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The Equalizer

Originaltitel: The Equalizer__Herstellungsland: USA__Erscheinungsjahr: 2014__Regie: Antoine Fuqua__Darsteller: Denzel Washington, Marton Csokas, Chloë Grace Moretz, David Harbour, Dan Bilzerian, Bill Pullman, Melissa Leo, Haley Bennett, Johnny Messner, Robert Wahlberg, Alex Veadov, David Meunier, Vladimir Kulich u.a.
The Equalizer

In Antoine Fuquas „The Equalizer“ spielt Denzel Washington die Titelfigur

88 Folgen lang spielte Edward Woodward in der amerikanischen Serie „Der Equalizer – Der Schutzengel von New York“ den ehemaligen CIA-Agenten Robert McCall, der verzweifelten Menschen in Not seine Hilfe und/oder seinen Schutz anbot. Sein Ziel: Gerechtigkeit herstellen, indem Ungerechtigkeiten ausgeglichen werden (to equalize = ausgleichen).

Wie es bei „Mission Impossible“ oder „Auf der Flucht“ bereits gelungen war, wollte man auch diese Serie mittels eines Kinofilmes für ein neues Publikum interessant machen. Antoine Fuqua („Olympus Has Fallen“) wurde als Regisseur verpflichtet und Denzel Washington („2 Guns“) sollte in dem Kinofilm den inzwischen verstorbenen Woodward als Robert McCall beerben.

In den ersten, sehr gediegen und ruhig inszenierten Minuten stellen uns Fuqua und Washington „ihren“ McCall vor. Er arbeitet in einem Baumarkt, ist die Höflichkeit in Person und hilft, wo er kann. Dennoch ist er im Grunde ein zurückgezogener, ein introvertierter Typ, der Gesellschaft nicht sucht, wenn er nicht muss. Abseits der Arbeit lebt er ein straff durchorganisiertes Leben nach festen Abläufen und scheint an einer Ordnungszwangsstörung zu leiden. Und noch etwas ist ungewöhnlich an ihm: McCall kann nicht schlafen. Jeden Abend verlässt er darum seine Wohnung in Richtung eines Diners, wo er bei einem Tee verschiedene Klassiker der Weltliteratur liest und den kleinen Mikrokosmos des Diners beobachtet.

The Equalizer

Alles andere als ein normaler Baumarktangestellter: Robert McCall

Dabei fällt ihm auch Teri auf. Eine junge russische Einwanderin, die offensichtlich ihren Unterhalt als Hure/Escort verdient. Zu ihr baut er erstaunlich schnell eine zaghafte Beziehung auf und beobachtet mit Sorge, dass Teri von ihren Zuhältern nur zu gerne verprügelt und misshandelt wird. Ihre Kunden sind dabei im Übrigen keinen Deut besser. Doch als Teri eines Tages gar nicht mehr auftaucht, wird McCall hellhörig. Er erfährt, dass Teri nach einem „Zusammenstoß“ mit ihrem Zuhälter im Krankenhaus gelandet ist. McCall will den Typ zur Rede stellen und mit seinem Ersparten Teri aus dem Escort-Ring freikaufen. Doch der Zuhälter und seine Gefolgsleute verhöhnen McCall und schicken ihn unverrichteter Dinge weg.

Doch da passiert etwas in McCall. Er will, nein er kann nicht gehen. Er dreht sich um, sondiert den Raum. Schätzt die Kerle ab, die ihn gerade noch auslachten. Hält Ausschau nach Gegenständen, die er als Waffe verwenden könnte, und explodiert plötzlich. Innerhalb weniger Sekunden hat er die Kerle aus dem Leben gerissen. Und das so ultrabrutal und präzise, dass der Zuschauer sofort weiß: Dieser McCall ist definitiv KEIN Baumarktangestellter. Doch McCall weckt mit diesem Angriff schlafende Hunde. Die russische Mafia stürzt sich verbissen in die Suche nach dem Kerl, der ihre Escort-Zuhälter umgebracht hat. Denn diese waren weit mehr als nur Zuhälter. Sie stellten einen der wichtigsten Arme der russischen Mafia dar. Der beste „Fährtenhund“ der Russen, Teddy, wird fortan zur größten Bedrohung McCalls, kommt er ihm doch Schritt für Schritt immer näher. Doch McCall fürchtet die Konfrontation keineswegs…

Und so nimmt der Film nach seinem ruhigen Start deutlich an Fahrt auf und präsentiert Teddy bei seiner manischen Spurensuche und McCall bei seinen Versuchen, seine angeblich so biedere Fassade aufrecht zu halten. Während Teddy mit unfassbarer Gewalttätigkeit durch verfeindete Banden und Organisationen pflügt und mehr als einmal psychopathische Anwandlungen zeigt („Er ist ein Soziopath mit einer Visitenkarte.“), wurde bei McCall endgültig das Helfersyndrom geweckt. Er hat sichtlich genug von diversen Ungerechtigkeiten und hilft vornehmlich den Menschen seines Umfeldes, wo er nur kann. Hier sprengt Fuqua einige Male die Grenzen zum Kitsch und hätte auch gut und gerne auf die eine oder andere Hilfsaktion McCalls verzichten können, zumal sein Film definitiv um die 15 Minuten zu lang geraten ist.

The Equalizer

“The Equalizer” mag es ab und an auch etwas rüder…

Des Weiteren fehlen dem Zuschauer die Interaktionen McCalls mit Teri, denn in diesen erlaubte der Ex-Agent tiefe Einblicke hinter seinen Schutzpanzer. Doch Teri spielt leider auf einmal gar keine Rolle mehr. Und McCall lässt keinen der anderen Charaktere nahe genug an sich heran, um mehr von sich preiszugeben. Hier spürt man über- deutlich, dass Fuqua auf eine Serie hinarbeitet und sich diverse Geheim- nisse seines Charakters aufsparen möchte. Doch für meinen Geschmack ist er einen ganzen Zacken zu kleinlich mit Informationen über seinen Helden. Das geht am Ende soweit, dass man meint, dessen Verfolger besser zu kennen als den Helden der Geschichte.

Dass „The Equalizer“ dennoch prächtig funktioniert, verdankt er seinem präzise und einnehmend aufspielenden Hauptdarsteller. Denzel Washington bringt die Marotten seines Charakters ebenso gut zur Geltung, wie seinen inneren Kampf mit seinen Grundsätzen und Versprechungen an sich selbst, die er nicht aufgeben oder verraten will. Und in der Action dreht Washington richtig auf. Wie einst Liam Neeson präsentiert auch er ungeahnte Action-Man-Qualitäten in den effektiven, brachialen Choreografien. Und auch die Gnadenlosigkeit seiner Figur steht Washington prächtig.

Dabei setzen zwei Actionszenen die Highlights. Während erstere blitzschnell vorbei ist und eine enorme Brutalität atmet (Stichwort Korkenzieher!!!), ist die zweite Schmuckstück und Showdown zugleich. In einem Baumarkt werden diverse Gerätschaften offensiv entgegen ihres Verwendungszweckes eingesetzt. Ob Stacheldraht, Streusand, Nagelpistolen oder Bohrmaschinen. „The Equalizer“ findet für alle Werkzeuge derbe Einsatzmöglichkeiten abseits der Gartenpflege. Zu einem coolen Song schaltet McCall dann in einer „Rambo“-artigen Einzelkämpfersequenz in den Gängen seines Baumarktes die russischen Schergen aus und Fuqua findet dafür genau die richtigen, fetten Bilder.

The Equalizer

Msrton Csokas gibt einen starken Widerpart zu Denzel Washington.

Eine riesige Explosion einer Anlegestelle und weitere kleine, extrem kurze Scharmützel runden das Actionbankett des Actionthrillers ab. In einige davon ist auch Marton Csokas („Sin City 2“) als Teddy verwickelt. Der verlässliche Mime entwirft einen wirklich fiesen Wider- sacher, der genug Profil entwickeln kann, um als „Endgegner“ McCalls ernst genommen zu werden. Leider ist dann die finale Konfrontation arg kurz ausgefallen. Dafür sprühen bei den Dialogduellen der beiden Gegner, die sehr gelungen über den Film verteilt worden, die Funken vor Spannung. Eher kleine Rollen haben Bill Pullman („Red Sky“) und Melissa Leo („Prisoners“) inne. Aufgrund der kurzen Szenen beider Hochkaräter wird noch deutlicher, dass man mit „The Equalizer“ eine Reihe lostreten will, in der beide dann sicherlich deutlich mehr Screentime erhalten werden. Saustark ist Chloë Grace Moretz („Kick-Ass“), die als Teri genau die richtige Mischung aus Toughness und Verletzlichkeit zeigen darf, um McCall aufzubrechen und das Publikum zu erobern.

Fuqua inszeniert all das in farbsatter Optik und ohne jedwede überflüssige stilistische Sperenzchen. Was letzten Endes eben für seinen ganzen Film gilt. Dieser präsentiert uns einen Mann, der nach Jahren aus seinem Schneckenhaus herauskriecht und das macht, was er am besten kann. Sachen ins Gleichgewicht bringen, Ungerechtigkeiten austarieren. Das funktioniert vor allem aufgrund des starken Hauptdarstellers formidabel, der zudem in den harschen Actionszenen ordentlich austeilen darf. Doch auch die im besten Sinne altmodisch erzählte Story funktioniert richtig gut und ist vor allem aufgrund ihrer starken Exposition richtig involvierend geraten. Hier darf es gerne weiter gehen! Vielleicht kann man auch mal über ein Team Up mit Tom Cruises „Jack Reacher“ nachdenken. An selbigen fühlt man sich bei „The Equalizer“ nämlich mehr als einmal erinnert. Und Fans dieses Filmes kann man „The Equalizer“ absolut uneingeschränkt empfehlen.

In diesem Sinne:
freeman


……


13 Jahre nach ihrem gemeinsam Hit „Training Day“, der Denzel Washington einen Oscar plus Imagewechsel bescherte und Antoine Fuqua endgültig zum gefragten Mainstreamregisseur machte, tun sich Star und Regisseur wieder zusammen, für „The Equalizer“.

Sehr lose basierend auf der gleichnamigen TV-Serie aus den 1980ern ist es in erster Linie das Vorwissen des Publikums, aufgrund des Trailers, aufgrund des Titels, aufgrund der Berichterstattung usw., das andeutet, dass Robert McCall (Denzel Washington) mehr als der Baumarktangestellte ist, den man in der gediegen langsamen Exposition kennenlernt. Eine gute Seele, der seinem Kollegen Ralphie (Johnny Skourtis) bei der Vorbereitung für die Prüfung zum Security Guard hilft, stets freundlich ist und sich nachts gerne zum Lesen in sein Stammcafé setzt, wo er hin und wieder auch Gespräche mit der jungen Prostituierten Teri (Chloë Grace Moretz) führt. An dem spartanischen Lebensstil und der Genauigkeit, die ihn zu einem Seelenverwandten von Bryan Mills aus „Taken“ macht, erkennt man ansatzweise den Profi, aber seine Fähigkeiten werden vorerst nicht gezeigt, noch nicht einmal erwähnt.

The Equalizer

Equalizer Robert McCall (Denzel Washington) im Nahkampf

Selbst als Teri eines Tages von ihrem Zuhälter, dem russischen Mafioso Slavi (David Meunier), zusammengeschlagen wird, ist Robert noch zurückhaltend, besucht sie im Krankenhaus und versucht sie anschließend freizukaufen. Der folgende Ausbruch der Gewalt, nachdem bereits einiges an Screentime verstrichen ist, ist daher umso krasser: Slavi lehnt das Angebot ab und verhöhnt den vermeintlichen Durchschnittsbürger sogar – der jedoch in seinem früheren Leben als Killer für die CIA arbeitete und daraufhin mit Slavi und seinen Leibwächtern kurzen Prozess macht. Zum ersten, aber nicht einzigen Mal zeigt Fuqua in dieser Szene, wie McCall seine Umgebung scannt, die Positionen seiner Gegner sowie potentielle Waffen wahrnimmt und sämtliche Kontrahenten innerhalb weniger Sekunden tötet.

Damit beschwört McCall einen Privatkrieg herauf: Die russische Mafia schickt den effizienten Vollstrecker Teddy (Marton Csokas), der Slavis Mörder finden und ein Exempel an ihm statuieren soll. Doch McCall ist bereit diesen Krieg zu einem Ende zu führen, auch wenn er ihm lieber ausweichen will…

Auch mit „The Equalizer“ erweist sich Antoine Fuqua („Brooklyn’s Finest“) als Restaurator altgediegener Männergenres, die er allerdings im hochmodernen Gewand ablichtet. Dementsprechend werden wieder alle Register der stylisch-slicken Videoclip-Optik gezogen, gelegentlich unterbrochen von körnigeren Bildern. Gekonnt ist dabei vor allem die ruhige, einfallsreiche Kameraarbeit von Mauro Fiore („Avatar“), die einerseits stets den Raum der jeweiligen Location klar erschließt, andrerseits einfallsreiche Blickwinkel, etwa über einen Spiegel, wählt um Gewohntes aus einem leicht anderen Blickwinkel zu präsentieren. Gelegentlich geht Fuqua allerdings dem Reiz der Überinszenierung auf den Leim: Wenn McCall von einer selbst gelegten, gewaltigen mehrstufigen Explosion davon schreitet, der er nur knapp entgeht und dabei nicht zurückschaut, dann ist das übertriebenstes Actionklischee, das sich mit dem sonst eher geerdeten Stil des Films beißt.

Denn McCall ist quasi der böse Bruder im Geiste des Titelhelden von „Jack Reacher“: Ein höchst effizienter, höchst trainierter Geheimdienstler, der eher auf Effizienz denn auf Gepose setzt. Wo Christopher McQuarrie seinen Helden als ironische Pulpikone inszenierte, da meint Fuqua es recht ernst; grimmiger Witz kommt nur hin und wieder auf und resultiert meist aus der Schadenfreude, wenn man als Zuschauer weiß, wozu der äußerlich so freundliche McCall in der Lage ist. Etwa, wenn er nach einem Raubüberfall auf den Baumarkt abends einen Hammer mitnimmt und man am nächsten Tag nur noch sieht wie er das gute Stück reinigt und zurück an seinen Platz hängt.

The Equalizer

Der Gegenspieler: Teddy (Marton Csokas)

Im Gegensatz zu Jack Reacher oder Bryan Mills verwendet Robert McCall allerdings keine Schusswaffen, sondern setzt auf seine Nahkampffähigkeiten oder Alltagsgegenstände – gerne auch aus dem Baumarkt, ähnlich wie „Burn Notice“-Held Michael Westen, der ebenfalls immer gern improvisiert. Doch wo die Übelwichte in „Burn Notice“ fernsehgerecht selten sterben, da ist Equalizer McCall aus ganz anderem Holz geschnitzt: Egal ob in den Kopf gestochene Korkenzieher, Würge- schlingen aus Stacheldraht oder Bohrmaschinen – mit tödlicher Effizienz und überraschend hohem Härtegrad werden die zweckentfremdeten Gegen- stände eingesetzt in den übersichtlich inszenierten, dynamisch geschnittenen und zackig choreographierten Actionszenen. Obwohl sich McCall meist gegen größere Gegnerhorden zur Wehr setzt, inszeniert Fuqua dies durchaus bodenständig und – sofern man im Actionrahmen davon sprechen kann – relativ realistisch.

Dabei bleibt McCall weitestgehend ein Enigma, was aber für seine mythische Qualität spricht: Ein Witwer, der von sich nur sagt, dass er schlimme Dinge während seiner Geheimdienst getan hat, der die großen Literaturklassiker wie „Der alte Mann und das Meer“ und „Don Quixote“ liest und der sterbenden Gegnern mit nicht verächtlichen, nicht überheblichen, sondern irgendwie fragenden und fast schon melancholischen Blicken beim Sterben zusieht. Der seine Gegner stets vorwarnt, aber dann umso gnadenloser austeilt. Mit Teddy steht ihm ein durchaus imposanter Widersacher gegenüber: Ein kalter, ebenso genau planender Soziopath, der ohne Gefühlsregung mordet, Gewalt zur Abschreckung und Einschüchterung einsetzt und um seinen Status weiß, diesen sogar betont und im Gespräch thematisiert. Zwischen diesen beiden Gegenspielern können selbst andere Profis wie der korrupte Cop Frank Masters (David Harbour) kaum mehr als zusehen.

The Equalizer

Teri (Chloë Grace Moretz) im Gespräch mit Robert

Diese Figurenkonstellation und Fuquas sichere Regie tragen den Film, dessen Drehbuch freilich wenig komplex ist. Langsam, aber sicher arbeitet der Film auf die unausweichliche Konfrontation hin, so sehr McCall sie auch vermeiden möchte, so sehr die Mafiosi anfangs noch glauben, dass Slavi und seine Leute einem Bandenkrieg zum Opfer gefallen sind. Dabei bleiben dann die Nebenfiguren auf der Strecke, von denen man es erwartet, dabei gibt es wenig Überraschendes zu sehen und die eigenwillige Nachklappszene um Teddys Auftraggeber passt zwar zur Badass-Attitüde des Films, wirkt aber gleichzeitig unnötig und übertrieben, der finalen Ansprache aus Fuquas vorigem „Olympus Has Fallen“ nicht unähnlich. Was etwas schade ist, denn ansonsten ist „The Equalizer“ durchaus ruhig und sorgfältig erzählt.

Denzel Washington, hier in ähnlicher Mission wie in „Man on Fire“ unterwegs, überzeugt als leiser, freundlicher Ex-Agent, dessen Abgründe man nur erahnt, an seinen Aktionen aber deutlich erkennt. Marton Csokas („The Amazing Spider-Man 2“) als Widersacher besitzt Charisma, auch wenn die Rolle etwas eindimensional ist und Chloë Grace Moretz („Kick-Ass“) schlägt sich gewohnt wacker in ihrer eher kleinen Rolle. Stark ist David Harbour („Snitch“) als korrupter Cop, der vor allem seine eigenen Interessen schützen will, während ein gewohnt markiges Nebendarstellerensemble auch diesen Fuqua-Film veredelt: David Meunier („Justified“) kann als überheblicher Zuhälterchef ebenso auftrumpfen wie Melissa Leo („Prisoners“) und Bill Pullman („Red Sky“) als Paar aus McCalls Vergangenheit, während Vladimir Kulitchs („Der 13te Krieger“) Gastauftritt nicht ganz so überzeugend ausfällt.

„The Equalizer“ mag nicht übermäßig komplex sein und in Sachen Posing manchmal den falschen Ton treffen, doch ähnlich wie der noch etwas bessere „Jack Reacher“, welcher etwas mehr Selbstironie besaß, ist Antoine Fuquas Film ein souveräner Actionthriller um einen übermenschlichen Profi, der als eigenwilliger Streiter für Recht und Ordnung fiese Gangster ausmerzt. Stark inszeniert, gut besetzt und in seinen ausgesprochen rohen Kampfszenen ziemlich kraftvoll, da kann man gerne über den einen oder anderen Schwerpunkt hinwegsehen, zumal das Erbe des Actionthrillers der 1970er und 1980er hier würdig fortgeführt wird.

„The Equalizer“ startet am 9. Oktober in den deutschen Kinos. Die FSK hat den Film mit einer FSK 16 Kennzeichnung freigegeben.

© Nils Bothmann (McClane)

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Copyright aller Filmbilder/Label: Sony Pictures Releasing GmbH__FSK Freigabe: ab 16__Geschnitten: Nein__Blu Ray/DVD: Nein/Nein, ab 9.10.2014 in den deutschen Kinos

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