem Film?
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Copyright aller Filmbilder/Label: Studiocanal__Freigabe: FSK 18__Geschnitten: Nein__ Blu-ray/DVD: Ja/Ja

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