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Joel Silver – Ausnahmeproduzent und Neuerfinder des Actiongenres

Joel Silver in "Entourage"

Joel Silver spielt sich selbst in der Filmbusiness-Serie „Entourage“. Copyright: HBO Home Entertainment / Warner Bros.

Nur 48 Stunden“, „Predator“, „Lethal Weapon“, „Stirb langsam“ – wohl kein Produzent konnte innerhalb so kurzer Zeit so viele dermaßen große Actionklassiker verantworten wie Joel Silver. Die meisten davon, als er noch keine 40 Jahre alt war.

Geboren wurde Silver am 14. Juli 1952 in South Orange in New Jersey. Schon als Junge studierte er die Credits von Filmen, merkte sich die Namen von Beteiligten und schlug diese im Telefonbuch von Los Angeles nach – nur um sich zu vergewissern, dass es sie tatsächlich gab. Entgegen den Befürchtungen seiner Eltern rief er niemanden davon an.

Joel Silvers Weg zum Film

Sein Weg zum Film war jedoch vorgezeichnet. Nach der Highschool ging er an die New Yorker Uni Tisch School of the Arts für ein Filmstudium, das er jedoch nur als Undergraduate beendete, um sein Glück direkt danach in Hollywood zu versuchen. Er heuerte als Assistent beim Produzenten Lawrence Gordon an und beeindruckte diesen mit seinem Arbeitseifer und Fachwissen.

Zwischenzeitlich versuchte sich Silver auch bei anderen Firmen, kehrte jedoch immer wieder zu seinem Förderer zurück. Er stieg schnell in dessen Gunst und Firma auf. 1979 folgte der erste Produzenten-Credit als Associate Producer von „The Warriors“. Die erste Zusammenarbeit mit Walter Hill, viele weitere sollten folgen.

Vom Musical-Flop zum Buddy-Movie-Superhit „Nur 48 Stunden“

Nur 48 Stunden von Walter Hill wird sein erster großer Hit

„Nur 48 Stunden“ tritt das Buddy-Cop-Genre los. Copyright: Paramount Pictures.

Direkt nach dem Bombenerfolg von „The Warriors“ lernte das Produzenten-Wunderkind die andere Seite des Geschäfts kennen. Unter seiner Aufsicht kletterte das Budget des Musicals „Xanadu“ von vier auf 13, später 20 Millionen Dollar, worauf der erboste Studiochef von Universal den jungen Co-Produzenten feuerte. Durch Lobbyarbeit von Lawrence Gordon wurde Silver wieder eingestellt, den Film rettete es jedoch weder vor einem Box-Office-Debakel noch vor vernichtenden Kritiken.

Die nächste Zusammenarbeit mit Gordon und Hill wurde dagegen zum genreprägenden Hit: „Nur 48 Stunden“ (1982). Die Actionkomödie definierte das Buddy Cop Movie und machte Eddie Murphy zum Kinostar. Das Trio legte mit „Straßen in Flammen“ (1984) und „Zum Teufel mit den Kohlen“ (1985) nach: Letzterer ein Hit, die Rock’n’Roll-Fabel dagegen ein Misserfolg, der Silver sehr schmerzte, weil er den Film persönlich sehr mochte.

Joel Silver gründet Silver Pictures

Mit Gordon sollte Silver noch viele weitere Filme produzieren, ehe die beiden anno 1991 im Streit auseinander gingen. Schon 1985, im Alter von gerade einmal 33 Jahren, gründete Silver seine eigene Produktionsfirma Silver Pictures. Sein Erfolgsrezept: Mindestens einmal pro Filmrolle soll es richtig krachen oder eine aufregende Szene geben, damit das Publikum etwas zu gucken hat. Seine Firma spezialisierte sich auf High-Concept-Actionkracher, aufgebrochen durch Humor.

Lethal Weapon 3 von Joel Silver

Die „Lethal Weapon“-Reihe bringt es auf insgesamt vier Teile. Copyright: Warner Bros.

Mit „Phantom Kommando“ (1985) setzte er ein erstes Ausrufezeichen: Der Hit mit Arnold Schwarzenegger wurde, gerade in seiner Überzogenheit an der Grenze zur Parodie, zum Sinnbild des Actionkinos der 1980er. Es folgten viele Klassiker in schneller Folge: „Lethal Weapon“ (1987) von Richard Donner ist zwar nicht das erste, aber das vielleicht populärste Buddy Cop Movie aller Zeiten,

„Predator“ (1987) von John McTiernan avancierte zu einem der größten Vertreter des Actionhorrorfilms und „Stirb langsam“ (1988) vom gleichen Regisseur begründete ein eigenes Subgenre, Filme nach der „Die Hard“-Formel.

Loyalität über alles

In dieser Zeit fand Silver viele Kreative, mit denen er häufig zusammenarbeitete, etwa die Drehbuchautoren Steven E. de Souza und Shane Black, Regisseure wie Richard Donner und John McTiernan, Darsteller wie Bruce Willis oder Mel Gibson, aber auch Leute wie Komponist Michael Kamen oder die Schnitt-Maestros Stuart Baird und Mark Goldblatt.

Er erwies sich dabei als loyaler Freund, der Black etwa dessen Regiedebüt „Kiss Kiss Bang Bang“ (2005) ermöglichte. Als Silver Pictures „Hudsucker“ von den Coens finanzierte, ließ der sonst als Kontrollfreak bekannte Produzent den Brüdern freie Hand, gab nur auf Anfrage Ratschläge und verzichtete auf einen Credit.

Stirb Langsam 2

Bruce Willis im von Joel Silver produzierten und Renny Harlin gedrehten Actionhammer „Stirb Langsam 2“. Copyright: 20th Century Studios.

Als er Rick Moranis in einer Comedy-Sendung als Joel-Silver-Parodie sah, war der Produzent nicht nur amüsiert, sondern gab dem Komiker Tipps, was er anders hätte machen sollen, und besetzte ihn in Filmen. Warner schloss mit dem Produzenten einen First-Look-Deal und gab ihm ein Büro auf dem Studiogelände, weshalb viele Silver-Produktionen für das Studio entstanden. Durchaus passend: Während sein großer Konkurrent Jerry Bruckheimer einen ähnlichen Deal mit Disney schloss und die glattere, meist familienfreundlichere Actionware produzierte, ging es bei Silver meist eine Nummer rauer zu.

Ein Produzent „alter Schule“

Silver erarbeitete sich einen Ruf als Produzent der alten Schule. Er liebte Filme und brachte sich in seine Produktionen ein, lebte allerdings auch auf ähnlichem großem Fuße wie die Hollywood-Mogule von einst. Teure Geschäftsessen, teure Partys und der Kauf zweier Häuser, die vom Architekten Frank Lloyd Wright designt wurden. Der Produzent ist großer Fan des Architekten, hielt Vorträge über ihn und steckte große Summen in die Restauration der Gebäude, in dem Wissen, dass diese zu seiner Lebzeit vielleicht nicht mehr fertig würden. Der Hang zum Exzess zeigte sich auch bei Dreharbeiten: Für „Demolition Man“ (1993) kaufte er eine alte Lagerhalle auf, um sie in der Auftaktszene in die Luft jagen zu lassen.

Die alte Produzentenschule schlug bei Silver allerdings auch in einer negativen Art durch. Als ein „Xanadu“-Autor nicht vorankam, sperrte Silver ihn drei Tage in einem Zimmer ein, bis das Script fertig war. Ein anderes stellte ihm ein Agent am Telefon Fragen, die er für dumm hielt. Also bat er den Mann, den Satz „Möchten sie das in flach oder als Pumps?“ zu sagen. Als dieser der Bitte nachkam, schrie Silver ihn an, dass er sich den Satz merken solle, denn er wäre als Schuhverkäufer geeigneter als als Agent.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Die legendären Wutanfälle Silvers inspirierten Produzentenfiguren in Filmen wie „Tropic Thunder“, „I’ll Do Anything“, „True Romance“ und „Grand Canyon“. Letzterer entsetzte Silver, weil sein Alter Ego darin angeschossen wird, weshalb er sich bei Drehbuchautor und Regisseur Lawrence Kasdan persönlich beschwerte („You shot me, Lawrence!“). Als Mark Singer den Überproduzenten 1994 für ein Portrait im „New Yorker“ besuchte, sagte Silver zu ihm: „Sie dürfen schreiben, was sie sollen. Sie dürfen mich nur nicht als Dummkopf darstellen.“ Mit seinem Ruf konnte er anscheinend leben, als dumm bezeichneten ihn selbst seine Kritiker nie.

Geschichten aus der Gruft von Joel Silver produziert

Der Cryptkeeper erzählte sieben Staffeln lang „Die Geschichten aus der Gruft“. Copyright: Screen Power/Starlight Film.

Auf all die Leute, die gut mit Silver klarkamen, kamen nämlich wiederum genug, die es nicht taten. Tony Scott fand die Zusammenarbeit bei „Last Boy Scout“ (1991) als furchtbar anstrengend und schwor nie wieder für Silver zu arbeiten, Sequels zu manchen Silver-Hits (wie „Und wieder 48 Stunden“, „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ oder „Predators“) wurden lieber ohne seine Beteiligung gedreht. Gelegentliche Flops wie „Ford Fairlane“ (1990) verhagelten seine Erfolgssträhne in den 1990ern kaum.

„Geschichten aus der Gruft“ und die filmischen Folgen

Gemeinsam mit Walter Hill, Richard Donner, David Giler und Robert Zemeckis (in dessen „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ er eine Gastrolle hat) hob Silver 1993 die erfolgreiche TV-Serie „Geschichten aus der Gruft“ aus der Taufe, führte bei einer Folge („Split Personality“) selbst Regie und produzierte drei Spielfilm-Auskopplungen („Ritter der Dämonen“, „Bordello of Blood“, „Ritual – Im Bann des Bösen“). Gemeinsam gründeten sie außerdem die Produktionsfirma Dark Castle, die sich auf Horrorfilme spezialisierte.

Im Fernsehen war Silver abseits von „Geschichten aus der Gruft“ weitaus weniger erfolgreich als sein großer Rivale Bruckheimer, Serien wie „Action“, „Moonlight“ oder „Veronica Mars“ waren eher kurzlebig.

Mit dem Niedergang des Actionkinos sinkt auch der Stern von Joel Silver

Matrix Trilogy von Joel Silver

Mit der Matrix-Trilogie definiert er um die Jahrtausendwende das Actionkino erneut neu. Copyright: Warner Bros.

Im Kino konnte Silver mit „Matrix“ (1999) und „Sherlock Holmes“ (2009) auch später noch einige Megahits landen, doch mit Beginn des neuen Jahrtausends begann seine Erfolgsserie mehr und mehr einzubrechen. Dass Silver weiterhin auf großem Fuße lebte, als wären die 1980er nie vorbei gegangen, half da wenig.

Um seinen Lebensstil weiterhin zu finanzieren, verkaufte Silver alle Rechte seiner Warner-Produktionen 2012 für eine einmalige Ablösesumme an das Studio und verzichtete damit auf zukünftige Tantiemen – eine Business-Entscheidung, die vor allem Stirnrunzeln hervorrief. Bereits zuvor hatte Silver die Frank-Lloyd-Wright-Häuser verkauft.

Von an da an versuchte er sich als komplett unabhängiger Produzent – mit durchwachsenem Erfolg. Auf kleine Hits wie „Non-Stop“ (2014) kamen etliche Flops, etwa „The Gunman“ (2015). Den produzierte Silver zwar, ließ aber im Nachhinein seinen Namen entfernen. Silver lebte weiter über seine Verhältnisse und musste 2019 aus diesem Grund sogar seine eigene, nach ihm benannte Firma Silver Pictures verlassen.

Joel Silver als Streaming-Produzent?

Road House

Joel Silver produzierte das Remake seines eigenen Kultfilms „Road House“. Copyright: Amazon MGM Studios

Auch sein Verhalten ging nicht mehr ganz so konsequenzlos durch wie früher, als er sich als Streaming-Produzent für Amazon neu erfinden wollte. Für seinen angeblich beleidigenden Ton gegenüber zwei weiblichen Angestellten des Konzerns wurde er gefeuert, sodass nur noch das Remake seines eigenen Eighties-Kultfilms „Road House“ (2024) seinen Namen trug.

Play Dirty“ von seinem Kompagnon Shane Black musste daher ohne ihn auskommen, während Robert Downey jr., ebenfalls ein Silver-Buddy, aus der Hauptrolle ausstieg und durch Mark Wahlberg ersetzt wurde. Silver selbst behauptete, er habe lediglich vehement einem geplanten KI-Einsatz in Amazon-Produktionen widersprochen.

Einem vorigen Skandal konnte Silver noch entgehen: 2015 ertrank seine Assistentin, als sie mit ihm und seiner Familie auf Bora Bora war. Laut einer Klageschrift soll ein weiterer Silver-Assistent der Frau zuvor Alkohol und Kokain gegeben haben, was zusammen mit Überarbeitung für ihren Tod verantwortlich gewesen sein soll. Silver wurde 2021 von einem Gericht freigesprochen. Er selbst soll, zumindest zu Zeiten des „New Yorker“-Portraits von 1994, nie Alkohol getrunken oder Drogen genommen haben, einfach weil er das Gefühl von Kontrollverlust hasste.

Kann sich Joel Silver noch einmal berappeln?

Silver war von 1999 bis 2020 mit Karyn Fields verheiratet, mit der er zwei Kinder hat. Als Teil der Scheidung musste Silver sich 2023 auch von seinem 52-Millionen-Dollar-Anwesen in Brentwood trennen, um sowohl für Schulden als auch für Unterhaltszahlungen aufzukommen.

Neben den Frank-Lloyd-Wright-Gebäuden besaß er zwischenzeitlich außerdem zwei Autos, die von Wright gestaltet wurden. All das ist mittlerweile allerdings fort. Beim vom Amazon geplanten „Road House“-Sequel wird Silver wieder einen Produzenten-Credit erhalten, außerdem arbeitet er zusammen mit seinem alten Kumpel Shane Black für Sony an einer Umsetzung der „The Executioner“-Pulp-Romane als Film aber es bleibt höchst fraglich, ob er noch einmal ansatzweise an seine Glanzzeiten anschließen kann.

Die Filmografie von Joel Silver

Jahr Filmtitel
2024 Road House
2021 Brandon Bott Gets Grounded: The Movie
2018 SuperFly
2017 Suburbicon
2016 Collide
2016 The Nice Guys
2014 My Friends Call Me Johnny (TV Serie)
2014 Veronica Mars
2014 Non-Stop
2013 Enemies Closer
2013 Getaway
2012 Shootout – Keine Gnade
2012 The Factory
2012 The Apparition
2012 El Gringo
2012 Stash House
2012 The Philly Kid
2012 Dragon Eyes
2012 Project X
2012 Transit
2011 Hail Mary
2011 Sherlock Holmes: Spiel im Schatten
2011 Unknown Identity
2010 The Odds
2010 The Losers
2010 The Book of Eli
2009 Sherlock Holmes
2009 Splice
2009 Ninja Assassin
2009 Whiteout
2009 Orphan
2009 The Hills Run Red
2008 RocknRolla
2008 Speed Racer
2007 Moonlight (TV Serie)
2007 Die Gebrüder Weihnachtsmann
2007 Return to House on Haunted Hill
2007 Die Fremde in dir
2007 The Invasion
2007 The Reaping
2006 The Reef
2005 The Studio
2005 V for Vendetta
2005 Kiss Kiss Bang Bang
2005 House of Wax
2004 Prodigy
2004 Bet Your Life
2004 Veronica Mars (TV Serie)
2004 Next Action Star (TV Serie)
2003 Future Tense
2003 Limp Bizkit: Behind Blue Eyes (Musikvideo)
2003 Newton
2003 Gothika
2003 The Matrix Revolutions
2003 The Animatrix: Beyond
2003 The Animatrix: Matriculated
2003 The Animatrix: World Record
2003 The Animatrix: Kid’s Story
2003 Enter the Matrix (Videospiel)
2003 The Matrix Reloaded
2003 The Second Renaissance: Part II
2003 The Animatrix
2003 The Animatrix: Final Flight of the Osiris
2003 The Animatrix: A Detective Story
2003 The Animatrix: Program
2003 Born 2 Die
2003 The Second Renaissance: Part I
2002 Ghost Ship
2002 Das Ritual – Im Bann des Bösen
2002 The Cryptkeeper’s Creepy Cook-Off
2001 Runaway Jane
2001 The Matrix Revisited
2001 13 Geister
2001 Passwort: Swordfish
2001 Proximity
2001 Exit Wounds
2000 Tales from the Crypt
2000 Freedom (TV Serie)
2000 Dungeons & Dragons
1999 Action (TV Serie)
1999 The Strip (TV Serie)
1999 House on Haunted Hill
1999 Made Men
1999 Matrix
1998 Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf
1997 Cypher
1997 Fletcher’s Visionen
1997 Perversions of Science (TV Serie)
1997 Ein Vater zuviel
1996 Ricky Jay and His 52 Assistants
1996 Secrets of the Cryptkeeper’s Haunted House (TV Serie)
1996 Bordello of Blood
1996 Einsame Entscheidung
1995 Fair Game
1995 Assassins
1995 Das Zeitexperiment
1995 The First 100 Years: A Celebration of American Movies
1995 Ritter der Dämonen
1994 Richie Rich
1993 Tales from the Cryptkeeper (TV Serie)
1993 Demolition Man
1992 Arrow (Kurzfilm)
1992 Lethal Weapon 3 – Die Profis sind zurück
1992 Two-Fisted Tales
1991 The Last Boy Scout
1991 Ricochet
1991 Hudson Hawk
1990 Predator 2
1990 Parker Kane
1990 Ford Fairlane – Rock’n’Roll Detective
1990 Stirb Langsam 2
1989 Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.
1989 Road House
1989 Tales from the Crypt
1988 Stirb Langsam
1988 Action Jackson
1987 Predator
1987 Lethal Weapon
1986 Jumpin‘ Jack Flash
1985 Phantom Kommando
1985 L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn
1985 Zum Teufel mit den Kohlen
1984 Straßen in Flammen
1982 Nur 48 Stunden
1982 Jekyll and Hyde – Die schärfste Verwandlung aller Zeiten
1980 Xanadu
1979 The Warriors
1976 Max (Kurzfilm)

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